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„Die Fed hat ihre Geldpolitik gelockert, nicht gestrafft“

US-Dollar Elnur - Fotolia.com

Die Fed will ihre monatlichen Wertpapierkäufe um knapp 12 Prozent kürzen, dafür hebt sie die Grenzen für ihre Nullzinspolitik auf.

Marktanalyst und Fondsmanager Peter Schiff sieht die jüngste Ankündigung der Federal Reserve in Sachen „Tapering“ nicht als das an, was sie auf den ersten Blick zu sein scheint.

Am vergangenen Mittwoch hat Fed-Präsident Ben Bernanke angekündigt, man werde die monatlichen Wertpapierkäufe von derzeit 85 Milliarden US-Dollar ab Januar um 10 Milliarden US-Dollar zurückfahren. Die als „Tapering“ bezeichnete Straffung der US-amerikanischen Geldpolitik wird somit Realität, nachdem sie in den vergangenen Monaten bereits angekündigt, mehrfach erwartet und ebenso häufig verschoben wurde.

Der amerikanische Marktanalyst und Fondsmanager Peter Schiff sieht in den jüngsten Aussagen der Fed allerdings nicht das, als was es deklariert wird. Zunächst einmal habe Bernanke nur eine Absichtserklärung verfasst. Analysten hätten zudem bereits im September mit „Tapering“ im Umfang von 20 Milliarden US-Dollar gerechnet. Doch am wichtigsten erscheint Schiff eine geradezu beiläufige Aussage von Ben Bernanke. Die Fed habe ihre Sprache geändert, hinsichtlich ihrer Zusage über ihre anhaltende Nullzinspolitik.

„Die Fed hält die Zinsen mittlerweile seit Jahren bei Null. Man hatte erklärt, die Zinsen würden bei null bleiben, solange die Arbeitslosenquote über 6,5 Prozent liege. Jetzt, sagt die Fed, dass man die Zinsen weit über diesen Zeitpunkt hinaus bei null halten werde“, erklärt Schiff im Rahmen seines Video-Blogs.

Die Nullzinspolitik sei damit nicht mehr begrenzt, sondern nun zeitlich völlig unlimitiert. „Ich sage, die neue Geldpolitik ist heute auf Basis dieser neuen  Verpflichtung lockerer, als noch am Dienstag, bevor die Fed ihre Absicht zum „Tapering“ bekanntgegeben hat“, so Schiff.

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Eingetragen von am 21. Dez. 2013. gespeichert unter Fed, News, USA, Videos. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

60 Kommentare für “„Die Fed hat ihre Geldpolitik gelockert, nicht gestrafft“”

  1. Dieser Typ (ich weiß gar nicht, wer der ist) hat den Punkt nicht gefunden!

    Fakt ist, dass mittels der FED die Amis (für ihre Angriffskriege, Über-die-Verhältnisse-Leben etc.) die Notenpresse betätigen.

    US-Dollar=Pyramidenspiel. Weg damit!

    0
    • @Hans
      Wie steht es um Deine Sprachkenntisse ?
      Schiff (den man kennen sollte) drückt sich klar und leicht verständlich aus.

      0
    • Der Peter Schiff macht oft Sendungen auf Video. Das von dir zurecht Angemahnte ist schon lange durch. Wenn er das erzählt hört ihm keiner mehr zu. Der Peter Schiff hat schon zu Beginn letzter Dekade vor dem Platzen der Housing Bubble gemahnt. Nicht nur er. Er wirkt durchaus unterhaltsam, man darf sich nicht täuschen lassen…

      Wer halbwegs eine Ahnung hat wie wenig wirklich hinter all diesen Blasen Substanz ist, der steckt sich sein Geld in den Sparstrumpf – Neuer Markt, dot-com. Ich erinnere mich an e-toys. Das war nicht schwach, aber an sich ein Lagerhaus:) Man brauchte mit dem Auto ein Weilchen rundherum zu fahren, aber so wirklich erstaunlich… war da wenig.

      0
  2. Wie die FED den Kongress, den Senat und den Rest der Welt permanent belügt und betrügt kann man sehr leicht an den Zahlen der von der Fed gekauften Hypothekenpakete (Mortgage-backed securities, MBS) sehen, die eigentlich „nur“ in einer Höhe von 40 Mrd. US-Dollar im Monat erfolgen sollte.

    Die Bilanz der FED für die ersten 11 Monate im Jahr 2013 weist aber für die MBS-Käufe eine Summe von 736 Mrd. US-Dollar auf; 736 /11= 66,90 Mrd. US-$ im Monat.

    Was soll also das ganze „Tapering-Geschwafel“, wenn bisher schon die 1,5-fache Summe für die „Drückung“ der Hypothekenzinsen verbraucht wurden – das sind 292 Mrd. US-$ mehr (auf 11 Monate gerechnet) als Tapering-Ben angekündigt hatte.
    Sobald die Zahlen für die Aufkäufe der US-Staatsanleihen veröffentlicht werden, muß man auch dort nachrechnen, der Analyst Jim Willie hatte schon behauptet, daß die Fed in Wirklichkeit 3-mal mehr MBS/TBonds aufkaufen muß, als veranschlagt, weil der US-Dollar zusätzlich „gestützt“ werden muß.

    Vielleicht gibt es ja einen US-Senator, der nicht auf der geheimen Gehaltsliste von JPM/Goldman Sucks steht, der die Bilanzen der Fed kritisch hinterfragt, aber wahrscheinlich sind auch diese Zahlen „manipuliert“.

    0
  3. frage an watchdog

    „Die Bilanz der FED für die ersten 11 Monate im Jahr 2013 weist aber für die MBS-Käufe eine Summe von 736 Mrd. US-Dollar auf“…

    Beleg bitte…

    0
    • @frage an mich daselbst
      Das ist mal ein Auftrag!
      Es wäre natürlich töricht, dumm und vermessen, sich solche Zahlen aus den „Fingern zu saugen“.
      Die Quelle der Daten ist a) seriös, b) vertrauenswürdig und c) allerdings kostenpflichtig.

      Wegen c) und des bekannten Hinweises, daß eine Weitergabe bzw.
      Auszüge/Kopien der Daten unzulässig sind kann und werde ich
      keinen Link auf die externe Quelle in diesem Blog dokumentieren,
      die Daten werden jedoch – wie mir bekannt, aus der „Federal
      Reserve Statistical Release“ und den Balance Sheets gewonnen.
      http://www.federalreserve.gov/releases/h41/Current/

      Suchen Sie die „Mortgage-backed securities“-Einträge; evtl.
      antworte ich Ihnen noch einmal bis Montag Abend mit Details.

      0
    • Nachtrag:

      Seit Beginn der Anleihekäufe der FED im September 2012 bis zum
      18.12.2013 sind in Summe aufgelaufen:

      Mortgage-backed securities (4)= $1,485,407 (in Millionen US-$)
      Geteilt durch 15 Monate eribt ca. 99 Mrd. US-$, also mehr als das
      doppelte Volumen von 40 Mrd. US-$.

      Bei den Staatsanleihen (T-Bonds) ist es noch schlimmer, sh. Zeile
      (im Link oben)
      U.S. Treasury Securities, = $2,197,292 (in Millionen $),
      Geteilt durch 15 Monate = 146 Mrd. Anleihekäufe TBonds im Monat,
      also mehr als das 3-fache im Monat.
      http://blogs.wsj.com/economics/2013/12/19/a-look-inside-the-feds-balance-sheet-18/tab/interactive/

      Daraus folgt, daß das ganze Gerede über „Tapering“ eine Farce ist,
      um die Märkte zu manipulieren.

      0
      • Hallo Watchdog,,

        Wenn Ihnen bisher keiner geantwortet hat, dann habe ich wirklich die EHRE, dies zu tun!

        Ich ziehe meinen persoenlichen HUT vor Ihnen, ich kann zwar im direkten materiellen Sinn,,
        diesen sicher nicht mein eigen nennen, aber um so mehr im moralisch – sachlichen!

        Nun es steht Weihnachten vor der Tuer, eventuell liegt es daran, dass
        man Ihnen nicht antworten kann oder will, wie auch immer, Sie wie Goldminer und ich bringen hier
        Daten, Fakten und Details zusammen AE 35 auf seine (Phil) eigene Art,, die leider von den wenigsten zur Kenntnis genommen
        werden , weshalb evt.ect.pp,, es fehlt schlicht die Erfahrung evt. Bildung, evt. Moral und Perspektive dahingehend?, Also evt. der reale Hintergrund!,
        fuer das angesprochene,, in den verschiedensten Formen, und oder, im negativsten Fall , es wird schlicht ignoriert!?!

        Ich stehe wirklich ganz kurz davor, mich hier aus diesem Forum zu Verabschieden.

        Aber nicht bevor ich die besten Gruesse an Sie,Watchdog sowie Goldminer,, AE 35 und
        Christian dies vorab uebermittelt zu haben., ach ja Comment sie sind auch gemeint, vergessen sie Romane Schriftsteller
        und Kriegsfilme geben sie schlicht wie bisher ihren ·Comment“ ab, Danke“
        Ich habe hier ganz nebenbei einen Beitrag von ·“Lady Gaga“ gelesen, keiner hat geantwortet, ich uebrigens auch nciht!
        Ihr Beitrag hatte wirklich NIVEAU!
        Die reale „Lady Gagga“ ist wirklich absolut provokant also- duemmlich Gagga, ich mag das absolut nicht, Bin ich der einzige der erkannt hat,
        das diese (wahrscheinliche Frau, oder evt. Mann,)ag in ihrem Beitr Nivaeu hat!?
        Einfach den „Schlussakkord“ nachlesen!

        Nun wie auch immer

        So nun wuensche ich EUCH allen angesprochenen ein hoffentlich wunderbahres Weihnachtsfest ,und Ihnen „Lady Gaga, “ setzen sie genau das um
        was sie geschrieben haben, Zeilen sind leicht formuliert, die Realiteat ist haerter!! Aber mit mit ihren Kenntnissen und etwas·ansatzweise Glueck „werden auch sie
        kein absolutesd“Glueck“ benoetigen,handeln sie einfach nach dem Inhahlt Ihres letzten Beitrages, in diesem Forum.

