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„Deutschland braucht sein Gold höchstens zur Uhrenherstellung“

Die Story über die anstehende Prüfung der deutschen Goldreserven in New York wurde auch im Ausland aufmerksam verfolgt. Wir haben drei interessante Kommentare der US-Presse gesammelt.

Wofür braucht man das Gold zu Hause? Sind wirklich alle Goldbarren tatsächlich noch vorhanden oder wurden große Teile davon verliehen? Liegen das Gold tatsächlich in handelsüblicher Reinheit vor oder handelt es sich um minderwertiges Metall? Wofür ist Gold überhaupt noch gut? Wie die Story um die Prüfung der deutschen Goldreserven von der US-Mainstream-Presse kommentiert wird, eine kleine Auswahl.

Was sorgt sich die Bundesbank über den Goldmarkt?, Forbes.com
„Es gibt einiges an Gerede, dass die Zentralbanken zu viel von ihrem Gold verliehen hätten und dass es einen Engpass geben könnte. Meine Vermutung ist, dass man nur dem nüchternen Verstand folgt. Es geht einfach darum zu wissen, dass etwas von Wert unten im Keller liegt“.

Warum wollen die Deutschen ihr Gold zurück?, MarketWatch/WSJ
„Was sagt uns diese Kampagne über die Lage der Weltwirtschaft? Drei Dinge. Erstens, diese Generation der Deutschen ist sehr viel bestimmter in ihren nationalen Interessen, als es ihre Eltern waren. 50 Jahre waren die meisten Deutschen unsicher über ihre Rolle als Bürger dieser Welt. Sie mussten sich mit der Nachkriegsschuld auseinandersetzen und schlossen sich praktisch jeder internationalen Organisation an. Jetzt sind sie froh, Bürger Deutschlands zu sein und erheben sich im Sinne ihrer eigenen Interessen.

Zweitens, das Vertrauen in Finanzinstitutionen schwindet unaufhörlich. Zentralbanken haben ein System von Schulden und Forderungen geschaffen, weil es einfacher ist, Gold über Konten umzubuchen, als es mit Lastwagen durch die Gegend zu fahren. Es ist damit in geringerem Maße Diebstahlversuchen ausgesetzt als Ladungen voller Goldbarren, nach wie vor.

Drittens, und am wichtigsten, die deutsche Stimmung gegen eine Gemeinschaftswährung verhärtet sich Monat für Monat. Wofür also ist ein Tresor voller Gold im Keller deiner Zentralbank also tatsächlich gut? Um eine neue Währung einzuführen natürlich.“

Die Deutschen holen sich ihr GoldCNBC
„Die Bundesbank liegt natürlich absolut richtig mit ihrer Meinung bezüglich des Wertes der Untersuchungen. In Wahrheit spielt es überhaupt keine Rolle, ob die Federal Reserve Bank of New York oder die deutsche Zentralbank das Gold hat und ob es größte Reinheit besitzt. Solange die Fed sagt, es sei da, ist das ausreichend für alle praktischen Zwecke, für die es gebraucht werden könnte. Es kann verkauft, verleast, als Sicherheit und zur Deckung von Verbindlichkeiten verwendet werden oder als Bankkapital zählen, ob es nun existiert oder nicht. Die tatsächliche Präsenz des Goldes würde nur eine Rolle spielen, wenn Deutschlands Zentralbank es für einen praktischen, nicht-monetären Zweck nutzen wollte. Zum Beispiel zur Herstellung von Armbanduhren“

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Eingetragen von am 31. Okt. 2012. gespeichert unter Deutschland, Gold, Hintergrund, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

15 Kommentare für “„Deutschland braucht sein Gold höchstens zur Uhrenherstellung“”

  1. „In Wahrheit spielt es überhaupt keine Rolle, ob die Federal Reserve Bank of New York oder die deutsche Zentralbank das Gold hat“
    Wenn das sowieso egal ist können wir uns unser Gold ja heimholen, oder?

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  2. @EuroTanic
    Lenin meinte mal, er würde, nachdem die Revolution Erfolg hat, aus dem Gold des zaristischen Rußland Klo-Häuschen für Reinemachefrauen bauen lassen. Tat er dann aber nicht. Statt dessen kaufte man dafür in den 20er Jahren in den USA Unmengen an Waffen, wobei die Amerikaner all die schönen Tscherwonez-Münzen eingeschmolzen haben. Glücklich der, der eine hat !!!
    Und was CNBC angeht, so reden sie gequirlten Stuß. Das Gold muß hierher, weil man den Amis nicht über den Weg trauen kann. Die haben zu oft Verträge gebrochen, und das nicht nur mit Indianern.

