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Deutschland in der Schuldenkrise – wie lange geht es (uns) noch gut?

Kreditgeld  - (tiero - Fotolia.com)

Große Sprünge auf Kredit

Deutschland geht es gut – so gut, wie einem Mittellosen, der von seiner Bank unbegrenzt Kredit erhält. Doch irgendwann ist auch unsere Bonität erschöpft.

Auf den ersten Blick läuft hier alles super. Deutschland steht glänzend da. Niedrige Arbeitslosigkeit, hohe Steuereinnahmen, florierende Wirtschaft, kaum Inflation. In vielen anderen Ländern Europas sieht es deutlich schlechter aus.

Doch Deutschlands Wohlstand ist gepumpt, geliehen, geleast, auf Zeit. Arbeitnehmer haben mit Lohnverzicht und schlecht bezahlter Beschäftigung die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen finanziert. Der Staat hat sich Geld geliehen, um die Menschen am Beginn der Finanzkrise in ihren Jobs zu halten (Abwrackprämie, Kurzarbeit). Die deutsche Politik hat Banken verstaatlicht und private Risiken auf den Steuerzahler übertragen, in der Hoffnung, dass der Finanzmüll, auf dem Bad-Banks weiterhin sitzen, nicht so schnell ans Tageslicht gelangt.

Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins auf Rekordtief gesenkt und unbegrenzt Niedrigzinskredite an Geschäftsbanken vergeben, damit uns die maroden Geldhäuser nicht sofort auf die Füße fallen. Die EZB kauft Staatsanleihen, damit sich die Länder weiter günstig verschulden können. Deutschland trägt einen Großteil der damit verbundenen Risiken.

Geld wird auf dem Konto immer weniger wert und für eine auskömmliche Rente fehlt dank negativem Realzins in ein paar Jahren die Rendite. Die Schere zwischen „arm“ und „reich“ geht immer weiter auseinander. Das Geldvermögen der einen sind die Schulden der anderen. Das birgt sozialen Sprengstoff.

Die Politik hat riesige Rettungsfonds aufgebaut, damit andere überschuldete Länder, denen kein anderer mehr Kredit gewährt, nicht sofort untergehen und uns die Anleihen-Ausfälle dieser Staaten nicht gleich den Wert von Lebens- und Rentenversicherungen zerstören … und die Finanzwirtschaft weiter verdienen kann.

Frühere Regierungen haben unsere Rentenbeiträge verprasst. Die Ansprüche werden seit vielen Jahren  aus dem aktuellen Haushalt finanziert.

Wir sind Zugpferd einer Einheitswährung, die den beteiligten Volkswirtschaften unser Tempo aufzwingt. Immer mehr Gemeinschaftsländern geht das zu schnell. Sie müssen bei uns aufspringen, um nicht auf der Strecke zu bleiben. Unsere Last wird immer schwerer. Und es wird uns nicht gedankt.

Deutschland geht es gut. Uns geht es so gut, wie einem Mittellosen, der von seiner Bank unbegrenzt Kredit erhält. Geht uns das Kreditgeld aus, dann bleibt nicht mehr viel übrig. Keine Wahlgeschenke. Keine Renten mehr. Kein Arbeitslosengeld. Keine Beamtengehälter. Keine Abwrackprämien und keine deutschen Staatsgarantien für wankende Länder, die uns beim Aufschlag streifen könnten. Dafür gibt es demnächst Zwangsabgaben, Sondersteuern, Kontopfändungen, Währungsreform.

So gut geht es uns. Genießen wir den Wohlstand.

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Eingetragen von am 7. Mai. 2013. gespeichert unter Deutschland, Europa, Marktkommentare, News, Politik. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

26 Kommentare für “Deutschland in der Schuldenkrise – wie lange geht es (uns) noch gut?”

  1. Das ist eben das Problem eines jeden Schuldners.Er ist auf Gedeih und Verderb auf das Wohlwollen der Geldgeber angewiesen. Schulden sind das Geld der Skaven, sagte man früher mal.Griechenland und Zypern machen gerade die leidvolle Erfahrung.Spanien auch.Nicht der Staat und deren Volksvertreter, nein, der Bürger ist es,der versklavt wird.

