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China sichert sich Goldvorkommen zu Schnäppchenpreisen

The Superpit (nts-Fotolia.com)

Weltgrößte Tagebaumine „Superpit“ in Australien. Zijin ist angeblich an einer Beteiligung interessiert (Foto: Ints-Fotolia.com).

Chinas größtes Bergbauunternehmen Zijin Mining hat im vergangenen Jahr bereits 1 Milliarde US-Dollar in Übernahmen gesteckt und sammelt jetzt weiter Minen zu günstigen Preisen ein.

„Wir werden nicht aufhören“, sagt George Fang. „Wie viel wir ausgeben müssen hängt von den Gelegenheiten ab und von der Finanzierungsstrategie“, erklärte der Executive Director und Vice President der Zijin Mining Group Co. in dieser Woche gegenüber Bloomberg.

Er führt das größte Bergbauunternehmen Chinas und gleichzeitig den größten Goldförderer der Welt – gemessen an der Marktkapitalisierung.

Der stark gefallen Goldpreis hat in den vergangenen Jahren viele Minenbetreiber weltweit in Schwierigkeiten gebracht. Auch deshalb, weil die Produzenten in den goldenen Jahren davor nicht für schlechte Zeiten vorgesorgt haben und neben den sinkenden Erlösen nun auch die Kosten weiter steigen.

Die Goldminenaktien sind stark eingebrochen. Unternehmen aus dem Goldsektor sind praktisch so günstig wie nie. Und die Chinesen gehen auf Einkaufstour, sichern sich Goldvorkommen zum Schnäppchenpreis. Christoph Brüning, Managing Director der Value Relations GmbH, sagt dazu gegenüber Goldreporter: „Derzeit kann man für den selben Dollar heute 15-mal so viel an Goldproduktion kaufen, wie vor fünf Jahren“. Im Rahmen des Premium-Service Goldreporter EXKLUSIV erscheint am morgigen Freitag ein ausführliches Interview mit dem deutschen Rohstoff-Experten und Aktienanalysten zum Thema Goldminenaktien.

Erst im Mai hat sich Zijin Mining laut Bloomberg für 710 Millionen US-Dollar Anteile an Minen in Papua-Neuguinea und der Demokratischen Republik Kongo gesichert. Weitere Übernahmen sind in Australien geplant.

„Zijins Hauptstrategie ist die Globalisierung, eine groß angelegte Verbesserung unseres Vermögens-Portfolio und die Steigerung der Effizienz und Profitabilität“, so Fang. Mit Barrick Gold führe man derzeit Gespräche, um Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zu diskutieren. Es halten sich Gerüchte, Zijin Mining wolle sich zu 50 Prozent an der weltgrößten Tagebaumine, der Superpit im australischen Kalgoorlie beteiligen. Das Projekt gehört dem Branchenriesen Barrick.

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Eingetragen von am 6. Aug. 2015. gespeichert unter Australien, China, Gold, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

8 Kommentare für “China sichert sich Goldvorkommen zu Schnäppchenpreisen”

  1. Die Chinesen u. Russen kaufen u. fördern alles was sie an Minen, Lizensen,Recyclern u. Raffinerien in die Finger bekommen können, denn da konkurieren die indirekt auch mit den Indern ( Goldreporter berichtete) :

    Indiens größter Juwelier kauft Gold-Raffinerie Valcambi

    Anlage-Goldbarren von Valcambi.
    Die in der Schweiz beheimatete Raffinerie Valcambi geht für 400 Millionen US-Dollar an den indischen Schmuckanbieter Rajesh Exports Ltd.
    Vier große Schweizer Raffinerien veredeln gut zwei Drittel des weltweiten Goldes. Eine dieser Goldverarbeiter wurde nun von einem indischen Unternehmen aufgekauft.
    Rajesh Exports Ltd., Indiens größter Schmuckhersteller, hat die Firma Valcambi SA übernommen. Die Raffinerie war zuvor im Besitz des US-amerikanischen Bergbauunternehmens Newmont Mining Corp. Der Kaufpreis: 400 Millionen US-Dollar. Die Schweizer Großbank Credit Suisse wird den Deal über einen Kredit zu etwa einem Drittel mitfinanzieren.
    Valcambi war 1961 von einer Gruppe Schweizer Unternehmen gegründet worden. Laut Bloomberg hat die Firma jährlich 945 Tonnen Gold und 325 Tonnen Silber verarbeitet. Privatanlegern bekannt sind die Investmentbarren des Hauses.
    „Theoretisch könnte Valcambi die gesamte indische Goldnachfrage bedienen“, sagt Rajesh Mehta, Chairman von Rajesh Exports. Dessen Organisation fragte eigenen Angaben zufolge im vergangenen Fiskaljahr mehr als 170 Tonnen Gold nach.
    In betriebswirtschaftlichen Termini erfolgt hier eine vertikale Integration. Das heißt, die Wertschöpfungskette des Unternehmens wird verlängert. Rajesh gewinnt damit stärkere die Kontrolle über eine wichtige Vorstufe bei der Schmuckherstellung.
    Valcambi-CEO Michael Mesaric sagt dazu: “Der Zusammenschluss von Rajesh Exports und Valcambi sorgt dafür, dass Valcambi seine Stellung im globalen Goldgeschäft verbessert, indem neue Märkte in Indien, im Mittleren Osten und China erschlossen werden“.

