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Chinesische Unternehmen horten tonnenweise Gold

Wichtige Impulse für den Goldpreis kommen immer stärker aus Asien.

Gold dient in China nicht nur zur Wertaufbewahrung, sondern ist auch Bestandteil der Unternehmensfinanzierung.

Unternehmen in China sollen laut einem Bericht des World Gold Council bis zu 1.000 Tonnen Gold akkumuliert haben, vor allem als Kreditsicherheit bei Finanzierungen und Auslandsgeschäften.

Einer aktuellen Analyse des World Gold Council (WGC) zufolge sind große Mengen an Gold in chinesischen Firmen gebunden. Bis zu 1.000 Tonnen Gold sollen die Unternehmen angehäuft haben, als Sicherheiten für Finanzgeschäfte und zur Spekulation.

„Das Meiste davon wurde seit 2011 aufgebaut, als Gold in zunehmendem Maße Basis für eine ganze Reihe von finanziellen Geschäften war, die den Import einer sehr großen Menge an physischem Gold erforderte“, heißt es in dem Bericht. Dies stehe im Zusammenhang mit dem Schattenbankensystem in China. Das Gold werde vielfach als Akkreditiv für Auslandsgeschäfte genutzt und als Sicherheit für günstige Unternehmenskredite.

Theoretisch können in China nur solche Unternehmen Goldleihe betreiben, die im Goldmarkt tätig sind. Es gehöre jedoch zur gängigen Praxis, dass Firmen Goldgeschäfte gründeten oder den Service von anderen Organisationen nutzten, die in der Branche tätig seien. Oft werde Gold auch am Spotmarkt verkauft und auf Termin wieder gekauft, um so eine Art Währungskredit zu generieren.

In vielen Fällen re-exportierten Firmen importiertes Gold umgehend nach Hongkong, oft in Form von einfachem Goldschmuck, um die strengen Exportkontrollen für Investmentgold zu umgehen. Diese Praxis werde als „round-tripping“ bezeichnet. Auf Deutsch: Rundreise. Dieses Verfahren führe auch dazu, dass die Umsatzzahlen an der Shanghai Gold Exhange mitunter aufgebläht seien, weil fast alles Gold, was nach China gelange, über diese Börse abgewickelte werde. In anderen Fällen lagere man das Gold aber einfach in Tresoren in China oder Hongkong.

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Eingetragen von am 16. Apr. 2014. gespeichert unter Banken, China, Gold, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

19 Kommentare für “Chinesische Unternehmen horten tonnenweise Gold”

  1. Sogar die Bundesbank traut sich, dem US-Dollar „an’s versiffte “ Bein zu pinkeln.
    http://www.unzensuriert.at/content/0015219-Ist-der-Yuan-auf-dem-Weg-zur-frei-konvertierbaren-W-hrung

    Wenn ich den nächsten Sack Reis kaufe („Bonsai-Kartoffeln“), werde ich in Yuan zahlen. Vor dem nächsten McDonalds-Besuch mit den Kindern werde ich Teuro in Renminbi auf der Bank tauschen und beim Bezahlen an der Kasse viele ungläubige“ Schlitzaugen“ sehen.
    Wenn ich Heizöl brauche, zahle ich nur noch in Yuan.
    Sogar die US-amerikanische Auslands-Einmischungsministerin Neuland soll vor kurzem in einem abgehörten Telefonat gesagt haben: „F..k the USA“.

