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Confed-Cup: Russland gibt Gold- und Silbermünzen aus

Die Russische Föderation gibt anlässlich des Vorbereitungsturniers auf die Fußball-WM in Russland Gedenk- und Anlagemünzen in Gold und Silber aus.

Ab dem 17. Juni 2017 findet in Russland der FIFA Confederations Cup statt. Das Turnier hat sich als Vorbereitungswettbewerb auf die im nachfolgenden Jahr im gleichen Land stattfindende Fußball-WM etabliert. Auch Deutschland ist diesmal als Teilnehmer des Confed-Cups dabei.

Die russische Zentralbank hat anlässlich dieses Events die Ausgabe von Gedenk- und Anlagemünzen in Gold und Silber bekanntgegeben.

Folgende Stücke wird es geben.

Gedenkmünzen („Proof“-Qualität):
Silbermünze (1 Unze, 925er Silber) zu 3 Rubel in einer Auflage von 10.000 Stück
Goldmünze (1/4 Unze, 999er Gold)) zu 50 Rubel in einer Auflage von 5.000 Stück

Anlagemünzen (Qualität „handgehoben“):
Silbermünzen (1 Unze) zu 3 Rubel in einer Auflage bis zu 300.000 Stück
Goldmünzen (1/4 Unze) zu 50 Rubel in einer Auflage von bis zu 100.000 Stück

Darüber hinaus werden weitere kolorierte Sammlermünzen in limitierten Auflagen angeboten.

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Eingetragen von am 21. Dez. 2016. gespeichert unter Gold, Goldmünzen, News, Russland, Silbermünzen. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

56 Kommentare für “Confed-Cup: Russland gibt Gold- und Silbermünzen aus”

  1. Warum werden Nennwerte auf die Anlagemünzen geprägt? Entscheidend, jedenfalls zur Zeit, ist doch das Gewicht. Hat jemand eine „Ahnung“? Wissen wäre noch besser.

    • Nur wo ein Wert drauf steht ist eine Münze.
      Wo kein Wert steht ist eine Medaille.

    • @Goldesel
      Gestern sprach ich im Rahmen eies Fluges mit dem Zoll.
      Das, was er mir sagte, ist verbindlich und auf den Formularen auch so augedruckt.
      Barmittel sind neben Valuten, Schecks,Wechsel auch Münzen, welche gesetzlich zum Bezahlen verwendet werden können.
      Keine der mit bekannten Gold oder Silbermünzen können das zur Zeit.
      Anlagemünzen zählen als Wertmittel und es zählt der tatsächliche Wert unsbhängig was drauf steht.
      Reisen Sie innerhalb der Eu mit 1 Mio Barem oder 100 Kg Maple oder ähnlichem herum, brauchen Sie das dem Zoll NICHT ! zu melden.
      Wenn er aber Sie fragt, dann und nur dann müssen Sie wahrheitsgemäss Auskunft geben.Das gilt auch auf innerdeutschen Strassen !
      Denn eine Zollkontrolle kann überall erfolgen, auch mitten in Kleintürkheim.
      Reisem Sie in die EU ein oder aus, müssen Sie die Ware ungefragt und unaufgefordert anmelden und zwar zu den Dienstzeiten !
      Bei Barmittel über 10.000 Euro, bei Wertmittel übet 300 Euro.
      Steht auf dem Leaf 50 Dollar, so zählt der Wert
      Das heisst, 1 Mapple ist schon zu viel und muss angemeldet werden, rechtzeitig und zu den Dienstzeiten.Wohlgemerkt, bei Reisen aus oder in die Eu.
      Jawohl,auch bei Ausreisen !

      • @Catpaw
        Mit der Bitte um Berichtigung: So weit ich weiß, sind die deutschen € 10,- Silbermünzen in Deutschland gesetzliche Zahlungsmittel. Von den € 100,- Goldmünzen ist mir das nicht bekannt.
        Bin im Januar in Indien unterwegs. Hat jemand einen Tipp bezüglich der Mitnahme von EM? Habe sonst immer bei Auslandsreisen 8 1/4 oz als „Notgroschen“ im Geldbeutel

  2. Der Verbrecher hat im LKW in Berlin zum Glück seinen Visitenkarte hinterlegt,Mann o Mann

    • Ja, nee – ist klar. Das haben die sog. Attentäter von 9/11 und Charlie Hebdo ja auch so gemacht. Muss ja dann auch so gewesen sein. Zum Glück hat die Polizei eineinhalb Tage später dann doch noch unter dem Fahrersitz nachgesehen. Möglicherweise sollte man auch nochmal das ausgebrannte NSU-Mobil in Augenschein nehmen – vielleicht findet sich auch dort noch eine Spur.

      • …jetzt bitte noch mal im Handschuhfach nachsehen dort liegt der Zettel mit dem derzeitigen Aufenthaltsort plus Anfahrtskizze ……ohne weitere Worte

        • Mittlerweile gibt es ein Bild des „Täters“. Bei der Einreise hat er sein Alter wahrscheinlich mit 17 1/2 Jahren angegeben

          http://www.mmnews.de/index.php/politik/91497-berlin-bild-taeter

          • @scholli
            Ein Wunder, daß sie ihn als „Minderjährigen“ nicht noch in ein Kinderheim gesteckt haben. Habe von mehreren Fällen gehört, wo die dann gleich die 14jährigen deutschen Muschis kulturell bereicherten.
            Kam gerade vom Weihnachtsmarkt in Frankfurt (Oder). Dort will gleich der schleimige OB eine Rede ans Dummvolk halten. Weil ich den Typen nur zu gut kenne, nahm ich Reißaus, sitze im Auto, schreibe.
            Ich dolmetschte heute früh bei der Vernehmung einer australischen Austausch-Schülerin, 16 Jahre alt, die war bis 1 Std. vorher noch dort gewesen. Auf dem Weihnachtsmarkt an der K-W-Gedächtniskirche. Hatte da am Stand Zeugs verkauft für eine wohltätige Organisation, ohne daß sie dafür was bekommt. Ihre Kumpels und Freunde aus der Klasse waren alle nach ihr noch da.

