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Deutsche Goldnachfrage im zweiten Quartal auf 40 Tonnen gestiegen

Laut aktuellen Zahlen des World Gold Council hat sich die Goldnachfrage hierzulande von April bis Juni gegenüber Vorquartal annähernd verdoppelt.

In Deutschland wurden im zweiten Quartal 2013 insgesamt 40,6 Tonnen Gold im Wert von 1,85 Milliarden US-Dollar (rund 1,4 Mrd. Euro) nachgefragt. Das geht aus Zahlen hervor, die der World Gold Council in seinem neuesten Marktbericht veröffentlicht hat.

Goldnachfrage Deutschland

Im Vergleich zum Vorquartal hat sich die deutsche Goldnachfrage damit mengenmäßig mehr als verdoppelt. Wertmäßig betrug der Anstieg 88 Prozent. In Q1 2013 belief sich die Nachfrage auf 981 Millionen US-Dollar (743 Mio. Euro) oder 18,7 Tonnen. Gegenüber dem zweiten Quartal 2012 betrug das Plus wertmäßig 6,5 Prozent. In Tonnen gemessen wurde 21 Prozent mehr Gold nachgefragt.

Deutschland rangierte im zweiten Quartal 2013 hinter China ($ 5,59 Mrd.) und Indien ($ 5,55 Mrd.) auf Platz drei der Länder mit den größten privaten Anlagegold-Investitionen. Danach folgten die Türkei ($ 1,72 Mrd.), Thailand ($ 1,17 Mrd.), die USA ($ 1,10 Mrd.) und die Schweiz ($ 929 Mio.).

Goldnachfrage Länder

Einmal mehr hat sich zudem gezeigt, dass es zu Edelmetall-Engpässen im deutschen Handel kommt, wenn sich die Quartalsnachfrage hierzulande 50 Tonnen annähert.

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Eingetragen von am 16. Aug. 2013. gespeichert unter Deutschland, Gold, Goldbarren, Goldmünzen, Marktdaten, News, Welt. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

5 Kommentare für “Deutsche Goldnachfrage im zweiten Quartal auf 40 Tonnen gestiegen”

  1. Ja ich hatte den Link für „Deutsche Goldnachfrage im zweiten Quartal auf 40 Tonnen gestiegen“ absichtlich auf diesen Blog gesetzt, da auch andere Leser so auf diesen Blog gesetzt geleitet werden könnten. An vielen Tagen kamen deutlich mehr User auf die Seite als von goldreporter.de. ;)

    Da das offensichtlich missfallen hat, ich nehme das Löschen des Kommentars als Wink mit dem Zaunpfahl auf, werde ich den Link auf den Blog hier wieder heraus nehmen, und suche mir eine andere Quelle. ;)

    0
  2. Wie gewünscht wurde es geändert in „Trotz Krise: Goldschmuck boomt in Deutschland – Despite the crisis: Gold jewelry is booming in Germany“
    und kein Link mehr zu diesem Blog. ;)

    0
  3. Hört, hört!

    „Über die längsten Phasen der Menschheitsgeschichte dienten also konkrete Gegenstände als Geld, wir sprechen daher von Warengeld. Insbesondere genossen und genießen edle und seltene Metalle – an erster Stelle Gold – wegen ihrer angenommenen Werthaltigkeit hohes Vertrauen.

    Gold ist somit gewissermaßen der zeitlose Klassiker in seiner Funktion als Tausch-, Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel. ‚Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles‘, lässt Goethe Margarete im Faust I sagen.

    Jenes Geld jedoch, welches wir in Form von Banknoten und Münzen bei uns tragen, hat mit Warengeld nichts mehr zu tun. Die Rückbindung an Goldbestände gibt es nicht mehr, seit im Jahr 1971 die Goldbindung des US-Dollar aufgehoben wurde.

