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„Der Spekulations-Verlust von JP Morgan ist gut für Gold“

Rückkehr der Casino-Mentalität: Banken verzocken billiges Geld und lassen sich am Ende vom Steuerzahler retten.

JP Morgan hat sich mit 2 Milliarden Dollar verzockt. Der Chef persönlich leistet Abbitte. In einem Kommentar für Nasdaq.com erklärt der Autor, warum das gut für den Goldpreis ist.

Die Meldung hatte es in sich. Das US-Bankhaus JP Morgan hat eigenen Angaben zufolge seit Ende März aufgrund von Fehlspekulationen 2 Milliarden US-Dollar verzockt (Goldreporter berichtete). Firmenchef Jamie Dimon war das so peinlich, dass er sich persönlich an die Presse wandte. Weltweit löste die Angelegenheit bei Finanz-Journalisten mächtiges Erstaunen aus.

In einem Beitrag für Nasdaq.com kommentiert Autor Mark O’byrne das Finanzdesaster wie folgt: „Der Verlust von JP Morgan ist positiv für Gold, weil er zeigt, wie begrenzt die Reformen der Wall Street und des globalen Finanzsystems bislang ausgefallen sind. Es gleicht nach wie vor einem Casino. Und es zeigt, dass systemische Risiken weiterhin bestehen“.

Der Goldpreis konnte allerdings nicht unmittelbar von der Meldung profitieren. Am Freitagnachmittag notierte die Feinunze Gold am Spotmarkt mit 1.580 Dollar (1.222 Euro) weiterhin 3 Prozent unter Vorwoche.

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Eingetragen von am 11. Mai. 2012. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

6 Kommentare für “„Der Spekulations-Verlust von JP Morgan ist gut für Gold“”

  1. Das Geld ist nicht weg.
    Es gehört nur jemand anderem.
    Die Frage ist nur, was wurde damit gemacht ???

    0
  2. Ja… wenn man eben Silber shortet, was man nicht hat und gezwungen wird, für das Doppelte zurückzukaufen… ist das nun mal BLÖD. Und da kommen schnell
    2 Milliarden Dollar Verlust zu Stande. Bald noch viel MEHR.

    Passt doch irgendwie: die Commercials stellen ihre Handelspositionen glatt. Will J.P Morgan und Co die neue Ära überhaupt überleben, müssen sie ihre Naked Shorts glattstellen. Bevor der Silberpreis explodiert. Sie haben nicht mehr als einen Monat noch, denke ich.

    0
  3. Nach meiner Beobachtung hat diese Art der Computerspekulation eine Komplexität erreicht, die bald mit herkömmlichen Computerarchitekturen nicht mehr zu beherrschen ist.

    Die Mathematik läst sich auf Dauer nicht zum Narren halten.

    Das ist erst der Anfang.

    The game is over JP Morgan

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  4. “ Irrtum ! “ sprach der Hahn und stieg von der Ente. JP Morgan hat sich nicht mit Gold- und Silber – Puts, sondern – nach allem, was man bisher weiss – mit Credit default swaps auf Unternehmensanleihen verspekuliert.

    2 Mrd. USD sind zwar viel Holz, aber nicht für JP Morgan. Die haben kumuliert von 2008 – 2011 54 Mrd. USD nach Steuern verdient.

    Trotzdem: Bankaktien, Automobilaktien, Airlines nur mit der Grillzange anfassen !

    0
    • @nearco
      JP Morgan Case gehört zur Federal Reserve (FED).Also, wenn ich dazugehören würde, würde ich nicht an die Öffentlichkeit treten und Mea Culpa schreien.Ich würde das im stillen Kämmerlein mit Helikopter Ben besprechen und nichts rauslassen.
      anaconda fragt sich: Was bezwecken die mit dieser zweifelsohne gelungenen schauspielerischen Leistung von Jamie Dimon ? Huch ist mir das aber peinlich oh oh oh …..

      0
  5. Nearco – man kan alles behaupten, wenn man JP Morgan ist. Fakt ist, sie haben ihre Shorts auf Silber und Gold zum Teil reduziert… das heißt Positionen auf fallende Kurse reduziert. Gegen Barausgleich. Kein Mensch weiß wieviel das war.
    Danach kann man natürlich auch behaupten, man habe Verluste eingefahren mit spekulationen auf sonst etwas. Aber … wenn sie di Shorts nicht glattstellen müßten… wer weiß, vielleicht hätten sie sogar auch zwei Milliarden Dollar Gewinn.

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