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5 Fragen zu Gold, die kein Notenbanker beantworten kann

Notenbanker schweigen lieber zum Thema Gold (Foto: Scott-Maxwell - Fotolia)

Angenommen, Sie hätten die Möglichkeit, einen Notenbank-Chef vor laufender Kamera zu interviewen. Stellen Sie ihm doch einmal die folgenden Fragen.

1.) Was wiegt mehr, alle in Umlauf befindlichen 100-Dollar-Banknoten oder die Gesamtheit der amerikanischen Goldreserven?

2.) Warum fällt der Goldpreis statistisch jeden Tag ab 14:20 Uhr MEZ und das seit 20 Jahren?

3.) Warum muss Gold heute kein Bestandteil eines auf Geldwertstabilität und Wirtschafts-Prosperität angelegten Währungssystems mehr sein?

4.) Wie groß sind die Goldreserven Chinas?

5.) Was würden Sie Ihren Enkeln zum Geburtstag lieber schenken, US-Staatsanleihen oder physisches Gold?

Nun, man wird vermutlich keine, keine ehrlichen oder zumindest keine eindeutigen Antworten erhalten.

1.) Zugegeben, diese Frage kann aus dem Stand so leicht niemand beantworten. Sie ist eher symbolischer Art. Aber, eine Sache ist zumindest sicher dokumentiert: Die Gesamtheit aller im Jahr 2008 in Umlauf befindlichen 100-Dollar-Noten entsprach einem Gegenwert von 625 Milliarden US-Dollar.10.000 Stück einer 100-Dollar-Note wiegen laut den Angaben des Federal Reserve 22 Pfund (10 Kilogramm, d.h. 1 Banknote = 1 g). Ergo: Die Gesamtheit aller 100-Dollar-Noten ist 6.250 Tonnen schwer. Wie sieht es mit den US-Goldreserven aus? Die offiziellen Bestände umfassen 8.133,50 Tonnen. Wir wissen aber, dass ein großer Teil des Zentralbankgoldes lediglich Forderungen auf dem Papier sind. Damit dürfte es bei einem Wiegewettbewerb ziemlich eng werden für die US-Goldreserven. Link: Schaubild zum Dollar-Bargeld-Umlauf.

2.) Weil um diese Uhrzeit der amerikanische Terminmarkt öffnet und der Goldpreis über diesen Markt gezielt von den Notenbanken manipuliert wird. Mehr dazu im Buch „Geheime Goldpolitik„, von Dimitri Speck.

3.) Weil die Notenbanken dann kein Geld mehr aus dem Nichts produzieren könnten, um unendliche Bankengewinne zu ermöglichen und die Welt zu regieren. Von Geldwertstabilität und dauerhafter Wirtschafts-Prosperität kann im aktuellen Schuldgeldsystem nun wirklich keine Rede sein.

4.) Wer hier die offizielle Reservestatistik des World Gold Councils zitiert, liegt mit Sicherheit falsch. Als China 2009 eine Bestandsänderung bekannt gab, standen plötzlich 450 Tonnen mehr in den offiziellen Büchern. Zuvor waren sechs Jahre lang keine Veränderungen der Goldbestände Chinas ausgewiesen worden. Man muss davon ausgehen, dass China derzeit weiter heimlich Goldreserven ansammelt und den Goldmarkt in ein paar Monaten wieder mit neuen Zahlen überrascht.

5.) Wenn man eine konkrete Antwort bekommt, dann wird sie mit einer geschätzten Wahrscheinlichkeit von etwa 100 Prozent geschwindelt sein.

Fallen Ihnen weitere Fragen ein? Dann veröffentlichen Sie unten einfach einen eigenen Beitrag als Antwort auf diesen Artikel!

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Eingetragen von am 28. Nov. 2010. gespeichert unter Banken, EZB, Fed, Gold, Hintergrund. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

3 Kommentare für “5 Fragen zu Gold, die kein Notenbanker beantworten kann”

  1. Betreff: Gold und Silber am Ende!

    …warum kommt nicht „das Establishment“ auf die Idee die verbleibenden Goldbestaende fuer ca. 80.000.000.000 $ aufzukaufen und das bisschen Silber fuer die rund 3.000.000.000 $ gleich hinterher. Das bezahlen sie aus der Portokasse und die Kopfschmerzen mit der Manipulation an der COMEX haben ein Ende…

    0
  2. Bist Du verrückt?
    Du bringst die Bande vielleicht auf eine Idee!

    0
  3. Oh, ja, sollen sie machen. Ich möcht den Preissprung bei Silber und Gold sehen. Dann kostet die Unze innerhalb weniger Tage 300% mehr! Und dann geht der Punk ab!

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