            • Niemand der bei klarem Verstand ist, will sich Reden solcher Volkszerstörer anhören. Was die zu sagen haben konnte man ja gestern beim Gottesdienst in der KW-Kirche vernehmen. Da wird einem schlecht. Das wichtigste ist, den Anschlag bloss nicht instrumentalisieren zu lassen, für Empathie ist da wenig Platz.

  3. Die Warnungen vor einer neuerlichen Finanzkrise kommen ausnahmsweise mal nicht aus diesem Forum, sondern vom Wissenschaftlichen Beirat des Wirtschaftsministeriums. Gleich 34 Professoren warnen vor dem Platzen der Immobilienblase, sollten in den laufenden Verhandlungen im sogenannten Basler Ausschuss für Bankenaufsicht keine schärferen Regeln für die Vergabe von Immobilienkrediten durchgesetzt werden:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/top-oekonomen-warnen-vor-neuer-finanzkrise-a-1126904.html

    Defätismus? Ist ein Student mit einem Kredit über 200000 Euro für ein Wohnklo im Prenzlauer Berg wirklich überfordert?

    Na, also. Immer locker bleiben.

    • @Thanatos

      Ja, plus Courtage für Käufer 7,14 % inkl. MwSt.

      • Was denn nun? Die haben deinen (Werbe?) Link gelöscht.

        • @Force

          Ja, obwohl das noch nicht einmal MEINE „Wohnung“ war, die dort angeboten wird, also keine Werbung in eigener Sache :-(.

      • @Force

        Die Kaufnebenkosten (Grunderwerbssteuer, Notar, Makler) beim Erwerb einer Immobilie betragen in Berlin bereits 13%. Das ist nur fair. Auch die genannten Berufsgruppen wollen leben.

        Heute bin ich düster gestimmt. Daher eine weitere Meldung aus dem Zentralorgan für Grufties und Depressive. Unsere italienische Lieblingsbank Monte dei Paschi oder so verfügt nur noch über Liquidität für 4 Monate. Die Aktien der Bank wurden an der Mailänder Börse vom Handel ausgesetzt.

        http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/italiens-krisenbank-monte-dei-paschi-geht-das-geld-aus-a-1126927.html

        • Die nehmen doch überall schon über 14%. Passt auch, denn der Verkäufer zahlt die ebenfalls die Courtage. Der Makler macht locker 40.000€ an der Wohnung. Es ist sicher eine Blase. Die Frage ist, gibt es genug Reiche, die solche Wohnungen als Studentenbude für 2-3 Jahre kaufen können?

          Aber was die Wohnungen in Berlin angeht ist es der pure Wahnsinn. Die Mieter werden heraus geworfen und die Reichen aus aller Welt kaufen die als 10. Wohnung. Erst vor Tagen wurde noch einmal deutlich wie gefragt das Wohnen in Berlin mit seiner Kultur und Menschen viele Leute aus verschiedensten Gründen aus aller Welt diese Stadt für sich favorisiert. Ich hatte 12 schöne Jahre, aber zurück ziehen werde ich nicht.

          • Wedding, Kreuzberg 61, Neukölln. Der Hermannplatz war meine U-Bahn-Haltestelle. Das ist da wo der miese Treter die Frau verletzt hat. Man weiß nicht recht ob catpaw mit 250Sts nicht doch recht hat.

      • Für das Geld kann man eine 4 Zimmer Wohnung locker für 30 Jahre mieten.

  4. Offtopic:

    Anscheinend wurden Ausweisdokumente im Fahrerhaus des LKW vom Berliner Anschlag gefunden.

    Klar, genauso wie der Reisepass vom Flugzeugentführer in den Trümmern des WTC

  5. Tagesschau vom 20.12.2016 um 20:00 Uhr. Ab Min. 00:40 ist am Breitscheidplatz der LKW mit einer roten Fahrerkabine zu sehen:

    http://www.ardmediathek.de/tv/Tagesschau/tagesschau-20-00-Uhr/Das-Erste/Video?bcastId=4326&documentId=39606760

    Vier Stunden vorher, sah die Kabine noch so aus, ab Min. 00:20:

    http://www.ardmediathek.de/tv/Tagesschau/tagesschau-16-00-Uhr/Das-Erste/Video?bcastId=4326&documentId=39599160

    Zumindest eine Ausgabe der Tagesschau hat gefälschtes Bildmaterial veröffentlicht, das ist unübersehbar.

  6. Hat jemand einen Tip, wo es die Münzen zu kaufen gibt, und ab wann? Danke schön

    • @Randnotiz

      Wer weiß, womöglich sind diese Münzen eine bessere Wertanlage, als wir uns zu diesem Zeitpunkt vorstellen können. Angesichts der massiven Betrugsvorwürfe bezüglich des staatlichen Dopingsystems in Russland
      http://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/russland-muss-fuer-seine-manipulationen-komplett-von-olympia-ausgeschlossen-werden-ein-kommentar-14567437.html
      scheint es nicht undenkbar, dass selbst die Ausrichtung der Fußball-WM 2018 in Frage gestellt wird. Dann dürften diese Prägungen bald sehr gefragt sein.

      • @Thanatos
        Mal so ganz nebenbei: Im Profifußball, wo am meisten Geld fließt, sieht man die wenigsten Doping-Kontrollettis herumschwirren. Anfangen sollten sie mit mehr Pinkelproben mal im Hoeneßland bei den Bussi-Bussi-Knieschuß-Grinsekatzen. Nje pojman, nje wor. Sagt ein russisches Sprichwort. Wer nicht erwischt wurde, ist kein Dieb.
        Und was die Wohnklos für 200.000 Euro für israelische Studenten im Prenzlauer Berg betrifft, so hoffe ich (und bete zu Jehova), daß der junge Eierkopp meinen Wink mit dem Zaunpfahl verstanden hat und dem Halunken von Notar den Vertrag um die Ohren klatscht, daß diesem das Blut links und rechts runterläuft.

        • @translator

          Schön, mal wieder was von Dir zu hören!
          Da magst Du Recht haben. Den Profi-Fußball sollte man wirklich mal ausräuchern. Und angefangen wird mit Bayern München.
          Falls Du nachfragen kannst, wie die Geschichte mit dem Eierkopp ausging, liefer sie doch mal nach. Das würde sicherlich manche hier interessieren…

  7. Hallo,
    hat jmd. eine Ahnung wo man die Münzen beziehen kann?
    Danke

  8. @Beatminister

    Gern können wir uns duzen, das ist mir sehr angenehm, zumal Du immer sehr sachlich debattierst.

