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Eric Sprott: Rückkehr zu goldgedecktem Geld in weniger als 10 Jahren

Goldmarktexperte Eric Sprott weigert sich, permanente Liquiditätsflut, negative Einlagezinsen und die Nullzinspolitik der Zentralbanken als „normal“ zu akzeptieren. Die hochvolatilen Devisenkurse sieht er als ernste Gefahr.

„Ich bin irgendwie schockiert, dass der schwankungsintensivste Sektor auf den Finanzmärkten derzeit die Devisen sind. Es sollten eigentlich Bonds oder Aktien sein“, sagt Eric Sprott, langjähriger Edelmetall-Experte und Fonds-Manager. Die gestiegenen Risiken im weltweiten Devisenhandel unterstreichen seiner Meinung nach den „fantastischen Ausblick für Gold“. Das erklärt Sprott im Rahmen eines aktuellen Online-Interviews.

GOLD change Geld

Gold wird wieder zu Geld: Das ist Eric Sprotts Prognose.

 

Sprott rechnet vor: „Im vergangenen Jahr hätten 84 Prozent der Weltbevölkerung mit Gold Geld verdient, wegen der diversen Devisenkursbewegungen – obwohl Gold in US-Dollar rund 1 Prozent verloren hat“. Und er weigere sich, die permanente Liquiditätsflut, hochvolatile Devisenkurse, negative Einlagezinsen und die Nullzinspolitik der Zentralbanken als „normal“ zu akzeptieren: „Das ist völlig irreführend. Es ist so unvorstellbar und dennoch glaubt die Investorengemeinde es“.

Die Sache werde immer instabiler, glaubt Eric Sprott und deshalb ist er der Ansicht: „Ich denke, dass wir in weniger als 10 Jahren wieder physisch gedeckte Währungen sehen werden. Natürlich wird das höchstwahrscheinlich Gold sein“.

Ein Grund, warum der Goldpreis wieder in den Bereich von 2.000 Dollar steigen müsse, sei die Tatsache, dass das der Kapitaleinsatz im Finanzsystem um ein Vielfaches gehebelt sei. „Wir hatten Banken, die ihre Investments im Verhältnis 30 zu 1 gehebelt haben. Das bedeutet rein definitorisch:  Wenn der Wert der Vermögenswerte um 3 1/3 Prozent fällt, haben sie ihr gesamtes Eigenkapital verloren. Das ist genau das, was 2008 passierte. Die Banken waren effektiv bankrott. Die diversen Zentralbanken und Regierungen kamen dann und retteten sie mit TARP, TALF, QE und so weiter“.

Vor diesem Hintergrund sieht Sprott die hochvolatilen Devisenkurse aktuell als eine große Gefahr für das Finanzsystem.

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Eingetragen von am 11. Feb. 2015. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, News, Politik. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

33 Kommentare für “Eric Sprott: Rückkehr zu goldgedecktem Geld in weniger als 10 Jahren”

  1. Sprott hat nichts begriffen. Eine »physische Deckung von Währungen« (durch Gold) bedeutet, dass eine Zentralbank festlegt, welchen Wert Gold gefälligst nur haben darf. Ein fester Wechselkurs also zwischen Gold und Geld.
    Als ob eine Bande zerlumpter Bettler je die Macht hätte, ein Königreich zu »besetzen« …
    Zum Glück sehen wir schon heute eine Entwicklung, die in die entgegengesetzte Richtung zeigt. Gold wird sich von all diesen Knebelungsversuchen – die in der Vergangenheit immer scheiterten! – sehr bald befreien. Und die Bettlerbande wird am Boden liegen …

    0
    • @ein-anderer:

      Hallo erstmal,

      ich seh Deine Anmerkung nicht so:
      1.
      Die Zentralbank muss nichts festlegen: Bei einem Goldstandard kann
      der Anteil des Goldes in % sehr wohl schwanken, wenn sie definierte
      Grenzen nicht über- oder unterschreitet.
      Es braucht keinen festgelegten Wechselkurs; dieser wäre nur dann
      festzulegen, wenn Devisen-Noten & elektronisches Geld tatsächlich
      in Gold umgetauscht werden könnten (von Gesetzes wegen): dies
      ist jedoch übrhaupt keine Bedingung, um irgendeine Art von Gold-
      Standard festzulegen.
      2.
      Die Anbindung kann an „Geld“ gekoppelt sein. Dies muss nicht zwangsläufig
      eine „einheimische“ „alleinige“ Währung sein…
      3.
      Die Anbindung kann andere Verhältnisse zu anderen existenziellen
      Stoffen mit-einzbeziehen.
      4.
      …ist letztendlich eine Bindung von Geld an andere Stoffe als Gold
      sehr wohl denkbar…
      5.
      Noch eine Anmerkung: Wie werthaltig Gold hat, wird letztendlich von
      den geo-strategisch mächtigsten Nationen mit-entschieden, auch im
      Preis… Ob und inwieweit beispielsweise China ein INTERESSE daran
      hat, Gold als Anker (mit-) zu nutzen, ist heute völlig offen. Unter
      diesen Gesichtspunkten wird physisches Gold letztendlich die Preise
      erzielen, die aufgrund Angebot und Nachfrage entstehen: die Zukunft
      von Gold in der Preisfindung ist daher grundsätzlich ziemlich offen (ausser
      der Markt würde verboten oder mindestens ernsthaft behindert)
      auch wenn WIR ALS GOLD-BUGS diese Preisfindung tendenziell immer
      positiv sehen auf lange Sicht ;-)

      Grüsse, NOtrader

      0
      • Old Shatterhand

        @NOtrader
        Ich glaube nicht daran. Man hat ja gesehen wie sich die Notenbänker der SNB gegen das Goldreferendum gewehrt haben, mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln. Ein Goldstandard würde die Notenbanken erheblich in ihrer Handlungsfreiheit einschränken. Sie können nicht mehr unbegrenzt Schulden machen. Und die Frage ist ob überhaupt so viel Gold lieferbar wäre wie die Notenbanken brauchen würden.

        0
        • @Old Shatterhand @all

          Natürlich, wenn man sagt, eine Notenbank MUSS 20% in Gold
          investiert sein, wird es sicher schwierig das zu managen. Konsequenterweise müsste man ständig Gold an- und verkaufen.

          Wenn ich es aber richtig im Kopf habe, war es teilweise früher schon so, während die Notenbanken im Gold investiert waren, dass z.T. eine gewisse „Range“ festgelegt wurde: man hat beispielsweise 35 – 65 %
          in Gold gehalten… Das führt ebenfalls dazu, dass nicht UNENDLICH Geld geäufnet werden kann. Ich betone extra unendlich, da mit dem Hinzukaufen von Gold tendenziell ja die Goldpreise steigen, was
          dazu führt, dass das Netto-Gewicht an Gold sukzessive kleiner wird.

          Nun, die bisherigen Hochtechnologie-Länder haben sich darauf „geeinigt“ keinen Goldstandard zu haben, wie uns allen bekannt ist, aber ich bin mir gar nicht so sicher, ob es nicht doch noch eine Art „informellen“ Goldstandard gibt.
          Nehmen wir jetzt einfach mal an, eine Notenbank irgendeines beliebigen Landes mit einer Währung, die einfach noch so einigermassen funktioniert würde eine Art von Goldanker einführen, so wäre tatsächlich
          diese Notenbank mit ihrer Währung sofort eine Referenz für andere Notenbank; die Wirkungen könnten erheblich sein.

          Im übrigen sind es ja nicht die Notenbanken, die Schulden machen…
          (…müssen);
          warum die Notenbank der SNB das Ansinnen grundsätzlich verworfen hat, wissen wir nicht.
          Tatsächlich würde es den Handlungsspielraum zunächst einmal wenig
          einschränken.
          In der Praxis würde man Geld initiieren (ich beziehe mich auf die Initiative im Wortlaut) für 5 CHF und davon 4 in Euros oder was auch immer investieren, während man 1 CHF in Gold investiert (20%), bis
          20% der Devisen in Gold-Investiert sind.
          Ich erinnere daran, dass dieser Prozentsatz durchaus möglich und plausibel ist. Wenn ich es wieder richtig im Kopf habe, war z.B.
          mit etwas über 48% der Devisen in Gold investiert (Stand Sept. 14);
          es gibt daher für mich keinen Grund zu glauben, dass die Vermeidung dieser Initiative auf praktische Probleme abzielte: Vielmehr meine ich,
          dass die Initiative aus politischen Gründen (die wir zu wenig kennen)
          abgeschmettert wurde (während die SNB ihren Teil dazutun musste, um
          Gründe zu finden, warum man „Nein“ stimmen konnte oder sollte).

