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Bremsen große Hedgefonds derzeit den Goldpreis?

Hedgefonds spekulieren auf alles was Geld bringt. Mit Gold fuhren viele zuletzt Verlust ein.

Große unregulierte Fonds, die auf Kredit spekuliert haben, könnten in diesen Tagen verstärkt zu Goldverkäufen gezwungen sein, meint Newsletter-Autor Dennis Gartman.

Keine Lösung für die weltweite Schuldenkrise in Sicht, aber der Goldpreis bleibt unter Druck. Kein Analyst weiß derzeit genau, was hinter den Kulissen abläuft. Der bekannte amerikanische Newsletter-Autor Dennis Gartman (The Gartman Letter) äußert aber Vermutungen. „Die Goldpreis-Schwäche im Übernachthandel erweckt den Anschein erzwungener Liquidation“, erklärt er in seiner jüngsten Ausgabe. „Dies ist bloße Spekulation unsererseits, aber es sieht so aus, als wenn Goldverkäufe von Hedgefonds derzeit zur Tagesordnung gehörten.“

Laut Gartman begann der Abverkauf am gestrigen Mittwoch während des Handels in Asien. Der Goldpreis sei schrittweise von 1.640 Dollar bis auf 1.610 Dollar gefallen, bevor der Markt wieder etwas zurückgekommen sei.

Gartman fürchtet, dass einer oder mehrere Hedgsfonds, die auf Kredit spekuliert haben und Ende September in schweres finanzielles Fahrwasser geraten sind, sich nun mit Long-Positionen in Gold und Aktien unwohl fühlten. Absehbare Rückzahlungs-Verpflichtungen zum Monatsende könnten zur Liquidation auch von Gold-Investments geführt haben, so seine Annahme.

Gartmans Ausblick: „Der übergeordnete Bullenmarkt bleibt intakt, aber derzeit gibt es keine wirkliche Unterstützung bei Gold, solange der Kurs nicht auf 1.550 bis 1.575 Dollar zurückgefallen ist. Das könnte schneller geschehen, als wir denken“.

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Eingetragen von am 20. Okt. 2011. gespeichert unter Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

3 Kommentare für “Bremsen große Hedgefonds derzeit den Goldpreis?”

  1. Es gibt Anbieter am Goldmarkt,da kann kan Gold kiloweise kaufen und einlagern lassen in angeblich sicheren Tresoren in London,Singapure oder Zürich.Doch niemand weiß,was in den Tresoren steckt.Genausowenig wie niemand weis was die Banken an Gold wirklich besitzen.Wenn da das Gold verkauft oder verliehen wird um es später billiger zurückzukaufen,Gold das eigentlich irgendeinem armen Besitzer gehört,der glaubt sein Gold wäre in London sicher,kann es durchaus zu solchen Verwerfungen kommen.
    Ich bin der gleichen Meinung wie Weiß und Bandulet: Warnung vor Goldanlagen,welche man nicht in unmittelbaren physischem Besitz hat.Und zwar nicht in irgendeinem Sammeldepot einer Firma mit Überseetresoren.
    Nur Gold in meiner Tasche ist wirklich mein Gold.Sagte mir mal ein Schwabe.

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  2. Das könnte so sein, hat aber auch eine gute Seite, nämlich billigere Preise beim Nachkauf! Gold unter 1630 und Silber unter 30 USD sind Schnäppchen!

    0
  3. Die meisten Menschen habe soviel Vermögen, dass sie, wenn es in Gold angelegt wäre, es bequem selber physisch aufbewahren können.
    Hundert Stück Krügerrand entsprechen 123.000 Euro.

    Um die anderen, braucht man sich keine Gedanken machen.

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