    Dass die Automatisierung weiter fort schreitet davon müssen wir
    ausgehen. Aber der Denkfehler der dabei immer wieder auftritt, ist die Vermutung dass es der technologische Fortschritt ist, der die Leute verarmen lässt. Dies eben bestreite ich. Ich gehe davon aus, dass die derzeitige Produktionsweise die sogenannte Marktwirtschaft, mit dieser hohen Produktivität in Konflikt gerät.

    Wenn immer mehr Güter mit immer weniger Maloche produziert werden kann, ist dies kein Unglück, sondern könnte ein Glück sein. Wer würde nicht nur allzugern seine Arbeitszeit verkürzen, wenn dies keinerlei Nachteile mit sich bringt. Nur ist dies eben unter kapitalistischen Bedingungen schlichtweg unmöglich.

    Der Wachstumszwang der Marktwirtschaft bedingt durch die Renditerwartungen der Investoren und den Zwängen des permanenten Geld verdienens, führt unweigerlich dazu, dass immer mehr Leute überflüssig werden. Damit sinkt dann allerdings auch die volkswirtschaftliche Massenkaufkraft, was dann widerrum auch die Renditerwartungen der Investoren zunichte macht. Ganz zu schweigen davon dass mit sinkenden staatlichen Einnhahmen immer mehr kapitalistisch Überflüssige alimentiert werden müssten. Die ganze kapitalistische Rechnung kann also schlichtweg nicht mehr aufgehen.

    Mein Beispiel mit der Nahrungsmittelversorgung bezog sich im Übrigen, auf die derzeitige Weltbevölkerung von ca 7 Milliarden Menschen. Die Welternährungskonferenz der UNO gerht davon aus, dass ca 12 bis 14 Milliarden menschen weltweit mühelos ernährt werden könnten.

    http://www.weltagrarbericht.de/themen-des-weltagrarberichts/hunger-im-ueberfluss.html

    Das Grundproblem liegt daran, dass die Ernährung von Menschen kapitalistisch nicht rentabel ist und massenweise Lebensmittel nicht angebaut oder vernichtet werden, um diese Rentabilität zu erzwingen. Wie mein Beispiel mit den Milchbauern ja gezeigt hat. Kurzum für den weltweiten Hunger gibt es weder eine techniche, noch eine Ursache fehlener Ressourcen.

    Sondern einzig und allein die Rentabilitätsgrenze des zu verwertenden Kapitals
    führt zu den globalen Massenhunger der z.T. auch die weltweiten Flüchtlingsströme zur Folge hat.

    Bezüglich Deines angeführten Beispiels fürchte ich, kann ich möglichweise nicht ganz folgen. Willst Du darauf hinaus, das ein selbstfahrender LKW weniger betriebswirtschaftliche Kosten verursacht und demzufolge Arbeitsplätze kostet ?
    Das ist doch eigentlich sonnenklar und natürlich wird man solche LKWs auch bauen und einsetzen, keine Frage. Aber möglichweise verstehe ich Dich falsch.
    Kannst Dich ja noch einmal melden.

    Beste Grüße

    Krösus

    • @ Krösus.

      Nur als Denkanstoß zum Thema Industrie 4.0, oder der militärisch industrielle komplex mit samt ihren Ideologien, so sei Ihnen u.a gesagt, dass es in Zukunft nicht umsonst das bedingunslose grundeinkommen geben wird. Sozialismus pur. Arm und Reich wird stets weiter ausgebaut. Nicht umsonst nennen die uns heute schon „die Globalisierungsverlierer“. Die geschenkten Menschen die noch nach D kommen, werden im digitalen Zeitalter untergehen und viele andere auch. Die Studenten sitzen doch heute schon an der KinoKasse oder jobben bei MC Doof. Wird sich noch zeigen, wer sich in Zukunft auf legalen Wege noch was leisten können wird. Deutschland hat dank Schröder das beste lohndumpingsystem in Europa. Neid auf engen Raum kann gut gehen, muss es aber nicht.

    • @Krösus
      Das beste Beispiel ist halt, wie Du sagst, die Landwirtschaft. Die hat in den letzten 100 Jahren eine unglaubliche Technisierung und Modernisierung erfahren. Mal ehrlich, wer will schon zurück zu der Schinderei von vor 100 Jahren? Nur mußt Du heute in D-land wenigstens so 120 Hektar (in Besitz oder gepachtet) unterm Pflug haben, sonst ist Dein Betrieb nicht rentabel und überlebt nicht. In der DDR hat man ja erst die Güter der Barone, Ritter und Gutsherren aufgelöst und zerschlagen. Jeden Vertriebenen aus dem verlorenen Osten mit 5-10ha Land je nach Boden-Qualität versorgt. War eine rein politische Entscheidung, diese sog. Bodenreform. Dann merkte die Obrigkeit, daß das nicht rentabel war. Die großen Güter wurden wieder hergestellt, nur hießen sie dann Produktions-Genossenschaften und VEG (Volkseigene Güter). Der Landwirt von heute muß sich mit Technik auskennen und Betriebswirtschaft. Dieses Monster EU mit seiner Regulierungswut und dem Subventions-Fetischismus ist schlimmer als … ich will mal ausnahmsweise sachlich bleiben. Der Trend geht bei uns zu immer weniger Arbeitskräften. Das Problem liegt, so schrieb ein gewisser Karl May oder so, die Entfremdung des arbeitenden Menschen von den Produktionsmitteln. Marktwirtschaft bringt Druck. Stets mehr und stets billiger produzieren als der andere, dazu kommt die teuflische Versuchung der Gentechnik. Das Grundwasser in Teilen Bayerns soll so nitratbelastet sein – zur Erinnerung: aus Nitrat wird durch Abgabe von Sauerstoff Nitrit, und das ist im dann Trinkwasser und krebserregend – daß man es als hochpumpen und als Flüssigdünger auf die Felder leiten kann. Das rührt her vom subventionierten Maisanbau für – lach – Biomais. Ob echte Bio-Landwirtschaft auf Dauer eine rasend anwachsende Menschheit ernähren kann, und ob ein Zurück zu mehr kleinen Höfen was bringt, das weiß ich nicht. Muß ich mich wohl damit abfinden, daß ich zu etlichen Sachen keine Antwort habe.
      Ich hatte zu Hause einen Dorfschullehrer – so einen wie in dem Film „Die Heiden von Kummerow“ – der könnte grölen, daß die Heide wackelt. Er bekam Tobsuchtsanfälle, wenn er mitbekam, daß jemand eine angebissene Stulle wegwarf oder mit einem Apfel Fußball spielte. Seine Kindheit war die braune Zeit, seine Jugend die Nachkriegszeit in der DDR voller Entbehrungen. Kann man heute schwer nachvollziehen sowas. In dem Film „We feed the world“ kommt zur Sprache, daß sie in Wien soviel Lebensmittel wegwerfen, um die ganze Stadt Graz ernähren zu können. Da sollte man beten, daß es keinen Gott gibt, so nach dem Motto „Und der Herr ward ihrer Bosheit überdrüssig und sandte ihnen einen großen Regen, der da währte 40 Tage und 40 Nächte“.