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  2. Wer hat sich da weltweit verzockt ?
    Die Banken und ihre Nichtbanken, also jenseits jeder Kontrolle !
    Wem gehören die Banken ?
    Warum kann man nicht einmal eine Liste der Menschen erstellen,
    die für dieses Chaos verantwortlich sind und jetzt über die Politik die Bürger dafür bluten lassen……..es werden nicht mehr als 200 Personen /Familien sein, sicher die meisten davon in America. Welcher Wirtschaftsjournalist traut sich an diese Arbeit ?

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    • @Batza

      Ist ja ne nette Idee. Und was versprechen Sie sich davon?

      Es ist viel wirkungsvoller, wenn jeder von uns in unserem Wahlkreis seinen Großkopfeten CDU-FDP-SPD-GRÜNE anschreibt: „wir tun alles, damit genau Sie arbeitslos werden.“ Wählen Sie meinetwegen die Hundepartei, das ist wurscht, aber nicht diese Bande. Ich schwöre Ihnen, wenn das eine Massenbewegung ist und das zur Wahl realisiert wird, dann fürchten einige um ihre warmen Sessel im Bundestag!

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      • mein Reden seit vielen Jahren: Wählt die Karierten, die Gepunkteten, die Violetten oder die Bibeltreuen Christen – völlig egal, so lange es nicht die Blockparteien sind. Selbst wenn jede (Exoten)Partei unter 5 Prozent bleibt, dafür aber die Gruppe „Andere“ auf 50 oder 60 oder noch mehr Prozent anschwillt – dann möchte ich die „Gewinner“-Gesichter sehen. Und über die Statements könnte ich mich heute schon ausschütten vor Lachen. DAS kriegt auch der Schläfrigste mit.

        Wenn wir sie schon nicht loswerden, dann sollten wir sie wenigstens bloßstellen.

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      • Das heißt für mich: Sie glauben den „offiziellen Wahlergebnissen“ NOCH.
        Ich denke die können die Manipulation nur besser vertuschen! In meinem Dunstkreis kenne ich keinen der einen kennt der diese Parteien überhaupt noch wählt! Die Stimmen kommen höchsten nur noch durch die Mündel der im Altersheim und anderen Institutionen lebenden Menschen zustande.
        Ich denke das die Wahrheit schon ganz anders aussieht.
        Aber: Wie sie an vielen Entscheidungen sehen dürften (wie König Ole I. in HH trotz Bürgerveto die Kliniken verkaufte!!!) sind das alles nur Lakaien der Großindustriellen (Monsanto & Co) wie auch der Großfinanziers! Kein normaler Wirtschaftender dürfte und könnte so jemals ein Geschäft am Leben erhalten!
        Wenn die Wahl „unpassend“ ausfällt, würden Neuwahlen angestrebt werden, bis das Ergebnis wieder passt! (Siehe Irland zu EU und Italien aktuell) Überall das gleiche! Da steckt zu viel Geld hinter, als das auch alle Menschen je etwas daran ändern dürften. Zur Not wird so ein Land dann „Befreit“ und die „richtige Demokratie“ mit Söldnern beigebracht. Irak (wo waren die C-Waffen noch), Tunesien, Lybien, Ägypten …
        Aber sonst einen schönen Tag noch.