        Nun zum hurmorvollen Seite- Abschluss, sollten Ihre „Thesen“ ergo Wuensche, kurzfristig nicht real werden, dann hoffe ich doch sehr, dass Sie ggfs.
        die Ratschlaege der anderen Forumsteilnehmer, die ich erwaehnt hatte evt. annehmen.

        Nochmals Dank an alle und ein hoffentlich wunderschoenes Weihnachtsfest.

        Peter

        0
        • Hallo Peter,

          weil’s gerade passt: UMLEITUNG

          „… …es fehlt schlicht die Erfahrung evt. Bildung, evt. Moral und Perspektive dahingehend? …“

          Wie Sie längst wissen, Aufklärung tut Not!

          „Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht die Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“
          Antoine de Saint-Exupéry

          Ich denke, Sie werden verstehen was damit gemeint ist.

          Grüße von unterm Weihnachtsbaum mit frischem Tannenduft in der Nase…
          AE-35

          0
          • @AE-35.80% der Masse werden dieses Zitat nicht verstehen!Deshalb kann 3%Funktionsherrschen!

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          • Hallo AE 35,

            Ihr Tannenbaum Duft, ist via @mail (also ihren Beitrag) hier angekommen,hier kann man(n) uebrigens auch Tannenbaeume kaufen
            Ja der gute alte, Antoine de Saint-Exupéry. erstmalig kam ich
            durch den “ der kleine Prinz,“ mit seinem Wirken in Beruehrung.

            Er hatte ja mehrere aehnliche Zitate zu Papier gebracht, er kam 1944 beieinem Flugzeugabsturz, mit seiner Maschine, glaube zwischen Marseille und Korsika ums Leben.

            Bin auch ihrer „Umleitung“ gefolgt, was sicher in keine „Sackgasse“ fuehrt wenn man sich etwas mit dieser Thematik. beschaeftigt hat.
            Die angesprochenen Tendenzen, sind eigentlich keine Aussnahme mehr,sonder fast schon unisono pauschal postuliert.
            Das Video sehe ich mir zwischen den Feiertagen an. (dnke fuer den Link)
            Nun in der kommenden Woche, wird nur „halbwertig“ an den US Boersen
            gehandelt, CME (Comex duerften nicht dazu zaehlen) merkwuerdig, war an den EM Maerkten (Comex), dass trotzt dessen Kurssteigerungen, die EM Minen nur marginal zulgen konnten, Dies macht mich etwas nachdenklich.

            Darf auch Ihnen und ihrer Familie, ein besinnliches und beglueckendes Weihnachtsfest wuenschen.

            Mit herzlichen Gruessen an Sie und ihren Tannenbaum

            Peter

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          • @AE-35 und @Peter
            der gute Exupery wurde abgeschossen,von einem deutschen Nachtjäger.
            Exupery flog eine P38 auch doppeltschänziger Teufel genannt,eine Maschine,die schwer zu fliegen war. Leider galt Exupery als nicht besonders talentierter Pilot und war damit eine leichte Beute des Nachtjägers mit seiner wendigen Messerschmidt BF 109. Exupery hätte niemals fliegen dürfen in dieser Nacht, ein Jammer.
            Das Wrack wurde in jüngster Zeit von Tauchern gefunden und identifiziert.Der Jagdflieger der ihn abschoss lebt heute noch in Deutschland. Sein Kommentar, als die Presse ihn fand war: „Sie können aufhören zu suchen, den Exupery, den habe ich runtergeholt.“
            Ich schreibe das vor dem Hintergrund, da ich selbst ein begeisteter Flieger und Taucher bin.(Allerdings ohne kriegerische Ambitionen).

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        • Hallo @Peter,
          der kurzfristig generierte User-Name „frage an watchdog“ zeigt
          ja deutlich, daß der Absender keine Diskussion zu diesem Thema
          sondern „nur“ den Link (zur Weiterverwendung ?) haben will.

          Wie dem auch sei – wenn Taper-Ben-Bernanke um 10 Mrd. US-$ tapert,
          bleiben es immer noch 190,- Mrd. US$ pro Monat, welche die Bilanz
          belasten; vielleicht werden es demnächst noch mehr, wenn der „alte“
          Petro-Dollar zu Grabe getragen wird und der „alte“ US-Dollar im
          Koma liegt.

          Ich wünsche Ihnen auch ein schönes Karibik-Weihnachtsfest (Dinner am
          Pool ist ein schönes Kontrastprogramm zum „O Tannenbaum“- Abgesang), mal sehen, was das neue Jahr bringt.

          P.S
          Nachdenkliches…zur COMEX
          Einige Leser „schalten ab“, wenn ein Link auf einen englischen Beitrag
          erfolgt; dieser aber ist wirklich lesenswert und eröffnet einen
          interessanten Ausblick auf das folgende Kalenderjahr:
          http://www.silverdoctors.com/is-jpm-stashing-2-metric-tons-of-gold-kilobars-per-day-on-behalf-of-china/

          0
          • Hallo Wachtdog,

            bedanke mich fuer Ihre sehr interessanten
            Ausfuehrungen, was so manche „Sachkenner“
            in diesem Forum nicht realisieren wollen bzw.
            koennen hinter solchen Analysen ihrerseits,
            und von anderen Forums Teilnehmer, steckt
            sehr intensive akribische Arbeit und dies
            impliziert auch automatisch den dazugehoerigen
            Intellekt..
            Habe den Comex Beitrag gelesen, sehr interessant.
            In 2014 wird uns sicher noch so manche „Ueberraschung“
            begleiten.und dieses Jahr ist ja „ultimativ“ auch noch nicht
            zu ENDE.
            Bedanke mich fuehr ihre Weihnachtswuensche, ja die
            Karibik bietet sicher ihre eigene Alternativen an.
            Sitze im Moment zwangslaeufig am Computer und habe
            von hier einen wunderbaren Blick auf den Pool und den
            Atlantik, mit seinen Farbschattierungen.
            Es gibt hier drei Berge mit ueber 3000 mtr., aber
            in diesen Breitengraden, kann man nur im“ Traum“
            Ski fahren.
            Hat allerdings den Vorteil, dass es keine toedliche
            Unfaelle wegen Eisglaette gibt.
            Hierfuer gibt es allerdings ganz andere kuriose Unfaelle,
            die es in Europa ebenfalls nicht gibt.

            Darf Ihnen abermals ein hoffentlich faszinierendes
            Weihnachtsfest aus der Karibik wuenschen.

            Herzliche Gruesse aus dem etwas von der Sonne beguenstigten
            Winkel dieser Welt.

            Peter

            PS, ich glaube ich habe Anaconda ergessen eine Wertschaetzung
            und Weihachtsgruesse auszusprechen!
            Verzeihung „Anaconda“!

            0
          • Hello natuerlich WATCHDOG,

            bitte um Nachsicht, fuer diesen Software Fehler, wenn ich
            einen FEHLER korrigiere, efolgt zumeist unbemerkt an einer anderen
            Stelle (gleich wo) ebenfalls eine nicht zu erkennende „Aenderung“
            hatte schon zwei, Computer Spezialisten hier, leider ohne Erfolg,

            Bitte um Nachsicht.

            Peter

            0
        • Vielen Dank für Ihre Anerkennung. Ich hoffe nach wie vor, dass nicht DAS eintritt, was ich bei dieser fünfjährigen Konkursverschleppung befürchte, nämlich ein unkontrollierter Crash. Ich habe da mittlerweile so meine Zweifel.

          Weshalb für mich die Medien und deren Blödsinn DAS Barometer sind, liegt daran, dass Exekutive, Legislative und Jurisdiktion (Bundestag und BVG zum ESM) völlig aufgegeben haben. Vieles erinnert schmerzlich an die Endsiegparolen der Nazis (Tapering-Geschwafel).

          Apropos aufgeben: Mir fiel auf, dass sich auch hier viele User von einer sich „selbst erfüllenden Prophezeihung“ durch GSachs´ Goldpreismanipulationsprognose entmutigen lassen. Ich kann dazu nur sagen: Die Goldpreisentwicklung 2013 wird als „Witz“ in die Finanzgeschichte eingehen. Aber als „Schlächter“.

          0
          • Ich würde gern Dir beipflichten, daß ein unkontrollierbarer Crash das Letzte ist was die Massen brauchen. Doch das ist auch der Grund, warum er so sicher wie das Amen in der Kirche passiert. Früher oder später. Deiner Äußerung über Goldpreisentwicklung 2013 möchte ich nur bedingt beipflichten. Dass der Absturz kommen wird, habe ich bereits in persönlicher Akkumulationsphase kommen sehen. Diese begann einem Tag nach dem Bankrott der Lehmann Brothers…
            und dauerte bis etwa April 2010 an.

            Der Crash bei Gold ist für mich todsicheres Anzeichen dafür, dass es vom System her (und zwar dem System der westlicher Hemisphäre) kam…. und ist als größte Verzweiflungsakt zu werten, geleitet von Gier, Hoffnung und panischer Angst der Finanzeliten Amerikas und Europas. Die Einleitung dieser Operation kalkulierte nicht ein, dass Chinas Nachfrage explodieren wird, der zweite Schritt war staatlicher Versuch der Reglementierung der Goldeinfuhren nach Indien… Datenfälschungen über die Einfuhren, weil es den Eliten klar war dass sobald Reglementierung einsetzt Schwarzhandel die Oberhand gewinnt, und als letzter Beweis dafür, dass sie alles auf eine Karte setzen, sind die sinkenden Comexvorräte bei Gold, bei gleichzeitiger Förderkostenexplosion der Minen, die sich aktuell in langsamen Siechtum befinden. Man sollte sich in diesem Kontext die Verkäufe der Förderplätze anschauen (Barrick, Silver Standard). Ebenso versuchen die Minen ihre reichhaltigeren Förderplätze abzuschöpfen….und daraus lässt sich sehr wohl ableiten…dass bei nächster Krise, wo Bedarf explodieren wird, nicht genügend Material vorhanden sein wird, um die Nachfrage zu decken. Minenpleiten und Betriebsschließungen sollten 2014 zu erwarten sein, denn lange können diese Minen mit Sicherheit nicht fördern… also wird das gefördert zur Zeit wo Verluste aus dem operativen Geschäft reduziert werden.

