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„Die Wachstumsperspektiven in Spanien sind lächerlich“

Die spanische Regierung schwärmt vom größten Rückgang der Arbeitslosigkeit seit 1999. Doch die angeblichen Erfolge auf dem Arbeitsmarkt sind Augenwischerei.

Im vergangenen Dezember waren in Spanien 4,7 Millionen Menschen als arbeitslos gemeldet. Das entsprach einer Arbeitslosenquote von 26 Prozent. Die spanische Regierung wertet es als  Erfolg, dass es zuletzt 107.570 weniger Arbeitssuchende gab, als im Vormonat. Gegenüber Vorjahr sank die Zahl sogar um 147.385 Personen. Man schwärmt vom stärksten Rückgang seit 1999. Doch was ist der wirkliche Grund für die verbesserten Daten?

ALQ Spanien

Entwicklung der Arbeitslosenquote in Spanien (Quelle: Trading Economics)

 

„Die Arbeitslosigkeit ist gesunken, weil Leute das Land verlassen, weil immer junge Menschen ihr Glück im Ausland suchen. Oder weil die Leute einfach völlig desillusioniert das Handtuch werfen und sich gar nicht mehr registrieren lassen“, erklärt der spanische Ökonom José Carlos Díez in einem Beitrag des TV-Magazins Plusminus.

Immerhin, im letzten Quartal wurde erstmals ein kleines BIP-Wachstum von 0,1 Prozent erzielt. Spanien ist die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone. Ohne eine Erholung wirtschaftliche Spanien kommt die gesamte Haftungsgemeinschaft nicht auf die Beine.

„Die Wachstumsperspektiven in Spanien sind lächerlich. So jedenfalls wird die Arbeitslosenquote nicht sinken“, so Díez.

Plusminus Spanien

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Eingetragen von am 18. Jan. 2014. gespeichert unter Europa, Konjunktur, News, Politik. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

21 Kommentare für “„Die Wachstumsperspektiven in Spanien sind lächerlich“”

  1. Wichtig, im Hinblick auf das kleine Wachstum von 0,1 %, scheint mir die Tatsache, dass die Automobilproduktion aufgrund geringerer Löhne in Spanien innerhalb der EU zur Auslastungserhöhung zugunsten Spaniens verlagert wurde. Bereinigt man das BIP damit, wurde ein Minus von 0,5 % erwirtschaftet.

    Die Annahme, dass die EU mit einer Verbesserung der Kennzahlen Spaniens wieder auf die Beine kommt, ist ein Trugschluss, weil die Auslastung in anderen EU Bereichen dadurch sinkt ( innere Konkurrenz ).

    Die Spirale der Unterdeckungen dreht sich also Euro weit weiter. Ein EU Wachstum von rund 3,5 %, um zumindest die Verschuldungsspirale zum Stllstand zu bringen, ist in weiter Ferne.

    Sobald das neoliberale Drücken der Löhne und die Reduzierung von Sozialleistungen an der natürlichen Barriere der Lebensfähigkeit scheitert und die Proteste Überhand nehmen, wird der Laden auseinanderfliegen, denn ein China-Modell wird man in Europa ohne Bürgerkriege nicht durchsetzen können.

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    • Old Shatterhand

      Der Blick der Politik richtet sich auf die Europawahl. Seit 01.01.2014 wird alles schön geredet und schön gerechnet. Griechenland braucht angeblich kein drittes Rettungspaket mehr. Ich denke die können nur gemeint haben „vor den Wahlen“, weil ja noch das Zweite Rettungspaket läuft…! Irland, Spanien und Portugal haben sich in den letzten 2 Wochen so gut entwickelt, dass sie ab 2015 zahlende EU-Mitglieder werden wollen. Was uns hier serviert wird ist so dick aufgetragen, dass man sich ernsthaft die Frage stellen muss ob die Masse denn wirklich so verblödet ist und diesem Politiker-Geschwätz Glauben schenken könnte. Ich befürchte es ist so…

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      • @Old Shatterhand
        wenn man damit meint,dass man die Zinsen nicht bezahlt und den Kredit schon gar nicht, dann ist das mit dem Rettungspaket richtig.Da würde aber so mancher andere auch nicht in Insolvenz gehen, wenn er weder tilgen noch Zinsen bezahlen müßte.So mancher Häuslebauer wäre damit gut aus dem Schneider.

