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CombiBars: Gold- und Silber-Anlage in Tafelform

CombiBarESG (Quelle: ESG)

Gold-Tafelbarren: Der Name CombiBar ist markenrechtlich geschützt (Foto: ESG Edelmetalle)

2010 entwickelt und 2011 in Deutschland eingeführt, stellen die Tafelbarren der Marke CombiBar eine innovative Anlageform im Bereich der kleinteiligen Edelmetallprodukte und eine Erfolgsgeschichte dar.

Von Dominik Lochmann, ESG Edelmetall-Service

Während der Eurokrise in Griechenland stieg die Nachfrage nach Goldbarren enorm, da sich viele Menschen vor einem Währungskollaps fürchteten. Besonders kleine Stückelungen waren in Deutschland schnell ausverkauft. Der Markt benötigte eine Barrenform, um effektiver auf Nachfragespitzen zu reagieren. Mit diesem Gedanken entwickelte er eine bisher einzigartige teilbare Barrenform: die CombiBars.

Originell und bedarfsgerecht
Hergestellt aus bankenüblichem 999,9er Feingold, 999er Feinsilber und 999,5er Platin oder Palladium, bestehen CombiBars aus einem Verbund von 1g-Barren des jeweiligen Edelmetalls. Sie sind sowohl in 1g, 5g als auch in 1/10 oz, 10 x 1/10 oz, 10 g, 20 g, 50 g oder 100 g erhältlich. Über exakt berechnete Sollbruchstellen miteinander verbunden, lassen sich die einzelnen Bruchstücke ohne Materialverlust per Hand teilen und je nach Bedarf verkaufen. Dabei gelten für jedes Teilstück dieselben Konditionen wie für herkömmliche 1g bzw. 1/10-oz-Barren.

„Im Segment der kleinteiligen Edelmetallprodukte haben sich CombiBars mittlerweile zu einer beliebten Wertanlage entwickelt. Kunden schätzen die Individualität und Flexibilität der Barren, da sie das zu veräußernde Gewicht selbst bestimmen können“, betont Horst Wittig, Experte im Edelmetallhandel bei der Landesbank Baden-Württemberg, und ergänzt: „Dazu kommt der Preisvorteil beim Erwerb der CombiBars, denn herkömmliche 1g-Barren sind aufgrund ihrer Formkosten oftmals teurer.“

Beliebt auch als Geschenk
Als Anlagegold im Format DIN A8 oder DIN A7 sind die Tafelbarren gemäß EU-Richtlinie 2006/112/EG in der Europäischen Union und den meisten anderen Ländern mehrwertsteuerfrei. Silber, Platin und Palladium unterliegen wie andere Formen dieser Edelmetalle der Mehrwertsteuer. Derzeit werden CombiBars bei dem weltweit größten Barrenhersteller, dem LBMA-zertifizierten Schweizer Hersteller Valcambi SA, produziert. „Kundenseitig ist die Nachfrage nach 50-g-CombiBars häufig höher als bei den gleichwertigen Standardbarren. Besonders in Krisenzeiten sind CombiBars aufgrund ihrer Teilbarkeit äußerst beliebt“, sagt Roberto Falaschi, Vertriebsleiter Sorten und Edelmetalle bei der BayernLB. „Mittlerweile werden die Barren auch nicht nur als persönliches Investment erworben, sondern auch als Geschenk“, weiß der Edelmetall-Experte. Jedes Produkt ist dabei mit Gewicht, Herstellerlogo, Reinheit und Seriennummer gestempelt.

Dominik Lochmann ist Geschäftsführer der ESG Edelmetall-Service GmbH & Co. KG. mit Sitz in Rheinstetten bei Karlsruhe und Schänis, nahe Zürich. Das Unternehmen recycelt europaweit edelmetallhaltiges Scheidgut der Dental-, Schmuck-, Galvanik- und Elektroindustrie und ist Recycling- und Handelspartner sowohl für die metallverarbeitende Industrie als auch für Privatkunden im Bereich des Edelmetallankaufs und -verkaufs.

