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„EU kostet Großbritannien alle 100 Sekunden einen Goldbarren“ (Video)

In einem TV-Interview erklärt der britische Politologe Dr. Lee Rotherham, warum  er ein Gegner der Europäischen Union in ihrer bestehenden Form ist und wie hoch der Preis eines europäischen Superstaats für die Steuerzahler seines Landes sein könnte.

Großbritannien ist nach Deutschland der zweitgrößte Netto-Zahler in die Kassen der Europäischen Union. Was kostet diese Länder die Mitgliedschaft? Ist das Steuergeld richtig investiert? Der britische Politologe Dr. Lee Rotherham schätzt, dass britische Steuerzahler alles in allem mit  110 Milliarden Euro pro Jahr belastet werden könnten. „Das Problem ist, dass das niemand genau weiß, weil es bis heute noch nie Kosten-Nutzen-Analyse über die EU-Mitgliedshaft angestellt wurde.“

Wo geht das Geld hin? Nach Rotherhams Meinung geht vieles davon in den Aufbau von Infrastruktur und in die Entwicklung  in Ost- und Südeuropa.  „Man muss sich fragen, ob der britische Steuerzahler wirklich effektiv Milliarden von Pfund pro Jahr für andere Länder aufbringen soll. Entspricht das einer angemessenen Verwendung von Steuergeld?“

Seine Kritik: Die Kosten der Bürokratie in Brüssel kosteten Großbritannien mehr, als der  Wert des Handels, den man in der EU steuern will. Die Kosten setzt er ins Verhältnis:  Mit dem Geld der EU-Mitgliedsbeiträge alleine könnte man alle 100 Sekunden einen Goldbarren kaufen. Und damit meint er einen 400-Unzen-Investmentbarren im Wert von derzeit rund 390.000 Euro.

Rotherham: „Aus der Sicht der britischen Steuerzahler gäbe es eine bessere Verwendung für das Steuergeld, als es in den EU-Schlund zu schütten.“ Er ist der Meinung,  Europas Staaten sollten sich nicht an eine scheiternde Union klammern und es gäbe andere sinnvolle Formen der Zusammenarbeit von Wirtschaftsräumen. Man müsse keinen überteuerten europäischen Superstaat installieren.

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Eingetragen von am 1. Nov. 2010. gespeichert unter Europa, News, Politik, Videos. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

5 Kommentare für “„EU kostet Großbritannien alle 100 Sekunden einen Goldbarren“ (Video)”

  1. Schade das in Deutschland die Diskussion über die EU im Vergleich sehr flach ist.

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  2. Wie kann man angesichts des horrenden Britenrabatts von solchen Zahlen sprechen?

    Großbritannien steht mir Nettozahlungen von jährlich gerade einmal 1,5 Milliarden sogar noch weitaus besser da als die Niederlande.

    Ich weiß beim besten Willen nicht wie der Mann auf die wahnwitzige Summe von 110 (123 wenn man seine These hochrechnet) Milliarden Euro kommt.

    Das Land zählt zwar nicht unbedingt zu den größten Gewinnern der Europäischen Union, daran sind sie allerdings selbst schuld.
    Mit so einer verkappten Geld- und Wirtschaftspolitik kann man nur negative Handelsbilanzen haben.

    Ganz zu schweigen davon, dass man sich ja vehemennt gegen alles wehrt, was auch nur im entferntesten internationale Einflüsse auf das Land stärken könnte … so auch gegen den Euro, der gegenüber dem Pfund eine ganze Reihe ökonomischer Vorteile bieten würde.

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    • @ klabautermann
      du hast doch überhaupt keine ahnung um was für summern es sich da wirklich dreht. oh mein gott, was für ein gutmensch.

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  3. England hat eine völlig desolate Wirtschaft, ein desolates Gesundheits und Sozialsystem und eine hohe Jugendarbeitslosigkeit. Im Prinzip ist da noch Griechenland besser dran.Was sie über Wasser hält ist der Finanzortstandort und Steuerparadies London (Nachdem die Schweiz auf eigenen Wunsch hin sich davon verabschiedet hat) und das Militär.Eine durchaus gefährliche Kombination was Konflikte angeht. Auf gut deutsch: Die brauchen ein Krieg, unbedingt und zusammen mit den USA. Dort siehts nämlich auch nicht besser aus. Der Krieg ist der Vater aller Dinge (Churchill) und kann ein Land aus der Rezession retten. Das wußte auch schon einer im 3.Reich.
    Besser also, die gehen raus aus der EU, sonst stecken wir alle im nächsten Krieg mitten drin.(2012/2013).

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  4. Kapitalexport war schon immer ihr Standbein. Damit hatten die Briten nach 1871 das Deutsche Reich auf die Beine gebracht, bis sie merkten, daß sie sich einen ebenbürtigen Konkurrenten um die Rohstoffquellen und Absatzmärkte auf der Welt herangezüchtet hatten, der dann gestutzt werden mußte. Anlaß war der dämliche Ausspruch von Wilhelm II – übrigens ein halber Engländer – daß Deutschlands Zukunft auf dem Wasser liegt. Damit stellte er die Vorherrschaft der britischen Flotte auf den Weltmeeren in Frage, und das ganze mündete zwangsläufig in der Konfrontation, die 1914 begann. Und 1945 endete, John Major sprach vom „2. Dreißigjährigen Krieg in Europa“. Mit China haben sie den gleichen „Fehler“ erneut begangen, China und ganz Asien (ihre ehem. Kolonien) wuchsen ihnen mittlerweile über den Kopf. Und anstatt die eigenen strukturellen Defizite zu erkennen und zu beseitigen, wie Anaconda richtig schreibt, wollen sie nun dasgleiche abziehen, wie mit Deutschland 1914. Die USA stehen schon bereit Gewehr bei Fuß. Man war gemeinsam in Irak und Afghanistan, und was mit dem Iran weiter wird … Zu hoffen, daß sie Kontinentaleuropa und besonders Deutschland da nicht mit hineinziehen, ist naiv angesichts der Ignoranten und Kriminellen, die uns regieren, und die an einer „westlichen Wertegemeinschaft“ festhalten, welche es nie gegeben hat.

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