ESM und EU-Gipfel: Das Echo der Mainstream-Presse
Die Entwicklung der Euro-Schuldenkrise hat selbst einige der oft so „systemtreuen“ Mainstream-Medien zu teils kritischen Kommentaren veranlasst.
Die Entwicklung der Euro-Schuldenkrise hat selbst einige der oft so „systemtreuen“ Mainstream-Medien zu teils kritischen Kommentaren veranlasst.

Es bleibt dabei, Politiker wählen den Weg des geringsten Widerstandes. Sie ergeben sich der Macht der Finanzlobbyisten und verschieben die großen Probleme weiter in die Zukunft. Es muss im großen Desaster enden.

Finanzmarktkommentator Dirk Müller (Mr.Dax) hat im Rahmen eines Videos einen dramatischen Appell an die Bundestagsabgeordneten gerichtet: “Stimmt nicht für den ESM”. Der Europäische Rettungsmechanismus sei seit Donnerstagnacht nicht mehr das, was man den Deutschen versprochen habe.
Cashkurs.com, Abgeordneten-Check.de: Am heutigen Freitagvormittag waren die Internetseiten zweier beliebter, unabhängiger Medien aus unterschiedlichen Gründen nicht erreichbar.

Italien und Spanien setzen sich in Sachen Euro durch und auch Deutschlands Fußballer erleiden eine Niederlage.

Die Regierungschefs der Euro-Zone treffen sich zum Krisengipfel. Es geht darum, wie Deutschland mehr zahlen und die anderen weniger sparen müssen.

Der gesunkene Goldpreis hält Japaner vom Goldverkauf ab und drückt gleichzeitig die Gold-Exporte des Landes. Weniger Altgold stabilisiert den Goldpreis.

Der Goldchart steht vor einem hartnäckigen Widerstand. Aber auch das kurzfristige Abwärtspotenzial bei Gold scheint derzeit begrenzt. Zahlreiche externe Faktoren können nun auf den Goldpreis einwirken.

Die Hälfte der indischen Goldnachfrage kommt aus ländlichen Regionen. Wenn der Monsun reiche Ernte bringt, hat dies positiven Einfluss auf den Goldpreis.

Mit billigem Geld für Geschäftsbanken wollte die Europäische Zentralbank die Euro-Schuldenkrise mildern. Das funktionierte nur kurzfristig. Langfristig wird daraus aber ein Bombengeschäft für die begünstigten Geldhäuser.