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Eingetragen von am 12. Apr. 2016. gespeichert unter Gold, Goldbarren, Investment-Tipps, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

28 Kommentare für “CombiBars: Gold- und Silber-Anlage in Tafelform”

  1. schöne Sache, werden zum Teil auch von anderen Scheideanstalten zu einem tollen Preis-Leistungsverhältnis geführt, einfach mal auf das Gramm umrechnen dann wird man sich wundern wie wenig man beim Verkauf zum Spread verliert. Preisunterschiede sind aber je nach Hersteller und Anzahl der Barren im Block gravierend….Das gleiche gibt’s übrigens auch in 999 – 999.9 Recycling Silber Qualität, da ist das Konzept meiner Meinung nach aufgrund der niedrigen Wertdichte unlogisch und unrentabel.

    6+
  2. In alter Zeit wurde die ein oder andere Silbermünze geteilt, da macht so ein Täfelchen schon eher Sinn. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass man selbst in der schlimmsten Krise Waren mit 1 Gramm Goldbarren bezahlt. Die werden dann selbst für höherwertige Dinge noch viel zu teuer sein. Eher gedacht, als Gimmik für den Goldbug der schon alles hat.

    4+
  3. Mitten im finalen sell off auch das noch.

    3+
    • @Toto

      Zum Morgen-Appell mit Feldmarschall Mario:

      Gold- und Silberpreis: ‚Platz!‘, – DAX-Aktien: ‚Richt Euch, Kopf hoch‘!

      2+
      • @watchdog
        Jetzt schon punkt 8 Uhr Kauf des Index und Öl. Letzteres schwappt schon über die Tanks.Übervoll. Man muss es abfackeln, Klima hin oder her.Völlig egal.Man will die Indizes mit dem Geld der Sparer nach oben bringen, damit die Eliten ohne Verluste rauskommen.Ist das abgeschlossen, lässt man es krachen, kassiert die Spargelder und reibt sich die Hände. Ihr Sparer seid ja selber schuld, dass es so kam, das wird die Propaganda sein.

        3+
  4. Schmarrn. Nach der Finanzakopalütse wird Gold in andere Sachwerte getauscht, Kredite damit getilgt oder einfach behalten. Während des Sturms nimmt man Tauschware (Alkohol, Zigaretten, Toilettenpapier oder Lebensmittel) zum Einkauf oder Silbermünzen. Da auch Silber enorm aufwerten wird, sollte man sich für diesen Fall ruhig ein paar Tubes an Viertelunzen zulegen. Die Viertelunze Silber Arche Noah bietet sich dafür an.

    4+
    • Christof777
      bevor ich mein Silber für Toilettenpapier weggebe, wische ich mir den Arsch mit den Haaren unserer politischen Gurkentruppe.
      Da kann ich ja gleich Silber geben für die Baumwolllappen…..und mit denen den Popo putzen.

      1+
  5. Ist der Tafelbarren einmal angebrochen gibt’s nur noch den Schmelzwert beim Ankauf…

    5+
  6. Spontaner Gast

    Yupp ! …der Kommentar triffts exakt !

    wird immer schlimmer…in der Vorgängerstasiversion unserer Vorturner, gabs wenigstens noch ALU-chips -:)))))…heute alles aus Plastik !!!!

    2+
  7. Die CombiBars sind mir hier in der Schweiz im Aufpreis zu teuer im Gegensatz zum gleichschweren Gegenstück ohne Sollbruchstellen. Bei Goldmünzen gehe ich in der Regel nicht unter 1/10 Unze und bei Goldbarren nicht unter 2 Gamm. Will ich weniger bzw. weniger ausgeben, kaufe ich allermeistens Silber anstatt Gold. Lieber habe ich zwei bis drei Unzen Silber als ein Gramm Gold parat, aber jeder wie er will.

    3+
    • @Alex – I hab die Valcambi-Combi-Barren gern , da bei kleinen Einheiten immer noch am Günstigsten .
      1 Gramm Gold Barren kostet ca. € 46,-
      1/10 Oz € 39.70 / Gramm
      Valcambi 50 g Tafelbarren zum Herunterbrechen € 38 ,- / Gramm

      1+
      • @alex und @all
        exakt das meine ich, vom richtigen Hersteller ist das ein unglaubliches Preis-Leistungsverhältnis….wenn ich mit einem Gramm deines Barrens heute zum Goldhändler gehe verliere ich nur 2 Euro…….das ist schlicht sensationell, ausserdem halte ich 1g Stückelungen für sehr intelligent…..denn Aufwertung der Metalle in Krisenzeiten hin-oder her, auch die Preise gehen nach oben……dann kommt nämlich die Krise in der Krise und die wird auch für uns EM Halter teuer…..