            0
          • Hallo wuensche allen Forumsteilnehmern in Deutschland,.einen schoenen zweiten Weihnachtstag.

            speziell (rein alphhabetisch angeordnet) an AE 35, Anaconda, Christian, Comment, Goldminer, und einer schriftlich aufmerksamen Lady aus Berlin, denn „Gaga“ sind Sie sicher nicht, sowie Systemverweigerer nun es gibt mehrfach gute Beitraege und ich hoffe unbewusst keinen guten Beitrag und den Ferderfuehrenden Beitragssteller „unbewusst unterschlagen zu haben“!

            Nun zu den gestrigen Daten , einmal mehr ist explizt geworden, das aufgetreten ist was in den letzten Jahren, konkret seit 2011,
            immer offensichtlicher wurde!
            Es wird eingegriffen wo man noch kann, selbst am gestrigen „Weihnachtsabend“, weshalb, nun die EM Minen allgemein,
            stehen schon laenger unter massiven „Beschuss“, gewissermassen und die wenigsten “ Investoren Schafe“ denken
            ueberhaupt nach was evt. die Ursache sein koennte.
            Zum Beispiel gestern Abend, nach“ Marktschluss“ USA, soll heissen ein kleiner Privatanleger „steht im Regen“
            wurden (welch Ueberraschung) ueber den Gold Miners Vectors Index ( auch Optionsbezogen)
            zumindest 9 Millionen Shares Verkauft! Der gesamte Tagesumsatz war zum Marktschluss 34.8 Millionen, alles in einem
            steigenden „Markt“!
            Mehr folgt unten, aber nun eine provokantive Frage an alle eigentlich aussenstehenden:

            Glauben Sie an Gold, Silber und deren Werthaltigkeit, oder glauben Sie an Euro, $, Pesos oder was auch immer?

            Ohne das sie Nachdenken, an sie die Frage , tun sie dies evt. wirklich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!?

            Wenn sie zu ihrem „Ego“ ehrlich sind“ lautet die Antwort wohl, zumindest bedingt nein!

            Weshalb eigentlich nun, die meisten in diesem Forum, lauschen und lesen, das was die Main
            Street Presse, als geistigen „Orgasmus“ von sich gibt!
            Dieser dauert in der Weltgeschichte ganz speziell in der Weltwirtschaft und deren
            Manipulation, nicht einmal einen Wimpernschlag an.

            Peter

            0
      • Das ist eine tolle Graphik, Herzkichen Dank für den link

        „Mortgage-backed securities (4)= $1,485,407 (in Millionen US-$)
        Geteilt durch 15 Monate eribt ca. 99 Mrd. US-$, also mehr als das
        doppelte Volumen von 40 Mrd. US-$.“

        Ich bekomme beim schnellen Nachrechnen (ohne zu behaupten, dass ich richtig gerechnet habe) zwar nur 79 Milliarden/Monat heraus, aber der Unterschied ist ja eher marginal.

        Ich frage mich, warum das sonst niemand bemerkt zu haben scheint, offensichtlich selbst Peter Schiff nicht, der sich mit nichts anderem beschäftigt. Wie erklären Sie (sich) das?
        Herzliche Grüße
        Ortschi

        0
        • @Otschi
          Hallo Otschi,
          rechnen Sie nochmal nach – bei 1485,407…Mrd.$ geteilt durch 15 (Monate) komme ich auf 99 Mrd. US-$,- im Monat;
          aber egal – nachdem die FED-Bilanz für jedes Fiskaljahr offen ausgewiesen wird, sind die Daten für jedermann einsehbar,
          und die Grafik oben zeigt auf einen Blick, daß die FED seit
          einem halben Jahr mehr als das Doppelte an Anleihen/Hypotheken-
          Paketen aufkauft, als berichtet.
          Schon deshalb ist das Gerede vom „Tapering“ um 10 Mrd. US-$
          ein Witz und nur ein billiges Instrument, um den Feind des US-$
          (Edelmetalle) zu manipulieren.
          Übrigens hat der anerkannte Finanzanalyst Jim Willie bereits
          am 7.Dezember in einem Artikel darauf hingewiesen, daß die
          FED pro Monat 200,- Mrd. US-$ (anstelle der 85,- Mrd.$) für die
          Anleihekäufe ausgibt; die Mainstreampresse darf solche Nachrichten
          allerdings nicht verbreiten.

          http://www.silverdoctors.com/jim-willie-forget-a-taper-fed-to-triple-qe/

          0
          • @Watschdog
            Ich hatte das, wie gesagt, nur überschlagsmäßig gerechnet, und war auch auf 16 Monate gekommen statt auf 15. Kann es denn sein, dass die Graphik falsch ist? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Wall Street Journal das nicht schreiben würde, wenn sie es selbst nachgerechnet hätten. Das wäre doch einfach zu krass.
            Herzliche Grüße
            Otschi

            0
          • @Otschi
            Die Daten aus dem FED-Report und der Grafik stimmen überein,

            http://www.federalreserve.gov/releases/h41/Current/

            vergleichen Sie Zeile 12, „U.S. Treasury securities“
            rechte Spalte unter Dec 18, 2013; Bilanz = 2,197,292

            sowie Zeile 18, „Mortgage-backed securities (4)“ mit der
            Bilanzsumme = 1,485,407

            mit den Daten der Grafik, wenn Sie mit der Maus den senkrechten
            weißen Balken nach rechts ziehen, finden Sie die Bilanzsummen
            für beide Positionen wieder: a) US Treasury Sec.=$2,197,292
            b) Mortgage-backed Securities= $1,485,407 (jeweils in Millionen)
            wieder.
            http://blogs.wsj.com/economics/2013/12/19/a-look-inside-the-feds-balance-sheet-18/tab/interactive/

            Das Wallstreet-Journal gehört zum FED-Medienkartell und wird
            sich hüten, FED-kritische Artikel zu veröffentlichen.

            0
        • frage an watchdog

          „Ich frage mich, warum das sonst niemand bemerkt zu haben scheint, „…

          Weil die Rechnung nicht stimmt!
          In der Zeile Veränderung von 19.12.2012 bis 18.12.2013 steht nämlich
          553,437. Teilt man diese Zahl durch 12 Monate ist das Ergebnis wie zu erwarten war 46119,75. Also im grünen Bereich.
          Peter Schiff kann eben Bilanzen lesen…

          0
  4. frage an watchdog

    Ich stimme Ihnen aber durchaus zu, daß der wahre Ankaufswert der besicherten Wertpapiere und Anleihen beträchtlich höher liegen müsste. Schon allein wegen der fälligen Zinsen auf die tatsächliche Staatsverschuldung der USA.
    Aber es ist Krieg. Der dritte Weltkrieg wird mit finanziellen Massenvernichtungswaffen und HFT, sowie fractional banking Papiermunition geführt. Und die erste Regel des Krieges lautet: Lasse Deinen Gegner im Unklaren, indem Du alles dazu tust, um Ihn zu verwirren.
    China hat das erkannt und raubt dem westlichen (Un-)wertesystem die Grundlage: das physische Gold. Mit jeder Unze Gold, die den Weg nach China und Russland findet, verliert der Westen den Faktor 100 an Papierwerten.
    Der Preis sinkt deshalb, weil China ihn mit aller Macht drückt. Die haben das Geldsystem verstanden und benutzen die systemische Schwäche der Mindesteinlage, um den Derivaten ihre Grundlage zu entziehen und sie so im Haus des Aggressors detonieren zu lassen.

    Nochmal: dem System das Gold zu entziehen, bedeutet, die Waffen des Feindes in seiner eigenen Hand detonieren zu lassen!

    Sie werden schon in Kürze eine gemeinsame Ankündigung der BRICS, Russland und China erleben, die all Ihre Hoffnungen auf ein gerechteres Wertesystem erneuern dürfte. Da stimme ich Jim Willie zu. Jedoch wird es nicht zu einer längeren Hausse des Goldpreises kommen, sondern nach einer Krisenphase zu einer Übernacht-Revaluierung auf viele, viele Tausend US$ pro Unze. Nicht gepegt. Also variable.
    Das liegt daran, daß die starken Hände ihr Gold nicht mehr hergeben werden, bevor der Wert sich vervielfacht hat.
    Aber das ist nur meine unwissende Meinung.

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    • Du verfolgst völlig falschen Ansatz im Bezug auf den III. Weltkrieg. Der wird sehr wohl mit Waffen geführt…. was jetzt läuft ist der Versuch die Massen mittellos zu machen, damit sie ihren Herrschern blind gehorchen können.

      Gold und Goldabflüsse nach China spielen hierbei natürlich entscheidende Rolle. Der Chinese braucht Gold? Das passt unseren Regierungen. Sie selbst verkaufen kein Gold, dafür wird die Masse stimuliert Gold zu veräußern.

      Und genau diese Krümel samt Produktion landet in Pekinger Tresoren, was wiederum die Chinesen beschwichtigt. Die Masse läuft in Aktien rein, die bei einer Zinsexplosion zwangsläufig einbrechen werden.

      Das wäre dann Zeit des Goldes, als Krisenindikator, doch dann ist es nicht mehr da.

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    • Mit dem letzten Ansatz wiederum stimme ich überein, auch wenn es mir egal ist ob das über Aufwertungsankündigung erfolgt, oder über längere Monate andauert. Das interessante dabei ist: USA kann ihre Schulden weitaus besser absichern, China den Rembini an Gold binden…. es wäre quasi damit Aufstieg der Chinesen und des Ostens, bei hoffentlich halbwegs bleibenden Standard im Westen.

      Allerdings ganz sicher bin ich mir bei dem Szenario nicht. Als Goldbesitzer würde ich gegen die Masse bei Aufwertung gewinnen, als Goldbesitzer würde ich allerdings auch bei Schuldenschnitt im Westen ebenso gewinnen.

