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Edelmetallkurse: Großer Befreiungsschlag bei Silber

Wie bei Gold haben sich die charttechnischen Perspektiven auch für den Silberpreis in den letzten Tagen stark aufgehellt.

Alleine am gestrigen Handelstag stieg der Silberpreis um gut 5 Prozent. Am heutigen Mittag (12 Uhr) kostete die Feinunze Silber 35,40 Dollar (24,96 Euro). Seit dem Zwischentief bei 29,65 Dollar Ende September holte Silber damit sogar 19 Prozent auf. Dabei hatte Anfang Oktober sogar der Bruch des steigenden 12-Monats-Trends gedroht.

Mit der jüngsten Kursrally hat der Silberchart zahlreiche Widerstände überwunden, zuletzt die wichtige Barriere bei 33,78 Dollar (Zwischentief vom 2. Juli).

Silberpreis in US-Dollar, 1 Jahr

Sollte der Kurs von 35,05 Dollar nun auf Tagesschlussbasis überwunden werden, dann ist ein schneller Anstieg bis zur nächsten Haltezone um 37,88 Dollar wahrscheinlich. In weiteren Stufen über 40,05 Dollar und 43,63 Dollar könnte es im Anschluss Richtung der alten Jahreshöchststände weiter vorangehen. Kurzfristige Unterstützungen: 33,78 Dollar, 32,31 Dollar.

Ausblick: Weiter beobachten muss man das nun entstehende symmetrische Dreieck (schwarze Linien). Sollte demnächst der Ausbruch oberhalb von 40 Dollar erfolgen, dann bahnt sich womöglich eine wahre Kursexplosion in den folgenden Monaten an. Plus 60 Prozent wären aus charttechnischer Sicht mittelfristig drin.

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Eingetragen von am 28. Okt. 2011. gespeichert unter Charttechnik, News, Silber, Silberpreis. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

10 Kommentare für “Edelmetallkurse: Großer Befreiungsschlag bei Silber”

  1. Helmut Josef Weber

    Junge, Junge—sieht ja aus wie das Strickmuster meiner Frau.
    Für mich, als physischen Besitzer ist das nichts.
    Jedenfalls jetzt nicht, sondern erst in etwa 7 Jahren, wenn ich in meine Mini-Rente gehe.
    Dann interessiert mich, wie viel ich habe.
    Viele Grüße
    H. J. Weber

    0
    • @Helmut Josef Weber
      Das ist nur die Charttechnik, die kann man auch mit schwarzer Magie vergleichen oder Kartenlegen.Die stimmt so ungefähr wie die Wetterprognose für das nächste Jahr.Also keine Bange wegen der Rente und der Elliot Wellen.
      Niemand weiß was die Zukunft bringt. Meistens ist es andersrum.Gefährlich ist es,wenn alle meinen, es läuft super (Wie heißt es noch in der Griechischen Sage, als der König, war es Krösus,? dem Besucher sagt, gestehe dass ich glücklich bin.Und da wendet sich der Gast mit Grausen…..weil die Götter neidisch werden). Kann gut sein, dass in ein paar Jahren alles vergessen sein wird und die Party zu neuen Hochtouren aufläuft.
      Trotzdem, auch wenn man sehr vorsichtig fährt, niemand fährt ohne Sicherheitsgurt und Kasko Versicherung auch nur zum Bäcker um die Ecke.
      Das ist der Preis für die Sicherheit, die Sicherheit der Edelmetalle.

      0
  2. @anaconda – muss denn das sein? Jedesmal wenn Leute über Charttechnik sprechen – ganz besonders wenn sie keine Ahnung davon haben… könnte ich aus mir herausgehen und sich daneben stellen.

    Charttechnik ist ein sehr gutes Werkzeug, mit Elliott, ziemlich präzises Werkzeug. Beides hilft den Investoren Emotionen abzulegen. Und das ist sehr wichtig! Der Charttechniker weiß, es stehen tausende Anlageinstrumente zur Verfügung und nicht bloß nur zwei, die er nutzen kann.

    Erkläre mir bitte einer, was Euch denn so sicher macht, daß Gold und Silber alternativlos sei? Ich denke das NICHT. Ich besitze zwar beides, bin zu 95% dorthin investiert. Aber ausgerechnet Gold und Silber handle ich überhaupt nicht nach charttechnischen Maßstäben! Die Optis, Zertis aufs Gold/Silber dann aber schon!

    0
    • @engelpol
      Sorry,wollte niemandem zu nahe treten. Übrigens auch Dirk Müller von cashkurs.com ist ähnlich kritisch zur Charttechnik wie ich.
      Doch, Gold und Silber ist alternativlos, leider:
      Warum: Beide haben keinen Drittschuldner,sind kein Versprechen auf irgendetwas, haben kein Bonitäts , Emittenten oder Kontrahentenrisiko und können nie pleite gehen. Sie sind bereits eine Ware während Optis und Zertis
      aber auch Aktien,Anleihen,Giralgeld und letztlich,wenn in geringerem Maße auch Bargeld, das nicht ist und nie sein wird.
      Staaten können pleite machen,Firmen können das auch,Fonds dito,Geld kann eingezogen und für ungültig erklärt werden,Herausgeber von Optis und Zertis können den Lehmann machen.Aber Gold in meinem Besitz kann das eben nicht !
      Aber sie haben Recht in Bezog zu den anderen Anlagen,da ist Charttechnik nicht zu schlecht als zusätzlicher Ratgeber.Aber verzeihen Sie,dass manchmal darüber etwas gelästert wird.