        0
  8. Frage, wer kommt nach Schäuble!
    Wer wird, wer will etwas richtig richten ?.
    Keiner Sie sind nur nach Ihrer eigenen Lebensfinanzierung ausgelegt was kümmert mir mein Geschwätz von gestern.
    Das wird den Wählern von CDU, CSU, SPD, und FDP schön Schwätzer
    versprochen es gibt keine Verbindliche Garantie leider kommt diese kommt nur von der AFD sehr schade die das Übel an der Wurzel zu vernichten will, und von allen anderen PARTEIEN behindert wird, es ist leider die einzige Partei die uns noch Schützen könnte. Als Rentner nicht überfallen zu werden wir werden alle einmal Rentner. Keiner Schaft es unter 2800 Brutto Gehalt somit sind es 3/4
    der Deutschen Arbeitnehmer ich selbst 50 Jahre und habe mein Job verloren und habe Kinder mir wurde kurz gesagt Kinder sind uninteressant. Sie bekomme net mehr als 1600 Euro Brutto. Sowas gibt Sicherheit und Zukunft in der CDU CSU SPD, und FDP geht doch mal selbst für das kleine Geld Arbeiten 12 Stunden.
    AFD evtl. Der Befreiungsschlag, ich hoffe es, besonders für meine Töchter.

    1+
    • 0177translator

      @Haudrauf
      Der faschistische Diktator Ungarns, Admiral Horthy wurde einst gefragt, warum er sich den Titel Admiral gönnt, zumal Ungarn keinen Zugang zum Meer besaß bzw. besitzt. „Ich kann mich getrost Admiral nennen,“ antwortete er. „Hitler hat ja auch einen Justiz- und Mussolini einen Finanzminister.“

      1+
    • @Haudrauf
      Von mir aus „Schäufele“, „Säufele“ oder „Isnogut“ oder „Tim und Struppi“.
      Ist doch egal, wer sich unserer Fleischtöpfe bedient, solange wir dabei weiter brav zusehen und über Namen und sog. „Parteien“ diskutieren.

      2+
  9. In Krisenzeiten kann man aus den guten 5 Euro Stücken noch Kugeln giessen.

    1+
  10. @Translator
    Gute Antwort! Ich schmeiß mich weg.

    1+
    • 0177translator

      @KuntaKinte
      Meine Antwort wurde irgendwie vom System gekillt. Sie sollte lauten:
      Der faschistische Diktator von Ungarn, Admiral Horthy wurde einmal gefragt, warum er sich ausgerechnet den Titel Admiral ausgesucht hatte, wo Ungarn doch gänzlich von Land umschlossen ist. „Ich kann mich getrost Admiral nennen,“ so Horthy. „Hitler hat ja auch einen Justiz- und Mussolini einen Finanzminister.“
      Und jetzt was Neues: Dem letzten Verteidigungs-Minister der Reichsregierung Blomberg log man eine Pädo-Affäre an die Backe. Er trat zurück. So wurde Hitler ihn los, das Amt wurde einfach nicht neu besetzt, und Adi GröFaZ war dann alleiniger oberster Befehlshaber. Ein Schritt weiter zur unumschränkten, absoluten Macht.
      Will sagen, einen Schäuble-Nachfolger brauchen weder Draghi noch wir.
      Die Messen sind eh gesungen, die Finanzhoheit der Euro-Mitgliedsstaaten ist abgeschafft, der Euro ist kaputt, die Target-2-Salden können wir in den Rauch schreiben und ebenso unsere Renten.
      Und als 1938 Reichsbank-Präsident Schacht dem Addi schrieb, daß Deutschland keine Gold- und Devisenreserven hat, und als Churchill und Roosevelt dann noch verlangten, Deutschland solle sich ihrem Gold-Dollar-Pfund-Standard unterwerfen, waren die Weichen auf Krieg gestellt. Dazu Polen als Falle aufgebaut, in die unser Ober-Idiot gern getapst ist …
      Deshalb habe ich Angst vor dem 19. April. In Shanghai ist bald Tag der Verkündigung. Mal sehen, wessen Armageddon da verkündigt wird.
      Für mich sind wir wieder im Jahr 1938 angekommen. Zur Not spielt Kim Jong Un den nützlichen Trottel.

      1+
  11. RalfM
    vielleicht diese Plastikkugeln mit Farbe drinnen, womit erwachsene Menschen blöderweise Krieg spielen!?

    0

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