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  5. Hallo“ Nachfragender an Watchdog,“

    sie sind sicher kein „Unwissender“ geben sich aber indirekt selbst die Antwort, auf Ihre Fragen! Erkennen sie eigentlich nicht Ihr ganz persoenliches
    „Paradoxon“?
    Sie erkennen es leider offensichtlich bisher nicht!
    Oder halten Sie es mit Churchill, ich hoffe und wuensche sie wissen was gemeint ist

    Danke!

    Auch Ihnen wuensche ich schoene Weihnachten, absolut ehrlich gemeint

    Und eine gute Nacht.

    Peter

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  6. Vor allem die Goldminen haben ein vitales Interesse an einem höheren Goldpreis. Ich frage ich, warum sie es nicht schaffen, das Comex Papiergold-Kartenhaus zum Einsturz zu bringen. Sie könnten ausnahmsweise mal Gold über Futures kaufen (normaler Weise verkaufen sie ja). Wenn der Termin gekommen ist, bestehen sie auf einer physischen Auslieferung. Da die Gold-Lager schon fast leer sind, könnte das Kartenhaus zusammenbrechen. Der Preis müsste nach oben schießen: hohe Nachfrage, wenig Angebot.

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    • @Unkerich
      Du hast die Streamer vergessen !!

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    • Das kann bei einem Comex Bestand von 432000 fast jederzeit erfolgen. Dieser beträgt nur noch 13,5 Tonnen an lieferbaren Material. Ein Margin Call über mehr als das zwingt Comex mehr Material zu beschaffen. Zu jedem Preis.

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  7. Wünsche den Jungs hier allen ein Frohes Fest !Und Besten Dank an das Team von Goldreporter!

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  8. @Peter
    Auch einmal herzlichen Dank für Ihre Artikel.Und vielen Dank auch an die anderen hier in diesem Forum. Wohl wissend, dass ich nicht mit Ihnen mithalten kann, lese ich Ihre Anmerkungen sehr gerne.
    Und eine Zeile fand ich interessant: Sie schrieben: am 25.12.13 um 22:39
    „Glauben Sie an Gold, Silber und deren Werthaltigkeit, oder glauben Sie an Euro, $, Pesos oder was auch immer?“
    Werthaltigkeit ist ein Begriff, der näher definiert werden muss. Hier stellt sich natürlich die Frage: Werthaltigkeit zu was ?
    Eine Flasche Wasser in der Wüste ist sicher werthaltiger als eine in Mitteleuropa.Man müßte also zur Definition einen „Nullpunkt“ haben, an dem sich Werthaltigkeit oder überhaupt der Wert an sich messen kann.Früher war es einfach. Man nahm Gold.Das war der Mittelpunkt.Alles mußte sich daran messen.Dann kam man auf die praktische Idee (Die USA waren es), dass Gold umständlich war und gab die Golddeckung auf.Man sagte nun, wir nehmen einfach die gesamte Wirtschaftsleistung der USA inklusive der Entdeckungen, Nobelpreise etc. und setzen das als „Nullpunkt“ an dem sich der Dollar messen soll. Soweit so gut, ist Ihnen auch sicher bekannt.
    Leider, leider bemerkte man, dass man mehr Dollars gedruckt hat, als man ohne rot zu werden, an Wirtschaftsleistung produzierte. Was nun ? also sagte man sich, gut dann nehmen wir noch die ideelen und geistigen Leistungen dazu.Und so kam es, dass man die Lieder von Lady Gaga, auch die welche noch gar nicht verkauft wurden und noch in Entwicklung waren, einfach zur Wirtschaftsleistung dazurechnete.Und es kam noch schlimmer, man sagte sich, dass es in der Zukunft noch weitere Künstler etc gäbe, welche idelle Leistungen abliefern, also rechnen wir die auch dazu.Und dann können wir in diesem Verhältnis noch mehr Dollars drucken.Hey, da tun sich ja Unmengen an neuen geschaffenen Dollars auf.
    Ähnlich wie die Notenbanken, welche böse gesagt mittlerweile auch das Freischwimmerzeugnis des Vorstandsvorsitzenden zur Sicherheit annehmen.
    Man „inflationiert sozusagen mit den Dollars auch gleich die Wirtschaftsleistung mit.Der eigentliche „Wert“ wird künstlich, per Dekret verändert,damit es unter dem Strich wieder stimmt und die Gelddruckerei und Schuldenmacherei mit dem „Wert“ in Gleichgewicht kommt. Sehen Sie, all das wäre mit Gold niemals möglich gewesen.Denn um die Schulden und damit den Dollar mit der Goldmenge ins Gleichgewicht zu setzen, käme man auf extraorbitante Goldpreise.Wäre zwar auch egal, aber damit würde man jeder Hausfrau vor Augen führen, dass die Werthaltigkeit ihres Papiergeldes gleich Null ist.Aber wenn man ihr sagt, dass hinter dem Papiergeld die gesamte Wirtschaftsleistung der USA steht (auch der von Lady Gaga), ja dann siehts mit der Werthaltigkeit für die gute Hausfrau in den USA schon anders aus und übrigens nicht nur in den USA, auch in Japan oder Südamerika oder Deutschland.
    Jeder mag sich nun seine eigenen Gedanken machen, welcher Werthaltigkeit er mehr Glauben schenkt und zu welchem Bezug er die Werthaltigkeit und den Wert an sich setzen will.
    Nochmals vielen Dank an Sie Peter, an Comment-0815, an AE-35, an Christian,
    Watchdog und die anderen für Ihre Mühen hier zu schreiben und Ihnen allen nachträglich noch Frohe Festtage und ein erfolgreiches Neues Jahr..
    Eine kleine Bitte hätte ich noch für das Neue Jahr an alle:
    Niemand hat immer recht, und in diesem Falle bitte keine persönlichen Beleidigungen, auch wenn jemand noch so sehr Unrecht hat.Denn der schlechteste Kommentar, die dümmste Frage ist immer , welcher nie geschrieben oder nie gestellt wurde.

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  9. @Peter, anaconda und allen anderen Interessierten

    Hallo Peter, hallo anaconda,

    eines vorweg, mir ist derselbe Abschnitt des Kommentars von Peter ins Auge gesprungen, wie unserem Kollegen anaconda. Somit gilt meine Antwort für Peter auch für Ihn.

    „Glauben Sie an Gold, Silber und deren Werthaltigkeit, oder glauben Sie an Euro, $, Pesos oder was auch immer?
     
    Ohne das sie Nachdenken, an sie die Frage , tun sie dies evt. wirklich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!?
     
    Wenn sie zu ihrem “Ego” ehrlich sind” lautet die Antwort wohl, zumindest bedingt nein!
     
    Weshalb eigentlich nun, die meisten in diesem Forum, lauschen und lesen, das was die Main
    Street Presse, als geistigen “Orgasmus” von sich gibt!
    Dieser dauert in der Weltgeschichte ganz speziell in der Weltwirtschaft und deren
    Manipulation, nicht einmal einen Wimpernschlag an.“

    Es ist ja gerade der Fehler des Menschen, dass er mehr an tote materielle Dinge glaubt als an sich selbst, seinen Verstand, seinen Geist, seine Fähigkeit alles Lebendige zu lieben und mit eben diesem untrennbar verbunden zu sein.

    Aber um auf Ihre Frage zu antworten, so wie sie eigentlich gemeint war. Nein, die meisten Menschen investieren nicht in dies oder das, weil sie von dem Eigentlichen überzeugt wären, sondern schlicht deshalb, weil sie sich davon den größtmöglichen Gewinn erhoffen.

    Nur deshalb wird den Aussagen auf Seiten wie diesen hier „gelauscht“. Und zwar, weil man entweder noch früh genug auf den bereits anrollenden Zug aufspringen will, falls dieser Richtung „Norden“ fährt, oder umgekehrt, man will rechtzeitig den Absprung schaffen, wenn die Gleise gen „Süden“ verlaufen.

    Es geht den Meisten hier also nicht um grundsätzliche Systemfragen, sondern um die persönliche Bereicherung, was auch immer diese für schädliche Auswirkungen auf das Gesamtgeschehen haben mögen.

    Die Aussagen des Mainstreams sind hierbei allerdings für alle wichtig, wenngleich auch aus unterschiedlichen Gründen. Aus meiner Sicht ist vollkommen klar, dass man alle Regungen seines Feindes genauestens beobachten muss. Das gilt gerade auch dann, wenn dessen Aussagen dazu gedacht sind einen selbst in die Irre zu führen.

    Wer seinen Feind nicht kennt, kann den Krieg gegen diesen nicht gewinnen!

    Hier habe ich mal so ein Beispiel dafür mitgebracht:
    Keine Inflation in Sicht: Die Gold-Rally geht zu Ende
    Wer in Gold investiert ist, hat derzeit wenig Grund zur Freude. Händler gehen davon aus, dass sich daran im kommenden Jahr nicht viel ändert. Im Gegenteil. Die meisten von ihnen erwarten, dass der Preis weiter sinkt. Und zwar kräftig.
     
    … Das auf vermögende Kunden spezialisierte Bankhaus Julius Bär hat dagegen erhebliche Zweifel an der Nachfrage aus China. „Die Lovestory der Chinesen zum Gold lässt nach“, so Julius Bär-Chefstratege Christian Gattiker. Die Einstellung kaufkräftiger Chinesen zu dem Edelmetall habe sich offenbar verändert. Nach Einschätzung des Anlagefachmanns ist mit einem deutlichen Rückgang der Nachfrage in China zu rechnen. Daher warnt auch die Schweizer Privatbank vor einem weiteren Abrutschen des Goldpreises.

    Quelle: http://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-Gold-Rally-geht-zu-Ende-article11967071.html

    Leute, wie dieser „Bärische“ Stratege, die vorgeben allzu exakt über die Zukunft Bescheid zu wissen, sind mir schon gerade deshalb verdächtig.

    Wer so redet, kalkuliert nach dem altbekannten Motto: ANGST essen Seele auf. Hier wird mit der Angst der Anderen Politik zu eigenen Gunsten gemacht.

