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Enttäuschende US-Konjunkturdaten beflügeln Gold und Silber

Ein nominales Wirtschaftswachstum von 2,2 Prozent reicht nicht aus, um die Arbeitslosigkeit in den USA zu mildern, meinen Beobachter. Nun steigt in den Augen vieler Investoren die Wahrscheinlichkeit weiterer Konjunkturstützen durch die US-Notenbank.

Und da sind sie wieder, die Spekulationen über eine mögliche Fortsetzung des Ankaufsprogramms für US-Staatsanleihen durch die Federal Reserve. Nach der letzten Fed-Sitzung in dieser Woche  wurde deutlich, dass die US-Notenbank mit solchen oder ähnlichen Maßnahmen aushelfen wird (Stichwort: QE3), sobald sich die konjunkturelle Lage in den Vereinigten Staaten wieder verschlechtert.

Intraday: Goldpreis und Silberpreis am 27.04.2012

 

Nun wurden am heutigen Freitag neue Zahlen zur US-Wirtschaftsleistung für das erste Quartal veröffentlicht. Mit einem nominalen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 2,2 Prozent im Vorjahresvergleich fielen die Schätzungen des U.S. Commerce Department schlechter aus als erwartet. Im vierten Quartal hatte das Wachstum noch bei rund 3 Prozent gelegen.

Der Goldpreis stieg im Umfeld dieser Veröffentlichung um gut 15 Dollar auf Kurse um 1.665 Dollar pro Feinunze (1.255 Euro). Silber legte bis 17 Uhr auf 31,32 Dollar zu (23,61 Euro).

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Eingetragen von am 27. Apr. 2012. gespeichert unter Fed, Gold, Goldpreis, Konjunktur, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

2 Kommentare für “Enttäuschende US-Konjunkturdaten beflügeln Gold und Silber”

  1. Mit den Flügeln ist es beim Gold- und Silberpreis seit Sommer letzten Jahres nicht mehr weit her. Solange die 200 Tageslinien nicht geknackt werden ist es eher ein Flattern am Boden, hoffentlich nicht am Abgrund !

    0
    • @Nearco
      Ja,wenn man das kurzfristig sieht.1975 kostete 1 Uz Gold umgerechnet 214 EUR. 214 EUR 1975 angelegt zu 5% (was schon sehr unrealistisch ist, eher 3% und dann noch der Steuerabzug) ergäben nach Adam Riese heute 1301 EUR.
      So schlecht ist Gold also nicht.Zwar kann ein professioneller Trader und Anleger mehr erwirtschaften und reicher werden, aber zum ungleich höheren Risiko und Stress.
      Der Zins gewinnt gegenüber dem Gold, je länger die Laufzeit der Anlage ist. Das ist richtig. Vorausgesetzt es gibt keine Währungsreform oder einen Schuldenschnitt.Gold ist jedoch bescheiden,diskret,und völlig risiko und stresslos.Kauft man es noch dazu günstig ein, muss eine Staatsanleihe von
      30 Jahren schon ganz schön Rendite bringen um es zu schlagen.(In den letzten 30 Jahren nach Steuern !! über 5 % !).
      Moral der Geschichte:
      Kaufen sie Anleihen, warten sie 100 Jahre und sie werden reich (falls es den Euro,Dollar,Yuan oder Yen oder Franken oder sonst was dann noch gibt).
      Traden sie mit Aktien und Optionen und Immobilien und sie können noch reicher werden.
      Kaufen sie Gold, und sie werden niemals mehr arm sein.

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