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Defizitsünder: Sanktiönchen gegen Spanien und Portugal

Die EU-Kommission will Sanktionen gegen Spanien und Portugal verhängen, weil sie auch im vergangenen Jahr die vereinbarten Vorgaben bei der Neuverschuldung nicht eingehalten haben. Dennoch, die schweren Waffen fährt Brüssel nicht auf. So drohen Spanien wegen der anhaltenden Verstöße eigentlich Bußgelder in Höhe von 2,1 Milliarden Euro. Faktisch wird man dem Land weit geringer Belastungen aufbrummen. So sollen bei beiden Ländern Zahlungen aus dem Europäischen Sozial-, Struktur- und Investitionsfonds ausgesetzt werden. Mehr

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Eingetragen von am 25. Jul. 2016. gespeichert unter Hot-Links. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

13 Kommentare für “Defizitsünder: Sanktiönchen gegen Spanien und Portugal”

  1. Das ist Junkers neues Schuldenbashing, während die politisch unartigen Staaten
    wie Griechenland, mittels Troika an die Kandare genommen werden oder Spanien bzw. Portugal aus dem Defizitwellnessprogramm genommen werden bekommt Frankreich immer noch EU-Streicheleiheiten …

    Viva la France ….

    5+
  2. Weltbank bekommt neuen Chefökonom…

    Paul Romer wird neuer Chefökonom der Weltbank und will zurück zum Washington Consensus

    Paul Romer soll neuer Chefvolkswirt der Entwicklungsbank werden Er hat die Theorie des endogenen Wachstums mit begründet, mit der erklärt werden soll, wie Wissen und Innovationen als Hauptwachs-tumstreiber entstehen. Romer macht sich für sogenannte Charter-Cities stark. Diese sind, nach dem Vorbild Hongkongs, eine extreme Form der Freihandelszone.

    Entwicklungsländer sollen bestimmte Gebiete an entwickelte Länder verpachten. Als Ausgleich für den Verlust an Souveränität und demokratischer Mitbestimmung verspricht Romer wirtschaftlichen Wohlstand für die verpachteten Regionen und ihre Einwohner, ganz ohne Entwicklungshilfegelder. Gewichtige Stimmen bezeichnen die Idee als „neo-kolonialistisch“. Auch diese Personalie lässt sich einordnen als Reaktion „Freihandel – jetzt erst recht“.

    3+
    • @hasenmeier
      Freihandel kann nur dann funktionieren, wenn auch Löhne frei handelbar sind.
      Will man das ?Zudem müssen Steuern, Abgaben und Sozialleistngen angeglichen werden. Zum Beispiel an die USA.
      Will man das hier ?
      Das eine gibt es nicht ohne das andere.
      Auch nicht das Chlorhuhn.

      1+
  3. Vor ein paar Jahren wurde noch behauptet, Italien sein ein zu grosses Schwergewicht, um gerettet werden zu können. Nun meint Draghi, er könne Italien alleine mit Worten retten, wie “ ehat ever it takes oder so“.
    Also, entweder ist Italien inzwischen bedeutend leichter geworden, oder er lügt einem das Blaue vom Himmel.
    Im ersteren wäre das ein toller Erfolg, all der verpulverten Billionen zur Bankenfinanzierung, wenn man 3 Jahre später schon wieder pleite ist.Diesmal aber richtig und nicht nur, wie vorher, bei den Bestimmungen zum Eigenkapital.
    Denn dieses hat man nun gründlich mitverpulvert.

    1+
  4. Vor ein paar Jahren wurde noch behauptet, Italien sein ein zu grosses Schwergewicht, um gerettet werden zu können. Nun meint Draghi, er könne Italien alleine mit Worten retten, wie “ ehat ever it takes oder so“.
    Also, entweder ist Italien inzwischen bedeutend leichter geworden, oder er lügt einem das Blaue vom Himmel.
    Im ersteren wäre das ein toller Erfolg, all der verpulverten Billionen zur Bankenfinanzierung, wenn man 3 Jahre später schon wieder pleite ist.Diesmal aber richtig und nicht nur, wie vorher, bei den Bestimmungen zum Eigenkapital.
    Denn dieses hat man nun gründlich mitverpulvert.
    (Leider wird hier manchmal die Seite staatlich blockiert, so dass meine Üosts nicht gesendet werden. Es erscheint nur : these site is banned by goverment).