      • @Translator

        Dies alles ist mir freilich bekannt. Was Dir…wie ich vermute…offenbar unbekannt ist, das jener Karl Marx den Du aus offenbar emotionalen Gründen so vehement ablehnst ohne gelesen zu haben, die enorme Produktivität die historisch beispiellose ja gerade explosionsartige Revolution in Wissenschaft und Technik hervorgerufen durch die sich seit ca dem 16 Jh entwickelnde Marktwirtschaft geradezu frenentisch gefeiert hat. Das kannst Du nachlesen z.B. im kommunistischen Manifest.

        Aber so wie jedes Licht seinen Schatten hat, so hat die Marktwirtschaft, getrieben von der Ihr inhärenten Konkurrenz nicht nur die Produktivkräfte explosionsartig entwickelt, sondern auch alle technischen und wissenschaftlichen Möglichkeiten entwickelt mit der die Gattung Mensch sich selbst ausrottet.

        Ganz zu schweigen vom Sinken der Rentabilität, durch die Produktivität.
        Die kapitalistische Produktionsweise kann ohne Rentabilität nicht existieren. Das eherne Gesetz der Marktwirtschaft lautet, dass die Erlöse aus der Produktion die zur Produktion notwendigen Investitionen übersteigen muss. Erlös abzüglich der Investition ist der Gewinn bzw. wie es Karl Marx benannt hat hat, der sogenannte Mehrwert. Ohne Mehrwert, ohne Gewinn, ohne Profit keine Investition bzw. keine Produktion.

        Dieser Rentabilitätszwang ist auch die historische Grenze der kapitalistischen Produktionsweise. Es wird nicht gesät, es wird nicht geerntet und wenn ganze Völkerschaften dabei verhungern, wenn die Profitrate nicht stimmt.

        Ist es nicht absolut irrational das nichts produziert wird, obwohl alle technischen Voraussetzungen zur Produktion, in einem historisch nie gekannten Ausmaß mehr als gegeben sind. Das Menschen vor übervollen Lebensmittellagern verhungern müssen. Das ist schlichtweg barbarisch.

        Aber es geht mit eigentlich weniger um ethische oder moralische Fragen.
        Es geht mir hier um die Frage warum der Goldpreis dort ist, wo er heute ist und warum er mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter steigen wird.

        Der simple Grund hierfür ist, dass aus den von mir dargestellten Gründen,
        Geld ( mangels Mehrwert ) nicht mehr in produktive Investitionen, sondern in Finanzmärkte fließt. Da Geld aber keinerlei eignen Wert hat, sondern lediglich die Vergegenständlichung von wert ist ( Marx ) steht dem in die Finanzmärkte fließende globalen Geldmengen keinerlei echte Werte gegenüber.Wenn dem aber so ist, werden sich die völlig substanzlosen globalen Geldmengen entwerten müssen. das ist lediglich eine Frage der Zeit.

        Um noch einmal etwas Grundsätzliches klar zustellen. Ich predige hier keinen Klassenkampf, noch rufe ich zur Revolution auf, ich möchte die DDR nicht zurück haben…..vor allem aber verkünde ich hier keinerlei Aussichten auf kommende bessere Welten. Ganz im Gegenteil, gehe ich davon aus, dass auch wir hier im noch reichen Westen, früher oder später
        apokalyptische Zustände bekommen werden. Der Marxismus ist auf dem Scheiterhaufen der Geschichte geflogen, möge er dort liegen bleiben, ich weine Ihm keine Träne nach. dieser Teil der nicht marxschen, wohl aber der marxistischen Theorien haben sich historisch erledigt.

        Und dennoch steht fest, Marx ist kein toter Hund, der Krisentheoretiker Marx der ist so aktuell wie nie zuvor. Und wer zu erfahren wünscht, warum unsere Welt so ist wie Sie ist und wie die Verwertungskrisen des Kapitals unser aller Leben und Zukunft bedroht, der kommt nicht umhin sich wenigstens oberflächlich mit der Marxschen Krisentheorie zu beschäftigen.

        1989 machte ein Bild die Runde

        http://www.rolandbeiergrafik.de/images/k2_462.jpg

        Seit Dotcom und Lehmann Brothers gibt es ein anderes Bild

        http://thumbs2.picclick.com/d/l400/pict/361764762069_/Grüß-Gott-Da-bin-ich-wieder-Karl-Marx.jpg

        • @Auch seit 2006 Selbständiger
          Was arbeitest Du denn?
          Haben mich gerade jetzt mit Arbeit zugesch…üttet.
          Amtsgerichte, Privatkunden usw. Muß Schriftkram übersetzen.
          (Da habe ich für den Karl May gar keine Zeit.)
          Ist aber alles verdientes Geld. Weihnachten fällt aus.
          Nur die Katzen sind außen vor, sie stehen natürlich an 1. Stelle.
          Das verdiente Geld wird selbstverständlich in edle Metalle gesteckt.
          Zuletzt 5 Unzen Feingold „Dresdner Frauenkirche“, Auflage 99 Stück.

