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China fordert „De-Amerikanisierung“ der Welt

Chimerika: Zwischen den USA und China besteht starke wirtschaftliche Abhängigkeit.

Ein regierungsnaher chinesischer Kommentator attackiert US-Politiker beider Parteien vor dem Hintergrund des aktuellen Haushaltsstreits.

China ist der größte Halter amerikanischer Staatsschulden. Im vergangenen Juli besaßen die Chinesen US-Staatsanleihen im Nominalwert von 1,27 Billionen US-Dollar. Das Land hielt damit alleine 23 Prozent der von Ausländern angekauften US-Staatspapiere. Sorgen um eine möglichen Zahlungsunfähigkeit der Vereinigten Staaten sind somit auch in Peking begründet.

Ein Sprecher der chinesischen Regierung äußerte nun im Staatsmedium Xinhua scharfe Kritik an den USA. „Während US-Politiker beider Parteien zwischen Weißem Haus und Capitol Hill ohne brauchbare Vereinbarung hin und her lavieren,  um Normalität einkehren zu lassen, von der sie groß tönen,  wäre es vielleicht eine gute Idee, dass die davon benebelte Welt einmal anfängt, sich Gedanken zu machen über den Aufbau einer de-amerikanisierten Welt“, zitiert die Los Angeles Times den regierungsnahen chinesischen Kommentator.

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Eingetragen von am 15. Okt. 2013. gespeichert unter China, News, Politik, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

15 Kommentare für “China fordert „De-Amerikanisierung“ der Welt”

  1. Es kommt wie es kommen muss! Einmal ist das Regal der Nebelkerzen auch leer!

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  2. Ich bin mir nicht sicher, was wirklich hinter diesem US-Spielchen steckt. Der Haushaltsstreit alleine kann es ja wohl nicht sein. Es geht ja wohl eher um einen Test, wie weit man es treiben kann. Wer steckt dahinter, wem nutzt es, wer will was erreichen ? Insofern unterstütze ich die chinesische Haltung, mit diesem amerikanischen Politikunsinn endlich Schluss zu machen und die Welt von den US-Machtspielchen zu befreien.

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    • Wem nützt es? Wem nützte der Fall Lehman? Den Banken. Goldman und Co.! Keine Einigung am Donnerstag sollte Chaos auslösen. Will man das vielleicht, wenigsten für ein paar Tage? Um Zuge dessen würde man um weitere Billionen betteln. Dann wäre der Weg für QE-X offen. Wem würde es nützen? Den Banken. Wie sind Goldman und Co. derzeit positioniert? So weit ich weiß, haben die Goldmänner massive ETF-Gold gekauft. Ansonsten? Keine Ahnung. Keine COT-Daten, kein Bankparticipationsreoprt. Ist doch ein offenes Scheunentor, oder? Hat Soros seine Short-Position von 1,25 Mrd. USD auf den S&P500 immer noch? War die Warnung von Obama Richtung WallStreet eine verdeckte Botschaft. Aktienstände auf Rekordhoch, weil alle erwarten, dass in letzer Minute die Kuh vom Eis gezogen wird. Man würde den Markt auf dem völlig falschen Fuß erwischen.

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    • Sind Sie mehr an chinesischen Machtspielchen interessiert? Da sind mir die amerikanischen doch lieber denn dahinter stecken doch noch irgendwelche Ideale und Werte wie Freiheit und Selbstbestimmung, darauf beruht ja auch der momentane Streit mit der Regierung in den USA.

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  3. Der Einzugsbereich einer Zentralbank ist insbesondere definiert über zumindest einen halbwegs homogenen und doch flexiblen Wirtschaftsraum der sich durch hohe Mobilität auszeichnet. Das trifft auf England im Mittelalter und die U.S. heute zu, aber sonst ist das eher ein frommer Wunsch. Diese Flexibilität und Homogenität bedingt, meiner Ansicht nach, schlicht die Übernahme von Glaubenssystemen, sei es Papiergeld, sei es Produkte und insbesondere die Vorstellung von Wohlstand. Der Dollar ist letztendlich der Überbringer dieser Nachricht. Importprodukte sind letztendlich Lösungen zu Problemen aus einem Kulturkreis transferiert in einen anderen. In dem Sinne ist der U.S. Wirtschaftsraum zwar sehr offen und empfänglich, aber bei der Bezahlung ist eher die Akzeptanz fremder Produkte und den damit verbundenen Problemlösungen schnell die Bereitschaft Werte zu transferieren am Ende.