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    • @0177translator
      Die Gefahr besteht real, dass die USA einen Absturz des Dollar mit einer Golddeckung verhindern.Dazu braucht man aber mehr als die 8.000 Tonnen, welche die USA besitzt.Dann könnte man tatsächlich das Gold der anderen gegebrauchen.

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      • @anaconda & goldreporter
        Wieviel Gold hat China über Hongkong allein in diesem Jahr ins Land geholt? Waren das echt über 500 Tonnen, oder spinne ich? Und wenn dem so ist – wäre das nicht schon das erste Anzeichen für die Götterdämmerung des Dollar? (Are the tides turning?)
        @darius & sherman
        Das mit der Brutkasten-Geschichte ist kein langweiliger Stuß. Das hatte schon Gleiwitz-Niveau. So hetzt man durch Lügen die Völker in Kriege.

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        • @0177translator
          Mag sein, 500 Tonnen Gold nach China.Das ist nicht viel für so ein großes Land.Ich würde behaupten, das sind Peanuts, wenn das Wort nicht schon durch Herrn Ackermann vorbelastet wäre.Doch in der Tat wissen womöglich die Chinesen was die USA planen und wollen gegensteuern.Möglich, dass die nächste Weltwährung der Yuan sein könnte ? Gold-hinterlegt vielleicht ? Wie würde auf chinesisch „Yes we can“ heißen ?

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  3. Wie nur kommt CNBC auf die Idee, dass ein Land den größten Teil seiner Währungsreserven nur nicht-monetär einsetzen kann oder will?
    – Wenn man in der Lage ist ab einem bestimmten Preisniveau Goldmünzen zu einem festen Preis in großer Menge verkaufen zu können um die eigene Währung, der eine immer größere Zahl von Bürgern mißtraut, zu stützen, kann man den Total-Crash ebendieser eigenen Währung verhindern.
    – Wenn man in der Lage ist Rostofflieferungen(Erdöl) im direkten Austausch mit der liquidesten Währung der Welt zu bezahlen, wird man die Rohstofflieferungen auch bekommen.
    Wenn man dazu nicht in der Lage ist bzw. diese Fähigkeit angezweifelt wird, dann ist eine Währungsreserve in der Tat sinnlos!

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  4. in meinen augen ist die fed ein verbrecherisches mafiöses unternehmen. und genau bei solchen gaunern liegt unser gold!

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  5. Die CNBC sind ja wohl die dümmsten Schwachköpfe der Welt.
    Oder ist es eine bewusste Kampagne um den Deutschen ihr Gold
    vorzuenthalten.
    Vielleicht wissen die mehr als wir und die Goldbarren sind in den USA gar nicht mehr vorhanden ???

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  6. Ich bin der festen und unerschütterlichen Überzeugung, dass die Deutschen das deutsche Gold, welches die Bundesbank sicher auf Druck und Erpressung aus Amerika dort bei der FED eingelagert hat, NIEMALS! wiedersieht!
    NIEMALS!
    Ich besitze Ersparnisse in Höhe von 100.000.- Euro. Die gehören demjenigen, der zeigen kann, dass die FED unser Gold (alles, nicht nur mal 50t) zurückgibt.
    Das wird aber NIEMALS NICHT passieren, denn ein Bandit gibt doch auch seine Beute nicht zurück, ohne dass man ihm mit der Pistole droht. Und das werden wir nicht können.

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  7. In Krisen ist es gut Gold zu besitzen, nicht nur Eigentümer von Gold zu sein. Das gilt für den Privaten wie für Staaten. Besitzen kommt von quasi drauf sitzen, dafür musst du, wie jetzt die USA gar nicht Eigentümer sein. Deshalb auch so viele Angebote, Gold irgendwo für dich ein zu lagern. Wer will das schon? Fakt ist, die BRD will ihr Gold jetzt wieder besitzen – ob sie es wieder bekommt – vom Besitzer, wird sich zeigen. Uns zeigts, dass die derzeitigen Interventionen den Goldpreis zu drücken, doppelbödig verlogen sind. FED, Europ. Zentralbank und Bundesbank wissen um die Probleme, die sie sich bezw. uns geschaffen haben und ebenso um die Bedeutung von Gold!