          • @0177translator

            Bin selbstständig in der IT-Branche und arbeite von zu Hause aus.
            In dieser Branche kommst Du ohne strenge Logik bei Problemlösungen keinen Schritt weiter. Eine solche Tätigkeit prägt auch das eigene Denken. Wenn ich auf mein Bauchgefühl höre laufe ich in den meisten Fällen gegen den Baum. Wenn ich rein auf meinen Verstand, verbunden mit strenger Logik ohne Wunschdenken höre, liege ich meistens richtig.

            Nun ja der Hinweis mit Marx ist ja auch etwas viel verlangt. Ich bin erst ab ca 2000 über Robert Kurz zu Marx gekommen.
            Vielleicht fängst Du erst einmal mit Robert Kurz an. Der ist sehr viel moderner und aktueller. Und wenn Dir die Zeit für dicke Bücher fehlt.

            Versuche es mal mit den Essays und Kolumnen von Kurz. Das sind in den meisten Fällen nur 2 bis 3 Seiten zum aktuellen Tagesgeschehen. Leider ist Robert Kurz 2012 unter fragwürdigen Umständen verstorben. Aber auf der Seite mit dem durchaus zeitgemäßen Namen EXIT-online.org unter dem Link Autoren und dann unter Robert Kurz, findest Du jede Menge Kostproben zur Kurzschen Krisentheorie z.b.auch über George Orwell.

            http://www.exit-online.org/textanz1.php?tabelle=autoren&index=25&posnr=143&backtext1=text1.php

            …………………………………………………

            Robert Kurz

            WER IST „BIG BROTHER“?

            George Orwell und die Kritik der Moderne

            In der Geschichte der Literatur hat es immer wieder bestimmte „Weltbücher“ oder „Jahrhundertbücher“ gegeben, die einer ganzen Epoche exemplarische Gestalt gaben und eine entsprechend große Wirkung erzielten, deren Echo bis heute nachhallt. Keineswegs zufällig ist die literarische Form solcher Werke immer wieder die Parabel. Diese Form erlaubt es, philosophische Grundgedanken so darzustellen, daß sie gleichzeitig als farbige und spannende Geschichte gelesen werden können. Eine solche Doppelnatur der Darstellung sagt dem theoretisch Gebildeten kognitiv etwas ganz anderes als dem Kind oder dem Jugendlichen, und doch können beide dasselbe Buch gleichermaßen begierig verschlingen. Gerade daraus speist sich der tief gehende Eindruck, den solche Werke im Bewußtsein der Welt hinterlassen; bis in die Topoi des Alltagsdenkens und der sozialen Imaginationen hinein.
            Im 18. Jahrhundert waren es Daniel Defoe und Jonathan Swift, die mit ihren großen Parabeln der heraufdämmernden Welt der kapitalistischen Moderne literarische Paradigmen gaben. Defoes „Robinson“ wurde zum Urbild des optimistischen, rationalen und weißen bürgerlichen Fleißmenschen, der in der „wilden“ Insel der irdischen Welt als Haushalter seiner Seele und seiner ökonomischen Existenz planmäßig aus dem Nichts einen behagliche Platz schafft und nebenbei noch die farbigen „unterentwickelten“ Menschen durch „Arbeit“ zu wunderbaren zivilisierten Verhaltensweisen läutert. Swifts „Gulliver“ dagegen irrt durch bizarre und erschreckende Fabelwelten, in denen sich die kapitalistische Modernisierung als beißende Satire und als Parodie auf Defoes „Tugenden des bürgerlichen Menschen“ spiegelt.

            Man könnte Swifts „Gulliver“ als erste ahnungsvolle Negativ-Utopie der Moderne verstehen. Während diese Gattung im positivistischen und fortschrittsgläubigen 19. Jahrhundert wieder von der literarischen Bildfläche verschwand, erlebte sie im 20. Jahrhundert eine ungeahnte Blüte. Ein früher Vorläufer war bereits der Roman „Die Zeitmaschine“ von H.G. Wells (1866-1946) aus dem Jahr 1895. Bei Wells finden wir eine Verlängerung der viktorianischen Klassengesellschaft bis in das Stadium ihrer vollständigen Degeneration, in der die Nachkommen der einstigen Kapitalisten als schöne, aber dumme und verspielte Zwerge auf der Erdoberfläche leben, während die Nachkommen der einstigen Arbeiterklasse sich zu unterweltlichen Wesen entwickelt haben, die sich kannibalistisch an ihren Antipoden mästen.

            Unter dem Eindruck von Weltkriegen, Weltwirtschaftskrise und industriellen Diktaturen nahm die Gattung der Negativ-Utopie nicht nur einen Aufschwung, sondern sie verlagerte auch ihren Inhalt von der Soziologie des Klassengegensatzes auf die Vision eines einheitlichen totalitären Systems. Die düsteren Parabeln von Franz Kafka gehören ebenso in diesen Zusammenhang wie die Werke einer populären negativen „Science fiction“. Berühmt geworden sind die Romane „Wir“ von Jewgeni Samjatin (1884-1937), geschrieben 1920 und erst 1925 auf englisch erschienen, „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley (1894-1963) aus dem Jahr 1932, vor allem aber die beiden einschlägigen Bücher von George Orwell (1903-1950), dessen Geburtstag sich nun zum hundersten Mal jährt: „Die Farm der Tiere“, erschienen 1945, und die vielleicht bekannteste aller Negativ-Utopien: „1984“, erschienen 1949.

            Man kann sich leicht ausrechnen, auf welche Weise das Werk Orwells anläßlich dieses Jubiläums in der gegenwärtigen Welt eines globalisierten Kapitalismus von den konformistischen Lobrednern „gewürdigt“ werden darf. Man wird Orwell bescheinigen, daß er ein großer demokratischer Mahner und Warner angesichts des totalitären Schreckens war, wie er sich in den Diktaturen Stalins und Hitlers manifestiert hatte. Und man wird ihm dankbar sein und behaupten, daß seine berühmten Parabeln dazu beigetragen hätten, die Menschheit in eine freiheitliche, marktwirtschaftlich-demokratische Zukunft zu führen, die heute fast schon erreicht sei. Schließlich wird man sagen, daß Orwells Werk uns dazu auffordere, vor den Versuchungen des Totalitarismus auf der Hut zu sein, wie sie immer wieder aus dem „Bösen“ dieser Welt aufsteigen und die Menschheit heimsuchen könnten. Und man wird dabei auf den islamischen Fundamentalismus und auf Saddam Hussein oder Milosevic verweisen.

