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Deutschland arbeitet weiter fleißig am eigenen Bankrott

Im nächsten Jahr werden weitere 31 Milliarden Euro auf den deutschen Schuldenberg gehieft. Selbst in Phasen höherer Steuereinnahmen kann die Politik einfach nicht sparen. Somit ist auch der deutsche Staatsbankrott ist nur noch eine Frage der Zeit.

Verkauft wird es uns als Fortschritt: „Schäuble plant weniger neue Schulden“, so oder ähnlich titelt die Tagespresse am heutigen Dienstag. Mit „nur“ 31,4 Milliarden Euro soll sich der Bund im kommenden Jahr zusätzlich verschulden, wenn es nach den neuesten Plänen des Finanzministers geht. Das Bundeskabinett war im März noch von 31,5 Milliarden Euro ausgegangen. Glück auf, die Nettokreditaufnahme fällt 2012 knackige 0,3 Prozent geringer aus als geplant.

Angeblich brummt die Wirtschaft, angeblich befinden sich die Arbeitslosenzahlen kurz vor dem Allzeittief, die Krankenkassen erwirtschaften wieder Überschüsse und die Regierung denkt sogar über Steuersenkungen nach.

Aber nicht nur dass Deutschland mittlerweile offiziell 2 Billionen Euro Schulden auf dem Buckel hat. Es kommen ohne Unterlass neue dazu. Griechenland soll mal eben 78 Milliarden Euro einsparen und unsere Politiker haben weiter die Spendierhosen an.

Tatsache ist, dass sich die deutschen Staatsschulden seit 1950 (auch dank Zinseszins) durchschnittlich alle 7 Jahre (!) verdoppelt haben. Wir arbeiten damit weiter fleißig am eigenen Bankrott.

Anstieg der deutschen Staatsschulden seit 2000

  • 2000: 11,6 Mrd. Euro
  • 2001: 12,53 Mrd. Euro
  • 2002: 53,7 Mrd. Euro
  • 2003: 80,49 Mrd. Euro
  • 2004: 71,98 Mrd. Euro
  • 2005: 58,2 Mrd. Euro
  • 2006: 44,3 Mrd. Euro
  • 2007: 6,9 Mrd. Euro
  • 2008: 36,8 Mrd. Euro
  • 2009: 118,1 Mrd. Euro
  • 2010: 302,5 Mrd. Euro

Hinweis: Veränderung der deutschen Staatsschulden (Bund, Länder, Gemeinden) jeweils im Vergleich zum Vorjahr. Quelle: Statistisches Bundesamt.

Die deutsche Staatsschuldenkurve geht unübersehbar in einen exponentiellen Verlauf über. Dass heißt, der Bankrott ist mathematische Gewissheit. Aufzuhalten nur durch einen Währungsschnitt. Möglicherweise geht man in Berlin deshalb mit Geld und Zahlen so gelassen um.

Aber alleine die nun erneut aufflammende Diskussion über Steuersenkungen ist fatal. Steuersenkungen suggerieren den Bürgern, dass nun alles überstanden ist. Im aktuellen Fall zielt die Regierung mit entsprechenden Bekundungen aber alleine darauf ab, den Koalitionspartner FDP aus seinem Umfragetief zu holen.

Dabei ist sonnenklar: Steuerzahler und Sparer werden früher oder später für die politische Misswirtschaft (Wahlgeschenke, Aufschwung auf Pump, EU-Rettungsgeld) ganz gewaltig zur Kasse gebeten. Beim Staatsbankrott geht nicht etwa der Staat pleite, sondern dessen Bürger.

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Eingetragen von am 28. Jun. 2011. gespeichert unter Deutschland, Marktkommentare, News, Politik. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

6 Kommentare für “Deutschland arbeitet weiter fleißig am eigenen Bankrott”

  1. Und deshalb – Agenda 2013! Offene Diskussion über eine neue Politik für Menschen. Wähle Grundrechte, wähle Freiheit, wähle Dich! http://agenda2013.grundrechtepartei.de

    0
    • Was ein Irrsinnn !

      Na endlich ! Noch eine Partei in der NGO BRD GmbH ! Wann wird der chemtrailverseuchte, „Nahrungsmittel“vergiftete, mobilverstrahlte & durch das Propaganda“ministerium“ völlig verblödete „Deutsch“-Zombie wohl begreifen daß es ums Überleben geht ? Da ist es natürlich besser seine „Stimme“ bei der „Stimmabgabe“ abzugeben und diese somit in einer „Urne“ zu begraben !
      Das ändert dann natürlich alles – Hurra ‚Schland!