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  8. @anaconda
    „Die Gefahr besteht real, daß die USA einen Absturz des Dollar mit einer Golddeckung verhindern. Dazu braucht man aber mehr als die 8.000 Tonnen, welche die USA besitzen. Dann könnte man tatsächlich das Gold der anderen gebrauchen.“
    Genau das sagte Max Keiser, ein ehem. Börsenhändler, gestern abend in der Sendung „Keiser’s Report“ auf Russia TV.
    Mir lief es kalt den Rücken runter. Mal ganz abgesehen davon, daß man Deutschland sein Gold gerade dann stiehlt, wenn es dieses (nach dem Euro-Crash) selber braucht, bedeutet das für die Besitzer von Edelmetall zwischen Oder und Rhein, daß sie sich brav vor dem Finanzamt anstellen und alles fein auf einen Haufen schichten dürfen, weil die Bundesbank nichts hat.
    Für einen Dank vor der Truppe, wie man früher in der NVA sagte. Für einen feuchten Händedruck des Kommandeurs. Für ein Foto vor der Truppenfahne.
    Am besten, man macht einen auf asozial. Und wählt die entspr. Parteien.
    Ich weiß nicht, wieviel Erfahrung ein jeder von Euch mit sowas hat. In der NVA, wo ich 3 Jahre war, habe ich am Ende nur gelernt, mich zu drücken, rechtzeitig zu verpissen. Nach dem Motto: „Kamerad, schieß Du, ich geh Kaffee holen.“ Immer schön den Arsch an die Wand drehen, laß doch die anderen Deppen sich verschleißen. Weil man sonst nämlich selber verschlissen wird. Das mußte man in der NVA tun, sonst ging man dort zugrunde.
    Ich weiß, daß eine solche Haltung sich irgendwo zwischen Asozialität und Soziopathie bewegt. (Obwohl ich der NVA und der DDR nicht nachtrauere.) Schwierig war es nur, sich das hinterher wieder abzugewöhnen, manche haben das nie mehr geschafft. Was mich angeht, so begann gleich nach dem Kommiß mein Studium, und da mußte ich mir notgedrungen diese Trägheit abgewöhnen.
    In der UdSSR, das kann ich Euch versichern, lief es ähnlich ab. Das liegt nicht an den Genen – nein, man hat ganze Generationen von JUNGEN Menschen nicht erzogen, sondern VERZOGEN. Wer geschäftig ist und sich rührt oder gar Initiative zeigt, dem wird der Kopf abrasiert. Und als dann über Nacht über die Russen und die DDR der Kapitalismus kam mit „Wer sich nicht rührt, der friert“, da konnten wir es nicht. (Zumindest nicht alle sofort.)
    DIESE GANZE SCHEISSE ERINNERT MICH AN FRÜHER, das will ich damit sagen. Nämlich daß einer, der sich vernünftig verhalten und vorgesorgt hat, dafür am Ende noch bestraft wird. Und die Faultiere lachen sich eins.

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    • @0177translator
      Die jüngste Geschichte wiederholt sich möglicherweise gerade. Und da wir (Die meisten jedenfalls) noch Erinnerung daran haben, wissen wir, wie es kommen könnte.Und translator weiß es allemal.Wissen bedeutet aber auch Macht,nämlich die Macht Vorsorge zu treffen und sich zu schützen.Arm sind die dran, welche von Geschichte keine Ahnung haben.
      Jeder von uns hat nun die Möglichkeit seine eigene individuelle Vorsorge zu treffen.Jedoch: Einen einheitlichen Ratschlag kann es nicht geben, dazu sind wir alle zu verschieden. Der eine setzt auf Gold,der andere auf Silber, der Dritte auf Grund und Boden usw.Ich bin sicher, gewinnen werden am Ende alle von denen.

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  9. „Die Bundesbank wird weiterhin einen Teil ihrer Währungsreserven in Form von Gold bei der US-Notenbank, der Federal Reserve, verwahren. Dies sagte Bundesbank-Vorstandsmitglied Andreas Dombret am Donnerstagabend auf einem Empfang in New York laut Redemanuskript“
    Na also, wer sagte es denn !
    http://de.nachrichten.yahoo.com/bundesbank-vorstand-goldreserven-bleiben-york-210742308–finance.html

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  10. Das deutsche Gold existiert nur noch in unseren Köpfen!

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