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„Die USA könnten ihr Gold mit 7.000 Dollar pro Unze neu bewerten“

Die US-Goldreserven stehen nach wie vor mit 42 US-Dollar pro Feinunze in den Büchern (Foto: Fotolia)

Edelmetall-Experte Jim Rickards erinnert an die Aufhebung des Goldstandards vor genau 40 Jahren. Seither stehen die amerikanischen Goldreserven mit 42 Dollar pro Unze in den Büchern der USA.

„Es ist in der Tat ein sehr bedeutendes Datum in der Geschichte des internationalen Geldsystems“, kommentiert Jim Rickards gegenüber KingWorldNews den gestrigen 40. Jahrestag, als Richard Nixon das Goldfenster schloss.

Bis 1971 gab es zwei Goldpreise. Ein offizieller Goldpreis: Eine Feinunze Gold erhielten Notenbanken jederzeit für 35 US-Dollar. Der inoffizielle Interbanken-Preis bewegte sich frei am Markt. Damals waren es etwa 42 Dollar pro Feinunze.

Mit den beiden unterschiedlichen Preisen ergab sich das so genannte „Goldfenster“, wie Rickards erklärt. „Länder wie die Niederlande oder Frankreich tauschten in dieser Zeit Dollars gegen Gold ein und verkauften es mit Gewinn auf dem freien Banken-Markt. Mit der Lösung des US-Dollars von der Goldbindung schloss Nixon dieses Goldfenster“, so Rickards.

„In gewisser Weise tat uns Nixon einen Gefallen, in dem er sicherstellte, dass die USA ihr Gold behielten. Ich denke, die Vereinigten Staaten könnten Gold mit 7.000 Dollar neu bewerten, um damit ihre Währung zu stärken. Daraus ergäbe sich natürlich ein riesiger Vorteil für Leute, die in Gold investiert sind. Sie würden natürlich davon profitieren, wenn der Goldpreis auf 7.000 Dollar steigt“, sagt Jim Rickards.

Rechnen wir nach. Angenommen, in den US-Vaults befänden sich wirklich noch rund 8.000 Tonnen Gold, wie aus den offiziellen Zahlen des World Gold Councils hervorgeht. Das wären dann grob gerechnet 257 Millionen Unzen Gold. Bei einem Unzen-Preis von 7.000 Dollar ließen sich damit 1,8 Billionen US-Dollar decken. Immerhin, etwas mehr als ein Zehntel der aktuellen Gesamtschulden der USA.

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Eingetragen von am 16. Aug. 2011. gespeichert unter Gold, Goldpreis, News, Politik, US-Dollar, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

3 Kommentare für “„Die USA könnten ihr Gold mit 7.000 Dollar pro Unze neu bewerten“”

  1. wer glaubt denn ernsthaft das die USA noch 8000 Tonnen Gold haben ???
    So wie die sich anstellen, wenn 8000 Tonnen noch da wären würden sie Ron Paul es überprüfen lassen und zwar auch hier und da mal einen Barren durchbohren ob nicht doch nur Wolfram drin ist und nur außen 10 Mircron Goldauflage !!!!!!

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  2. Fantasie Artikel?!

    Was soll uns denn der Artikel sagen?! Wenn wir uns schon einen Fantasiepreis für die Goldunze ausdenken, warum denn dann nicht gleich 10.000 $? Oder 15.000 $?
    Wieso also genau 7.000?

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  3. An Vorredner. Na ja irgendwie hast Du ja durchaus recht, denn Fantasiepreise gibt es auch nur in der Fantasiewährung – nämlich der schwule US-Dollar und der noch schwulere Euro).

    Wenn die schon Geld aus dem nichts schaffen – was ja so üblich ist… sehe ich keinen Grund dafür kein Gold oder Silber zu besitzen. Schließlich muß man ja fast 1000 Dollar einsetzen um nur eine Goldunze herzustellen, oder?
    Und das in Ländern wo Lohnkosten deutlich niedriger sind als bei uns HARTZ IV Satz.

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