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EIB – Euro-Retter ziehen neues Geldkaninchen aus dem Hut

Die Europäische Investitionsbank in Luxemburg wird über Steuergelder finanziert.

Die schwedische Regierung hat die Europäische Investitionsbank (EIB) als potenziellen Bankenretter ins Gespräch gebracht. Am Ende werden auch hier wieder nur neue Schulden gemacht, für die am Ende der Bürger zahlt.

Jetzt ist es raus: Trotz mehrfach positiv verlaufener „Stresstests“ haben europäische Banken einen Rekapitalisierungsbedarf von „bis zu 200 Milliarden Euro“. Das bestätigen nun auch Politiker aus Brüssel, nachdem man vor Wochen noch entsprechende Andeutungen der IWF-Chefin Christine Lagarde von sich wies.

Als neuen Geldgeber in der EU-Schuldenkrise zaubern Politiker jetzt ein neues Kaninchen aus dem Hut. Kennen Sie die Europäische Investitionsbank (EIB)? Sie soll kapitalknappe Banken mit Liquidität versorgen, lautet nun ein Vorschlag aus Schweden.

Wer oder was ist die EIB? Es handelt sich um ein Finanzinstitut, das bereits seit 1958 existiert. Die Bank gilt als Finanzierungsinstrument der Europäischen Union.  Es ist somit ein „Spielzeug“ Brüssels, das Kredite und Bürgschaften an öffentliche und private Institutionen vergibt.

Ihre Mittel beschafft sich die EIB über Anleihen am Kapitalmarkt und von den EU-Mitgliedsstaaten, die gemäß ihrer ökonomischen Leistungsfähigkeit, Anteile an der EIB zeichnen. Ihr Vorsitzender ist Euro-Gruppe-Chef Jean-Claude Juncker.

Ergo: Wenn die EIB mit Kapitalhilfen einspringt, dann sitzt am Ende der Nahrungskette erneut der Bürger. Auch der Einsatz der EIB erfolgt durch die Aufnahme neuer Schulden. EFSF, ESM, EIB  oder wie man das Krisen-Vehikel am Ende nennt, alte Schulden werden mit neuen zugekleistert. Zu einer anderen Politik sind die Euro-Retter nicht in der Lage.

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Eingetragen von am 6. Okt. 2011. gespeichert unter Banken, Euro, Europa, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

3 Kommentare für “EIB – Euro-Retter ziehen neues Geldkaninchen aus dem Hut”

  1. Nun Ja,die USA machts vor.Dort ist es auch üblich mit der einen Kreditkarte die Schulden bei der anderen zu begleichen.Jeder Bürger hat so 10 Kreditkarten.
    Man kann das auch schwarzer Peter Spiel nennen.Doch einmal ist jedes Spiel aus.
    Erst dann zeigt sich,was die wahren Werte sind.Plastikgeld,Giralgeld etc wird es sicher nicht sein !

  2. Unser-Finanzsystem.de

    Die USA machen es durch die FED aber nicht so intransparent wie die EU. Der normale Bürger kann sich doch die Abkürzungen der ganzen Bad-Banks und Rettungsfonds gar nicht merken und interessiert sich deswegen nicht dafür. Ist doch alles viel zu kompliziert. Ob das von oben nicht so gewollt ist?

  3. Jedes neue Instrument, Institution erfüllt nur einen Zweck – noch mehr Schulden zu machen, die halbwegs legal “ dem Volk untergejubelt“ werden.

    Das sollte man grundsätzlich sich vor Augen halten. UND DAS IST VON OBEN SO GEWOLLT. Sie haben einfach keine Wahl mehr.

    Und was dem Bürger angeht: solange er Schulden macht, solange er Geld anspart – trägt er das Ausfallrisiko.

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