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    • Comment-0815

      @Basta
      Wenn Sie Namen der involvierten Banken haben wollen, die nicht nur den Libor-Zinssatz, sondern auch CDS- (Credit Default Swaps) manipulieren, finden Sie diese im u.a. Beitrag.

      http://www.cash.ch/news/alle/manipulationsverdacht_gegen_ubs_und_cs-3060935-448

      Sofern die Namen der Banken Personen und Bankengründern entsprechen, kennen Sie schon die Hälfte der sogenannten „Hochfinanz“, die andere Hälfte finden Sie in Wikipedia, wenn Sie mit dem Suchbegriff „Federal Reserve System“ im Abschnitt „Kritik“ nachlesen,
      wer schon die letzten Finanzkrisen … ausgelöst hat.

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    • @Batza
      Wut und Rachegedanken nützen nichts und trüben nur den Scharfsinn. Allzu schnell wird man zum Don Quichotte und kämpft gegen Windmühlen.Wir sollten uns selber schützen und das können wir nur, indem wir verwsuchen, dieses System so gründlich wie möglich zu durchschauen.Denn Wissen ist Macht und ein durchschauter Feind ist ein geschwächter Feind.(Sunzi, die Kunst des Krieges).
      http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Kunst_des_Krieges_%28Sunzi%29
      Danach kann man eine Strategie entwickeln und taktische Manöver starten.
      Wichtig ist meiner Meinung, eine so weit wie mögliche Autarkie zu erreichen und sich auf keinem Fall vom System mehr abhängig machen als unbedingt nötig.Diese Form von Freiheit sollte sich jeder hier selbst erlauben können.
      Der Weg dazu wurde schon mehrfach aufgezeigt.

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      • Mit Autarkie kommen Sie nicht mehr durch. Das hieße ja das diese Tiere sie respektieren würden. Diese Tiere respektieren weder Ihre noch ihre Lebensgrundlagen. Das sind suizidale Geisteskranke Raubtiere wie mehr als die Hälfte der momentanen …

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  3. reiner tiroch

    aber der Schäuble sieht doch erhebliche Fortschritte in der krise und sieht alle immer auf dem richtigen Weg. welchen der Deppen darf man denn noch was glauben?

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    • Comment-0815

      Ab sofort ist die Erde wieder eine Scheibe…,

      wir stehen 3 meter fuffzich vor dem Abgrund,
      machen alle große Fortschritte bei der Bewältigung der EU-Schuldenkrise,
      sind also auf dem richtigen Weg…,
      „dann mal ohne Tritt: „Marsch“.

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  4. Freunde, es ist an der Zeit LEGAL zu handeln! Der EZB- Wahnsinn wird uns alle auffressen! Sagen wir nicht, dass wir nichts dagegen tun können.

    Was können wir unternehmen?

    1. Wählen Sie 5 Freunde aus, denen Sie vertrauen. Senden Sie diesen 5 Freunden jeweils ein Mail mit der Bitte, dieses Mail an 5 weitere Freunde weiterzureichen, verbunden mit der Bitte, weiteren Freunden das Mail zuzusenden.

    2. Mail: „Liebe Freunde,
    Die EZB- Politik führt dazu, dass unsere Lebensleistung zerstört wird. Unsere Ersparnisse werden durch die wirkliche Inflationsrate verzehrt. Zudem ist nicht klar, ob wir Sparer nicht für den Irrsinn der Banken zahlen müssen, indem große Teile unserer Lebensleistung von den Banken geraubt werden.

    Wir MÜSSEN etwas dagegen unternehmen! Der wichtigste Schritt ist, dass wir so schnell wie möglich unsere Gelder von den Banken nehmen!!! Ob das Geld dann in physisches Gold umgewandelt ist, das ist eine Frage, die wir in Kürze klären werden.

    Banken dürfen nicht mit unserem Geld spekulieren und darauf hoffen, dass wir als brave Sparer diese Spekulationen auch noch bezahlen!

    Also: nehmt bitte Euer Geld von den Banken, damit die nicht mehr damit spekulieren können.

    Danke.“

    3. Sendet dieses Mail zusammen mit diesen 3 Punkten an die Freunde.

    Das ist, was wir gegen die Finanzspielhölle aus Private machen können. Lassen Sie es uns tun: Am 01. Juni 2013!