    2+
    • Kommt Italien mit der Staatsrettung durch,
      folgen die anderen wie am Gebetskranz.

      Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis sämtliche Banken
      durch die Staatsfinanzen „gerettet“ werden.

      Ich erinnere mich noch an die Zeit vor ca. 2 Jahren, als
      reium gejubelt wurde, weil die Banken FAST 2% Eigenkapital
      hatten.

      Wer glaubt eigentlich noch an Geld – an den Euro.
      Es wundert mich doch sehr, dass die BürgerInnen nicht schon
      längst ins Edle geflüchtet sind. Gehirnwäsche oder was ?

      Grüsse, NOtrader

      1+
      • @NOtrader

        Nach Italien steht schon PORTUGAL (hier:) in der Warteschleife…

        Die „Schmerzbank“ (hier:) steht unter Druck und braucht – wie die Dt. Bank, dringend Liquidität (=Guthaben der Steuerzahler).

        Außerdem nimmt die US-Justiz die Deutsche Bank erneut in’s Visier, die gerade durchgeschüttelt wurde und allein in Deutschland über 200 Filialen schließen will.

        Es „knirscht“ ganz gewaltig in den Wallstreet-Mauern…

        2+
  5. Mal so nebenbei:
    Der Oelpreis (schon lange nicht mehr erwähnt) scheint wieder zu schwächeln (!?):

    In Analogie dazu könnte auch der Gold- und Silberpreis wieder etwas abkühlen.

    Gruss, NOtrader

    0
    • @notrader
      Der Ölpreis schwächelt, weil die Wirtschaft so boomt, besonders in den USA.
      Tausende Jobs mehr als erwartet und die Zahlen alle super. Nur die Jellen zögert mit den Zinsen. Heute und morgen. Ob die so eine Ahnung hat, wegen der Zahlen und der Performance.Um den Ölpreis zu steigern, muss man Öl kaufen. Leider, leider auch physisch und dieses muss man leider auch wo unterbringen. Und das kostet leider auch.Man könnte es ins Meer kippen wie die Diamanten, doch leider schwimmt das Zeug auch noch.Zurückpumpen geht auch nicht, dann quillt es anderswo.
      Man muss es schon verbrauchen. Nur leider, leider brauchen Finanzprodukte kein Öl sondern nur Papier und Bleistift und findige Köpfe, auch Betrüger genannt.
      So wirds nix mit dem teuren Öl.Der Motor läuft eben nicht.

      5+
      • @Toto
        Yepp die Wirtschaftszahlen UZA (zB Hersteller PMI seit Mitte 2014) oder Interbankraten seit Dez 2015) nur immer schlechter. Der Dow Transport nicht stärker als der DJI. Einzig der Economic Surprise Index (vergleicht Schätzung und echtes Ergebnis) für Juli scharf nach oben, also im positiven überrascht. Ob daraus Yellens Vollbeschäftigung real wird ohne dass der Dollar sinkt, bleibt die Frage.
        Der Analogie Gold-Öl kann ich nix abgewinnen da Öl fast nur Rohstoff und Gold zuerst Investment, dann Währung und zuletzt Rohstoff ist. Interessanter könnte da dies sein : Durch ein Gewaltanheben des USD-Index ist vielleicht der Goldrun bei 1370 gestoppt worden, vorerst. Der Boden hat sich gut gebildet, Kapitulation denn jeder Dip wird bis 1330 tapfer nachgekauft. Jetzt droht der USD wieder schwächer zu werden, kann nur gut für Gold sein … somit sollten die 1400 wieder drin sein, darüber erst mal nicht bis das langfristige Gold mitmacht.

