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Barrick Gold: Größter Gold-Produzent erleidet Milliarden-Verlust

Barrick Gold Nevada (Foto: Barrick Gold Corp.)

Tagebaumine von Barrick Gold: Alles kommt zusammen: Höhere Kosten, niedrigere Erlöse, Probleme bei der Produktion.

Der größte Goldproduzent der Welt hat im vierten Quartal einen Verlust von 2,8 Milliarden US-Dollar eingefahren. Der stark gefallene Goldpreis bereitet dem Bergbauunternehmen große Probleme. 

Die Barrick Gold Corp. hat für das vierte Quartal einen herben Verlust von 2,8 Milliarden US-Dollar gemeldet. Bei dem Unternehmen handelt es sich um den größten Goldproduzenten der Welt, sowohl gemessen an den Fördermengen als auch in Sachen Marktkapitalisierung. Gleichzeitig hat Barrick den Umfang seiner Goldreserven um 26 Prozent herabgesetzt. Das ist die potenzielle Menge an wirtschaftlich abbaubarem Gold. Hierfür setzt man einen Goldpreis von mindestens 1.100 US-Dollar pro Unze an. Außerdem hat man angekündigt, die Investitionen um 50 Prozent zu kürzen.

Die Gründe für die schwache Geschäftsentwicklung: Probleme in einem der großen Abbaugebiete in Südamerika (Pascua Lama) und der stark gesunkene Goldpreis. Im vierten Quartal hat Barrick 1,7 Millionen Unzen Gold abgebaut. Das waren 15 Prozent weniger als im Vorquartal. Für 2014 rechnet man nun mit einer Gesamtproduktions-menge von bis zu 6,5 Millionen Unzen Gold. 2013 hatte man 7,17 Millionen Unzen zutage gefördert. Zuletzt sind auch die Produktionskosten gestiegen („All-in Cash Costs“). Und zwar um bis 7 Prozent auf maximal 980 US-Dollar pro Unze.

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Eingetragen von am 13. Feb. 2014. gespeichert unter Gold, Goldpreis, Marktdaten, News, Südamerika. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

18 Kommentare für “Barrick Gold: Größter Gold-Produzent erleidet Milliarden-Verlust”

  1. glaub ich nicht. da hat doch nat rothschild die finger drin

    0
    • Jo, dat sehe ich auch so.
      Da wird mal wieder eine Festung (Übernahme-) reifgeschossen.
      Man darf raten, wer wohl dahintersteckt.

      0
  2. Die sinkende Fördermenge sorgt für eine Verknappung des Angebotes, was sich seit einigen Tagen im Gold-Leasing-Zinssatz an der LBMA in London bemerkbar macht:
    Gold wird knapp und knapper: seit dem 11.Februar sind die Gold-Leasing-Raten (Gold Forward Rates, GOFO) nicht nur im monatlichen Zinssatz, sondern auch im 2- und 3-monatlichen Zinssatz im „negativen“ Bereich; d.h. das Ausleihen von Gold rechnet sich nicht mehr. (Gold-Backwardation)
    http://www.lbma.org.uk/pages/index.cfm?page_id=55&show=2014

    Außerdem werden seit Donnerstag letzter Woche fast täglich 20.000 Unzen Gold aus dem privaten Comex-Goldlager abgezogen; die Kunden scheinen den Bullionbanken nicht mehr zu trauen…

    0
  3. Die Gold Manipulationen haben einen der größten Produzenten einen Milliardenverlust beschert.

    Wenn jetzt die Leute kein Papiergold mehr wollen und echtes Gold sehen wollen, dann rast der Preis gnadenlos in die Höhe?

    Oder sehe ich das Falsch?

    Die können doch gar nicht Physisch liefern oder ? Und kurz mal die Produktion erhöhen geht auch nicht oder ?

    0
  4. Alles, was vorher geschrieben wurde, trifft ein.
    Wer das Recht hat und Geduld, für den kommt auch die Zeit.

    0
    • Auch für das edle Metall kommt die Zeit: es kämpft sich heimlich, still und leise über die wichtige Schwelle von 1300,-$ vor und nimmt die nächste, wichtige Hürde von 1320,-$ in das Visier.
      Wer sonst noch Zeit und die Lust hat, sieht sich im Kino vielleicht „Der Wolf der Wallstreet“ an, mit einem Eimer Popcorn auf den Knien…
      http://www.zerohedge.com/contributed/2014-02-13/whale-wall-street

      0
      • Goldminer,

        Leider habe ich keine Ahnung woher Ihre Intentionen kommen,
        aber soviel sei gesagt, der „Goldpreis“ entstammt sicher
        nicht“ einer „Still und heimlichen Geschichte“ (Manipulationen sicher)
        alles andere ist ganz offen sichtbar!
        Oder was ist mit Ihren vorherigen Beitraegen eigentlich gemeint?
        Nun was sehr auffaellig ist. sie beziehen sich grundsaetzlich auf andere“Quellen“ weshalb eigentlich!?
        Sie nennen keine eigenen Daten aus Ihrem „Fundus“ weshalb?!
        Wenn die Frage „erlaubt sein sollte“..
        Denken Sie ernsthaft darueber nach.