    0
    • Alle die diesen Quatsch tun, denn das System kollabiert auch ohne dies bald auf Grund des exponentiellen Zinseszinseffektes, werden registriert, was „verarbeitet“ werden wird und dazu führt das dieser Punkt früher als später eintritt. Das wird voraussichtlich das Leben …

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    • @Bernd
      genau das mache ich schon seit geraumer Zeit. Ich warne alle meine Bekannten.
      Das Problem ist jedoch bei vielen: Das Fleisch ist willig, doch der Geist…..
      Es wird ja eingesehen, aber zum Handeln fehlt die Energie. Und so wurstelt man weiter ohne Strategie und hofft, dass es so schlimm nicht wird.Es wird eben heute gelebt und nicht morgen.Bernd, das ist eben ein psychologisches Problem.Man weiss, dass Rauchen schädlich ist, man will auch aufhören, aber dann gönnt man sich doch eine, weil die anderen ja auch Rauchen……
      So traurig es ist,aber viele sind willensschwach,sie wissen es,aber sie tun nichts dagegen.Im Interesse all derer kann man nun wirklich hoffen, dass der Kelch an uns vorrüber geht. Weil ich keine Lust habe, dann den König im Armenhaus zu spielen.Apropos Geld von den Banken.Bei vielen ist da nur der Dispo drauf,das komplette Einkommen geht für Ratenkredite und Leasing drauf.Da bleibt nichts übrig, was man von der Bank holen könnte.Wozu auch,es wird dann doch verkonsumiert.Das werden die wahren Opfer sein, nicht diejenigen,die vielleicht einen Teil des Geldes auf der Bank gelassen haben oder Edelmetalle zu teuer eingekauft haben.

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      • @anaconda und die anderen

        Danke, dass Sie, anaconda und auch markus, geantwortet haben. Leider antworten viel zu wenige!!!!!

        Ja, ich weiß, dass ca. 20 Millionen an oder unter der Armutsgrenze leben; ich habe selber Analysen darüber erhoben. Ich weiß, dass die Menschen nichts haben – weder Geld, noch Vermögen, noch eine Zukunft.

        Diese Politik hat den Menschen ihr Leben geraubt!

        „Es wird eben heute gelebt und nicht morgen.Bernd“, nein, Anaconda, das war noch nie meine Devise. Seit meinem 35. Lebensjahr habe ich kontinuierlich gespart und habe daher ( noch ) keine Angst vor dem Lebensabend. Ich bin nicht jemand, der alles auf den Kopf haut, sondern bisher sehr sorgfältig diversifizierte.

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        • Hallo zusammen, bin völlig eurer Meinung und praktiziere das auch schon seit geraumer Zeit.Kein Sparkonto sonder physisches Gold, nur soviel auf dem Girokonto wie zum Leben,bzw. zum bezahlen aller monatlichen Ausgaben benötigt wird.Keine Chance zum Spekulieren mit meinem Geld für die Halsabschneider aus den Banken. Aber schade, das sich nur sehr wenige das trauen und leider nur den Kopf in den Sand stecken.die sogenannte Vogel Strauß Theorie(Kopf in den Sand dann sieht man mich nicht)

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          • Robert Fabian

            Es gibt also mehre Leute wie mich die seit dem 35. lebensjahr kontinuierlich sparen und dann in reales Edelmetall investieren. Hab das aber nur aus reinem Bauchgefühl gemacht und weil mir der gesunde Menschenverstand sagte Papiergeld ist nichts. Also ohne Internet und großes Finanzsystem durchblicken.