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    • @Comment-0815
      Dann ist die US Gelddruckmaschine zerstört.Der Dollar ist dann allenfalls noch eine wichtige Währung,aber eben keine Leitwährung mehr.Was das für die US Bonds bedeutet, braucht man wohl nicht mehr erörtern.Eines aber ist jetzt schon sicher: Das System zerfällt,es löst sich auf.Das Auf und ab an der Börse Zeit schon die Unsicherheit.Gestern bei nen Nachrichten:Die Anleger verkaufen,machen Kasse und heute: die Anleger greifen beherzt zu,bis Mittag,dann verkaufen die wieder und machen angeblich Kasse.Weil die Wirtschaftsdaten morgens gut, Mittags schlecht und abends wieder besser sein sollen oder umgekehrt .Wer auch immer diese ominösen Anleger sein sollen, Menschen sind es garantiert nicht.Eher Computerprogramme.
      Hier mein Betrieb:
      Morgens um 8: Super, wir machen gute Gewinne
      Um 10 Uhr: Oje, ich glaube wir sind Insolvent
      Um 12 Uhr:Es geht aufwärts,gewinne in Sicht
      Um 14 Uhr: nein,es geht doch abwärts, Insolvenz droht
      Um 16 Uhr: Drama, Entlassungen,Betriebsschließung steht an
      Um 18 Uhr: Neue Hoffnung,so schlecht sieht es nicht aus,es geht aufwärts.Verluste wettgemacht.
      So ähnlich laufen die Nachrichten der wirtschaft seit Monaten.

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      • @anaconda
        Was wir erleben, ist ein Währungskrieg der „alten“, gegen eine „neue“ Leitwährung (Dollar gegen Yuan).
        Wenn der Kampf über 12 Runden geht, sind wir wahrscheinlich in Runde 10 oder 11.
        Aus meiner Sicht steht der Sieger schon fest, denn die USA kämpfen mit Kopfstößen und Hufeisen in den Handschuhen, und die Punktrichter haben schon mehrere Verwarnungen des internationen Ringrichters zu Lasten der Gringos verbucht.
        Bis zur 12. Runde versuchen die USA die Börsen künstlich nach oben zu treiben, ebenso den US-Dollar mit Aufputschmitteln vor dem Kollaps zu bewahren und das barbarische Relikt (Gold), das schon über 5999 Jahre anstandslos existiert und immer noch begehrt ist, mit Knüppeln zu prügeln; das wird alles nicht mehr helfen.
        Nach dem Schlußgong und Bekanntgabe des Siegers (die neue, evtl. durch Gold teilgedeckte Leitwährung YUAN) gibt es von den unterdrückten Völkern Beifall: der ganze, korrupte Sumpf einer kriminellen Finanz-Clique zieht sich geschlagen in die Hinterzimmer der kollabierten Wallstreet-Buden zurück und leckt sich verwundert die Wunden: Game over.
        (Endlich – wieder frei atmen!)

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        • @alle Unterdrückten
          Die 100 Top-Unternehmen dieser Welt ohne die gar nix läuft freuen sich über eine Befreiung vom Dollar und eilen hin zum gelobten maoistischen Yuan.

          Geht mal die Liste durch und überdenkt die Sache nüchtern noch einmal:

          http://www.pwc.com/gx/en/audit-services/capital-market/publications/top100-market-capitalisation.jhtml

          PS.: Da sind Firmen dabei mit Abermilliarden an Cash-Polstern und alle ganz ohne ein Gramm Gold.

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          • ladygaga_berlin

            @federico (ES REICHT JETZT)

            Ich durfte bis 2003 bei ThyssenKrupp im Controlling arbeiten und mich über die Bilanzierung nach US-GAAP mittels eines Programms Hyperion freuen (>Histerion genannt). Die damalige Prüfungsgesellschaft, KPMG, WAR SCHON DAMALS NICHT IN DER LAGE, die Werthaltigkeit der Derivate zu verifizieren. Das wurde alles als OK ABGEHAKT. Seitdem ist in diesem Bereich Derivate viel passiert, das weiss jeder, der nicht auf einem Baum oder einer Couch wohnt.

            Diese Firmen sitzen alle, zusammen mit den finanzierenden Banken oder ihren eigenen, auf Abermilliarden CRASHPOLSTERN, die unterm Strich nichts, absolut nichts wert sind; im Gegenteil, diese Derivate beinhalten längst unkalkulierbare Risiken, selbst wenn Long~Short nur 3% ausmachen. Und dass diese Unternehmen Ihres Wissens nach kein Gramm Gold haben, wie Sie offenbar, (sonst würden Sie sich hier nicht tummeln), können Sie an deren Bilanzen gar nicht ablesen, jedenfalls ihre Manager haben Gold. Kiloweise.

