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Bundesbankpräsident Weidmann wollte hinwerfen, Regierung intervenierte

Er ist einer der letzten sogenannten „Falken“ unter den europäischen Notenbankern. Gemeint sind damit Volkswirte in Kreisen der Zentralbank, die sich im besonderen Maße der Geldwertstabilität verpflichtet fühlen und sich generell für eine eher restriktive Geldpolitik einsetzen. Zu dieser kleinen Gemeinde wird auch Bundesbank-Präsident Jens Weidmann gezählt, der sich zuletzt wiederholt kritisch zur EZB-Politik geäußert hat. Medienberichten zufolge spielte Weidmann mehrfach mit Rücktrittsgedanken. Vertreter der Bundesregierung hätten ihn überredet, sein Amt nicht aufzugeben, heißt es. Mit Jürgen Stark und Axel Weber haben sich in den vergangenen zwei Jahren schon zwei deutsche Notenbanker aus ihren Positionen verabschiedet, weil sie die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank nicht mehr mittragen wollten. Mehr

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Eingetragen von am 31. Aug. 2012. gespeichert unter Hot-Links. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

4 Kommentare für “Bundesbankpräsident Weidmann wollte hinwerfen, Regierung intervenierte”

  1. Auch Weidmann wird in den nächsten Wochen hinschmeissen.
    Er hat nur eine Stimme in der EZB. Es wird so kommen wie Draghi voraus sagt. Die EZB wird mit Gewalt Staatsanleihen kaufen. Der ESM wid durchgewunken, allerdings wird der Bundestag gerügt (lach). Das gleiche Spiel wie beim ESFS.
    Selbst wenn der ESM vom BGH gestoppt wird gibs kein Halten. Dann wird der ESFS einfach aufgestockt, vermutlich wird es dann wieder Kagen in Deutschland dagegen geben.
    Die Inflation war im Juli bei 1,7% und ist im August auf 2,0% angestiegen. Sovieldazu. Geld anlegen wird immer schwerer für den Bürger. Man ist schon fast in im Verlustbereich. Die EZB denkt drüber nach den Leitzins auf 0,5% zu senken! Gute Nacht sage ich da nur noch.

    • @charly
      Richtig, die Party ist vorbei und die Enteignung der Bürger ist in vollem Gange.
      Das alles wird noch dazu als alternativlos verkauft. Auf den, der noch etwas Vermögen hat, wird mit dem (Steuer) Finger gezeigt. Was juckt es da die verarmte Mittelklasse, wenn ein paar Millionäre geschröpft werden. Selbst wird man froh sein, noch etwas zum Beissen zu haben. Das ist kommunistische Diktatur. Der Bürger wird genug damit beschäftigt werden, Klopapier zu besorgen. Für politische Diskussionen oder gar Analysen bleibt dann für die Meisten keine Kapazität. Kennt man aus der DDR.
      Regieren wird viel einfacher werden.

