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Edelmetallmesse 2017: Stimmen und Stimmungen im Video

In der aktuellen Ausgabe von pro aurum TV berichtet der deutsche Edelmetallhändler von der vergangenen Edelmetall- und Rohstoffmesse in München. Dirk Müller, Folker Hellmeyer, Ronald Stöferle und Prof. Max Otte kommentieren die aktuelle Marktlage.

Vergangene Woche fand in München die alljährliche Edelmetall- und Rohstoffmesse statt. Der deutsche Edelmetallhändler Pro Aurum hat über seinen PR-Kanal „pro aurum TV“ Stimmen und Stimmungen zur aktuellen Lage auf dem Gold- und Silbermarkt eingefangen.

Pro-Aurum-Geschäftsführer Mirko Schmidt äußert sich zur aktuellen Geschäftslage. Dirk Müller (Cashkurs.com) sagt zum aktuellen Wirtschafts- und Börsenboom: „Wir feiern eine Gartenparty direkt auf der San-Andreas-Spalte“.  Folker Hellmeyer (Bremer Landesbank) ist der Meinung: „Fast alles was in den USA an Wirtschaftsleistung entsteht, ist nur Kredit. Wir haben heute höhere Hebeleffekte von Kredit zu Einkommen als vor 2007“.

Ronald Stöferle (Incrementum AG) dämpft im Hinblick auf steigende Aktienmärkte und sinkende wahrgenommene Risiken die Erwartungen in Sachen Edelmetalle: „Die Leute erwarten im Moment zu viel vom Gold“. Prof. Max Otte wettert gegen Exchange Traded Funds: „Ich erhalte ständig irgendwelche Mails von ETF-Konferenzen. Da ist eine riesen Blase in Bewegung. Die Leute werden nicht aus ETFs herauskommen, wenn es mal wieder rappelt.“

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Eingetragen von am 8. Nov. 2017. gespeichert unter Deutschland, Gold, Goldpreis, Handel, News, Videos. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

26 Kommentare für “Edelmetallmesse 2017: Stimmen und Stimmungen im Video”

    • @0177translator
      Es werden eben weniger deutsche Produkte in Italien und Griechenland gekauft.
      Auch wenn man noch soviel schreit, der Export brummt.

      • @0177translator und Taipan
        das würde mich auch sehr interessieren, was da passiert ist.
        Dass weniger gekauft wird, erklärt nichts. Darüber hinaus betreffen die Salden hauptsächlich Spanien und Italien.

        • Vor einem halben Jahr oder so hat Mario Draghi seinen eigenen Landsleuten erklärt, daß im Fall eines Austritts Italiens aus der Eurozone, der damals heiß diskutiert wurde, die Target2-Verbindlichkeiten Italiens sofort fällig wären. Diese beliefen sich damals (Deutschland und anderen gegenüber) auf 300 Mia. Euro. Das Thema Austritt war daraufhin weg von der Tagesordnung.

          • @0177translator
            Zwischen Verbindlichkeiten haben und bezahln wollen oder können, ist es ein himmelweiter Unterschied.
            Wenn Sie genug Verbindlichkeiten bei der Sparkasse haben, werden sie immer freundlich begrüsst und zum Geschäftsessen eingeladen. Auch wünscht man Ihnen immer gute Gesundheit.
            Glauben Sie nicht ?
            Ausprobieren. Ab einer Mio gehts los.Sie können auf dem Privatparkplatz der Bank den Porsche abstellen.

            • @Taipan
              In Osteuropa kommen zu Dir ein paar kräftige Buschen in schwarzer Lederjacke vom Inkasso-Team Moskau. Als Tilgungs-Motivatoren.

  1. Es ist schon erstaunlich, welche Notenbankkräfte da am Werk sind. Nach Börsenschluss und Handelschluss werden Aktien des Dax gekauft und Goldderivate verkauft. Nur der geneigte Anleger darf das nicht.
    Ein weiterer Grund, sich dem Papiercasino fernzuhalten. Denn das Casino spielt mit gezinkten Karten.