            Das mögen Sie mir glauben oder nicht. Aber wenn Sie noch einmal so einen Bashing-Bullshit verzapfen, werde ich über Ihre hinterlegte e-Mailadresse versuchen, an Ihre IP und Ihre Identität heranzukommen. Und die poste ich dann hier. Das ist mir der Spass wert. Kann mich ja nicht Milliarden kosten.

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          • Daß sich @FED erico im falschen Forum prostituiert, haben wir schon mehrfach gepostet.
            Eigentlich paßt er besser zu „Grimms Märchenstunde“ mit all dem Bullshit, den er hier verbreitet. Soll er doch endlich jemenitische Staatsanleihen kaufen und dann wieder in den Winterschlaf verfallen.

            Bis dahin hat die Fed (sein Auftraggeber) die Kontrolle über den Dollar völlig verloren:

            http://www.silverdoctors.com/jim-willie-fed-has-lost-control-systemic-failure-flashing-warning-signals-now/#more-41457

            Gib’s auf, FEDerico, hier wirst Du keinen finden, der Deinen Aktien-Scheiß glaubt.

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      • @anaconda
        „Dann ist die US Gelddruckmaschine zerstört.Der Dollar ist dann allenfalls noch eine wichtige Währung,aber eben keine Leitwährung mehr.“

        Dazu meine ich dass die 100 bedeutendsten Unternehmen der Welt vorgeben werden welche Währung sich als Leitwährung etabliert. Ich meine damit nicht die Banken- und Finanzwelt sondern die produzierenden Unternehmen, Agrarunternehmen und Betreiber der Infrastrukturen. In solche Unternehmen sind nämlich wir alle letztendlich irgendwie eingebunden.
        Währungsreformen oder Änderung der Leitwährung sind überschaubare schmerzhafte Einschnitte – mehr nicht.

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        • Federico:
          Ich hatte Sie eigentlich auch so verstanden!
          Den Zusatzvermerk kein Gramm Gold, das ist hier einigen aufgestossen.
          Ja, die gute Interpretation machst eben aus.

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        • Schuldenhasser

          @FEDerico
          Witzbold!
          Zitat: „Dazu meine ich dass die 100 bedeutendsten Unternehmen der Welt vorgeben werden welche Währung sich als Leitwährung etabliert. Ich meine damit nicht die Banken- und Finanzwelt sondern die produzierenden Unternehmen, …“ Zitatende

          Da kann man ja schon bei Platz 1 der .pwc.com Liste aufhören weiterzulesen -> 1. Apple !
          Auf meinem iPod von „Apple“ steht deutlich „Made in China“ zu lesen, was produziert die USA denn noch? Konsumgüter jedenfalls nicht, wenn die Chinesen ihre Werkbank dicht machen und sechs Monate von ihren Dollarreserven leben, was bei einem Wirtschaftskrieg möglich ist, dann ist es um die USA schlecht bestellt.
          Die Vereinigten Staaten haben weltweit einen so schlechten Ruf, dass sich die meisten Länder hinter China stellen werden. In den hündisch unterwürfigen Nato-Staaten wird das Volk auf die Straße gehen und für Veränderungen sorgen, das US-Militär kann nicht überall die Revolten niederschlagen.
          Die unmilitärisch erniedrigend lange Besatzungszeit von nunmehr fast 70 Jahren ist unterschwellig auch in Deutschland und Japan täglich präsent, das kann auch zu negativen Reaktionen führen.
          Die USA werden sich ihre Weltleitwährung nicht kampflos nehmen lassen, das wissen die Chinesen genauso wie die Russen oder Inder. Der weltweite Rüstungsetat ist nicht umsonst so gestiegen, jedes Land steht auf der amerikanischen Speiseliste.
          Wie sagt der angloamerikanische Politiker so schön : „Wir haben keine Freunde oder Feinde, wir haben Interessen.“
          Die Amis haben nicht umsonst die ganzen weltweiten Brandherde gelegt, wie im 1. und 2. Weltkrieg wird es später heißen : „Wir haben aber nicht angefangen …“
          Ne, is klar …