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  5. Comment-0815

    Hoffentlich gibt es am 1. Juni noch genügend EM, jetzt ist auch schon China Town in Bangkok „leergekauft“.

    http://www.bangkokpost.com/business/news/348839/bangkok-gold-shops-have-run-out-of-gold-after-the-price-plunged

    Vielleicht sollte man den Termin vorziehen; – Mr. Goldmann prophezeit den nächsten Bankencrash schon in 10 Tagen…

    “ Um den 17.5. sollen die nächsten Banken in Europa untergehen, vermutlich in Irland und den Niederlanden (ABN Amro?). Ob das wieder ein Test der Sparer wie in Zypern wird, oder der finale Euro-Abbruch, wissen wir noch nicht.“

    http://www.format.at/articles/1316/938/357710_s1/der-goldmann-der-goldraub

    Mit dem Termin könnte man ja schon mal besser planen…

    0
  6. Antwort an @Bernd :“…dann bekomm ich ja keine Zinsen,und was wenn rumaenische Banden mich ausrauben?Außerdem habe ich Dispo,gerade etwas unpässlich!Und mit Edelmetall da hör mal auf,ist doch alles gefallen und der Crash den sehe ich im Dax,Spinner“!So in etwa ,mal lauter,mal leiser heißt die Antwort!Ist auch gut so,denn ich erhoffe mir einen Vorteil gegenüber der Blödmasse.Was wäre wenn jeder so einen Seite wie goldreporter.de lesen würde?Da könnt ich mir dann auch die Bild kaufen!

    0
  7. Und die EZB wird die Zinsen im Juni weiter senken.Das billige Geld geht an die Geschäftsbanken, die verleihen es an die Broker und die wiederum an die Spekulanten an der Börse.Die Wirtschaft erhält nur Krümel.Platzt die Blase und verzocken sich die Spekulanten wiederholt sich 2008 mit ein paar Nullen mehr dahinter.Wenn ich die Wirtschaftsnachrichten mit “ jubelnden Börsen und den positiven Aussichten“ lese, wird mir schlecht. Das 10- fache des BIP der gesamten Welt ! steckt in Derivaten. Fällt nur ein großer „Wettanbieter“ aus, kracht alles zusammen.Die Frage ist nicht ob, sondern wann.Und noch was:
    Trotz des über 8000 Punkte Dax sind wir noch 1000 Punkte unter 2007.Weil die Dividenden mit in die Punkte eingerechnet werden.So schafft man einen Hype.

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  8. ich verfolge die Gespräche hier schon länger und muss sagen das anaconda zuverlässig mit guten beiträgen am start ist, denen ich weitestgehend zu stimmen muss.

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  9. @anaconda

    Die Börsen sind gegenwärtig weltweit eindeutig monetär getrieben und die Börsen steigen dort am meisten, wo das meiste Geld gedruckt wird, nämlich in Japan und den USA.

    Was den DAX – Stand anbetrifft haben Sie natürlich recht. Dort ist bei einem DAX – KGV von 13 mit Sicherheit noch Luft bis 9.600, dann KGV von 15,6, wäre angemessen und keinesfalls überbewertet.

    Zudem bitte ich vom hochverehrten Publikum neidlos zuzugestehen, daß nach einer beispiellosen Goldhausse von 2001 – 2011 jetzt die Aktionäre, die seit 2000 abgesehen von ein paar Euro Dividende nichts verdient haben außer Mitleid die Hand aufhalten.

    Die Derivate – Problematik sehe ich genau so wie Sie. Da kommt noch was auf uns zu.

    0
    • „eindeutig monetär getrieben“

      Das ist mir zu einseitig. In der Tat hat durch die Globalisierung der Welthandel zugenommen. Ebenfalls das WELT BIP. In Verbindung mit immer geringeren Zinsen ist es ein WAHNSINN, Geld auf Bankkonten zu belassen. Wenn man nun noch berücksichtigt, dass jene, die Banken Gelder leihen ( Sparer ) nun auch noch an Verlusten beteiligt werden, dann benötigt jeder Sparer ein Psychiatrie- Einweisung.

