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Bundesbank will 50 Prozent des deutschen Goldes heimholen

Goldbarren 400 Unzen Bundesbank

Deutsche Goldreserven: 674 Tonnen Gold sollen bis 2020 bewegt werden.

Die Bundesbank hat weitere Details zur geplanten Heimholung der deutschen Goldreserven bekanntgegeben. Das Repatriierungsziel soll bis 2020 erreicht sein.

Rund die Hälfte der deutschen Goldreserven soll bis zum Jahr 2020 in Deutschland lagern. Dies hat die Bundesbank am Mittwoch bekanntgegeben. Nachdem gestern bereits vorab Pläne zu einem teilweisen Umzug des deutschen Goldes publik wurden, gab es nun aus Frankfurt weitere Details. Demnach sollen 300 Tonnen Gold aus New York abgezogen und 374 Tonnen Gold von Paris nach Frankfurt transportiert werden.

Im vergangenen Oktober machte die Bundesbank detaillierte Angaben über die Lagerorte der deutschen Goldreserven. So sollen sich bereits 1.036 Tonnen Gold in Deutschland befinden, 1.536 Tonnen in New York lagern, 450 Tonnen in London und 374 Tonnen in Paris. Macht in Summe 3.396 Tonnen Gold.

Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele bezeichnete die vollständige Repatriierung des deutschen Goldes als „nicht sachgerecht“. An ausländischen Lagerorten wie New York und London könne man das Gold im Krisenfall leichter in Devisen umtauschen, insbesondere wenn US-Dollar gebraucht würden.

Aus Paris wolle man alles Gold abziehen. Die dortige Aufbewahrung sei mit der Euro-Einführung nicht mehr notwendig. Man habe ursprünglich darauf gesetzt, im Notfall Francs im Tausch gegen das Edelmetall zu erhalten.

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Eingetragen von am 16. Jan. 2013. gespeichert unter Banken, Deutschland, Fed, Gold, News, Politik. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

15 Kommentare für “Bundesbank will 50 Prozent des deutschen Goldes heimholen”

  1. Eine Auslagerung hatte noch Sinn als die BRD durch die Warschauer Pakt Staaten bedroht war. Niemand kann heute sagen, wie sich die Beziehungen zu den USA weiter entwickeln und ob diese das Gold bei Aufforderung auch zurückgeben. Chavez holte die Goldbestände seines Landes in einer Aktion zurück, das hochentwickelte Deutschland braucht dazu bis 2020?

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    • @Christian
      Das Gold wird als Währungsreserve verwendet,wenn die Währung crasht.Sagen wir mal der Euro crasht,dann muss man schnell DM drucken (oder hat schon) und die kauft nur jemand,wenn man dafür Gold hinterlegt. Angenommen, wir brauchen Dollars um Öl zu kaufen, dann müssen wir Gold hinterlegen,als Bürgen. Das würde bedeuten,dass wir unser Gold schnell in die USA transportieren müssen, läge es hier, wird es keiner als Bürgschaft annehmen. Und so läßt man es eben gleich in verschiedenen Ländern aufgeteilt liegen. (London, USA, Schweiz ….).Soll heißen, holt man das Gold komplett heim,rechnet man nicht mit einem Währungscrash.Deponiert man es im Ausland, rechnet man eher damit.So erklärte mir es mal ein Bänker.
      Im übrigen wird das Reserve-Gold nicht physisch verkauft, man hinterlegt es nur als Sicherheit,als Bürge eben.Und wenn die neue Währung sich erholt,ist wieder alles beim alten und die Bürgschaft entfällt.Angenommen die USA hat unser Gold vertickert, dann würden sie es eben nicht sagen und uns trotzdem Dollars geben.Dann bürgt eben das nicht vorhandene Gold.Man tut so, als wärs eben vorhanden.Ein Pokerspiel. Ich habe lange gebraucht, bis ich das verstand.

