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Deutsche Politiker wettern gegen Banker, mal wieder

Deutsche Bank Türme im Sommer 2009

Im letzten Krisenhoch holte sich die Deutsche Bank Geld aus den USA.

Deutsche Politiker, über alle Parteien hinweg, haben sich am Wochenende über Aussagen von Josef Ackermann empört. Der Chef der Deutschen Bank kritisierte die Vorschläge aus Brüssel, Banken notfalls zwangsweise zu rekapitalisieren.

Ackermann nennt als Hauptproblem der aktuellen Bankenkrise den Umstand, dass Staatsanleihen nicht mehr sicher seien. Die Finanzierung der Institute sei nicht das Problem. „Die Deutsche Bank wird alles tun, dass sie auch diesmal kein Staatsgeld braucht“, erklärte der Banker laut Spiegel Online.

Auch nach der Lehman-Pleite hatte Ackermann vollmundig erklärt, er würde ich schämen, wenn sein Institut Staatshilfe in Anspruch nehmen müsste. Er verheimlichte allerdings, dass die Deutsche Bank zwischen August 2007 und April 2010 mehr als 60 Milliarden Dollar an Krediten von der US-Notenbank Fed in Anspruch nahm. Mehr

Auf der anderen Seite haben sich deutsche Politiker, insbesondere die Bundesregierung in Person von Kanzlerin Angela Merkel, bereits Ende 2008 vehement für eine Regulierung des Bankensektors ausgesprochen und implizit eine Zerschlagung „systemrelevanter“ Banken gefordert. Mehr als große Worte sind jedoch bis heute nicht dabei herausgesprungen.

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Eingetragen von am 16. Okt. 2011. gespeichert unter Banken, Deutschland, News, Politik. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

4 Kommentare für “Deutsche Politiker wettern gegen Banker, mal wieder”

  1. Wer hat den die Staatsschulden in Billionen Höhe angehäuft, ja Banken sogar gezwungen Mist-Papiere wie Staatsanleihen zu kaufen? Wer meint Banken schützen zu müssen, anstatt die einfach pleite gehen zu lassen? Wer bastelt tagtäglich an abenteuerlichen Rettungsschirmen, einer wahnwitziger wie der andere? Die Situation in der wir uns heute wiederfinden wurde von der Politik verursacht, niemand anderem. Es wird euch nichts nützen nun zu versuchen die Schuld auf andere abzuwälzen, ihr seid nun bald fällig.

    • Die ganze Schose begann ja 1913 mit der Gründung der FED. Dort wurde erstmals versucht, Pleiten der Privatbanken dem Steuerzahler unter zu jubeln. Mit Erfolg – bis heute. Politiker haben i.d.R. keinen Dunst des Bankwesens, sie wurden – so heute wie damals – über den Tisch gezogen und/oder erpresst mit dem Totalkollaps der Realwirtschaft. Ich empfehle hierzu die Lektüre von ‚Die Kreatur von Jekyll Island‘ von G. Edward Griffin.

  2. Die Bankenmafia ist mindestens genauso verbrecherisch wie die Regierung. Daß jetzt Politiker versuchen ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen, indem sie sich mit den Protestlern verbal sozialisieren, ist einfach nur erbärmlich.

  3. Es sind nicht die Banken und auch nicht die Spekulanten,die gabs immer schon und die sind wie sie sind.Schuld sind die Politiker,die dieses System geschaffen haben um sich von einer Legislaturperiode in die nächste zu retten. Mit Geld,das ihnen nicht gehörte.
    Wie sagte der Spekulant George Soros “ Wenn ein Mann wie ich das System sprengen kann,dann ist das System nicht in Ordnung“ Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.Der Fisch stinkt eben am Kopf zuerst.

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