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        • Old Shatterhand

          Für Anaconda:
          Ihre Einstellung liegt auf meiner Wellenlänge. Deshalb möchte ich Sie um Ihre Meinung bitten über folgenden Sachverhalt:
          Ein Pater namens Lindsey Williams will wissen dass der IWF in Kürze eine „Globale Neubewertung der Währungen“ durchführen wird. Angeblich hätten diesem Vorhaben 204 Staaten zugestimmt. Dies soll für Anfang März 2014 geplant sein. Kann man solche Aussagen ernst nehmen? Wäre dies überhaupt technisch machbar ohne den Zusammenbruch der globalen Finanzwelt zu riskieren? Was meinen Sie dazu?

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          • @Old Shatterhand
            Sicher könnte der IWF eine Bewertungsanalyse veranlassen und auch durchführen.Doch mit welchem Ergebnis ? Dazu solte man wissen,dass der IWF der verlängerte Arm der FED ist.Und wenn einer der Chefs nicht spurt, wird er geschasst.Strauss Kahn (Der Zimmermädchen Dominique) wollte der FED ein wenig ans Bein pinkeln. Bisher war jedenfalls der IWF nur zu einem gut: Die Dividendenrendite der Bankaktionäre zu sichern. Beispiel: Argentien. Da gab man erst den Kredit und nachdem die Banken gerettet waren,zog man das Geld ab und ließ den Staat pleite gehen. Bei Griechenland hat man es etwas schlauer angestellt,aber im Prinzip ähnlich. Immer auf Kosten der Steuerzahler natürlich. Ich persönlich halte nicht viel vom IWF. Was meinen die anderen dazu ? Bin ich zu voreingenommen dem IWF gegenüber ?
            Übrigens, hier ist der gute Williams
            http://www.lindseywilliams.net/

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          • Old Shatterhand

            @anaconda
            Wenn der IWF im Auftrag der FED eine Globale Währungsneubewertung durchführen kann, dann kann dies zumindest nicht ausgeschlossen werden. Die Frage ist, mit welchen Auswirkungen bei einer spontanen Abwertung von Dollar und Euro gegenüber anderen Währungen um sagen wir mal 30% gerechnet werden muss.

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  2. „Wickelt endlich den Euro ab, noch ist Zeit (in der „Welt“).
    http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article123940239/Wickelt-den-Euro-ab.html
    Das ist doch mal ein Vorschlag…

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    • “Wickelt endlich den DOLLAR ab, noch ist Zeit (in der “Welt”).
      http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article123940239/Wickelt-den-DOLLAR-ab.html
      Das ist doch mal ein Vorschlag…

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      • @AE-35
        Das ist aber ein ziemlicher -0815-Vorschlag.
        Es bietet sich an, beide Währungen gleichzeitig abzuwickeln,
        und in der Übergangsphase werden nur noch Tauschgeschäfte
        akzeptiert, also 1 Paar Socken (gebraucht, aber in gutem Zustand),
        gegen 1 Ltr. Milch (neuwertig).

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        • @Comment-0815

          „Es bietet sich an, beide Währungen gleichzeitig abzuwickeln…“

          Nichts anderes war gemeint!

          „…in der Übergangsphase werden nur noch Tauschgeschäfte…“

          Tauschgeschäfte gab es zwar schon immer, doch vor dem Beginn der Geldwirtschaft war nicht die Tauschwirtschaft federführend, sondern die Gemeinwirtschaft.

          Sollte der Mensch, entgegen aller Prognosen, doch noch die geistige Reife erlangen, die er benötigt um das Joch der Geldwirtschaft abzuwerfen, dann wird er zu einer bestimmten Form der Gemeinwirtschaft zurückkehren.

          Alles andere bedeutet auf kurz oder lang den sicheren Untergang, wegen unumkehrbarer Unreife.

          Was glauben Sie, warum alle Naturvölker der Erde erst von den gold- und dann von den geldgeilen Eliten vernichtet wurden bzw. noch immer vernichtet werden? Weil die Allermeisten davon das Gegenmodell zu ihrem verkörpern, nämlich „alle für einen“ (Gemeinwirtschaft) anstatt „jeder für sich“ (Umverteilungswirtschaft).

          Wer anderes glaubt, weiß nichts und muss noch viel lernen bzw. dient, ob nun wissentlich oder unwissentlich, gar bestimmten Interessensgruppen.

          Um etwas Ähnliches, wenn auch unter ganz anderen Vorzeichen, ging es auch beim sogenannten WK2, Zitat:
          „Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mehr mitverdienen konnte.“
          Churchill zu Lord Robert Boothby, zitiert aus „Propaganda in the Next War“

          Doch zurück zu den Naturvölkern. Wussten Sie z.B., dass es nahezu bei keinem der nativen Völker Nordamerikas so etwas wie einen Häuptling gab? Das war eine Erfindung der damals ins Land strömenden weißen Raub- und Mordhorden, die sich einfach keine hierarchielose Gesellschaft vorstellen konnten.