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          • @Schuldenhasser
            So ist es leider. Die selbsternannte Vorbildnation ist bis ins Mark verkommen.Doch man soll sie nicht unterschätzen.In den Denkfabriken der USA werden immer noch Dinge ausgebrütet, welche an Skrupellosigkeit kaum zu überbieten sind.Zum Glück wird in den USA das langsam auch erkannt und es gibt gehörige Proteste überall.Nur das liest man hier in der Presse nicht,weil man es nicht lesen darf. Abspaltungstendenzen einzelner US Bundesländer nehmen zu und könnten auch erfolgreich sein.Bin gespannt,was dann Obama und G&S dazu sagen würden.Ich weiß es schon heute: Vom Ausland gesteuerte kommunistische Terroristen……auf keinen Fall aber Unabhängigkeits-kämpfer

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            • Schuldenhasser

              @anaconda
              Genau das ist der Punkt, die Think Tanks. Ich bin überzeugt davon, dass Dinge im Gange sind, die wir uns überhaupt nicht vorstellen können. Das Tavistock-Institut beschäftigt Hirnforscher und Psychologen zur Manipulation der Menschen, ob ELF-Wellen oder Hypnose, jedes Mittel wird perfektioniert. Jeder Kritiker wird sofort zum Verschwörungstheoretiker, dieses Institut ist gefährlicher als jede A-Bombe.
              Die derzeitige Gleichgültigkeit der Menschen kann nicht nur am Jodsalz und der Fluorid-Zahnpasta liegen.
              Der deutsche Gutmensch ist zu solch perfiden Gedankengängen gar nicht in der Lage, man schaue sich nur die britische Propaganda in den Kriegen der letzten 100 Jahre an. Da wundert es auch nicht, wenn Kanzlerin Merkel von ihrem Führungsoffizier Jeffrey Gedmin vom Aspen-Institut täglich gebrieft wird. Von allein kommt die doch gar nicht auf den ganzen Blödsinn.
              In einem energieintensiven Export-Industrieland wie Deutschland von heute auf morgen eine Energiewende per Gesetz am Souverän vorbei zu verankern, grenzt schon an Sabotage am Industriestandort. Der von Deutschland entwickelte und sichere Kugelhaufen-Reaktor wird jetzt in Polen gebaut. Prima.
              Viele Nuklear-Wissenschaftler gehen jetzt nach England, in die Staaten usw., die sind wir nach den ganzen Medizinern auch endlich los. Wie forderte doch H. Kohl : „Deutschland muss von einem Hochlohn-Industrieland in ein Niedriglohn-Dienstleistungsland umgebaut werden.“
              Dabei geht es nur um den Abbau von Neid und Missgunst unserer „Freunde und Nachbarn“, wenn wir endlich verarmt sind, lässt man uns in Ruhe und es gibt keine Kriege mehr.
              Das ist leider die Freimaurer-Logik, von der wir alle beherrscht werden.
              Wir dürfen gespannt sein.

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    • @Comment-0815
      ….Da pinkelt noch einer
      http://alles-schallundrauch.blogspot.co.at/2014/04/nach-scheinangriff-schiffsbesatzung.html#ixzz2z2TlVulI
      Auch ganz nett, wenn es so stimmt.

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      • @anaconda
        Arroganz rächt sich, vor allem, wenn man einen (echten) Gegner unterschätzt.
        Letztes Jahr im Oktober hat sich die US-Marine schon einmal eine blutige Nase geholt, als sie vor der syrischen Küste die ersten beiden Thomahawk abfeuerten, um den groß angekündigten Angriff zu starten.
        Beide Missiles wurden von russischen Jammern „geblendet“, gestört und in’s Mittelmeer befördert,
        Vielleicht sollte das Pentagon mehr Psychologen und Pampers an die Marine verteilen…

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