    In Kurzform: Heutiges Geld ist durch keinerlei Sachwerte mehr gedeckt. Banknoten sind bedrucktes Papier – die Kenner unter Ihnen wissen, dass es sich im Fall des Euro eigentlich um Baumwolle handelt –, Münzen sind geprägtes Metall.“
    Dr. Jens Weidmann Präsident der Deutschen Bundesbank, zitiert aus seiner Begrüßungsrede anlässlich des 18. Kolloquiums des Instituts für bankhistorische Forschung (IBF)
    Zur ganzen Rede…

    Na dann… ;o)

    Grüße
    AE-35

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    • @AE-35
      Genau so ist es.Man muss nämlich unterscheiden zwischen Währung und Geld.
      Vielen ist der Unterschied nicht klar und meinen das ist dasselbe.Ist es aber nicht.Eine Währung wird vom Staat per fiat geschaffen, meistens völlig ungedeckt. Geld jedoch hat eine Wert und Werthaltefunktion und ist ein Tauschmittel.Geld kann alles Mögliche sein, Kaurimuscheln, Silberlinge, Diamanten etc.Alles Werthaltige eben.
      Im Übrigen hat mal jemand alle jemals geschaffenen Währungen der Welt zusammengetragen. Beim Buchstaben A des Alphabets waren es schon fast 600 verschiedene Währungen.Und das dann mit 26 multipliziert in etwa.Und ausnahmslos,keine einzige davon hat überlebt.Ach ja,der Dollar. Der hat in den letzten 100 Jahren fast 99 % seines werts verloren. Am Letzten Prozent ist man gerade am arbeiten.Dann ist dieses auch noch weg.

      0
      • @anaconda

        Ja, jetzt haben wir den inneren „Wert“ unserer aktuellen Währung vom höchsten Währungshüter der BRD quasi amtlich bestätigt bekommen.

        Es war interessant zu lesen, dass unsere großen Denker aus der Vergangenheit, wie hier am Beispiel von Goethe zu sehen, längst über die Prinzipien und den damit verbundenen Problemen, um nicht zu sagen Gefahren, Bescheid wussten.

        Und dieses Wissen geht schon sehr weit in die Vergangenheit zurück:
        „So ist der Wucher hassenswert, weil er aus dem Geld selbst den Erwerb zieht und nicht aus dem, wofür das Geld da ist. Denn das Geld ist um des Tausches willen erfunden worden, durch den Zins vermehrt es sich dagegen durch sich selbst. […] Diese Art des Gelderwerbs ist also am meisten gegen die Natur.“
        Aristoteles (384-322 v.u.Z.), griechischer Philosoph u. Naturforscher, zitiert aus „Politik“, 1. Buch, Kap. 3, 1259 a

        Doch scheinbar haben auch sie diesem Treiben nur mit einer Mischung aus oberflächlicher Belustigung und tiefer Sorge zuschauen können, wohl wissend, welche Risiken hinter dem System stehen.

        Denn: „Geld ist wie ein eiserner Ring, den man sich durch die Nase zieht. Er führt uns, wohin er will. Wir vergessen dabei nur, daß wir ihn selbst geschaffen haben.“
        Mark Kinney

        Fazit: Denn sie wissen DOCH was sie tun!

        Das Folgende habe ich gerade woanders gelesen:
        Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten! – Ulbricht => done
        Die Renten sind sicher – Blüm => done
        Spareinlagen sind sicher – Merkel => in progress

        ;o)

        Daher gilt nach wie vor:
        „Sie haben die Wahl zwischen der natürlichen Stabilität des Goldes und der Ehrlichkeit und Intelligenz der Politiker. Und mit dem Respekt für diese Herren rate ich Ihnen, solange das kapitalistische System besteht, das Gold zu wählen.“
        George Bernard Shaw (1856-1950), Schriftsteller, Dramatiker, Satiriker und Politiker.

        Ich selbst sehe für die Zukunft, wenn wir (Menschheit) eine haben wollen, nur eine Lösung, nämlich die Ablösung des „Geldzeitalters“ durch etwas, was wir längst vergessen haben und auch vergessen sollten…

        Grüße
        AE-35

        0

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