        Gute Nacht

        Der Nachdenker

        0
        • @Peter
          Manchmal habe ich Schwierigkeiten, Ihre Kommentare einzuordnen.
          Der Goldpreis hat sich seit einer Woche langsam und kontinuierlich von 1250,-$ die 1300,-$-Linie erkämpft, obwohl das Bankenkartell eine „Papiergold-Wagenburg“ um die 1250,-$-Marke gezogen hat; es hat ihnen aber nicht geholfen, weil der Kaufdruck zu stark war.

          Mein Beitrag zu den Gold-Leasingraten kann sich nicht auf Daten aus meinem Fundus berufen, weil die Zinssätze von der LBMA festgelegt werden, und auf diese verweise ich, ohne die ganzen Zahlenreihen nochmal abzutippen (wozu)?

          Und der Link auf den Film „Wölfe der Wallstreet“ ist ein kleiner humorvoller Hinweis auf die nette Fotomontage bei Zerohedge, gepaart mit versteckter Popcorn-Reklame für unsere jüngeren Leser.
          In diesem Sinne „Gute Nacht“ in die Karibik.

          0
          • Hallo Goldminer

            ich verstehe Ihre Kommentare ebenfals immer weniger,
            „was verstehen Sie eigentlich unter langsam“aber sicher“
            das der Goldpreis sich von 1250$ auf 1300 $ erkaempft hat?
            Sehen Sie sich die Tagescharts und die Umsaetze an plus
            Volumina, der Goldpereis hat nicht „gekaempft“ Golminer,
            es sind die Manipulatoren! Die mit Ihren Shor Positionen Kaempfen!
            Ein weiterer Hinweis, wer glaubt, der Trend wie in den letzten Tage geht ungetruebt weiter irrt!
            Eeventuell koenen Sie ja auch hierzu Ihren eigenen privaten Kommentar abgeben.

            Besten Dank.

            Und abermals eine gute Nacht

            Peter

            0
        • Peter,
          ich kann grundsätzlich Ihre Tendenz verstehen. Viele Schreiber kochen eine merkwürdige Suppe mit der Basis aus Fakten (Kursentwicklung + Derivateveränderungen + …) und Geheimwissen (Ableitungen von Verschwörungstheorien …, Freimaurer, Rothschild, …), weil wir ja alle soooo klug sind. Nach dem Motto „gleich und gleich gesellt sich gern“ findet man sich dann auf irgend einer Seite im Netz wieder und freut sich, dass so viele der eigenen Meinung sind.

          Somit hat jeder seine eigene Theorie über die derzeitige Situation und würzt die mit sachlichen Begründungen, weil ja alles logisch klingen soll.

          Und wenn jemand dann in die Suppe spuckt, dann wird der gern als Brunnenvergifter gebrandmarkt und den Geiern zum Fraß vorgeführt.

          Fakt ist (haha, woher weiß man, dass geschriebene sogenannte Fakten wahr und richtig sind?), dass die Fördermege Gold je Tonne Abbau laufend geringer wird. Fakt ist, dass durchschnittlich über alle Förderungen der Erstehungspreis je Unze 1.100 bis 1.200 USD ist. In diesem Preis ist nicht enthalten der folgende erforderliche Preisaufschlag für die gesamte Vertriebskette. Wer zwingt die Goldminenbetreiber dazu, Gold unter SK Preis abzugeben? Die Sockelkosten (staatliche Abgaben, Rückzahlung der Bankenkredite, Investitions- Folgekosten, …). Aber aus betriebswirtschaftlichen Gründen wird jeder nur so viel abgeben, so dass die Sockelkosten gezahlt werden können; das heißt, es muss eine Angebotsverknappung stattfinden.

          Auch unzweifelbar ist, dass sowohl der private Markt als auch die Notenbanken einiger Länder sich mit Gold eindecken (die vermutlichen !!! Gründe sind sicherlich unterschiedlich und es ist müßig darüber zu streiten). Woher wird also die Nachfrage gesättigt? Aus vorhandenen Goldlägern (hier wieder die eigenwillige Interpretation zum Beispiel, dass die Bundesbank deshalb aus Amerika das Gold nicht bekommt, weil es von den Amerikanern bereits verkauft wurde). Es erscheint unstrittig, wieder ist zu sagen, wenn die dargestellten Fakten stimmen, dass die Hardware- Goldläger kontinuierlich kleiner werden. Aber: so lange noch bei den institutionellen Besitzern Gold gelagert ist, so lange ist der politisch gewollte Goldpreis zu halten.