    Aber natürlich sehen die Zahlen im EM-Bereich wirklich nicht rosig aus. Doch ich behaupte, dass die entscheidenden Impulse dafür, ob die EM-Preise weiter fallen oder letztlich doch wieder steigen, zum jetzigen Zeitpunkt noch niemand abschätzen kann.

    Hier, wie anderswo, reden immer alle von den manipulierten Daten der Systemorgane, glauben aber aus genau jenen die Zukunft vorhersagen zu können.

    Dazu werden dann z.B. die Bestandsdaten der COMEX rauf und runter gebetet, nur um anhand dieser irgendeine Manipulation aufzuzeigen. Man vertraut also ausgerechnet auf die Exaktheit der Daten jener vermeintlichen Betrüger, denen man anhand ihrer eigenen Statistiken eben jenen Betrug nachweisen will.

    Ein Widerspruch in sich selbst, wie ich meine. All dies korrekt zu analysieren, ist, wie es zumindest mir erscheint, ein per Ferndiagnose unmögliches Unterfangen.

    Daraus folgere ich, dass sich das Kommende nicht aus den jeweiligen Zahlen ablesen lässt, sondern wenn überhaupt, bestenfalls aus den über allem liegenden langfristig wirkenden Gesetzen der Märkte. Hinzu kommen all die vielen aus heutiger Sicht unvorhersehbaren Entwicklungen in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Finanzen.

    Zu den wenigen halbwegs objektiven statistischen Daten, die man zur Beurteilung der Lage heranziehen kann, sind die tagesaktuellen sowie die Langzeit-Charts zu zählen.

    Erkenntnisse über das heutige Schuldgeldsystem, wie sie sich heute einige „Aufgewachte“ und/oder selbsternannte Experten an die Brust heften, haben universell gelehrte Menschen schon vor rund 1.700 Jahren erkannt, wie z.B. das folgende Zitat belegt:
    „So ist der Wucher hassenswert, weil er aus dem Geld selbst den Erwerb zieht und nicht aus dem, wofür das Geld da ist. Denn das Geld ist um des Tausches willen erfunden worden, durch den Zins vermehrt es sich dagegen durch sich selbst. […] Diese Art des Gelderwerbs ist also am meisten gegen die Natur.“
    Aristoteles, griechischer Philosoph und Naturforscher, zitiert aus „Politik“ (1. Buch)

    Frage dazu: Über welchen heute lebenden Finanzfachidioten wird man, ähnlich einem Aristoteles, noch in 1.700 Jahren sprechen? Eine rein rhetorische Frage, ich weiß. Doch daran schließt sich gleich die aktuell viel entscheidendere Frage an, nämlich die nach dem Sinn unserer Diskussionen? Ist das alles eventuell nur Selbstbeschäftigung? Oder, um es genauer zu formulieren, ist es vielleicht ein Angstverdrängungsmechanismus, weil wir permanent an unserem Handeln bezüglich eines Edelmetallinvestments zweifeln?

    Glauben wir wirklich an die Sache (EM) oder sind wir nur äußerlich vergoldete Spekulanten, deren zittrig gierigen Hände sich bei den kleinsten Anzeichen von Problemen öffnen werden, um das darin befindliche Gold in die Tiefe fallen zu lassen?

    Gibt es überhaupt so etwas wie ein Wir?

    Ich meine nein, denn hier treffen Gruppierungen mit deutlich unterschiedlichen Wert- und Zielvorstellungen aufeinander. Vom Zocker über den Wertkonservativen bis hin zum Revolutionär, ist alles dabei. Ein Wettbewerb der Ideen, Vorstellungen und Philosophien. Wer Vielfalt will, muss dieses aushalten. Allerdings sollten sich dabei stets die Vernünftigsten durchsetzen, sonst wird aus Freiheit Chaos. Und weil das so ist, gibt es nicht so etwas wie die Option zur Aufgabe dieses Wettstreits, denn wer aufhört zu kämpfen, hat bekanntlich bereits verloren.

    Ich für meinen Teil jedenfalls – um an die Frage von oben nochmals anzuknüpfen -, würde jederzeit die Qualitäten eines Aristoteles denen eines jeden Finanzakrobaten vorziehen, wenn ich mir diese wünschen dürfte. Wer mich und meine Art des Schreibens kennt, wird sich darüber freilich nicht besonders wundern.

    Besonders zwei Wesenszüge des Menschen hindern diesen am sachlichen Nachdenken:
    1. Angst (s.o.)
    2. Gier

    Zur Gier nur das Folgende:
    „Geld besteht aus Zahlen, Zahlen sind unendlich. Wer Geld braucht, um glücklich zu sein, dessen Suche nach Glück wird unendlich sein.“
    Bob Marley

    Übrigens, jene Bänker die das Gold immer als barbarisches Relikt bezeichnen, haben noch absolut gar nichts begriffen. Wer wie diese versucht ein immerhin über Jahrtausende überlebensfähiges barbarisches Relikt durch Papiergeldsysteme mit mathematisch bedingten vorinstallierten Selbstzerstörungsmechanismen zu ersetzen, ist entweder schlicht unfähig oder ein mörderisch veranlagter Betrüger.

    Und wenn ich mir die Ergebnisse der Kriege seit dem Beginn des ungezügelten Papiergeldzeitalters (der sogenannte „Erste Weltkrieg“) so anschaue, dann weiß ich, dass das Letztere meines vorhergehenden Satzes richtig ist. Leider!

    Nein, nicht das auch für Gold mehr als genug Blut geflossen wäre und Leben zerstört wurde, aber die mit weitem Abstand größten Barbareien verursacht das Papiergeld. So endlos man dieses herstellen kann, so endlos ist seine Vernichtungskraft.

    Wenn Gold am Ende des Tages Wahrheit bedeutet, dann muss das Papiergeld die Lüge verkörpern. Und schauen wir doch nur genau hin, ist dem nicht auch so?

    Während da Gold eine natürliche, beständige und zählbare Einheit darstellt, ist Papiergeld eine künstliche, virtuelle und vergängliche Illusion.

    Und die Herren des Geldes wissen das ganz genau:
    „Über die längsten Phasen der Menschheitsgeschichte dienten also konkrete Gegenstände als Geld, wir sprechen daher von Warengeld. Insbesondere genossen und genießen edle und seltene Metalle – an erster Stelle Gold – wegen ihrer angenommenen Werthaltigkeit hohes Vertrauen.

    Gold ist somit gewissermaßen der zeitlose Klassiker in seiner Funktion als Tausch-, Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel. ‚Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles‘, lässt Goethe Margarete im Faust I sagen.

    Jenes Geld jedoch, welches wir in Form von Banknoten und Münzen bei uns tragen, hat mit Warengeld nichts mehr zu tun. Die Rückbindung an Goldbestände gibt es nicht mehr, seit im Jahr 1971 die Goldbindung des US-Dollar aufgehoben wurde.

    In Kurzform: Heutiges Geld ist durch keinerlei Sachwerte mehr gedeckt. Banknoten sind bedrucktes Papier – die Kenner unter Ihnen wissen, dass es sich im Fall des Euro eigentlich um Baumwolle handelt -, Münzen sind geprägtes Metall.
    Dr. Jens Weidmann Präsident der Deutschen Bundesbank, zitiert aus seiner Begrüßungsrede anlässlich des 18. Kolloquiums des Instituts für bankhistorische Forschung (IBF)
    Zur ganzen Rede…

    Insofern, ist es an jedem einzelnen von uns, welchen Weg wir einschlagen und warum wir das tun. Sicher ist dabei nur eines, die Konsequenzen unseres Handelns werden uns früher oder später auf die eine oder andere Weise einholen.

    Das Beste wäre natürlich, wenn wir alles Gold und noch mehr das Geld von uns werfen würden. Das muss unser Fernziel sein, wenn wir (= Spezies) überleben wollen. Aber bis dahin gilt es sich darüber klar zu werden, was den nun langfristig betrachtet das kleinere Übel bezüglich Gold oder Papier ist.

    Und hier ist die Antwort eindeutig, es ist, trotz all der daran berechtigten Kritik, das Gold.

    Grüße
    AE-35

    0
    • Folgend das oben genannte Weidmann-Zitat nochmals in korrekter, weil erkennbar zusammenhängender Darstellung:
      „Über die längsten Phasen der Menschheitsgeschichte dienten also konkrete Gegenstände als Geld, wir sprechen daher von Warengeld. Insbesondere genossen und genießen edle und seltene Metalle – an erster Stelle Gold – wegen ihrer angenommenen Werthaltigkeit hohes Vertrauen.
       
      Gold ist somit gewissermaßen der zeitlose Klassiker in seiner Funktion als Tausch-, Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel. ‚Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles‘, lässt Goethe Margarete im Faust I sagen.
       
      Jenes Geld jedoch, welches wir in Form von Banknoten und Münzen bei uns tragen, hat mit Warengeld nichts mehr zu tun. Die Rückbindung an Goldbestände gibt es nicht mehr, seit im Jahr 1971 die Goldbindung des US-Dollar aufgehoben wurde.
       
      In Kurzform: Heutiges Geld ist durch keinerlei Sachwerte mehr gedeckt. Banknoten sind bedrucktes Papier – die Kenner unter Ihnen wissen, dass es sich im Fall des Euro eigentlich um Baumwolle handelt -, Münzen sind geprägtes Metall.