            Auf einen Gedanken aber wird kaum einer der demokratischen Festredner zu Ehren Orwells kommen: Daß nämlich seine Negativ-Utopie längst Realität geworden ist und wir heute mitten im totalitärsten aller Systeme leben, dessen Zentrum der demokratische Westen selbst bildet. So hat sicherlich auch Orwell selbst nicht gedacht. Es liegt natürlich nahe, daß er aus der Perspektive der vierziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts tatsächlich nichts anderes als die unmittelbare Erfahrung der Nazis und des Stalinismus im Auge hatte, als er seine Parabeln schrieb; ähnlich wie übrigens wenige Jahre später die Philosophin Hannah Arendt mit ihren Hauptwerken in den fünfziger Jahren. Große philosophische Werke und große literarische Parabeln haben es an sich, daß sie oft mehr sagen, als ihre Verfasser selber wußten, und daß sie ein überraschendes Licht auf spätere Verhältnisse werfen, die zur Zeit der Entstehung dieser Werke noch gar nicht in Betracht kommen konnten.

            Schon die erste der Orwellschen Parabeln, die „Farm der Tiere“, ist in dieser Hinsicht aufschlußreich. Oberflächlich betrachtet, handelt es sich um eine Fabel über die Vergeblichkeit aller sozialen Revolutionen, weil das Wesen der gesellschaftlichen Herrschaft, die Struktur der „Macht“, immer gleich bleibe. Dieses Motiv nimmt eine Grundidee des postmodernen Denkens von Foucault vorweg, der ja ganz ähnlich eine Art positivistische „Ontologie der Macht“ voraussetzt. Insofern ist Orwell eher ein anthropologischer Pessimist als ein Hurra-Ideologe der herrschenden Ordnung, auch wenn er wie alle Pessimisten zuletzt die bestehende Gesellschaft, in seinem Fall die angelsächsische, als die beste aller möglichen verteidigt hat. Nicht umsonst ist Orwell oft mit Swift verglichen worden.
            Als glänzende Parodie auf die Geschichte der russischen Revolution, mit den Schweinen als bürokratischer Elite und dem Oberschwein Napoleon in der Rolle Stalins, liefert die „Farm der Tiere“ natürlich alle Klischees des bürgerlichen Denkens über die Nutzlosigkeit und den verbrecherischen Charakter der sozialen Emanzipation. Aber die Parabel enthält auch einen ganz anderen Subtext, der Orwell selbst offenbar nicht bewußt geworden ist. Zum einen kann sie so gelesen werden, daß nicht die Idee der Emanzipation selbst, sondern die „verratene Revolution“ (Isaac Deutscher) das Problem ist, indem die Schweine unter Führung Napoleons die tierische Egalität verraten. Zum andern enthält auch dieser Subtext noch einmal einen weiteren Subtext, in dem es gar nicht dieser „Verrat“ der Schweine an der Revolution der Tiere ist, der die Emanzipation scheitern läßt, sondern das falsche Verständnis der Unterdrückung selbst, das nicht aus der Form hergeleitet wird, in der die Farm organisiert ist, sondern bloß aus dem subjektiven Willen des menschlichen Farmers namens Jones zur Ausbeutung der Tiere. So ersticken die Schafe regelmäßig jede Diskussion über den Sinn des gemeinsamen Vorgehens mit einem viertelstündigen gewaltigen Blöken des Slogans: „Vierbeiner gut, Zweibeiner schlecht!“, der schließlich dadurch dementiert wird, daß sich die Schweine selber in „Zweibeiner“ verwandeln.
            Ungewollt gelangt Orwell so in seiner Parabel zu der impliziten Schlußfolgerung, daß nicht der soziologische Wechsel der Macht und ihrer Inhaber die Emanzipation ausmacht, sondern die Überwindung der gesellschaftlichen Form, also jenes modernen warenproduzierenden Systems, das den sozialen Klassen gemeinsam ist.

            Dabei schimmert sogar durch, daß die abstrakte „Arbeit“ weder ein ontologisches Prinzip noch gar ein Prinzip der Emanzipation ist, sondern im Gegenteil das Prinzip der repressiven Macht, das die Tiere einem irrationalen Selbstzweck des „Produzierens um des Produzierens willen“ unterwirft; symbolisiert in der Gestalt des ein wenig dummen Zugpferdes Boxer, einer Art Stachanow-Arbeiter, der alle Probleme mit der Devise „Ich will und werde noch härter arbeiten!“ lösen will – nur um zuletzt von Napoleon an den Pferdemetzger verkauft zu werden, nachdem er sich verausgabt hat und nicht mehr arbeiten kann.
            Noch deutlicher wird das jenseits des immanenten soziologischen „Klassenkampfs“ liegende Problem der gemeinsamen Form des gesellschaftlichen Systemzusammenhangs in „1984“, ein Buch, das stark an Samjatins Roman „Wir“ erinnert (und vielleicht davon beeinflußt wurde). Vordergründig gibt es sowohl bei Samjatin als auch bei Orwell eine übermächtige und überlebensgroße Führergestalt, im einen Fall schlicht „der Wohltäter“ genannt, im andern Fall als „Big Brother“ bezeichnet; natürlich beide den staatstotalitären politischen Diktaturen der Zwischenkriegszeit nachgezeichnet. Aber auch hier schimmert ein Subtext durch, der weit über die expliziten Aussagen hinausgeht. Hinter der personifizierten Macht erscheint der anonyme, „versachlichte“ Charakter des Totalitarismus: Samjatins „Wohltäter“ entpuppt sich tatsächlich als intelligente Maschine, und auch Orwells „Big Brother“ kann leicht als Metapher für eine anonyme Matrix systemischer Steuerung gelesen werden, die im heutigen ökonomischen Totalitarismus viel zwingender funktioniert als in den politischen Diktaturen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
            Schon in „1984“ ist das Unheimliche weniger der äußere Zwang als vielmehr die Verinnerlichung dieses Zwangs, der schließlich als Imperativ des eigenen Selbst erscheint.