        1+
  6. Standard & Poor’s: EU in derzeitiger Verfassung unhaltbar

    Am 27. Juni, nur wenige Tage nach dem Brexit-Votum, senkte die Rating-Agentur Großbritanniens Kreditwürdigkeit von AAA auf AA. Auch die EU wurde von AA+ auf AA herabgestuft.

    Die derzeitigen Strukturen der EU bräuchten weitreichende Reformen, betont die führende Rating-Agentur Standard & Poor’s (S&P). EurActiv Brüssel berichtet.Mit ihrem am 25. Juli veröffentlichten Bericht reiht sich S&P in die wachsende Riege der Politiker und Analysten ein, die Veränderungen in der EU fordern.

    „Das Problem ist Folgendes: Die EU mit ihrer derzeitigen Struktur und Funktionsweise verkörpert keinen kohärenten Zusammenschluss der unterschiedlichen Dimensionen von nationalstaatlicher Souveränität. Daher ist sie in ihrer momentanen Verfassung nicht haltbar“, so S&P. „Die Wahlpraktiken in den 28 Nationalstaaten sind zu unterschiedlich. Es gibt zu viele scheinbar willkürliche Ereignisse, die politische oder wirtschaftliche Entwicklungen in die eine oder andere Richtung drängen könnten. Dabei sind die Folgen und der Zeitverlauf meist unmöglich vorherzusehen.“

    Nun brauche man eine klare Antwort, um gegen die Unsicherheiten zur Zukunft der EU vorzugehen und den Bürgern bewusst zu machen, von welch großer Bedeutung diese für sie sei ¬– vor allem mit Blick auf das britische Referendum vom 23. Juni, heißt es in dem Bericht. „Der Brexit ist nur ein, wenn auch eher grobschlächtiges, Anzeichen für die grundlegende Inkohärenz [der EU]“, so S&P.

    1+
    • Die EU wurde nie gemacht um zu „funktionieren“. Dass 27 Hühner in die gleiche Richtung rennen ist höchstens Zufall, jedoch Garant für Streit und Sand im Getriebe.
      Der Euro wurde nie gemacht um zu „funktionieren“. Dass Feuer und Eis (Süd-EU Tourismus-Wirtschaft, hohe Zinsen und Inflation – Nord-EU Fabrikenwirtschaft, niedrige Zinsen und Inflation) nicht zusammenpassen ist Garant für Lähmung, Fetternwirtschaft und fremde Steuerung.
      Die Asylantenüberfremdung wurden nie gemacht um zu funktionieren. Entgegen aller für uns Melkmasse geltenden Gesetzen ins Land gelassen, wiederspricht es allen Grundsätzen von erfahrenen Einwandererländern wie USA, Australien, Neuseeland oder Kanada. Sie alle fordern echte Pässe, Vermögens- und Bildungsnachweise sowie Quoten.
      Für EU, Euro und schutzlose Grenzen steht unser Ferkel und ihre Saubande. So handeln nur Verräter, vom Feinde bezahlt und dem eigenen Volke zum Spott. Doch bald wird wieder Gerechtigkeit walten, dann kommt der Sauspiess und dann gnade Euch Gott ;))

      2+
    • @hasenmaier

      Mittlerweile wetten 3 US-Hedgefonds (unter ihnen der ‚A*s-Geier‘ G. Soros) mit Mill. Wetteinsatz auf den Untergang der Deutschen Bank.

      Man könnte fast glauben, daß das unvermeidbare Untergangs-Szenario des Fiat-Falschgeldsystems jetzt mit aller Gewalt beschleunigt werden soll, um einen Schuldigen zu präsentieren: „The German Bank triggers financial chaos…“

      Mal sehen, ob den italienischen Banken nicht schon vorher die „Spaghetti-Beine“ einknicken.

      3+

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