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Einbruch bei Chinas Goldproduktion

Wenn China weniger Gold fördert, muss das Land bei konstanter Nachfrage mehr Gold importieren (Malp – Fotolia.com).

Laut den Zahlen des Marktforschers GFMS ist die chinesische Goldproduktion im ersten Halbjahr um 9,8 Prozent zurückgegangen. Auch für den Rest des Jahres werden schwächere Förderzahlen erwartet.

China hat im ersten Halbjahr dieses Jahres 207 Tonnen Gold gefördert. Das geht zumindest aus Daten hervor, die der Marktforscher GFMS in dieser Woche veröffentlicht hat.

Die chinesische Goldproduktion wäre damit gegenüber Vorjahr um 23 Tonnen oder 9,8 Prozent zurückgefallen.

GFMS nennt folgende Gründe für den deutlichen Rückgang: Im ersten Quartal sei die Förderung aufgrund von Produktionspausen während des chinesischen Neujahrsfestes niedriger ausgefallen. Im zweiten Quartal hätten sich die neue Umweltauflagen negativ auf die Goldproduktion ausgewirkt. Der chinesische Raffinerie-Output an nicht-eisenhaltigen Metallen sei im zweiten Quartal um 30 Prozent gefallen.

Der GFMS erwartet auch für das dritte Quartal einen Rückgang der chinesischen Goldproduktion, das Gleiche gilt für das Gesamtjahr 2017.

Diese Entwicklung ist auch für den Gesamtmarkt bedeutend. Denn wenn China selbst weniger Gold fördert, muss das Land bei gleichbleibender oder steigender Nachfrage mehr Gold importieren.

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Eingetragen von am 31. Okt. 2017. gespeichert unter Asien, China, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

11 Kommentare für “Einbruch bei Chinas Goldproduktion”

  1. Es wird weniger Gold gefördert, es wird mehr Gold importiert, es wird mehr Gold von Kleinanlegern gekauft, liest man überall.Wie lange noch, schafft man es, den Goldkurs zu manipulieren?

    • @saulus
      Und das bedeutet letztendlich, Gold wird knapp, die Vorräte gehen zu Ende.
      Und die sogenannten Kleinanleger wie ich, die kosten das aus.Nichts wird verkauft, es wird gehortet bis die Maus quietscht.
      Da werden auch alle Apelle nichts nützen, wie gebt Gold fürs soziale Gewissen, für die Zukunft des Staates oder weils verboten ist, Gold zu besitzen und ähnlichen Quatsch.
      Denn dann nämlich erst recht.

  2. Ich habe auf Kraken.com einfach mal 500€ für Ethereum ausgegeben.
    Es wird einem ja empfohlen sein Portfolio weit zu streuen ;)
    Mal schauen wo die Reise in Zukunft mit den Bitcoins und Ethereum hingeht.
    Natürlich bleibe ich bei meinem physischen Gold :)

    • Ethereum, gute Wahl !

    • Sie sollen alle glücklich werden, diesmal ist alles anders;-) bestimmt sogar! DAX, DOW, Bitcoin…ich bin mir sicher dass in 6-18 Monaten die Boerse in den Medien verflucht wird, incl. Bitcoin. Und dann die Frage aller Fragen Sicher sein wird- wie konnte das nur passieren…;-)))?

  3. Klapperschlange

    Wenn – wie oben berichtet – in China’s Gold-Produktionsstätten „eingebrochen“ wurde, dann doch sicherlich mit dem Ziel, Gold zu klauen.

    Ich vermute, daß „sʞɔns-uɐɯploƃ“ dahinter stecken: immer dann, wenn ein erheblicher Engpaß im Goldmarkt feststellbar war, haben sie entweder Gold aus Venezuela oder der Ukraine „entwendet“.

  4. Angesichts der Tatsache dass die bei jetzigem Preis abbauwürdigen Erzreserven Chinas noch ca.für lumpige 4 Jahre reichen wird da auch keine Steigerung mehr kommen.