      „Mit Greuelpropaganda haben wir den Krieg gewonnen …Und nun fangen wir erst richtig damit an! Wir werden diese Greuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird, bis alles zerstört sein wird, was sie etwa in anderen Ländern noch an Sympathien gehabt haben, und sie selber so durcheinander geraten sein werden, daß sie nicht mehr wissen, was sie tun. Wenn das erreicht ist, wenn sie beginnen, ihr eigenes Nest zu beschmutzen, und das nicht etwa zähneknirschend, sondern in eilfertiger Bereitschaft, den Siegern gefällig zu sein, dann erst ist der Sieg vollständig. Endgültig ist er nie. Die Umerziehung (Reeducation) bedarf sorgfältiger, unentwegter Pflege wie englischer Rasen. Nur ein Augenblick der Nachlässigkeit, und das Unkraut bricht durch, jenes unausrottbare Unkraut der geschichtlichen Wahrheit.“
      (Sefton Delmer, brit. Chefpropagandist nach der Kapitulation 1945)

      0
    • Was ein Irrsinnn !

      Sehr witzig auch die laufende Formulierung: „… für jeden Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland mit dortigem Hauptwohnsitz und abhängig vom Lebensalter…“

      NOCH EINMAL GAANZ GROOOS :
      ES GAB NIEMALS EINE STAATSBÜRGERSCHAFT BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND UND ES WIRD DIESE AUCH NIEMALS GEBEN !

      Die Staatsangehörigkeit richtet sich einzig & allein nach dem RuStaG trotz aller Lügen der bezahlten BRD-Schlapphüte – wobei ja selbst dieses Geschmeiß seit d. Bereinigungsgesetz durch die Alliierten 2006 längst ihres Postens enthoben wurde. Doch es klammert sich natürlich heftigst an alte Pfründe in Plünderland !

      0
  2. Ein sehr wichtiges Thema… mit unserem derzeitigen Kreditgeldsystem kann man sich nur verschulden. Wenn die breite Masse dass mal kapieren würde könnte die Banken-Lobby diesen Müll nicht mehr durchziehen.

    0
  3. Das berühmte „Brett vorm Kopf“

    “Wenn wir einmal die Natürliche Wirtschaftsordnung erleben, dann braucht man sie nicht mehr in Büchern zu studieren, dann wird alles so klar, so selbstverständlich. Wie bald wird dann auch die Zeit kommen, wo man den Verfasser bemitleiden wird, nicht aber, wie es heute noch geschieht, weil er solch utopischen Wahngebilden nachstrebt, sondern weil er seine Zeit der Verbreitung einer Lehre widmete, die ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht.”

    Silvio Gesell (Vorwort zur 5. Auflage der NWO)

    “Ich glaube – und hoffe – auch, dass Politik und Wirtschaft in der Zukunft nicht mehr so wichtig sein werden wie in der Vergangenheit. Die Zeit wird kommen, wo die Mehrzahl unserer gegenwärtigen Kontroversen auf diesen Gebieten uns ebenso trivial oder bedeutungslos vorkommen werden wie die theologischen Debatten, an welche die besten Köpfe des Mittelalters ihre Kräfte verschwendeten. Politik und Wirtschaft befassen sich mit Macht und Wohlstand, und weder dem einen noch dem anderen sollte das Hauptinteresse oder gar das ausschließliche Interesse erwachsener, reifer Menschen gelten.”

    Arthur C. Clarke (Vorwort zu PROFILE DER ZUKUNFT)

    Ab dem eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation (Marktwirtschaft ohne Kapitalismus) werden „Spitzenpolitiker“ und „Wirtschaftsexperten“ obsolet, während allgemeiner Wohlstand zur Selbstverständlichkeit wird.

    Um die „Finanzkrise“ (beginnende globale Liquiditätsfalle nach J. M. Keynes) abzuwenden, muss das arbeitende Volk lediglich damit aufhören, die Mächtigen (die Allerdümmsten) zu beneiden, während sich Letztere vor allem davor fürchten, ihr „Brett vorm Kopf“ zu verlieren:

    http://www.deweles.de/files/benedikt_100419.pdf

    0
  4. .. und es wird noch schlimmer: Unter

    http://www.freiewelt.net/blog-3321/der-vertragsentwurf-zur-transferunion-%28esm%29-ist-%F6ffentlich%28%21%29.html

    ein „MUST READ“ zur Zukunft Deutschlands und wer dagegen seine Meinung kundtun will kann dies unter

    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=18123

    tun.

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