    Aber auch :

    Valcambi-Chef warnt vor Einbruch der chinesischen Goldimporte um bis zu 40% ?
    Valcambi, die weltweit größte Goldscheideanstalt, warnte gestern vor einem starken Rückgang der chinesischen Goldimporte. Wie Mineweb berichtete, lässt die Nachfrage nach Gold als Sicherheit für Finanzierungsabkommen im Inland rapide nach.

    Dem Artikel nach wurde das Edelmetall in den letzten drei Jahren häufig verwendet, um bessere Kreditkonditionen zu erlangen. Einem Bericht des World Council aus dem Jahr 2014 zufolge waren damals bis zu 1.000 Tonnen des Edelmetalls in Finanzierungsabkommen für chinesische Unternehmen gebunden. Jetzt jedoch sinken die Zinsraten und mehr Liquidität kehrt in den Markt zurück. „Kredite sind in China derzeit günstig“, so Michael Mesaric, der CEO von Valcambi. „Gold wird nicht mehr gebraucht.“

    Seitdem die chinesische Zentralbank die Zinssätze immer weiter senkt, um die Wirtschaft anzukurbeln, hätten die Goldimporte des Landes abgenommen. Im Juni beliefen sich die Einfuhren aus Hongkong nur auf 813,13 Tonnen – das ist der niedrigste Wert seit 10 Monaten. Er spiegelt jedoch nicht die Gesamtheit der Importe wider, denn ein Teil des Goldes gelangt auch direkt über Shanghai und Peking ins Land. Da China selbst keine offiziellen Zahlen zu seinen Edelmetallimporten veröffentlicht, lässt sich deren tatsächlicher Umfang nur vermuten. Mesaric schätzt, dass die Menge des insgesamt nach China importierten Goldes in diesem Jahr um 40% abnehmen könnte.

    Rund ein Fünftel der weltweiten Goldnachfrage entfällt allein auf China. Ein Rückgang des chinesischen Goldbedarfs könnte den bereits stark angeschlagenen Goldkurs weiter unter Druck setzen. Mesaric geht davon aus, dass dieser bei 1.025 US-Dollar eine gute Unterstützungslinie hat. Im schlimmsten Fall könne er jedoch auch bis auf 950 US-Dollar fallen.

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    • @hasenmaier
      Bin jetzt wieder etwas erfahrener geworden.
      Indem Fall baruchen die Chinesen das Gold nur für günstige Kredite! Aha…
      Ich dachte immer, China hortet Gold als Wertspeicher.
      Es dreht sich also immer noch alles um Papiergeld.

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      • Die Schlitzis sind schlau, sie kaufen physisches billig, u. wenn die Papiergoldblase zerstochen wird drehen sie den Speß um, dann wird der Rest der Welt mit dem physischen Goldbestand der BRICS erpresst .denn was die Russen ,Chinesen u. Inder alleine auf die Waaage bringen stellt die währungspolitische Absicherungspyramide auf den Kopf….
        Daher argwöhnen die bisherigen Währungskorbinhaber ,das wenn China den goldgedeckten Yuan im Korb plaziert hat, den über immer größere Einflußnahme eines Tages plattzumachen. Die Indizien mehren sich ,das die BRICS nur die eine Seite der Medaille und das aiatische Pedang von IWF,Weltbank u. Fed werden wollen.

        Es scheint also so zu sein, dass Wall Street und die City of London auf das chinesische Gold und den Yuan schielen. Es fehlt also nur noch die Zustimmung Chinas. Aber würde Peking wirklich in diesem Spiel mitspielen wollen?Die People’s Bank of China, die Zentralbank Chinas, wird derzeit von Zhou Xiaochuan geleitet.Ein Globalist wie er im Buche steht und das ostasiatische Pendant zu Janet Yellen. Schon vor dem Gold-Ausverkauf durch die „LBMA-Techniken“ wurde er Mitglied des Boards of Directors of the Bank of International Settlements (BIZ), wo er auch seine offiziele Position zu den chinesischen Edelmetallreserven und zum Yuan verlauten liess. Und zwar in dem BIZ-Papier Reform The International Monetary System. Einem Abziehbild der Ideen des Chatham House:

        Zudem soll Zhou Xiaochuan nach Recherchen des Historikers Charles Savoie bereits zur Wende des Neuen Jahrtausends bei der „Liquidierung von Papiersilberkontrakten“ auf Geheiß der LBMA geholfen haben. Natürlich wird im Mainstream das ganze als Mythos abgetan. Wie beispielsweise durch die CPM Group, die zu Goldman Sachs gehört. Jenem Goldman Sachs, das schon 2003 den Begriff BRICS schuf und deren Aufstieg im Papier Dreaming With BRICs: The Path to 2050 vorhersah. Ein volles Jahr bevor die BRICS entstanden:Insiderwissen oder einfach nur gute Analysten bei Goldman Sachs? Oder wurde die Vision der BRICS sogar von Goldman Sachs entwickelt? Wenn selbst die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung in einem Diskussionspapier auf die Entwicklungsbank der BRICS-Staaten eingeht?

        Solche Papiere verdeutlichen nur die engen Beziehungen und Verflechtungen zwischen den Eliten des Westens und des Ostens. Wir sollten uns davon verabschieden die BRICS als Anti-Hegemon wahrzunehmen und akzeptieren, dass sie in der gleichen Liga spielen. Denn wenn man sich die jüngsten Ernennungen für das obere Management der Neuen Entwicklungsbank der BRICS anschaut, finden wir die gleichen Mitspieler wie beim IWF und der Weltbank (als Beispiel soll hier nur Paulo Nogueira Batista Jr. genannt sein, der sowohl Executive Director des IWFs ist, als auch Vizepräsident der BRICS-Bank). Ist es daher Zufall, dass genau jetzt Chinas Börsen im Chaos versinken – ganz im Sinn einer im Vorfeld vereinbarten Lösung für die heutige „Geldsystemkrise“?

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        • @hasenmeier
          Mit welchem Gold / Silberpreis kann man wenn es soweit ist, rechnen?
          Du hast ein fundiertes Wissen diesbezüglich. Woher kommt das, wenn ich
          mir fiese Frage erlauben darf.

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          • Kondor: Die Frage muß lauten :Mache dich so schlau, das du den nächsten Schriit der Finanzmafia rechtzeitig erkennst ,bevor sie die globale Kontrolle und die Technodiktatur rrreichtet haben. Oder wie man im alten Rom zu sagen pflegte : Lieber der eigene Sklave als ein fremder Sklave, und unser Mehrgenerationenpressearchiv beruht auf einem privaten Netzwerk internationaler User die täglich die wichtigsten ca. 100 Internetportale checken. Also kein Wellness u. weichgespülter selektiv zensierter Infomüll sondern mehrfach gegenrecherchierte Zahlen,Daten u. Fakten im 24.Stunden Takt.mit denen der Durchschnittsbürger auch was anfangen kann, sofern er den nötigen Durchblick will und hat….

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  2. soso, ich würde eher sagen wer überall an der Quelle sitzt bestimmt bald den physischen Preis. Besonders die Drosselung der Förderung würde den Markt schon verknappen.Damit geht der Preis für das Gold, was sie schon haben automatisch hoch. Indien gehört zur Seidenstrasse; somit im Verbund mit den Chinesen. Der physisch Goldmarkt wandert immere mehr nach Osten ab. Wohl dem der die Billigpreise zum Kauf nutzt. Der einfache Bürgermichel versteht das eh nie; auch nicht wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

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  3. http://gata.org/node/15621

    It will not be relinquished easily. But reliable forecasts are suggesting that total gold supplies, including mining, scrap, and ETF selling in 2015 will amount to 4,155 tons, which is 695 tons less than in 2013. Similarly, supplies are expected to shrink even further, to 3,585 tons in 2016, 260 tons less than in 2015. And demand will go higher if prices stay this low or fall further.

    In 2013 there was a large deficiency of gold, but it was washed away by equally large ETF redemption. In 2014 there was a deficiency of about 600 tons. This year the deficiency looks certain to be at least 1,350 tons. In 2016 there’s a decent chance of a 2,603-ton deficiency if current demand trends hold. Even if the supplier of last resort has 8,100 tons of gold on hand, how long can this go on?

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  4. Bei derart manipulieren Märkten ist jede logische Schlussfolgerung falsch. Oft geht aber der (Schluss) Schuss nach hinten los, denn mit der Abwanderung von EM nach Fernost – jetzt auch der ggst. Minen, hat in diesen Größenordnungen offenbar keiner gerechnet.
    Nachdem es üblich geworden ist, sich in die Tasche zu lügen, freuen wir uns daran, dass China u. Russland ja erst an 6. u. 7.Stelle kommen. Und sehr bald scon – wie sagt Wilhelm Busch so treffen: „rumps, da ging die Pfeife los, mit Getöse schrecklich groß“….

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