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      • 0177translator

        @anaconda
        Kann es nicht passieren, daß man Deutschlands in den USA deponiertes bzw. belassenes Gold genau DESWEGEN nicht als Sicherheit akzeptiert, WEIL es in Amerika liegt, und zwar weil irgendwer – Kasachstan oder die Mongolei – den Amis nicht traut und deshalb keine seltenen Erden – Neodym für die Magneten, welche die Rotoren von Windkraftanlagen halten – liefert, die unsere Industrie ab 2015 aus China nicht mehr erhält? Das weiß doch nur der liebe Gott, ob die Goldbestände in den USA überhaupt noch existieren, die wurden zuletzt unter Truman gezählt, wenn ich mich nicht irre.
        Ich frage mal, wie der Sender Jerewan: Was ist, wenn der Putin uns ein Angebot unterbreitet: Ihr Deutschen kriegt Öl, Gas usw. für Ware, auf den Dollar wird in Moskau geschissen. Eure Maschinen und Investitionsgüter sind erste Wahl, jeder in Rußland will sie haben, und wir machen es wie mit der DDR, deren in Halle-Ammendorf, Bautzen usw. gebaute Waggons noch heute durch ganz Rußland rollen. (Damals hieß es Barter, und der Iran macht es heute auch.) Ihr Deutschen seid längst vernünftig geworden, habt Hitler und alle imperiale Kacke hinter Euch gelassen, wir wollen ein ruhiges und stabiles Europa, haben selbst überall Probleme an unseren Grenzen usw. usf. Wir sind an langfristigen Beziehungen interessiert, was Liefersicherheit und -kontinuität seitens Rußlands einschließt. Wir haben keine Besatzungstruppen mehr in Deutschland und schicken auch keine hin, und ihr Deutschen seid einfach irgendein Land wie jedes andere auch.
        Wie würden unsere Polit-Koryphäen wohl reagieren, wenn uns der Russe (nach dem Euro-Crash) die rettende Hand ausstreckt, um Deutschland aus der Scheiße zu ziehen?

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        • @0177translator
          Ja, auch möglich.Vielleicht holen sie es auch zum Teil gerade deshalb heim. In diesem Spiel gibt es so viele Möglichkeiten und Varianten und es wird noch lange dauern, bis das alles ans Tageslicht kommt.Offiziell wird jedenfall die Wahrheit verschleiert,vertuscht und desinformiert.Und das ist die echte Sauerei.Um philosphisch zu bleiben: Wir wissen,dass wir nichts wissen. Aber wir werden immer mehr wissen und nachrecherchieren.Goldreporter sei Dank.Viele Ideen hier werden letztlich zum Erfolg führen.
          Wer hätte noch vor 20 Jahren das Finanzwesen der Banken nur im Ansatz durchschaut ?.Wir wissen zwar auch heute noch nicht alles, aber doch viel mehr.
          Und noch etwas für die Allgemeinheit: Lieber hier alle Ideen posten, denn wie Franklin (?) mal sagte: Nur wer das Undenkbare auch für möglich hält, kann sich für die Zukunft wappnen….. oder so ähnlich.
          Danke für Deine Beiträge.

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        • Kann es nicht auch sein dass deshalb GOLD in den Staaten, in Frankreich und in England lagert, um eine Garantie für die noch ausständigen Reparationszahlungen (JA, REPARATIONSZAHLUNGEN!) den zweiten WK betreffend, darstellen?
          Immerhin lagert das deutsche GOLD bei den damaligen SIEGERMÄCHTEN!!

          Denn wenn ich mich recht erinnere wurden erst vor ein paar Jahren diese Zahlungen für den 1 WELTKRIEG abgeschlossen!

          Wenn man jetzt 35 Tonnen oder noch mehr nach Hause holt, dann werden wohl auch erst Zahlungen im Vergleichswert erfolgt sein..

          Ich bin nicht sicher dass ich Recht habe, aber überlegenswert ist meine Meinung allemal!