          Typisch für uns obrigkeitshörigen Deppen, gelle? Immer schön Top-Down und voll auf die Fresse! Ja, dass lieben wir! Wir beten adeptisch die Pyramide an, weil sie die uns eingeprägte, also vertraute Gesellschaftsstruktur abbildet. Wie degeneriert wir doch alle schon lange sind, nicht wahr?

          „Das Land verkaufen? Warum nicht auch die Luft und das Meer? Hat nicht der Große Geist all das zum Wohl seiner Kinder erschaffen?“
          Tecumseh, 1768-1813

          Wie bitte wackerer Tecumseh? Luft und Wasser verkaufen? Aber bitte gerne, auch das haben wir mittlerweile schon geschafft. Nur zwei Dinge werden dabei immer weniger, nämlich Freiheit und daraus folgend die Individualität.

          Immer nur schön weiter so, bis es eben das, nämlich kein „Weiter so“ mehr gibt.

          Grüße
          AE-35

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  3. Lt. EUROSTAT ist die Gruppe der 25 bis 74jährigen bei 5Mio …. Alle zusammen sind 6 Mio – erfasste. Die gezeigte Rate ist korrekt für alle Arbeitslos gemeldeten. Die oben genannte Altergruppe is bei ca. 26%.

    Die Quote sagt in Spanien nichts mehr aus.

    Die Arbeitslosigkeit der Jungspanier bis 25 Jahre ist niedrieger als in den 80ern. Beobachte seit ca. 3 Jahren gut. Unter der Annahme, dass ein paar die Altersgruppe haben gewechselt und viele nicht mehr gezählt werden ist die Arbeitslosigkeit möglw. gleich hoch.

    So weit wird Eurostat nicht wegliegen von den offiziellen Zahlen die hier genannt sind. Zumal die Eurostat Daten aus dem November sind, kann durchaus, sei es Weihnachtsgeschäft, Auswanderung usw… ein wenig weniger Arbeitslosigkeit dokumentiert sein. Dei 4,7 Mio unterschlagen aber eine Million so ca.

    Die Quote der unter 25jährigen war konstant am Ende Aufwärtsbewegung bis der Abbau der älteren Arbeitnehmer, die Reduktion des Anspruchs auf Arbeitslosengeld wurde verkürzt, usw. vor 3 Jahren so ca….

    Die Veränderung nimmt sich aus wie bei er Weinflasche der Rückgang von ganz oben auf den unteren Rand des Kronkorkens.

    Möge Spanien erblühen … aber Verwüstung und Wüse stehen halt genauso in Zusammenhang. Heißt jetzt nicht, dass nicht Jobs wieder entstehen in Spanien usw… mal von der Güte Halbtag usw. abgesehen. Das muss mal nicht zwingend ’schlecht‘ sein an sich, aber 2 Halbtagsjobs machen keinen Ganztagsjob.

    0
  4. Man vergißt,dass Länder wie Spanien die nächsten 20 Jahre jährlich ein Wachsum
    höher als das von China benötigen würde, um aus der Misere zu kommen.Ein Wachstum von ein oder 2 % ist in etwa so, wie wenn einer mit 100 Kg Übergewicht jährlich 1- 2 Kg abnimmt.Da ist der früher tot als beim Normalgewicht angelangt.

    0
  5. Helmut Josef Weber

    Ich wohne seit 13 Jahren in Südspanien.
    Ich kann nur jedem empfehlen, der Spanien kennen lernen will, Menschen zu fragen, die hier ein Haus gebaut haben, eine Auto reparieren lassen haben, einen Kundendienstmonteur im Haus gehabt haben, bei einer Bank die einfachsten Devisen haben umrechnen lassen und mit Herzschmerzen 90 Minuten auf den Krankenwagen warten mussten.
    Spanien ist Afrika, schwärzestes Afrika, wo auch die Könige zur Elefantenjagt gehen, während das Volk hungert und die Regierenden sich mit Bestechungsgeldern vollstopfen lassen.
    Aber zahlt ruhig weiter, das Geld wird schon verbraten.
    Wir selber warten für unser selber gebautes Haus seit 2011 auf die Genehmigung des Erstbezuges.
    Wenn wir nach Monaten mal wieder nachfragen, sagt man uns, dass sich 2012 einige Gesetze geändert hätten und die kenne man noch nicht.
    Die Leute auf den Behörden kommen einfach nicht aus dem Quark.
    Beamtenmikado wird auf den Behörden in einer Endlosschleife gespielt; verloren hat, wer sich als Erster bewegt.
    Komödien könnte ich über die Zustände hier in Spanien auch in einer Endlosschleife schreiben, aber ich denke, es würde Niemand glauben. So etwas muss man ganz einfach mal mitgemacht haben.