      0
  3. @Engelpol & anaconda. Ein Stück Land besitzen! Kein großes, sondern eines das ausreicht, zur Not eine kleine Familie zu ernähren. Der Garten meiner Sippe ist 0,5 Hektar. Hab‘ Äpfel geerntet in Mengen und verschenke sie gerade an Leute, denen der Frost die Blüte vernichtet hat. Ansonsten viel Silber (mit oder ohne Charts) und auch etwas Gold. Das können einem zur Not aber auch schwarze und gelbe Sozialisten wegnehmen. Wie zuviel Land. Hab 1998 (AWD sei Dank) 30.000 Mark (+5% Agio) in einen geschl. Immobilienfonds in Bayern investiert. Bekam vor kurzem mit, daß alles im Eimer ist. Hätte ich damals bloß Krügerränder gekauft – möchte mich am liebsten in den eigenen Hintern beißen.

    0
    • Ein eigenes kleines Grundstück mit einem kleinen Haus,welches keine Begehrlichkeiten bei der Obrigkeit weckt,keine schlechte Idee. Nur kostet das viel Arbeit und man trennt sich nachher so schwer von dem Häuschen, wenn es einmal soweit ist.Es gibt auch Leute,die kaufen sich ein Boot und lichten den Anker.Es gibt viele Möglichkeiten.Nun wegen der 30 T DM,was solls,hinterher ist man immer klüger.Wenn Sie ein Auto kaufen ist das nach 2-3 Jahren auch den gleichen Betrag weniger wert.Jedenfalls der Mercedes Benz. 25 Jahre meines Lebens war ich in der Privatfliegerei engagiert,davon hätte ich leicht 4 Häuser kaufen können.Weg ist weg.Den Flieger mußte ich zuletzt verkaufen, weil das Finanzamt hinter mir her war, die können es nicht haben, wenn einer in die Luft geht.Live is live und das letzte Hemd hat keine Taschen. Was heißt, man kann nichts mitnehmen. Wer ständig nur negativ denkt und grübelt, verliert am Ende alles.

      0
  4. Seit meiner letzten Wortmeldung vor einer Woche haben die Edelmetallpreise wie prognostiziert rasant angezogen. Mit meinem Kauflimit 1630 USD für Gold und 30 USD für Silber wird es wohl vorerst nichts. Nichts desto trotz: die Edelmetalle sind inflationsbereinigt nach wie vor unglaublich billig!!! Das gilt im übrigen auch für die Minenunternehmen.

    Jetzt beginnt die Aufholjagd nach der diesjährigen Korrektur und die wird uns noch viel Freude machen!

    In der bisher neunjährigen Goldhausse gab es insgesamt 9 Korrekturen von durchschnittlich 20 %, davon hat nur eine, nämlich die von 2008 mit 7 Monaten länger als 2 Monate gedauert.

    An der Börse wird nicht zum Einsteigen geklingelt, hier schon! Und bedenken Sie: der kluge Bauer kauft seinen Strohhut im September.

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    • Bei Gold geb ich Dir voll Recht. Es ist ein Indikator wie es um das Fiat-Geldsystem steht und da gehts jetzt nach einer Korrektur, die zu erwarten und Gesund war, wieder in die Höhe. Bei Silber sehe ich das allerdings etwas anders. Silber ist, solange der Laden noch eingermaßen läuft, für Spekulanten und Händler eher ein Industriemetall und wird seine Funktion als Inflationsschutz, Tauschmittel oder wie man es nennen will erst IN einer Krise oder unmittelbar davor offenbaren.

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      • Teilweise richtig, es
        kommt – wie Du sagst – auf die Sichtweise an. Silber hat m.E. ein gegen Gold wesentlich höheres Wertsteigerungspotential, da es Geld und Industriemetall ist.

        Die Geschichte mit den seltenen Erden – die ja eigentlich gar nicht so selten und in Wirklichkeit Metalle sind – kennst Du: China hat ein Monopol, der Rest ist bekannt. Und das gleiche wird mit Silber passieren.

        Silber wird geographisch gesehen nur in bestimmten Gesteinsformationen und dann auch nur als Beiprodukt zu anderen Metallen gefunden. Was viele nicht wissen ist: Silber ist wertbereinigt wesentlich seltener als Gold, die meisten gehen vom Gegenteil aus.

        Silber ist für zahlreiche Industrien weltweit unentbehrlich, die Anwendungsbereiche nehmen fortlaufend zu. Die müssen kaufen, zu jedem Preis. Die Horter ( u.a. Silber – ETF`s ) spielen aktuell nur eine Nebenrolle, anders als 1980 mit den Gebr. Hunt.

        Aber sie werden wiederkommen, m.E. noch in diesem Jahr, spätestens 2012.

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  5. Da Silber außer seinem monetären Charakter auch noch industriell nachgefragt wird (im Gegensatz zu Gold) ist hier die Volatilität wesentlich höher. Silber kann sehr schnell im Preis steigen -in teilweise unvorstellbare Höhen- aber ebenso schnell wieder sinken. 7% rauf und runter in einer Woche, durchaus möglich. Man sollte beides haben, meist gleichen sich die Beiden aus und auch, um nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden, wenn es mal plötzlich rauf geht. Nearco hat recht, Silber gibt es weniger als Gold, aber dafür ist der Silbermarkt auch sehr klein und für Spekulanten ideal (siehe Gebr. Hunt).
    Der Börsenguru Kostolany sagte schon vor über 30 Jahren: Meine Familie lieb ich sehr, Gold und Silber noch viel mehr…….

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