Kamerateam erhält Zutritt zum Gold-Bunker der Federal Reserve

Mitarbeiter von National Geographic erhielten kürzlich Zutritt zum Gold-Speicher der Fed in New York. Eine Dokumentation zeigt viele interessante Details.

Mitarbeiter von National Geographic erhielten kürzlich Zutritt zum Gold-Speicher der Fed in New York. Eine Dokumentation zeigt viele interessante Details.

Die US-Geldpolitik soll anlässlich des 100. Jubiläums der Fed komplett überdacht werden. So lautet der Plan einer republikanischen Gesetzesinitiative. Dazu gehört auch die Erörterung eines möglichen Wechsels des Geldsystems, inklusive Goldstandard.

Paul Craig Roberts, Assistant Secretary im Finanzministerium unter US-Präsident Reagan, macht die US-Notenbank als Auslöser für den heftigen Kursrückgang am vergangenen Freitag verantwortlich. 500 Tonnen Gold seien in Form von Leerverkäufen auf den Markt gelangt.

Der Finanzmarkt-Experte Peter Schiff glaubt, dass die Flucht aus dem US-Dollar bevorsteht und Gold gesucht wird, sobald die Menschen erkennen würden, dass die US-Wirtschaft ohne Stimuli der US-Notenbank nicht überlebensfähig ist.

Das Rettungs-Chaos in Zypern hat Gold zurück in den Fokus vieler Anleger gerückt. Kommen heute weitere Goldpreis- Impulse aus den USA?

Aktuelle Zahlen von Finanzmarktanalysten deuten darauf hin, dass sich die Fed mit einem Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik selbst erheblich schädigen würde. Ihr droht ein Verlust von bis zu einer halben Billion US-Dollar.

Das am gestrigen Abend veröffentlichte Fed-Protokoll enthält gegenüber vorangegangenen Veröffentlichungen nichts Neues. Dennoch wird das Dokument als Argument für sinkende Edelmetallpreise und Aktienkurse vorgebracht.

Am heutigen Mittwoch wird das Protokoll der letzten Fed-Sitzung veröffentlicht. Im vergangenen Monat gab der Goldpreis im Anschluss daran deutlich nach.

Die US-Regierung hat im vergangenen Jahr eine Prüfung der US-Goldreserven in Auftrag gegeben. Das nun veröffentlichte Ergebnis dürfte niemanden überraschen.

Exzessiv lockere Geldpolitik habe gefährliche Nebeneffekte, erklärt der bekannte Investment-Profi Marc Faber in einem CNBC-Interview. Irgendwann werde der Markt die Zentralbanken dafür bestrafen. Faber warnt vor einem Unglück.