    Viele Grüße
    aus Afrika
    H. J. Weber

    0
    • Old Shatterhand

      Für Helmut Josef Weber:
      Sie sind Ausländer und haben noch kein Bestechungsgeld bezahlt. Deshalb haben Sie die Genehmigung noch nicht bekommen. So einfach ist das.
      Ich habe 18 Jahre in Paraguay gelebt. Ich kenne die Brüder gany genau, die nicht anders sind als Paraguayer. ¡Son unos imbeciles, la majoria no quere trabajar y le gustan chupar la plata de los extranjeros! ¿No lo cree?

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    • @helut Josef Weber
      Als ich noch als Junger Mann öfters in Spanien war, damals noch unter Franko und seiner „netten Guardia Civil“ (Richtig nett waren die zu protestierenden Studenten !), hieß es manana oder so ähnlich, immer, wenn man etwas wollte.
      Die Jugend verdiente sich Geld mit Waschen von Autoscheiben an den Kreuzungen oder Zeitungsverkauf.Die meisten ohne Arbeit.Aber noch schlimmer war es in Portugal,richtig gruselig.
      Wer ein Grundstück kaufen will, oder sonst was von den Behörden will, kann sich auf ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang gefaßt machen.In Spanien niederlassen würde ich mich nur auf einem Schiff. Anker hoch und weg, wenn es hart kommt.

      0
      • Old Shatterhand

        @Helmut Josef Weber
        Anaconda hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Die sagen immer „mañana“, weil sie ihre Ruhe haben wollen. Man kann als Ausländer in spanisch sprechenden Ländern (also auch Lateinamerika) nur mit Bestechungsgelder etwas erreichen. Daran wird sich so schnell nichts ändern.

        0
    • @Helmut Josef Weber

      Tja Herr Weber, als weltläufig multikulturalisierter EU-Systembürger, müssen Sie sich eben in Integration üben. Wer A sagt, muss schließlich auch B sagen, oder?

      Oder es gilt: „Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war.“
      Bertolt Brecht

      Ist Letzteres der Fall, dann empfehle ich Ihnen schleunigst umzudenken und Ihre Zelte in Spanien abzubrechen. Schließlich wird sich Spanien und die Spanier nicht nach Ihren Wünschen richten, sondern Sie müssen sich an die dortigen Sitten anpassen bzw. diese sollten für Sie kein unüberwindbares Problem darstellen.

      Dass das in der BRD andersherum läuft, ist dem Sonderfall geschuldet, dass hier Völker von außen kommend auf eine völlig geschmacksneutralisierte graue, weil kulturell längst totgeweihte Masse treffen.

      Das dürfte sich in Spanien eben noch ein wenig anders darstellen. Und das finde ich gut!

      Grüße
      AE-35

      0
      • @AE-35
        Sicherlich wird man in Spanien sich niemals nach Deutschland ausrichten.
        Das ist ja das nette an der EU und dem Traum von den Vereinigten Staaten von Europa,den so mancher Politiker immer noch träumt.Wer über Deutsche Bürokratie meckert,kennt die Spanische nicht und wer hier übers Gesundheitssystem schimpft, kennt das Skandinavische oder Englische nicht.Aber man mußte ja die Länder unbedingt mit einer Währung ausstatten.Da kann die Troika noch so oft nach Athen reisen, das deutsche Steuersystem kommt dort nie.
        Und solange Deutschland den Zahlmeister spielt, spielen diese Länder auch auf dem Kasperletheater mit.Sie sind auf einem guten Weg,sagt Herr Schäuble.Auf dem guten Weg sind in der Tat die PIIGS Länder, nämlich auf dem Weg, gepflastert mit unserem guten Geld.

