Gold-Engpass in Asien: “Keine Kilobarren mehr auf dem Markt”

Aus Asien wird eine anhaltend starke Goldnachfrage gemeldet. Die knappe Warenversorgung lässt das Aufgeld in Hongkong, Singapur und China steigen.

Aus Asien wird eine anhaltend starke Goldnachfrage gemeldet. Die knappe Warenversorgung lässt das Aufgeld in Hongkong, Singapur und China steigen.

Im vergangenen März hat China eine neue Rekordmenge an Gold über Hongkong importiert. Und schon vor dem Goldpreis-Einbruch wurde in China fast 50 Prozent mehr Anlagegold verkauft.

China hat im vergangenen Februar 142 Prozent mehr Gold über Hongkong eingeführt, als vor einem Jahr.

Am chinesischen Warenterminmarkt haben Trader nun die Möglichkeit, über Nacht mit Gold und Silber zu handeln – also parallel zu den Öffnungszeiten der Wall Street.

Die chinesische Zentralbank will den Goldanteil an Chinas Währungsreserven begrenzt halten und hat dabei einen stabilen Goldmarkt im Blick.

Über Hongkong wurden im Januar 51,3 Tonnen Gold nach China geliefert. 50 Prozent weniger als im Dezember, aber 55 Prozent mehr als im Januar 2012.

Anfang Februar feiern die Chinesen den Jahreswechsel nach dem Mondkalender und gehen traditionell zum großen Shopping in die Innenstädte. Dabei wird traditionell auch Gold erworben.

Die Währungsreserven Chinas haben im vergangenen Jahr ein neues Rekordhoch erreicht. Enorm, was das Land mit diesem Geld theoretisch an Gold kaufen könnte.

Die chinesischen Goldeinfuhren über Hongkong haben im vergangenen Dezember mit knapp 118 Tonnen ein neues Rekordhoch erreicht.

Medienberichten zufolge sollen jetzt auch auf dem chinesischen Markt Fonds zugelassen werden, die mit physischem Gold hinterlegt sind. Das könnte die Goldnachfrage in China weiter ankurbeln.