      Dr. Jens Weidmann Präsident der Deutschen Bundesbank, zitiert aus seiner Begrüßungsrede anlässlich des 18. Kolloquiums des Instituts für bankhistorische Forschung (IBF)
      Zur ganzen Rede…

      Grüße
      AE-35

      0
      • @AE-35
        Naja, ich habe es schon geschrieben.Das Baumwollgeld ist laut offizieller Aussage durch die Wirtschaftsleistung, im Falle des EURO, durch die gesamte Wirtschaftsleistung Europas gedeckt.Soll heißen, ein Euro stellt einen Wirtschaftsanteil dar, ähnlich wie bei einer Aktie,welche ja auch nur Papier ist.Nun kennen Sie ja meine Einstellung zur Aktie,aber trotzdem, das ist ein Faktor,der nicht zu missachten ist.
        Leider korreliert heutzutage die Wirtschaftsleistung der Eurozone bei weitem nicht mehr mit der gedruckten Geldmenge.Läßt sich halt schwer beweisen.Beim Gold war es einfacher. Unze war Unze. Aber Wirtschaftsleistung oder BIP oder was. ? Schon allein der Begriff BIP ist schwammig und dehnbar wie die Politik.Letztendlich wäre es besser, man würde wieder zur Golddeckung zurückkehren.das wäre einfacher und für jedermann nachvollziehbar.
        Wir sagen immer, die Schulden werden unsere Kinder bezahlen müssen.Nein das werden diese nicht tun.Die werden die Schulden vor sich her schieben und natürlich neue dazumachen. wie wir auch.Und immer so weiter.Denn das Universum soll ja grenzenlos sein.Nur ab und zu eine kleine, klitzekleine Implosion und weg ist die Schulden-Galaxie, samt Vermögensmaterie.Sagte doch schon der Vater der Schuldenwirtschaft, der Ökonom Maynard Keynes: was solls, langfristig sind wir doch alle tot.“
        Im übrigen gilt der alte Bänkerspruch: Bankrott ist man nicht, weil man zuviele Schulden hat, sondern wenn man keinen Kredit mehr bekommt.
        Gold war und ist dem Gutmenschen schon immer ein Dorn im Auge. Vornehmlich diesen Gutmenschen, welche sich durch Wohltaten mit dem Geld anderer hervortun.Gilt doch der Sparsame, der Goldanleger als Geizkragen per excellance.Wird den Kindern schon beigebracht, als Dagobert Duck.
        Nochmals danke, für Ihre stets ausführlichen und lesenswerten Beiträge.

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        • @anaconda
          Vergiß mal nicht den Erz-Geizhals Ebenezer Scrooge. Ohne den gäbe es keine Weihnachtsgeschichte (Charles Dickens).
          Frohes Fest Euch allen!
          Und dann erst Franz-Josef Strauß, der als letzter Bundesfinanzminister 1969 Schulden zurückzahlte/reduzierte. Keiner ward so geschmäht wie dieser.
          Oder Thilo Sarrazin (Berliner Haushalt 2008 ohne neue Schulden).

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          • AE-35,jaja jetzt werd ich wieder gemobbt!Schlechten Geschmack kann ich Dir nicht vorwerfen(siehe Riesling),aber eine Verkennung v.Schönheit(siehe Christine L.)War aber kein Freimaurer,wie gesagt!Aber unser Christkind lässt gemächlich unseren Kurs wieder ansteigen,hoffen wir mal das 2014 für uns besser und dem Schlechtem gerechter wird! Allen nochmals einen schönen Ausklang 2013.

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        • Onkel Dagobert war immer meine Lieblingsfigur!

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          • Hallo Heiko,

            „Onkel Dagobert war immer meine Lieblingsfigur!“

            Immer diese Walt Disney Freimaurer!

            Eine lachende „AE-35“ grüßt zu Weihnachten mit ’nem „Gläschen“ Riesling in der Hand. ^^

            Na gut, ich geb’s zu, ich hab‘ noch mehr davon im Blut. Bin halt grad am Nachdenken…

            :o)

            AE-35

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          • Hallo AE35,

            ich vermute Heiko meint nur die Comics von Disney,
            was dessen Freimaurer Loge betrifft ist relativ schwer nachvollziehbar.
            Frage an Sie, haben sie in ihrer Jugen keinen Donald Duck gelesen?!

            Geniessen Sie Ihren Riesling in vollen „Zuegen“ denn keiner weiss
            ob es evt. unser lezter ist. Leider oder aber auch nciht.

            Bitte nicht schwermuetig werden! Danke.

            Herzliche Gruesse

            Peter

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          • Hallo Peter, hallo Heiko,

            „ich vermute Heiko meint nur die Comics von Disney,
            was dessen Freimaurer Loge betrifft ist relativ schwer nachvollziehbar.
            Frage an Sie, haben sie in ihrer Jugen keinen Donald Duck gelesen?!“

            Donald Duck gelesen? Nein, Sie haben Recht, dass habe ich nie gelesen. In dieses Alter bin ich nie gekommen. ^^

            Das mit der Freimaurerei meinte die reale Person Walt Disney.

            Suchen Sie dort nach Walt Disney:
            en.wikipedia.org/wiki/Demolay

            Dort finden sich auch Bill Clinton, einige bekannte Astronauten und einige weitere bekannte Personen.

            Sie sind alle im Club!

            Achten Sie nicht auf den Text, sondern auf das Bild:
            tagesschau.de/inland/ag-finanzen104.html

            Zum Vergleich:
            bibliotecapleyades.net/sociopolitica/codex_magica/images/acodex_63.jpg

            Der Unterschied zwischen den Feinden der Freiheit und denen, die für sie zu kämpfen bereit wären, ist leider der, dass die Ersteren bestens untereinander organisiert sind, während sie den Anderen ständig das Hohelied des „Sei ganz Du selbst“ (Ich-Mentalität, ICH AG) ins Ohr flüstern.

            „Geniessen Sie Ihren Riesling in vollen “Zuegen” denn keiner weiss
            ob es evt. unser lezter ist. Leider oder aber auch nciht.
             
            Bitte nicht schwermuetig werden! Danke.“

            Danke und keine Sorge wegen der Schwermut. Es war’n 2011er. Selbstverständlich ein lokales Produkt. Damit kenn‘ ich mich aus.

            ;o)

            Ja 2011, da war die EM-Welt noch einigermaßen in Ordnung. Wenngleich sich auch dort schon die ersten Risse im Gesamtbild abzeichneten, nicht wahr?

            Übrigens, die 1.210 $ haben aktuell bis Tagesschluss beim Gold gehalten. Silber hat allerdings die 20er Marke nicht geschafft. Aber, umso länger der prophezeite Grenzdurchbruch nach unten ausbleibt, desto weniger wahrscheinlich wird dieser. Und wenn nach unten nichts mehr geht, bleibt am Ende nur noch ein Ausweg offen. ^^

            Durchhalten lautet die Parole!

            Grüße
            AE-35

            PS: Die obigen Adressen bitte per Kopieren/Einfügen in die Adressleiste Ihres Weltnetz-Betrachters befördern. Alles über zwei Adressen pro Kommentar landet in der Moderation!

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          • Und bevor ich’s noch vergesse:
            Dr. Marc Faber’s three bold predictions for 2014
            http://finance.yahoo.com/blogs/talking-numbers/dr-marc-faber-three-bold-predictions-2014-113455980.html

            Grüße
            AE-35

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    • Hallo AE35 und Anaconda,

      wuensche einen schoenen Spaetnachmittag,

      ich bedanke mich herzlich, fuer Ihre ausfuehrlichen Beitraege,
      Nun das mit der „Werthaltigkeit“, ist es es so eine Sache, es
      ist wohl so etwas in der Richtung, wie mit dem Janus-Kopf.
      Um es etwas zu simplifizieren, darf ich kurz auf den Vergleich
      von Anaconda, mit dem „Wert“ einer Flasche Wasser in der Wueste
      bzw. in Europa indirekt eingehen, wenn man in der Wueste halb verdurstet,
      pleotzlich einer Kokospalme gegenuebersteht ist zwar das lebensrettende
      Nass reichlich vorhanden, allerdings ohne enstprechendes „Werkzeug“
      im eigentlichen Sinne ohne „Werthaltigkeit“.
      Gold ist fuer mich der ultimative Begriff fuer Werthaltigkeit, nur muss man
      auch hier verschiedenes in Relation setzten, ein kleines Beispiel, was ist
      eigentlich „werthaltiger“ bzw. von besseren Nutzen, eine Unze Gold oder
      eine Unze Silber, auf den ersten Blick, gibt es da eigentlich keinen Unterschied,
      Allerdings nur den ersten Blick,denn wenn ich mit einer Unze Gold, zum Beispiel
      Im Ueberlebensfall ein dutzend Brote kaufen muesste, waere eine Unze Silber,
      sicher „werthaltiger“ als eine Unze Gold, natuerlich im Umkehrschluss waere
      eine Unze Gold, Im Fall einer notwendigen Flucht in Krisenzeiten, sicher „werthaltiger“als eine Unze Silber, in Bezug zu dem „Gewicht respektive Quantitaet“ ergo der damit einhergehenden Mobilitaet.
      Bezueglich der Freiheit des EINZELNEN, ist es doch schlicht Fakt, dass diese „Freiheit“ immer weiter reduziert wird, eigentlich tagtaeglich.
      Edward Snowden hat dies eigentlich passend auf den Nenner gebracht, „die Kinder die heute geboren werden,werden nicht mehr wissen was, eine Privatsphaere ist.
      Ich lebe lieber in einer sogenannten „Bananenrepublik“, ( mit FREIHEITEN) als in einer „Demokratie“ wo der“ muendigen Berger“ staendig weiter „entmuendigt“ wird.
      Diese Tendenz war in Europa schon vor mehreren Dekaden erkennbar.
      Die 10 jahrigen US Anleihen notieren jetzt knapp unter der 3% Marke und mal sehen ob sich heute das „Comex Papier Gold“ ueber 1210 USD halten kann. Silber war knapp ueber die 20 USD Marke, genau da setzten (fast wie ueblich) Verkaeufe ein.

      Herzliche Gruesse

      Peter

      0
      • Hallo Peter,

        „Bezueglich der Freiheit des EINZELNEN, ist es doch schlicht Fakt, dass diese “Freiheit” immer weiter reduziert wird, eigentlich tagtaeglich.“

        Ja, und warum das so ist, davon erzählt u.a. der folgende Dialog (ab hier, dann immer weiter runter):
        http://www.goldreporter.de/bundesbank-hat-37-tonnen-gold-nach-hause-geholt/hot-links/38371/#comment-51658

        Meiner festen Überzeugung nach, sollte die Menschheit endlich die Reife erlangen, um a) ihre Unterschiedlichkeiten als Schatz zu begreifen und b) sämtliche Geld- bzw. Goldnutzung als unnütz zu betrachten.