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      • ( sorry falsche Taste )
        Konsequenz für institutionelle Anleger: den Rahm aus dem Aktienmarkt zu lange schöpfen, wie es möglich ist. Dann, binnen weniger Stunden, wird diese Welt in sich zusammenbrechen und der Dumme ist jener Bürger, der keine STOP-LOSS setzt, sprich, der seine Aktieninvestments nicht über ein Computerprogramm laufen lässt – also alle Privatanleger.

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        • Comment-0815

          Bei ruhigen Handelszeiten sind Stop-Loss-Marken sehr sinnvoll, bei sog. Börsen-Crash (2002, 2008) z.T. „ruinös“.

          Otto Normalanleger hat nicht die Tools/Börsen-Software der Profis, die einen schnellen Richtungswechsel (Volatilität, Volumen, etc.) eines Börsenindex signalisieren und schnelle Gegenmaßnahmen anbieten; die meisten Börsendienste arbeiten mit einer Zeitverzögerung von 15 Minuten (bei einem Crash ist es dann meistens zu spät zu reagieren) es sei denn, Otto bezahlt für die Echtzeitkurse.

          Wer an der XETRA-Börse seine Aktien mit Stop-Loss-Marken abgesichert hat (z.B. eine VW-VZ-Aktie aus dem DAX bei einem Kurs von 157 € mit einem Stop-Loss bei 142 €), darf bei einem heftigen Crash nicht erwarten, daß er seine Aktien bei 130 € verkauft (Order-Typ „Bestens“), sondern je nach vorliegender Orderanzahl dann noch viel tiefer, weil im elektronischen Handel die Order nach dem Fifo-Prinzip (First In, First Out) abgewickelt werden.
          Und da man im Handel immer einen Käufer und einen Verkäufer braucht (Ask/Bid), kann es sogar passieren (wie schon 2002), daß bei einem Crash 95% ihre Aktien verkaufen wollen (wg. Stop-Loss Marken), und Käufer (eben jene Geier der Finanzwelt…) sich erst wieder bei sehr günstigen Einstiegspreisen eindecken, während die meisten Anleger sich noch die Wunden lecken.

          Da es ganz selten gelingt, den „letzten €“ Gewinn bei einer Kurs-Rally mitzunehmen, ist es sinnvoller, die Gier beiseite zu schieben und bei einem vernünftigen, profitablen Kurs seine Aktien zu verkaufen, und dann sogar mit 8-10% höherem Kurs, wenn die Stop-Loss-Marke in dieser Größenordnung unterhalb des akt. Kurses gesetzt wurde.

          Dann kann „Otto“ auch viel ruhiger schlafen…

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          • @comment-0815
            genau diese Erfahrung mußte ich auch machen. Daß ich Aktien verkaufen wollte, aber die Bank mir mitteilte,leider seien momentan keine Käufer vorhanden und ob sie weiter anbieten sollen.Insofern nützt auch die Stopp-Loss marge nichts, dann wenn nämlich der Verkauf nicht ausgeführt wird.Auch das war ein Grund, mich von Aktien komplett zu trennen.Man stelle sich vor, man hätte Solarworld oder Commerzbank im Depot gehabt.Wie schon Dirk Müller mal gesagt hat. An der Börse ist immer erst bei Null schluss und eine Aktie kann bis null fallen.(HRE glaube ich,da war es so).Gold kann nicht bis Null fallen und der Gewinn kann auch ganz ordentlich sein.
            Der Verlust ?? Maximal 20 % bei Höchst /Niegrigst in EUR. Da kenne ich bei Aktien ganz andere Werte.

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          • Comment-0815

            @anaconda
            Es gibt zwar die Verkaufsoption „Fill or Kill“ (nicht an allen Börsenplätzen verfügbar), um bei größeren Stückzahlen zu verhindern, daß nur Teile verkauft werden,
            ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, daß der Auftrag in 90% aller Fälle „gekillt“ wurde, weil die „gestückelte“ Abwicklung viel zu aufwändig ist.

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