    In dem Sinne hätte der Herr durchaus recht.

    Aber die Diskussion um den Haushalt scheint mir eher von etwas ablenken zu wollen. Warum sollte die U.S. in aller Öffentlichkeit ihre Schwachstellen preisgeben. Erstens, Zinsen werden noch keine fällig und soviel haben das Government dann schon noch, dass die Zinsen bezahlt werden. Ansonsten interessiert die Finanzmärkte nicht wirklich irgendetwas.

    0
  4. Drinkin‘ rum and coca cola .Von den Andrew Sisters.Sagt alles über den Dollar!

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  5. heiko@
    Jetzt berichtet der Silber-Doctor auch noch von manipulierten Daten der Goldbestände der Goldlager Comex sowie CME-Daten bzgl. der „Open Interest Kontrakte“, um die wirklichen Bestände an Gold-und Silberunzen zu manipulieren.

    http://thenewsdoctors.com/the-cmecomex-and-truth-in-reporting/

    Es ist wahrlich an der Zeit, daß dieser auf Betrug, Beschiß und Manipulation aufgebaute Terminmarkt dorthin wandert, wo er hingehört: auf die Müllkippe der Geschichte.
    Ich trinke jetzt auch ordentlich Rum mit etwas Cola…

    0
  6. Die USA erpresst China mit:Entweder ihr kauft unsere Anleihen oder wir kaufen keine eurer Produkte mehr.Die Chinesen erhalten für ihre Waren Dollars und müssen die gleich in US Anleihen umtauschen.Nett nicht ? Mitgehangen,mitgefangen.Es wäre doch sicher einfacher,die Chinesen würden den USA die Waren einfach schenken und umgekehrt.
    Eine schöne neue Welt.Wir verkaufen nicht mehr, wir verschenken einfach.
    Also:Wir schenken den Griechen den Porsche Panamera und erhalten dafür gute Oliven und Schaafskäse.Zwar wäre der Porsche mehr wert und die Griechen dann im Minus, aber das sind sie sowieso.Hauptsache der Export blüht und wir schuften etwas mehr als die Griechen.
    Moral von der Geschichte.Im Handel mit den USA sind die Chinesen wir und die
    USA die Griechen.Ob das lange gutgeht ? Wohl nur mit einer Diktatur auf beiden Seiten.

    1+
    • Anaconda: Sehr gut geschildert. Ja, die chinesen stecken offensichtlich in der Sackgasse und finden den Rückwärtsgang nicht. Was für ein Dilemma!

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  7. Ob China oder USRAEL macht für mich keinen Unterschied. Jede Form von Herrschaft ist in meinen Augen illegal. Und herrschen wollen beide. Im Grunde sind Realkommunismus ala China und der Realimperialismus ala USRAEL zwei Seiten derselben Medaille. halten ihre Untertanen in Unfreiheit.

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  8. Was wäre denn die Lösung? Im Grunde wollen die Menschen der aktuellen und zukünftigen Welt doch gar nicht mehr regiert werden, weder so noch so. Wenn es stimmt, dass wir bereits in einem neuen Zeitalter leben, dann muss es doch nur noch um den Willen der einfachen Menschen gehen, die sich nach Frieden, Wahrheit und Gerechtigkeit sehnen. Wohin also mit den alten Kadern, die keiner mehr will und braucht ?

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  9. @Enzo Schweiz
    China hat aus seiner Vergangenheit gelehrnt. Viele in Europa lebende Menschen schätzen die Chinesen völlig falsch ein. Sie sind lange nicht mehr die netten immer lächelden von einst, und sie würden jeden ohne mit der Wimper zu zucken den Gnadenstoß geben der keinen Vorteil oder Gewinn bringt. China könnte wenn es wollte den Dollar über nacht ausschalten, doch die Chinesen sagen es nützt nichts mit einer Leiche Geschäfte zu machen. China wird früher oder später den US Dollar ablösen, das ist nur eine frage der Zeit. Bei viele Geschäfte besonders in Südchina Hong Kong wird im Handel bereits in Renminbi Yuan gerechnet.

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    • Jan: Wird trotzdem auch nicht so einfach für die Chinesen sein. Die stecken zuviel im Sumpf. Nichts destotrotz, haben wir den Amis viel zu verdanken!
      Ein Sprichwort besagt, nimm dich in acht von Menschen die immer lachen!
      Symphatisch sind mir die Chinesen überhaupt nicht!

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