            Der irrationale Selbstzweck der endlosen „Verwertung des Werts“ durch abstrakte „Arbeit“ will den selbstregulativen Menschen, der sich selbst im Namen anonymer Systemgesetze unterdrückt. Das Ideal ist die Selbstbeobachtung und Selbstkontrolle des individuellen „Unternehmers seiner selbst“ durch sein kapitalistisches Überich: Bin ich leistungsfähig genug, angepaßt genug? Liege ich im Trend, bin ich konkurrenzfähig? Die Stimme von „Big Brother“ ist die Stimme des anonymen Weltmarkts; und die „Gedankenpolizei“ der demokratischen Konkurrenz-Verhältnisse funktioniert viel raffinierter als der Zugriff aller Geheimpolizisten.
            Das gilt auch für die berühmte „Orwellsche Sprache“, das „Neusprech“ mit seiner Verkehrung der Bedeutungen, das im Grunde schon seit mehr als 200 Jahren die Sprache des ökonomistischen Liberalismus ist. Wenn es im Namen von „Big Brother“ heißt: „Freiheit ist Sklaverei“, dann bedeutet das umgekehrt auch „Sklaverei ist Freiheit“, nämlich die freudige Selbstunterwerfung unter die angeblichen „Naturgesetze“ der marktwirtschaftlichen Gesellschaftsphysik. Das gilt auch für die anderen Parolen des „Neusprech“: „Krieg bedeutet Frieden“ – niemand weiß das besser als die NATO und die demokratische Weltmacht USA als selbsternannte Weltpolizei; und „Unwissenheit ist Stärke“ – wer könnte diese Maxime besseren Gewissens unterschreiben als der demokratische Massenkonsument oder der betriebswirtschaftliche Manager, die beide für ihren Erfolg auf soziale Ignoranz angewiesen sind? Auch nur gedanklich die Kriterien dieses geschlossenen Wahnsystems der ökonomisch determinierten „Freiheit“ in Frage zu stellen, heißt schon „out“ zu sein, oder, wie es in „1984“ heißt: „Das Gedankenverbrechen zieht nicht den Tod nach sich: Das Gedankenverbrechen ist der Tod“, nämlich der soziale Tod.

            Aus einer politischen Sekte kann man austreten und im totalitären Staat kann man wenigstens in die „innere Emigration“ gehen; aber aus dem totalitären Markt kann der selbstregulativ gewordene kapitalistische Mensch ebensowenig austreten wie aus seinem eigenen Ich, das zum „Humankapital“ geworden ist. Das Bewußtsein ist rückgekoppelt auf den allgegenwärtigen Mechanismus der Konkurrenz, unablässig sich selbst als Instrument der Verwertung kalkulierend und gleichzeitig sich selbst in den Formeln des neoliberalen ökonomistischen „Neusprechs“ betrügend: „Leistungswahn ist Selbsterfahrung“, „Selbstunterwerfung ist Selbstverwirklichung“, „soziale Angst ist Selbstbefreiung“ usw., oder, wie es schon fast 100 Jahre zuvor Rimbaud unübertrefflich als die Schizo-Devise des modernen Menschen formuliert hatte: „Ich ist ein anderer“.
            „Freiheit“ bedeutet in dieser Welt nichts anderes, als zu wissen, was „Big Brother“ oder „der Wohltäter“, nämlich der totalitäre Markt, von den Menschen wollen könnte, es vorauszuahnen und sich in bedingungslosem vorauseilenden Gehorsam danach zu richten – oder eben auf der Strecke zu bleiben, seine soziale Existenz zu verlieren und vorzeitig zu sterben. Damit diese Sanktionen für die „Verlierer“ eintreten, bedarf es gar keines bürokratischen Überwachungssystems mehr. Das erledigt ganz von selbst die unheimlich anonyme Macht der gesellschaftlichen Maschine des Kapitals, das zum totalen Weltverhältnis geworden ist. Diese Macht blinder Systemgesetze, von der die natürlichen und menschlichen Ressourcen vergewaltigt werden, hat sich von jedem sozialen Willen emanzipiert – auch von der Subjektivität des Managements.

            In gewisser Weise ist die ganze Welt zu einer einzigen gigantischen „Farm der Tiere“ geworden, in der es egal ist, ob ein Farmer Jones oder das Oberschwein Napoleon kommandiert, weil die subjektiven Kommandeure sowieso bloß die ausführenden Organe eines verselbständigten Mechanismus sind, der nicht eher ruht, bis er die Welt durch „Arbeit“ zur leblosen Wüste gemacht hat. Auf dieser automatischen Welt-Farm wird jede kritische Frage nach dem Sinn und Zweck der ganzen irrsinnigen Veranstaltung sofort dadurch erstickt, daß die demokratischen Schafe in ein Ohren betäubendes Blöken von „versachlichten“ Parolen ausbrechen: „Arbeit gut, Arbeitslosigkeit schlecht“, „Konkurrenzfähigkeit gut, soziale Ansprüche schlecht“ usw. Wenn wir die Orwellschen Parabeln ein wenig gegen den Strich bürsten, können wir uns selbst erkennen als die Gefangenen eines reif gewordenen Systems, dessen Totalitarismus die „Farm der Tiere“ und „1984“ fast als harmlos erscheinen läßt.

          • 0177translator + krösus,

            als selbstständiger macht man sich ende des geschäftsjahres
            so seine gedanken was man noch kaufen könnte.