    • @Taipan Ich wundere mich auch jeden Tag aufs neue wie die Blase immer weiter aufgebläht wird. Sobald auch nur die geringste Gefahr auftaucht das die Kurse fallen könnten drehen sie sofort ins Plus, und wie! Das merkt doch eigentlich ein Blinder…;-) Für mich gut…shoppen bis das Konto raucht!;-)))

      • @sauriger
        Kann man, Schulden machen bis zum Exzess, das Buch „ Der Gläubigerschreck „ lesen, EM und Valuten auf die Seite räumen und sich mit der Privatinsolvenz beschäftigen. Am besten noch schnell im UK.
        Nur, man muss das vorher genau planen und zielstrebig verfolgen.Mit Anwalt und Steuerberater.
        Mein Ziel für 2018: Privatinsolvenz.
        Spässchen aus.

  2. Strukturelle Schwäche des Dollars, die Veränderung der globalen Wirtschaft durch aufstrebende Länder unter Führung Peking und Russland, die 64% der Weltwirtschaft ausmachen, mit Akkumulation von Gold durch deren Zentralbanken sowie Abwendung vom US basierten System und die Blasenbildung an den Aktien-und Finanzmärkten sind sicher bereits gute Gründe physisches Gold im Portfolio zu halten. Sicher 10%, besser deutlich mehr. Denn die Aktien-und Finanzmärkte werden ganz sicher wieder volatiler und dann kann sich der Kleinanleger kein Gold mehr leisten.

    • Immer noch nicht wird ein Faktum diskutiert.
      Es ist offensichtlich, daß das System am Abgrund entlang schlittert. Der gesamte Markt ist schon totalitär manipuliert. Bargeldverbot schreitet voran, Maasregeln allerortens. Das Regime Merkel D/EU ist wachsend diktatorischer, vom Volkswillen weit entfernt. Ferngesteuert!
      Ergo, ist eine DiktaturTotal Orwell 2.0 im Köcher. Durch diese wird die „Rasur“ aller Marktteilnehmer vorbereitet. 0,001 % gegen 99,999% (Wir) Der „re-set“ kommt durch durch die absolute Totalität. Der Enteignungszyklus, die früher nur durch Kriege, stattfand.
      Die schlechte Nachricht: Durch die totale virtuelle Kontrolle wird auch AU/AG unterdrückt werden können. Aus, dem Wertespeicher der sog. 5000 Jahre Tradition. AU/AG ist nicht mehr fungibel und wird zur „commodity“. Das ist die Neuerung, die von den privilegierten „Marktaffen“ nicht erkannt wird. Es geht nicht mehr um das, schon, tote Schuldgeldsystem, sondern nur um die Macht der 0,001%, wobei die Meisten nicht erkennen, daß sie NICHT dazu gehören!

  3. Ich fand: “ bei derzeitigen Produktionskosten von 878 USD/ Unze haben wir ein derzeitiges Limit (stark fallend), bis zu dem der Goldpreis ohne Verwerfungen fallen kann.“

    Ist das richtig?

    • @hans

      Die Bergbaukosten wurden bis in die 1990er Jahre stark unterschätzt. Unternehmen würden in ihren Abschlüssen „Cash-Kosten“ ausweisen, die die Kosten messen, die speziell mit der Gewinnung von Gold aus dem Boden verbunden sind. Diese Kosten beliefen sich je nach Standort der Mine auf $500 bis $800 USD pro Unze. Aber diese Bargeldkosten scheiterten daran, die Kosten für die Führung einer Firma, den Kauf und die Reparatur von Ausrüstung, die Einhaltung von Umwelt-Vorschriften und dergleichen zu berücksichtigen.