  5. Die Begründung des GFMS, warum die Goldförderung Chinas im ersten Quartal
    einen „Rückgang“ verzeichnete, ist natürlich wieder ein typisches Beispiel
    der Volks-Verdummung:

    „rein zufällig feiern die Chinesen jedes Jahr ihr Neujahrsfest,
    und die Umweltauflagen für die bekannten Minengesellschaften des Landes
    (Zijin Mining, Jianxi Copper und Shandong Gold) sind im Vergleich zu
    anderen Förderländern sehr „defensiv“ ausgefallen:

    – nein – es gibt einen viel schwerwiegenderen Grund, warum die Goldförderung
    zurückgeht: schrumpfende Goldvorkommen.

    Der Höhepunkt China’s Goldförderung (erste Erfassung 2007: 218 Tonnen) lag 2014 bei 478 Tonnen und fiel seitdem weiterhin ab:

    2015: 454 Tonnen
    2016: 450 Tonnen,

    und in diesem Jahr rechnet man insgesamt nur noch mit 415 Tonnen.

    Beispiel Afrika: lag die Goldförderung 1970 noch bei 1000 metrischen Tonnen,
    waren es im letzten Jahr nur noch 150 Tonnen.

    Analog zu Südafrika muß man feststellen, daß die Spitze der weltweiten
    Goldförderung bereits erreicht wurde.

    Daß das halbstaatliche Presse-Organ des Marktforschers GFMS (Thomson
    Reuters) in seinem Bericht nicht zu der Erkenntnis gelangt, daß immer
    weniger Gold mit immer aufwendigeren Methoden gefördert werden, darf
    GFMS logischerweise nicht berichten: das hörte sich ja an, wie ein
    zunehmender Lieferengpaß ?

    Interessant ist im Zusammenhang mit den jährlichen GFMS-Gold-Surveys,
    daß „nur“ zwei große Gold-Raffinerien, aber kein einziger Minenbetreiber
    als Sponsor genannt werden:

    1) Tanaka Precious Metals (Japan, Raffinerie und Gold-Produzent)
    2) Valcambi Suisse (Schweiz, Raffinerie und Gold-Produzent)

    Abschließende Frage: wo tauchen eigentlich die Gold-Fördermengen vom
    Iran (500 Tonnen ?) Israel (how much?) und Nordkorea (how much?) auf?

    • also, umfassendes Thema,

      1. bezügl China/Gold empfehle ich die arbeiten von koos jansen https://www.bullionstar.com/blogs/koos-jansen/
      2. unabängig von „gold peak“ und unklaren angaben welches land wieviel hat oder fördert, enpässen oder ähnlichem, warum nicht investieren in minen, die genügend nachgewiesene ressourcen haben, auch in südafrika z.b, ein beispiel „harmony“ (thema „margin of saftey“)anbei https://www.youtube.com/watch?v=OhnQItl3jlg, gibt aber noch viele sehr andere natürlich, einfach ansehen und selber recherchieren, z.b. sibanye-stillwater, eldorado gold, beadell res.,sabina gold, dann bitte auch silberminen wie americas silver oder first majestic silver, tahoe oder auch firmen mit dem gedanken der bildung einer „mineral bank“ wie first mining finance, ich halte alle diese aktien selber, also cave:interessenkonflikt, aber schaut auch doch die geschäftsmodelle selber an; dann schaut auch entsp. bewertungsindices an (KGV, all sustaning costs, reserves, debts, etcetc, aber auch for the big picture hui/Dow , gold/silber-ratio, etcetc, und immer inflationsgewichtet bei long term charts) an, dann gibts für mich nur einen schluss, alles was ausserhabl des physischen möglich ist, in die minen stecken, guter zeitpunkt, ich tu mich allerdings leicht wegen erfahrung + tatsache, das fiat-money, welches in minen steckt, nicht zum überleben erforderlich ist, also: selbst entscheiden, bis 2018 ende she ich tatsächlich + 100% für den sektor EM-minen, aber die glaskugel hab ich nicht, und jedes investment in diesem bereich ist mit dem totalverlustrisiko verbunden, zwangsläufig

    • @Goldminer

      Den schrumpfenden Goldvorkommen stehen zudem fehlende, wie berichtet ebenfalls immer aufwendigere, Explorationen gegenüber.

      http://www.businessinsider.com/prepare-for-the-gold-production-cliff-2013-2?IR=T

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