          Und genau an dieser Stelle beginnen dann wieder Interpretationen: wie entwickelt sich der Goldpreis dann? Jetzt darf jeder nach eigenem Interesse mutmaßen.

          0
          • @Werner
            Wowh!
            Mit diesem geistig moralischen Rundschlag haben Sie es all den Hilfs-Experten, Verschwörungstheoretikern und selbsternannten Gold-Gurus ordentlich gegeben!

            Allerdings zu einer Zeit, die von Schlafexperten der „Tiefschlafphase“ zugeordnet wird; vielleicht sollten Sie noch einmal am Tage – ausgeschlafen und nüchtern – Korrektur lesen, was Sie hier als Mutmaßungen veröffentlicht haben?

            0
          • Hallo Werner,

            verstehen Sie meine Antwort an Goldminer nicht FALSCH, wir „streiten uns im Detail“ aber nicht in der Sache “ natuerlich werden die „Maerkte“ beeinflusst, respektive MANIPULIERT!
            Verzeihung ich vermute Sie haben eine recht naive Ansicht der Dinge die da real vor sich gehen?!
            Aber es wuerde mich FREUEN, wenn Sie fundiert ( mit Daten und Charts) Ihre persoenliche Ansicht
            untermaueren koennen bzw. wuerden.

            Gute Nacht

            Peter

            0
          • Hallo und wuensche allerseits einen guten Abend bzw.Nacht,

            Speziell an den Forumsteilnehmer WERNER

            nun heute wurde in den USA der „Washingtons Praesidenten Geburtstag zelebriert, also waren die offiziellen US Maerkte geschlossen.

            Washington, selbst haette sich wohl um 180 Grad (mit Steigerungsmoeglichkeit), in seiner Gruft gedreht, wenn dieser die Moeglichkeit dazu haette, die USA von damals und heute
            vergleichen zu koennen, ,dies so ganz nebenbei.
            Aber nun zu den heute geschlossen USA Boersen, alles „sieht ansich „GUT AUS“
            Weshalb nun „Manipulationen konnte ich anhand der Volumina heute nicht erkennen ( Gold – Silber)
            und genau da liegt der „Casus“, denn in ca. 15 Minuten beginnen die „Asiaten zu handeln“ man betrachte die Volalitaet der letzten Monate und ganz speziell die teilweise extrem geringen Umsaetze, diese Daten ersaetzt so manche Frage und damit auch die einhergehenden Antwort!!

            Nun wie heisst es so treffend, jeder ist seines eigenes glueckes Schmied, wohlgedacht, aber
            was macht „man“n“ – Frau,wenn das Ross oder das passende Hufeisen fehlt?!

            Wuensche in die Runde, abermals einen guten Abend bzw. Nacht

            Peter

            PS was ich mit dem EM- Minen Eingriff meine, ist folgendes, das Kartell hat nicht „Kapituliert“ es wartet nun die technischen Daten ab und ich habe hoffentlich diese
            hier nicht umsonst fuer alle zugaenglich gemacht.
            Nochmals ergaenzend der HINWEIS, die EM und Minen haben gedreht, nur jetzt erkennt dies auch der „letzte pseudo Spezialist“!
            Und danach bekommen wir wahrscheinlich , einen technischen Rueckschlag bis (teilweise) 5 bis 10 Prozent, dieser darf aber nicht unter die 200 Tage Linie gehen!

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          • KritischerLeser

            @Peter
            Ist denn Ihre so umfassende Analyse: „alles „sieht ansich Gut Aus“
            völlig kostenlos für die Forumteilnehmer, oder müssen wir eine Spende überweisen?
            Ich habe selten so einen Schwachsinn gelesen.

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  5. Der Bericht ist nicht ganz korrekt. Die hohen Verluste liegen an den enormen Abschreibungen für das Pascua Lama Projekt und den Verkauf von Minen mit zu hohen Förderkosten. Tatsächlich arbeiten die vorhandenen Minen mit Gewinn, die Totalkosten für die oz wurde im Geschäftsbericht für das 4.Quartal mit 899 USD angegeben.

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  6. Goldminer@
    The Wolf of Wall Street kann man wirklich empfehlen. Diese Satire zeigt, dass sich bis heute in der Finanzwelt nichts geändert hat. Der echte Jordan Belfort saß für seine Betrügereien gerade einmal 22 Monate in Haft. Heute agieren die Banken und Spekulaten wieder als hätte es den Crash 2008/2009 nie gegeben. Diese Finanzterroristen operieren nahezu straffrei. Geht das Finanzroulette gut, gibt es Millionenbonis. Geht etwas schief, zahlt der Steuerzahler die Zeche.

    0
    • @Christian
      Ja, so ist es.
      Wer den Film gesehen hat und sich in die Rolle der Telefon-Kunden versetzt, die per Grimassen und lautlosem Gelächter der anderen Möchtegernwölfe „verarscht“ werden, brüllt laut „F*ck the Wallstreet“.

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