            – also ein dickes handy/phone für mehrer hundert € geht immer.
            – was aber gar nicht geht ist das:

            „Das Silber stellt bei einem Unternehmer, der nicht mit Edelmetall handelt, kein notwendiges Betriebsvermögen dar. Es könnte daher allenfalls gewillkürtes Betriebsvermögen darstellen.
            Hierzu müsste es geeignet sein, den Betrieb zu fördern. Ob bzw. inwieweit dies der Fall ist, wird eine Frage des Einzelfalls sein. Es sollte auf jeden Fall begründet werden, inwieweit das angeschaffte Silber den Betrieb fördert (z. B. Schaffung einer Liquiditätsreserve, ….).“

            http://www.optimal-banking.de/x210/silber-ruecklage.php

            ODER:
            http://www.goldseiten-forum.com/thread/19036-silber-auf-firmenkosten-kaufen/

  9. … Yesss wieder das bewährte Muster :

    New York (Sep 2001) : Ausweis im Trümmerfeld der pulverisierten Türme gefunden, Terrorist bereits tot
    Paris          (Nov 2015) : Ausweis zwischen toten Terroristen vor Fussballstadion gefunden, Terrorist später von Spezialeinheit aufgespürt und getötet
    Nizza         (Juli 2016) : Ausweis im Anschlagsfahrzeug gefunden, Terrorist später von Spezialeinheit aufgespürt und getötet
    Berlin         (Dez 2016) : Ausweis in Brieftasche im Anschlagsfahrzeug gefunden, Terrorist auf der Flucht

    In den nächsten Tagen dürfte ein SEK folglich jemand aufspüren, der dies dann nicht überlebt. Damit wäre wieder jede weitere Untersuchung überflüssig. Ohnehin offenbar total überfordert sind unsere Behörden mit der Tatsache dass Ferkelgäste nicht immer ihren richtigen Namen angeben. Dieser älteste Trick der Welt hilft trotz aller Fingerprint-Scanner, Gesichtserkennungs-Software, 24h-Kameraüberwachung, Handyscan ach was sag ich NSA-Datenkomplettscan weltweit (auser der neuverschlüsselten chin. Satteliten) wohl als Terrorist europaweit lustig hin- und herzureisen … Verschwörungstheoretiker denken eher es wird offenbar zugelassen dass Leute unerkannt bleiben, die technischen Hilfsmittel dazu sind längst in Massenproduktion !

    Was muss noch kommen eh begriffen wird dass der eigene Staat sich längst gegen seine eigenen Bürger gewandt hat ? Miss Piggy und ihre Saubande verraten uns an fremde Mächte ihre Auftraggeber …

    http://www.mmnews.de/index.php/politik/91505-berlin-vergessen-terroristen-ausweise-am-tatort

    • @Goldkiste
      Du bist ein Prophet! Der „nächste Tag“ war heute. Der „Verdächtige“ wurde heute in Mailand von einer Spezialeinheit getötet.

      • @Safir
        Ja,das erinnert alles fatal auch an den Barschel Fall und den von Möllemann.
        Es ist eine alte KGB Weisheit,dass man zur Verschkeierung einen Ttverdächtigen präsentiert,welcher nachher unglücklicherweise ums Leben kommt.Selbstmord, Unfall oder Exekution.
        Dazu kommt auch der Selbstmord des angeblichen Attentäters im Gefängnis vor wenigen Wochen und auch der von München.
        Merkwürdig,alle sterben völlig unerwartet.

    • @Goldkiste
      Du bist ein Prophet! Der „nächste Tag“ war heute. Der „Verdächtige“ wurde heute in Mailand von einer Spezialeinheit getötet.

      • Habe gestern auf der Weihnachtsfeier noch mit meinem Kollegen gewettet dass der Typ das nicht überleben wird bei der Festnahme. War doch klar.

      • @Safir,

        Fällt euch eigentlich nicht auf, wie Aalglatt das alles ist. 2 Polizisten ( nicht Spezialeinheit ) haben den Täter erkannt, es kam zu einer Schiesserei…..
        Morgens um 3 Uhr erkennen 2 Polizisten den Täter ? Also für mich alles zu glatt und eher wieder eine Geheimdienstnummer,, tote reden nicht, Auftrag abgearbeitet eh basta, Flasche leer.

        Grüße aus der Dom.-Rep.

        Pinocchio

        • @Pinnochio, Safir, Marco

          Ihr habt alle recht, die mainstream Medien geben eine story wie ausm Drehbuch. Nachdem der auf jedem Kanal plus jeder Newsseite des Internet gesuchte Täter es ohne jedes Problem aus Berlin (!) über Frankreich (!!) nach Italien (!!!) geschafft hatte, erkennen ihn zwei plötzlich dort patroulierende Streifenhörnchen. Er zieht ne Waffe, bum bum er ist mause.

          Das System verarscht uns sooo offensichtlich (zumindest versucht es dies :)) )

  10. @Goldkiste

    Die “Gefährder“ angeblich nur 600 Deutschland dürfen sich frei bewegen.
    Der stark radikalisierte 12 Jährige der 2 Nagelbomben zünden wollte, kommt in ein Erziehungsheim.
    Da wäre es das wichtigste, sofort sein Umfeld (Eltern) abzuschieben.
    Das Radikale kann der Junge nur von denen haben.

    Aber wir in Europa sind ja so tolerant.
    In Wirklichkeit ist die EU ein linker dreckiger Selbstbedienungsladen, wo Mutti so gerne Flüchtlingsverteilerin spielen möchte.

    Gestern hat der linke Mainstream behauptet, solche Anschläge wären überall in Europa möglich.

    In Ungarn sicher nicht, da gibt es auch keine Koranverteilungen oder andere muslimische Umtriebe.

    • @Ahat
      Angeblich nur 600 Gefährder, auch angeblich nur ca. 1 Million Kulturbereicherer wo doch gestandene Grenzbeamte längst 7 Millionen schätzen.

      Seit Jahren verkaufen etwa Zypern, Malta, Bulgarien auch Ungarn lebenslangen EU-Aufenthalt (wohlgemerkt keine Staatsbürgerschaft) für 300k-500k Eur aufwärts (http://www.n-tv.de/wirtschaft/Orban-verkauft-EU-Tickets-fuer-300-000-Euro-article18762421.html). Gab nie Probleme, weder starteten die neuen Mitbürger Mordangriffe noch entpuppten sie sich als irgendwie kriminell.

      Doch unser Ferkel will überfremden, ihren Teil (Europa) im weltweiten ganz neu Ordnen beitragen. Alles von ihrem Engagement über alle Vernunft etwa Griechenland im Euro zu lassen bis zum Öffnen der Grenzen gegen jede Vernunft/alles Gesetz ist kein Zufall – hochpolitisch gibt es keine Zufälle. Die EU hat fertig, wir dürfen noch bezahlen was wir haben dann ist eh Zeit für den grossen Reset, etwa goldbasierte Währung.

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