        Oder anders ausgedrückt, es wäre mir deutlich lieber mit Ihnen zusammen eine Hütte am Strand Ihrer Wahlheimat zu bauen, um sich hernach unter deren Dach gemütlich zu unterhalten, als sich über die Unwägbarkeiten des potentiell Art gefährdenden Finanzmolochs auszutauschen.

        Herzliche Grüße
        AE-35

        0
        • Hallo AE35,

          wuensche einen guten Abend,

          nun diese Form der Assimilierung, ist doch teilweise schon gelungen,
          wenn ich mich richtig erinnere, es war glaube ich 1987, in Deutschland (damals West)
          eine Volkszaehlung abgehalten, damals eine absolute Provokation, es gingen HUNDERTTAUSENDE auf die Strassen..
          Heute wo NSA, BND, Finanzamt oder wer auch immer, bis in die Unterhose- Slip, eindringt, gibt es zwar noch ein paar kritische Beitraege in Foren, man mokiert sich, wenn Merkel, sich beschwert das ihr Handy abgehoert wird, aber das war es dann eigentlich schon.
          Ich bin sicher kein „Revolutzer“, denn schon Lenin wusste,“ mit den Deutschen laesst sich keine Revolution machen“.
          Ich bin leider sogar der Ueberzeugung, wenn man in Deutschland eine Volksabstimmung machen koennte, mit zwei simplen Fragen:

          1. Sollte politisch so weiter gemacht werden wie bisher (westliche Allianz und Frieden am Hindukusch)

          2. Oder sollten wir die EU ; Euro und Nato kritisch Hinterfragen und Reformen anstreben

          persoenlich bin ich ueberzeugt, die Mehrheit der fast schon assimlierten Beurger wuerde sich fuer ersteres entscheiden.

          Dieser ex. Kanzlerminister Profalla, der aus privaten“ Gruenden“ seine Demission eingereicht hat,und den deutschen erklaert hat, fuer Ihn ist der NSA Abhoer „Fall“ erledigt, wird nun wohl hoch dotiert in die Privatwirtschaft wechseln.
          Denn dort sind die Internas dieses Herren, wohl sicher etwas wert!

          Wuensche Ihnen einen schoenen Abend

          Peter

          0
      • Hallo Peter,

        ich habe in einem Musterdepot einen „Watchdog“ mit Alarm-Meldung
        für die 10-jährigen US-Anleihen aktiviert, und bin heute das erste
        Mal seit 52 Wochen (!) mit einem Limit der 3%-Grenze „geweckt“
        worden.
        Sie wissen sicher, was das bedeutet, und die vielen Amerikaner mit
        variablem Zinssatz für Hypotheken-Darlehen sicher auch…

        Mal sehen, was der scheidende FED-Knecht „Tapering-Ben“ morgen macht, um die Zinsen zu drücken – wahrscheinlich wird er anstelle seiner
        Tapering-Ankündigung noch mehr US-Anleihen kaufen müssen, als ihm
        lieb ist.
        Gleichzeitig wird dadurch wieder der Dollarkurs einbrechen, weil die
        Notenpresse etwas schneller läuft: man könnte meinen, Heli-Ben verliert
        langsam die Kontrolle an den verschiedenen Schalthebeln (made by
        Daniel Düsentrieb).

        http://www.marketwatch.com/story/treasurys-slip-after-jobless-claims-data-2013-12-26

        0
        • Hallo Watchdog,

          wuensche auch Ihnen einen guten Abend,

          Yellen hat unmissverstaendlich ihre “ Prioritaeten“ erlaeutert und
          das bedeutet sicher nicht die Uebernahme von Bens Heli, sondern
          wahrscheinlich muss jetzt ein „Warzenschwein“ Kampfjet her.
          Nun im Moment stehen wir exakt, bei 2.990 % Punkte.
          wir haben heute exkt zweimal diese 3% Marke geteste,
          Die Baugenehmigungen sowie auch die Neubauten, in den USA sind zwar in den letzten Wochen recht gut gelaufen, wenn man aber bedenkt, dass die 10 Jahres Zinsen, seit Juli 2012, von 1.40 % auf nunmehr 3.00% gestiegen sind, dann darf man getrost davon ausgehen, dass so mancher Hauskauf schlicht vorgezogen wurde und wahrscheinlich damit „etwas Pulver fuer die Zukunft“ fehlt.
          Nun sehen Sie sich einfach die unteren langfrist Charts an, 10 Year und 30 Year Bonds.
          Was sagt uns das, Charttechnisch ist noch nichts entschieden.

          http://research.stlouisfed.org/fred2/graph/?id=DGS10

          http://finance.yahoo.com/echarts?s=%5ETYX+Interactive#symbol=%5Etyx;range=my;compare=;indicator=volume;charttype=area;crosshair=on;ohlcvalues=0;logscale=off;source=undefined;

          wuensche einen schoenen Abend

          Peter

          0
          • @Peter
            Danke für die Charts. Mein Gott, 30 jährige Bonds zu über 14 % in den 80ern.Damals erreichte auch Gold die Spitze von über 800 $ und in DM gerechnet so 1400 DM.Eigentlich hätte doch da jeder Gold verkaufen und Bonds kaufen müssen.Komisch, tat kaum einer.Ich jedenfalls nicht, ich kaufte Gold zu diesem Wahnsinnspreis. Der Grund: Aufmarschpläne des Warschauer Packtes, Minuteman Raketen wurden scharf gemacht.Wußte ich von meiner damaligen Freundin, welche bei einer inneren Behörde arbeitete. Urlaubssperre und Auslandsreiseverbot kam dazu.Da waren einem die Dollars und die Zinsen schon egal.Wie gesagt, kaufen muss man, wenn die Bomben fallen.Sagt sich leicht, wenn man sich wie ein Zielscheibe fühlt.Jedenfalls ging mir trotz meiner damaligen Ende 30 der A- ganz schön auf Grundeis.Und nicht nur mir.Alles kam ganz anders, der Goldpreis viel auf Tiefststände und die Bonds gleich mit.Eine 20 jährige Baisse bei Gold, ich mochte gar nicht mehr nachrechnen. Allen frustrierten sei gesagt, verkauft habe ich dieses Gold bis heute nicht, es liegt und liegt und liegt.Unze für Unze.Die DM ist passe, der Euro zerstritten mitsamt der EU, der Dollar überschuldet. Und wissen Sie was, ich werde es vielleicht weitervererben wie die Kronjuwelen der britischen Königin. Man gönnt sich ja sonst nichts.

            0
          • @Peter, anaconda

            Hier als Ergänzung zum ersten obigen Chart von Peter (Danke, für den Tipp!):
            http://research.stlouisfed.org/fred2/graph/?id=GS10,FII10,

            Die rote Linie zeigt den selben Wert wie die Blaue. Hier allerdings inflationsbereinigt.

            Grüße
            AE-35

            0
  10. Ist mir alles egal, was die da machen solange ich mein Bier bekomm und Fussball am Wochenende ansehen kann.

    0
  11. Hello Anaconda,

    hoffe der letzte Weihnachtstag – Abend 2013, hat Sie nicht
    enttaeuscht.
    Nun man haette im Januar 1980 US Anleihen ( Paul Volcker war der damalige „Ben“) und US Hypotheken Anleihen haette man bis zu 18% kaufen koennen!

    Ich hatte damals intensiven Kontakt mit US Brokern, damals gab es kein Internet, Abends habe ich mir dann die „Marktkommentare via Telefon“angehoert,
    Die meisten waren Short“ also Zins nicht Kursmaessig, ich will es auf den Punkt
    bringen, mit jedem Zins Plus hinter dem dem Punkt, ist denen salopp gesagt
    Der „Arsch“ weiter auf Grundeis gegangen“!

    Allerdings ist damit auch das Ziel mit Erfolg erreicht worden, die Gold und Silber Preise nach unten zu bringen!

    Hinzu kam dass man den Hunt Bruedern “ wegen angeblicher Silber Markt Manipulation (nach oben bis 50 USD bis Januar 1980 ),
    den Prozess machte
    „Reine Mutmassung,“ waeren Sie damals Short gegangen,“ haetten diese evt. den Silver Star“ erhalten.

    Nach unten koennen und duerfen durch Notenbanken , Privatbanken oder Hedge Fonds, Metalle auf welche Art auch
    IMMER gedrueckt werden, aber „gnade Gott dem “ der das gegenteilige Spiel spielt!
    Sehen sie sich die BOE an 2000 und 2001 alles Gold, was eigentlich dem Volk
    gehoerte, wurde zu „Ramschkurse um die 250 USD Unze Verkauft“
    nur die intelligenten Kaeufer wurden niemals genannt!
    Siehe Hunt, zumindest Nelson Hunt lebt meines Wissens noch.
    Nun der damalige Notenbankchef, Paul Volcker, sagte bzw. schrieb, (keine absolute Garantie, aber zumindest so aehnlich)
    „Den einzigen Fehler den“ wir – ich“ gemacht haben, war den Gldpreis nicht zu Manipulieren“!
    Wie heisst es so treffend, aus Fehlern lernt man (oder eben nicht)
    Ben, der Gold und Silber Preise angeblich nicht versteht, versteht von dessen Marktpreis- Eingriffen um so mehr.