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  2. Erst mal abwarten ob wir uns das überhaupt leisten können^^

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  3. Ich befürchte, dass bei der Überführung des deutschen Goldes aus Übersee einen Anschlag auf die beiden stolzen deuschen Fregatten von 17 arabischen Terroristen, die wie Iraner aussehen, mit zwei entführten Linienfliegern durchführen. Der Reisepass eines der Entführer schwimmt dann noch oben auf der schäumenden See, sodass der CIA ihn grade noch unversehrt bergen kann. Durch die enorme Explosion verdampfen sowohl beide Linienflugeuge, die Fregatten durch eine „Tortenimplosion, und auch leider das deutsche Gold auf Nimmerwiedersehen. Schade. Aber dann ist der Iran drann? Oder? LOL

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  4. Goldpreislich eine nette Aktion,wenn die Franzkappen und Tomis Gold kaufen müssen um die Forderungen der Buba befriedigen zu können!.Daher evtl.Drückungen oder Preissteigerungen beachten.Daytraden möglich;).

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  5. Das ist ja eine phantasievolle Runde. Nun, wissen kann keiner nix, wie Nestroy sagte. Zur Zeit ist jedenfalls beim Gold nach Seitwärtstrend eine deutliche Bodenbildung zu beobachten und scheint wie die Ruhe vor dem Sturm. Carpe diem!

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    • @Goldmann
      Gott sei Dank haben wir noch Phantasie und glauben nicht alles was uns so in den Mainstream-Medien erzählt wird.Und da nun keiner weiß,wieviel Asse (Gold) jeder im Ärmel hat, geht das Pokerspiel weiter.Nur endet jedes Spiel irgendwann mit dem Showdown. Und wer dann die Asse nur vorgegeben hat…… Erst in der Ebbe sieht man, wer nackt geschwommen ist.

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  6. Warum nicht gleich den Transfer durchführen?
    Ist das Gold tatsächlich noch vorhanden?
    50% bis 2020 – dann ist währungspolitisch ohnehin alles den Bach runtergegangen!
    Wir werden wiedermal vorgeführt.

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  7. „Aus Paris wolle man alles Gold abziehen. Die dortige Aufbewahrung sei mit der Euro-Einführung nicht mehr notwendig. Man habe ursprünglich darauf gesetzt, im Notfall Francs im Tausch gegen das Edelmetall zu erhalten.“

    Geiler Satz… Gut, dass der Euro erst zum 15.1.2013 eingeführt wurde… Ach moment, da war doch was?!

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  8. @Euro Tanic
    einen ähnlichen Gedanken hatte ich grade auch, allerdings ohne Terroristen:

    Das deutsche Gold wird in NY auf ein Flugzeug geladen, dieser fliegt dann „zufälligerweise“ über Bermuda-Dreieck und schwups-die-wupps ist er vom Radar verschwunden…
    (Gleiches Märchen wie 9/11 eben)

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  9. Hier noch ein lustiger link, welchen ich gerade bei cashkurs.com gefunden habe.
    http://www.iknews.de/2013/01/17/rueckholaktion-die-farce-vom-deutschen-gold/

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  10. Ein Auszug aus GT Anywhere :
    Bundesbank holt im Jahresverlauf 37 t aus dem Ausland zurück nach Deutschland.

    Kommentar: Die Meldung auf Bild.de wirft mehr Fragen als Antworten auf. Bereits die Behauptung: ,,Mehr als 3000 Tonnen Gold lagert die Bundesbank im Ausland“ ist falsch. Nach einer Veröffentlichung der Deutschen Bundesbank vom 30.01.2013 lagern 1.036 t im Frankfurt und 2.355 t im Ausland. Weiter im Artikel: ,,Eine Sicherheitsfirma ließ einen Teil der Goldbarren (Gewicht: 12,5 kg/Stück) einschmelzen, transportierte sie per Flugzeug und Lkw nach Frankfurt“. Um die Reinheit des Goldes zu prüfen, hätte die Bundesbank und nicht die Sicherheitsfirma das Gold einschmelzen lassen müssen. Eine Sicherheitsfirma ist für den Transport zuständig und hat zum Einschmelzen gar keine Befugnis. Das Einschmelzen hätte demnach nur den Sinn, um die Herkunft des Goldes zu verschleiern. Weiter im Artikel. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann: Das war ,,eine große logistische Herausforderung“. Nach offiziellen Angaben der Deutschen Bundesbank wurden im Jahr 2000 insgesamt 661 t Gold zurück nach Deutschland geholt. Über die viel größere logistische Herausforderung im Jahr 2000 gibt es keinerlei Kommentare.

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