      • 0177translator

        @anaconda
        Anfrage an Sender Jerewan: Wer hat den Sozialismus erfunden, die Politiker oder die Wissenschaftler? Antwort. Die Wissenschaftler auf keinen Fall – die hätten es vorher an Ratten ausprobiert.
        Alexander Solshenizyn geht in seinem Buch „W perwom krugu“ auf das Thema ganz kurz ein. (Der deutsche Buchtitel lautet: Im ersten Kreis der Hölle. In Anlehnung an Dante.) Kurzum, die hatten in der UdSSR in den 30er Jahren zu Zeiten der sog. „Kollektivierung der Landwirtschaft“ unter Stalin jeden, der eigene Apfelbäume besaß, mit unverhältnismäßig hohen Naturalabgaben belegt. Kommt mal ein Frost oder langer Regen und vernichtet die Blüte, so kann man dich gleich plattmachen, du Kulak, du Schwein, du Verräter, du Ratte – Wrag naroda (Volksfeind) war das Lieblings-Schimpfwort, (bei Hitler hieß es Volksschädling). Wer da nicht genug Äpfel abliefern konnte im Herbst, war geliefert. Das alles wurde begleitet von einer widerlichen, bösartigen staatlichen Hetze. Ich empfehle hier die Lektüre des Buches „The harvest of sorrow“ von Robert Conquest. Der deutsche Buchtitel lautet: „Stalins Holocaust in der Ukraine“.
        Das heißt man konnte froh sein, wenn man nur enteignet und das Land an die Kollektiv-Farm (Kolchos genannt) übertragen wurde. Oft wurden Leute an die Wand gestellt, einfach erschossen. Es wird geschätzt, daß in etwa 15 Mio. Landwirte und Familienangehörige in die unwirtlichen Regionen der UdSSR deportiert wurden. Gerade diejenigen, die was von Landwirtschaft verstanden. Was also haben die Menschen gemacht, um der Gefahr auszuweichen? Sie haben ihre Apfelbäume abgeholzt und verbrannt und dann eine Seuche bzw. Krankheit vorgeschoben. Kann ich halt nix abliefern. Ergebnis des ganzen: Hungersnöte. In einem Land, das zur Zarenzeit noch Getreide exportierte, verhungerten allein 1932 um die 5 Mio. Menschen. Schlimm war es in der Ukraine, wo etliche Aufstände der verzweifelten Landbevölkerung in Blut erstickt wurden. Dort kam es sogar häufig zu Kannibalismus.
        Thilo Sarrazin schrieb 2008 in seinem Kopftuchmädchen-Artikel, daß zu seiner Zeit, als er noch Finanzsenator von Berlin war, bereits 20,5% der Berliner Bevölkerung irgendwie Stütze vom Staat erhalten. Anaconda, ein Land kann doch nicht nur aus Menschen bestehen, die sich erwartungsvoll mit dem großen Löffel vor dem großen Topf anstellen – es muß doch auch welche geben, die diesen Topf füllen, und die darf man „zur Strafe“ nicht noch als Abschaum deklarieren.
        Habe selbst so viele Apfelbäume im Garten. Die hängen brechend voll. Da die Stürme der letzten Tage etliches heruntergewedelt hatten, haben die Pferde in der Koppel gegenüber meinem Haus zur Zeit ein gutes Leben. Ich werde im September so viel ernten, daß ich gar nicht weiß, wohin damit. Meine ganzen Augustäpfel und einen Großteil der Gurken habe ich an eine Pfarrerin in Frankfurt (Oder) verschenkt und an ein Heim für alte, behinderte Menschen. Letztere waren wenigstens ehrlich dankbar.
        Nein, wenn hier jemand den Sozialismus verkündet, dann greife ich zur Säge.
        Und falls das, was ich über die UdSSR von damals schrieb, zu fern und zu utopisch klingt, so sollt ihr mal einen fragen, der zu Zeiten von Ceausescu in Rumänien gelebt hat. Dort gab es wirklich kein Klopapier.
        Und zu Anfang 1991 in der UdSSR, wo ich studierte, auch nicht.

        • @0177translator
          Voll und ganz meine Meinung und danke für den Bericht.Der kommende Europa Moloch, genannt ESM, ist nichts weiter,als eine Fortführung der Sowjetunion. Heißt nicht Governeursrat beim ESM auf russisch auch Sowjet ?.Ich habe so den Verdacht.
          Nennt man nicht heute schon Menschen, welche ihr Erspartes und bereits voll versteuertes Geld, sagen wir mal in die Schweiz transferrieren, in der Regenbogenpresse schon „Volksschädlinge“ oder „Asoziale“ ?
          Morgen sind es die, welche noch ein paar (Gold/Silber) Münzen vergraben haben. Aber morgen werde ich gerne ein „asozialer Volksschädling“ sein, glaub mir. Man gönnt sich ja sonst nichts.

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