    Wuensche Ihnen eine gute Nacht

    Peter
    ,

    ,

    0
    • @Peter
      Danke, Sie verfügen über großes Hintergrundwissen bez. der Vorgänge um 1980.
      Aber so war es und das wird heute vergessen.
      Wie gesagt, damals war mir das alles unklar.Ich hatte nur eine Freundin bei einer großen Behörde für innere Sicherheit.Die war in einer oberen Position und sagte mir eines Tages: Hebe genügend von unserem gemeinsamen Konto ab und kaufe Gold und wörtlich: Keine Dollars etc. !
      Grund war, die Welt stand vor einem atomaren Konflikt.Das wurde aber nicht in der Presse lanciert.Also lief ich zur Bank und kaufte Gold.Der Edelmetall Schalter wie immer.Keine Witze wie „Brauchen sie neue Zähne oder so“ sondern nur. Ja, wir haben schwierige Zeiten. Nicht mehr.
      Als dann der Goldpreis fiel, hatte ich ein ernstes Gespräch mit meiner Verlobten, aber die sagte nur: Du hast ja keine Ahnung was da los war. 2 leitende Beamte sind übergelaufen und es herrschte Panik pur.
      Tja, was wären die Anleihen, die Dollars wert gewesen, wenn die USA in einen großen Krieg um Europa verwickelt gewesen wären.
      Als die Welt vor der sog. finanziellen Kernschmelze stand hatte ich mein Deja vou Erlebnis.Wieder wurde vermehrt Gold gekauft.Was bleibt auch anderes übrig, will man nicht zum Hasardeur werden oder Vogel Strauss sein.
      Auch diese Krise wird irgendwie geflickt, aber irgendwann, da bin ich mir sicher, versagen alle Sicherungssysteme.Dann und nur dann wird sich zeigen, was Gold wirklich wert ist.
      Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte: solange die noch manipulieren können, herrscht Friede.

      0
      • Hallo Anaconda.

        vielen Dank fuer Ihre interessanten persoenlichen Infos, nun um
        nochmals auf Paul Volcker kurz zurueckzukommen, „sein Fehler
        den Goldpreis nicht zu Manipulieren“, kommt man heute dem ja nunmehr um so grosszuegiger nach.
        Und das wird auch markttechnisch teilweise sehr geschickt gemacht .

        A bei wichtigen Chartlinien

        B es wird auch nach wichtigen technischen Indikatoren entsprechend Interveniert.

        Heute haben wird bei den 10 Year Notes die 3% Marke geknackt und was geschieht, der USD bricht gegenueber dem € ein.
        Sehen Sie sich bitte auch, die FCX Aktie an, ist ein Kupfer und Goldproduzent, aktuelle Jahresdividende ca. 3.6%..
        sowie den $CRX Index, darin sind ebenfalls 4 Goldminen enhalten,
        Ich kann mir nur sehr schwer Vorstellen, dass diese Divergenz zu den reinen Gold und Silberporduzenten auf DAUER, so weiter fortbestehen kann.

        Herzliche Gruesse

        Peter

        0
        • @Peter
          Vielen Dank für Ihre wie immer wertvollen Informationen.Sicher macht man die Manipulationen sehr geschickt, verfügen doch diese Leute über technische und humanoide Resourcen von denen unsereins nur träumen kann. Manche unter uns geben von vornherein gleich auf und behaupten: „Never fight the FED“ kapitulieren also quasi.
          Es herrschgt eben kein Krieg zwischen den Währungen oder den Wirtschaftsmächten, es ist immer noch ein Krieg ums Gold, wie vor tausenden Jahren. Ferdinand Lips hat es in seinen Büchern „Gold Wars“
          beschrieben (In deutscher Übersetzung heißt das Buch: “ Das geheime Wissen der Goldanleger).Insofern hatte auch M. Keynes recht, als er sagte, Gold wäre archaiisch.
          Gold gegen alle. Wer mag gewinnen ? In den letzten 3000 Jahren hat jedenfalls immer Gold gegen die Währungen und Wirtschaftsmächte gewonnen.Auch wenn mal die „Tulpenzwiebeln“ vorne lagen. Und diesmal ? Trotzdem wir Computer haben, schnelles Internet und Informationszugänge in Hülle und Fülle, Gold ist immer noch ein Faktor, welcher zu berücksichtigen ist. Das gilt auch für die allzu mächtige Notenbank.
          Ich erkenne an, dass wir mit Gold eine von allen Notenbanken und Staatsmächten gefürchtete Waffe in den Händen halten. (Die wir auch hoffentlich niemals anwenden müssen).

          Einen Guten Rutsch ins neue Jahr wünscht Ihnen
          das Pseudonym anaconda

          0
        • @anaconda

          Hier die Datenreihen für 10 jährige Staatsanleihen im Textformat, die uns Peter dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hatte. Diese sind, wie ich finde, von den Werten her etwas besser nachzuvollziehen als auf den doch etwas dünn skalierten Charts der Fall ist.

          Das Ganze einmal ohne und einmal mit Berücksichtigung der Inflationsrate.

          10-Year Treasury Constant Maturity Rate (Dezember)
          2013-12-02: 2,81%
          2013-12-03: 2,79%
          2013-12-04: 2,84%
          2013-12-05: 2,88%
          2013-12-06: 2,88%
          2013-12-09: 2,86%
          2013-12-10: 2,81%
          2013-12-11: 2,86%
          2013-12-12: 2,89%
          2013-12-13: 2,88%
          2013-12-16: 2,89%
          2013-12-17: 2,85%
          2013-12-18: 2,89%
          2013-12-19: 2,94%
          2013-12-20: 2,89%
          2013-12-23: 2,94%
          2013-12-24: 2,99%

          Chart: http://research.stlouisfed.org/fred2/series/DGS10?cid=115

          10-Year Treasury Inflation-Indexed Security, Constant Maturity (Dezember):
          2013-12-02: 0,66%
          2013-12-03: 0,64%
          2013-12-04: 0,73%
          2013-12-05: 0,76%
          2013-12-06: 0,77%
          2013-12-09: 0,74%
          2013-12-10: 0,69%
          2013-12-11: 0,71%
          2013-12-12: 0,75%
          2013-12-13: 0,72%
          2013-12-16: 0,71%
          2013-12-17: 0,67%
          2013-12-18: 0,72%
          2013-12-19: 0,79%
          2013-12-20: 0,73%
          2013-12-23: 0,76%
          2013-12-24: 0,80%

          Chart: http://research.stlouisfed.org/fred2/series/DFII10?cid=115

          Wie man sieht, die 3 Prozentmarke wackelt. Aber man erkennt auch, dass schon die offizielle Inflation deutliche Spuren am erhofften Gewinn hinterlässt. Der momentane Zinssatz, verrechnet mit der aktuellen offiziellen Inflationsrate, zeitigt eben noch immer keine allzu verlockenden Realzinsen.

          Die inoffizielle Inflation liegt in den USA bei 8,5% (nach 1980er Berechnung) oder 4,5% (nach 1990er Berrechnung).

          Realzins nach:
          1980: 3%-8,5%: -5,5%
          1990: 3%-4,5%: -1,5%

          Grüße
          AE-35

          0
          • Hallo und eine gute vorgezogene Nacht,

            AE 35

            Respekt sie haben es erkannt!

            nun sie denken evt. etwas zuviel nach,l ( dies sagte mir meine ex, Freundin) Tatache ist trotzdem,, besser zweimal nachgedacht, als evt, mittellos aufgrewacht.

            Herzliche Gruesse

            Peter

            0
  12. Richard Russell, der wohl am längstem im Markt aktive Newsletter-Schreiber (Dow Theory Letters), erwartet für nächstes Jahr massive Veränderungen im Wirtschafts- und Finanzsystem, bereits im Januar. Hätte ich seine Ratschläge immer befolgt, seit ich diese lese (Anfang der 90er), müsste ich längst nicht mehr arbeiten und wäre reich. Leider habe ich wiederholt gedacht, ich sei schlauer und wisse es besser, und habe hinterher IMMER bereut, nicht auf seinen Rat gehört zu haben (dementsprechend arbeite ich heute im Durchschnitt halt 9 1/2 Stunden am Tag anstatt gar nicht, aber geschieht mir recht, Dummheit muss bestraft werden, und wer nicht hören will muss und soll fühlen…).
    Wie auch immer, Herr Russell empfiehlt nach wie vor physisches Gold zu besitzen, und er weiss wovon er spricht.
    Dieses Mal folge ich seinem Rat, möge kommen was da wolle.

    0
    • @Schweizer
      Hinterher weiß man immer alles besser.Gar nicht zu arbeiten ist genauso unbefriedigend wie nur zu arbeiten.Der Mittelweg machts und denken Sie daran, man kann sich nichts ins Grab nehmen.Sehen Sie sich die richtig Reichen an, die haben mehr Probleme und sind unzufriedener als wir uns es jemals vorstellen können.
      Physisches Gold für uns (also die Mittelschicht) ist und bleibt eine Versicherung und kein Mittel zum reichwerden.Wenn aber jemand soviel Geld übrig hat, dass er nicht weiß wohin damit, dann soll er es ruhig in Gold anlegen.Klingt jetzt zynisch, aber glauben Sie mir, ich kenne genügend sehr reiche Leute und die leben völlig bescheiden,fahren nur gebrauchte Autos und leben zur Miete und achten auf jeden Cent.Auf meine Nachfragen antworten die immer das Gleiche: Ach was, ich brauche es doch nicht,ich bin auch so zufrieden.Sehen Sie, das ist der wahre Reichtum.Alles andere ist ohnehin vergänglich.

      0
  13. Hallo AE35,

    Bedanke mich feur die uebermittelten Links

    nun es war offensichtlich nicht das letzte Glaeschen
    Riesling, dass sie geniessen duerfen. Man sollte versuchen
    das Leben auzukosten.
    Nochmals um kurz auf Dagobert und Co. zurueckzuommen,
    ich hatte als kleiner Junge einen schweren Unfall, lag in
    Klinik hatte extreme Schmerzen (diverse Knochenbrueche)
    da ist man wirklich DANKBAR, wenn man etwas abgelenkt wird.
    Mein Vater hatte mir mit sieben Jahren, das Schachspiel beigebracht,
    das war mir damals (wegen der bestehenden Situation, aber recht
    gleichgueltig zumal auch der Gegenpart gefehlt hat.
    Habe im Moment ein ganz aktuelles Problem mit meinem
    Hauptdrucker, wollte gerade wegen der Zinsentwicklung eine
    Analyse vornehmen, nun muss ich hurtig zum Computermann,
    ansonsten stehe ich ziemlich im Regen.

    Versuche spaeter nochmals zu Antworten, auch wegen
    den Maekten.

    Herzliche Gruesse

    Peter

    0

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