      Eine neue Metrik wurde seitdem vom World Gold Council entwickelt, um die „all-in sustaining costs“ des Goldabbaus zu melden. Diese Zahlen besagen, dass die Kosten für die Gewinnung einer Unze Gold tatsächlich über $1.000 USD pro Unze liegen und damit deutlich über den oben genannten Zahlen liegen.
      Und da Gold derzeit bei knapp über $1.275 USD pro Unze gehandelt wird, erklärt dies, warum Bergbauunternehmen weniger als hervorragende Gewinne erzielt haben.“

      Quelle:

      • 1.
        Für mich als ehemaliger CEO ist die Darstellung im Link nachvollziehbar – bis auf eine Sache: „After authorities determine that the site has been successfully returned to a natural state, the mining company may relinquish its lease, and therefore its liability, for the area“; es geht ja wohl hier um die Renaturierungskosten. Es ist unseriös, die hier einzustellen, weil an Kostenanteil je Unze = Summe Renaturierungskosten/Summe aller geförderten Unzen (auch der zukünfitgen);

        2.
        Eine Berechnung eines Jahres: Summe aller Kosten / Summe Unzen ist sehr stark von Schwankungen versehen; wir hatten ein Produktionsvermögen von 400 Mio. Da waren so viele Maschinen, Anlagen, Einrichtungen, dass die Schwankungen gering waren. Je niedriger die Anzahl Maschinen, Anlagen, Einrichtungen, je höher die Schwankungen. Bleibt eigentlich nur übrig einen GDA zu nehmen.

        3.
        Auch in dem Link wird nicht das widergespiegelt, was für den Endkunden dann den Schalterpreis einschätzen könnte: Nähme man an, die in dem Link dargestellten Kosten wären die, die erforderlich sind, um einen Barren schmelzen oder eine Münze zu drucken. dann würde immerhin der gesamte Vertriebsweg fehlen, dann würden die Aufwendungen an Verkaufskosten (Personal, Inventar, Immobilien, Versicherungen …) fehlen. Ich will damit sagen, was an den Börsen preislich gehandelt wird, deckt nicht den gesamten Prozess ab.

    • @Hans
      Nein
      Das Iphone X kostet weit über 1000 Dollar.
      Die Produktionskosten 350 Dollar.
      Meinem Sie, dass das Iphone X von Apple bis Weihnachten auf 350 Dollar fallen kann ?
      Produktionspreis und Verkaufspreis sind Äpfel und Birnen.
      Übrigens liegen die Profuktionskosten bei 1200 Dollar.
      800 waren mal vor 20 Jahren,als die Butter noch ne Mark kostete.

  4. Alle reden vom Bitcoin als „zukünftigen sicheren Hafen, wie einst Gold“:
    Thiel sagte bei einer Technologie-Konferenz in Riad laut CNBC: „Genau wie Gold ist es ein Wertspeicher. Wenn Bitcoins einmal das Cyber-Äquivalent zu Gold sein werden, haben sie noch jede Menge Potenzial.“
    Was er und viele andere nicht sagen: Man kann und sollte sich gleich in Gold absichern. Denn anders als bei Cyper-Währungen hat der Staat darauf keinen Zugriff, wenn man alles richtig macht.
    Bei Bitcouns hat man niemals die alleinige volle Kontrolle über sein Eigentum!

  5. in den USA kommen heute Zahlen aus dem schwer angeschlagenen Einzelhandelssektor:
    https://finanzmarktwelt.de/videoausblick-flash-crash-beim-nikkei-73378/

    Entscheiden die Zahlen über Aus- bzw Fehlausbruch ? je nachdem, wie sie zurecht geruckelt werden ?

    • Das ist kein problem, wird alles so hingedreht wie die es brauchen. Die kleinen sind immer noch ärmere Schweine und die großen…naja das kennen wir ja!

      • @sauriger
        Zur Zeit redet die komplette Presse mal nicht vom Fussball, sondern vor der Börsenkorrektur. Als sei es der Weltuntergang, Keine Schadenfreude wie beim Gold.Kein raten, von Aktien lieber die Finger lassen. Ganz im Gegenteil.
        Ja, die Kleinen sind immer die armen Schweine.
        Aber mit genügend EM unter dem Hintern dann aber auch wohlhabende arme Schweine.Mit einem süffisanten Grinsen im Gesicht.
        Denn seit Menschengedenken gab es noch nie einen armen Gold-Taler Besitzer.
        Ob es arme Bitcoin Besitzer mal gibt, wird sich nach 5000 Jahren erst mal zeigen.

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