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Enorme Liquidität, kaum Inflation: Wo geht das Geld hin?

Die Zentralbanken fluten die Märkte seit Monaten mit Liquidität. Dennoch hat es den Anschein, als bliebe die Inflation davon unberührt. Wo geht das Geld hin?

Erst kürzlich hat die Europäische Zentralbank wieder rund 500 Milliarden Euro unter den europäischen Geschäftsbanken verteilt. Trotz der andauernden Liquiditätsflut betrug die Inflationsrate im Euroraum per Ende 2011 offiziell geradezu moderate 2,7 Prozent. Wohin fließt das ganze Geld?

„Wir haben ganz viel Liquidität. Und manche sagen, die sieht man aber nicht. Die sieht man nicht in den Verbraucherpreisen, die sieht man aber in den Preisen der Vermögensgüter“, sagt Dr. Martin Hüfner, Chefvolkswirt bei der Vermögensmanagement-Gesellschaft Assenagon. Seine Meinung: Aktien seien überbewertet, die Bond-Renditen viel zu niedrig. Das passe nicht zusammen. Huber meint aber auch, dass der Goldpreis viel zu hoch sei.

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Eingetragen von am 25. Jan. 2012. gespeichert unter Gold, Inflation, News, Videos. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

7 Kommentare für “Enorme Liquidität, kaum Inflation: Wo geht das Geld hin?”

  1. ihr seht die inflation nicht? geht ihr nicht einkaufen? kaffee 2011 von 2,79 auf 2,99 und 3,29 in 2012 gerade auf 3,69 ! tabak 2011 von 13,50 auf 14,50 in 2012 auf 15,70! brot in 2011 noch 1,79 dann auf 2,29 und jetzt bei 2,99 … usw lg iris

  2. @iris Bücker
    Ist leider nur bedingt richtig.Eine Teuerung ist nicht gleich Inflation zu setzen.
    Eine Inflation entsteht nur, wenn es zu einer Lohn-Preisspirale kommt.Die Löhne und Renten in Deutschland kann man aber nicht unbedingt als „üppig gesteigert“ bezeichnen. Es ist eine künstliche Teuerung, verursacht durch Gebühren und eine „importierte Inflation“ durch Rohstoffpreise. Und da die Menschen nun für lebenswichtige Produkte mehr zahlen,sparen sie woanders.
    Und dies ist ein Weg zur gefährlichsten Form der Finanz und Wirtschaftskise:
    Die Stagflation.Teurere Lebensmittel und teures Öl treffen auf Firmenpleiten und sinkende Löhne. Der Staat braucht mehr Geld und langt bei den Gebühren zu,die Menschen haben immer weniger in der Tasche und können weniger Industrieprodukte kaufen und damit Arbeitsplätze schaffen.(Griechenland). Ein Teufelskreis, von dem es meines Wissens noch niemals einen Ausweg gegeben hat.Oder hat einer der Ökonomen hier eine Idee ?

  3. Inflation stammt aus dem lateinischen(inflatio=aufblähen).Aufgebläht wird in diesem Fall die Geldmenge. Die Teuerung ist nicht gleich Inflation,sondern die Folge von Inflation.Soweit jedenfalls mein Wissensstand.lg Silberling

  4. Wenn man von den Inflationsraten ausgeht, die er hier nennt, dann ist Gold vll überbewertet. Aber diese Zahlen werden in der Realität anders aussehen. Zudem darf man von Preisdrückungen durch den Derivathandel ausgehen, Gold und Silber ist unterbewertet.. Aber Vielleicht stammt der Herr auch aus einer Ecke, in der Gold für ein bloß altes barbarisches Relikt aus der Steinzeit gehalten wird trotz Inflation…

  5. Amerika hat eine Verschuldung von mindestens 600.000 Tonnen Gold.
    Es gibt aber nur 160.000 Tonnen weltweit . . .
    Europa hat eine Verschuldung von mindestens 320.000 Tonnen Gold.
    Es gibt aber nur 160.000 Tonnen weltweit . . .
    Japan hat eine Verschuldung von mindestens . . . usw.

  6. Geld=Schuld. Wird die Geldmenge aufgebläht, steigen in selbem Maße die Schulden und mit ihnen die dafür zu leistenden Zinszahlungen. Der Staat erhöht dann einfach seine Steuern und Gebühren und Unternehmen kompensieren die zusätzliche Belastung über ihre Preise und üben Zurückhaltung bei den Löhnen (keine Gehaltserhöhungen, oftmals sogar Gehaltskürzungen).

    Die Folge: Teurung bei sinkenden Realeinkommen, weshalb die Endverbraucher ihren Konsum immer mehr auf das Notwendige einschränken (müssen). Nicht essentielle Güter wie Flatscreen Fernseher, MP3 Player und ähnliches sind von der Teurung weitestgehend ausgenommen, da nicht lebensnotwenig.

    • @dreamer
      Genauso ist es,wie Sie es beschreiben. Ich bin positiv erstaunt, wieviele in diesem Forum mittlerweile die Zusammenhänge durchschauen und wissen, was demnächst auf uns zu kommt.Eine Steuer und Gebührenerhöhung bis die Maus quietscht nämlich.Die Auslandsrenter bekommen demnächst einen Schock und einen Brief vom Finanzamt.Ende mit Rente im sonnigen Süden für viele.
      http://altersvorsorge-rente.t-online.de/rentenbesteuerung-fiskus-ueberrumpelt-auslandsrentner/id_53506632/index
      Deshalb bleibt für Kleinanleger und Sparer nur eines: Jeden freien Cent in Gold und Silber anlegen,am besten anonym kaufen solange es noch geht und Bargeld zu Hause horten. Das Giralgeld (Konto, Lebensvericherungen, Sparpläne) auf Minimum lassen. Wer „offensichtlich“ nichts hat, dem kann man auch nichts wegnehmen.Wie zu alten Zeiten.Omas Sparstrumpf kommt in Mode.

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