        0
      • Helmut Josef Weber

        Hallo AE-35
        Da haben Sie völlig Recht.
        Wir haben uns auch schon umgestellt, denn das Leben ist hier auf dem Lande, in den Bergen über Málaga, ist wunderschön.
        Zum Beispiel sollte man aber nie, wenn die Ampel gerade auf Rot springt eilig bremsen, denn der Hintermann und auch noch der dritte und vierte geben in diesem Moment gerade Vollgas, um auch noch über die Kreuzung zu kommen.
        Verkehrsregeln werden nur als unverbindliche Empfehlungen angesehen.
        Steuerhinterziehung unter ca. 100 TSD jährlich, ist keine Straftat.
        Daher ist die Zeitungsannonce „verkaufe Grundstück gegen Schwarzgeld“ nur eine Aufforderung zu einer Ordnungswidrigkeit und daher nicht strafbar.
        Ich habe meinen Steuerberater gefragt, ob wir ein zweites Haus besser über eine SEL (GmbH) vermieten können oder privat.
        Antwort: Warum vermieten Sie es nicht schwarz?
        Hier auf dem Lande sind alle arbeitslos, aber Niemand ist ohne Arbeit.
        Als wir einen legal in Spanien lebenden Bolivianer legal einstellen wollten, sollten wir der Sozialbehörde per Escritura nachweisen, dass wir ein Grundstück haben, per Grundbuch nachweisen das wir ein Haus haben und die Einkommensteuererklärung vorlegen, das wir genügend Geld haben, den Mann zu bezahlen. Nun arbeitet er schwarz bei uns, denn ich bekomme nur eine Minirente und die Edelmetalle, die ich seit 1986 ansammle, bzw. deren Wertsteigerung, erzeugt kein Einkommen.
        Daher haben wir für die Sozialbehörden zu wenig Einkommen.
        ***Dieselbe*** Sozialbehörde hat meine Ehefrau (eingetragen als Bäuerin) und mich, für 140,00 Euro krankenversichert und meine Ehefrau Renten zwangsversichert.
        Meine Ehefrau bekommt nach 15 Jahren Beitrag eine Rente von etwa 14 x 650,00 Euro jährlich.
        Da kann ein deutscher Renten-Einzahler nur von träumen.
        Und dieselbe Sozialbehörde zahlt für mich (seit 8 Jahren) monatlich etwa 4.000,00 Euro an Medikamenten gegen Leukämie.
        Das kann nicht funktionieren.
        Wir haben auch eine sehr schöne Nachbarschaft; alles Spanier in unserem Alter (über 60) denn die jungen Leute sind alle weggezogen.
        Außerdem ist die andalusische Freundlichkeit (auch auf Behörden) nicht zu übertreffen.
        Aber die Behörden kommen und kommen nicht hoch mit den „Hufen“.

        Viele Grüße
        H. J. Weber

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        • @Helmut Josef Weber
          Spanien wird nicht untergehen, es wird spanisch bleiben wie immer, mit allen Schwächen und allen guten Seiten.Nur Deutschland wird es erwischen, wenn man weiterhin glaubt, alle müßten sich nach uns orientieren, besonders an denen, die ständig das eigene Nest beschmutzen.In Bälde wird es in Spanien wieder eine Peseta geben
          und keinen Euro und keine EU Vorschriften.So wie es schon immer war.
          Das überbordende Sozialwewesen wird auf den Müll der Geschichte geworfen.
          Spanien muss nicht schlecht sein,vorausgesetzt, man arrangiert sich und vergißt die deutsche Mentalität, wie Gründlichkeit und Obrigkeitshörigkeit.Und Pünktlichkeit kann man gleich dazu auch vergessen.Komme ich in Spanien an, packe ich die Uhr gleich in den Koffer bis zur Abreise.Ist das nicht toll ? Keine Termine,keinen Stress.

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  6. @Old Shatterhand
    Sie haben gefragt,was passieren würde,wenn der Dollar 30 % abwerten würde. ?
    Das gab es schon mal.1970 wurde im US Kongress genau das gefragt.Antwort des Schatzmeisters: das würde keine Sau in den USA interessieren.Denn der Dollar ist unsere Währung und der anderen Länder Problem.Ob das mit dem Euro auch so ist,bezweifle ich,denn der ist noch zu jung und nicht gefestigt.
    Doch heute ist es anders:Alle Währungen dieser Welt befinden sich im Welt-Währungs-Krieg.Wertet der Dollar und der Euro um 30 % ab, werten morgen die anderen um 40% ab.Wie:Man druckt einfach.Das ist ja das Schöne am Fiat-Money.Es läßt sich beliebig drucken und damit abwerten zugunsten des Exports.Wielange soetwas gut geht,wenn es alle machen ? Gott alleine weiß,aber irgendwann muss man ein paar Nullen streichen,sonst kann keine Hausfrau mehr einkaufen.Einfach aus 1000 EUR einen Neu-Euro machen und weiter gehts mit der Druckerei.Irgendwann haben Sie aus einer Billion einen neu Euro usw.Zahlen sind ja nach oben offen.Der polnische Sloty hat es jüngst schön vorgemacht.Aus einer Million alten Sloty wurden glaube ich 100 Neue Sloty.Und ? Polen ist nicht verloren gegangen.

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