          Wäre der politische Wille für Goldreserven tatsächlich vorhanden gewesen, hätte man immer eine Möglichkeit gefunden, die Schweiz
          mit mehr Gold auszurüsten: Es hätte hierfür einige Möglichkeiten gegeben.

          Normalerweise bin ich ja nicht grade paranoid und glaube auch wenig an Verschwörungstheorien und dergleichen, zumal die Interessenlagen
          der Finanzwelt und der politischen Klientel (so ist sie zu nennen) ziemlich evident sind.
          Indes glaube ich tatsächlich, dass der Grossteil der Schweizerischen Politiker bis hinauf in den Bundesrat schlicht und einfach zu dumm sind, um zu verstehen, worüber sie eigentlich beim Thema Gold reden.
          Sie verstehen die Wirkungsweise von Gold nicht.
          Die Schweiz war vor ca. 150 Jahren ein Armenhaus in Europa. Wenn
          die Schweiz wieder dort ist, werden vielleicht einige Leute der
          Eidgenossen langsam zu be-GREIFEN beginnen, was sie mit dem Ausverkauf des Goldes angerichtet haben.

          Ungeachtet dessen allem, glaube ich, dass es wieder Nationen geben wird, die Wert darauf legen, dass ihre Währungen stark sind und bleiben, und sie werden dies mit einer Teil-Diversifikation von Gold bestärken, wenn auch ohne Gold-Standard.

          Grüsse, NOtrader

          0
  2. Sprott geht es nur PR – für seine zahllosen Finanzprodukte.

    0
  3. Ja – genau.
    Gold wird sich sehr bald befreien . (vielleicht).
    Der Dollar wird bald untergehen.
    Der Währungs – Tsunami ist schon am Horizont.
    Seit wie viel Jahren schon?

    0
    • Seit vielen Jahren. 15 Jahre Niedergang sind angemessen für eine Währung, die letztes Jahr 100 wurde?

      0
  4. Ich habe vorhin mit einem Typen gesprochen (ca. 60 Jahre alt), der Unternehmen an die Börse bringt und habe ihn zu verschiedenen Themen befragt, wie seine Einschätzung ist.

    Zum Thema Euro sagt er:
    Der Euro wird den Dollar als Weltwährung ablösen.
    Griechenland steigt nicht aus dem Euro aus.
    Der massive Aufkauf von Staatsanleihen ist absolut korrekt.

    Zum Thema Gold:
    Ein Preis von ca. 900 $ wäre aktuell gerechtfertigt.
    China wird nie eine goldgedeckte Währung haben.

    Verschiedenes:
    Russland wird nicht mehr lange den Ukrainekonflikt finanzieren können.
    Die nächste Pleite die vor der Tür steht (in ca. 3-4 Jahren) wird nicht schlimmer sein als die von 2008.
    Ein globaler Finanzcrash wird nicht stattfinden.
    Der Dax und der Dow stehen so hoch weil sie die Lage der Unternehmen wiederspiegeln.

    Während und nach dem Gespräch habe ich darüber nachgedacht, ob der Typ wirklich Ahnung von diesen Theman hat, oder ob er nur das sagt was er sich für seinen Job erhofft. Und genau das ist mein Problem. Wie realistisch ist meine Sichtweise? Ist meine Sichtweise beeinflusst von dem was ich mir erhoffe?

    Der Typ hat mit der Schilderung seiner Ansichten bei mir bewirkt, dass ich die o.a. Themen auch aus einer anderen Sicht betrachte und letztendlich dazu beigetragen, dass ich verunsichert bin.

    Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr das Gefühl, dass euer Wunschdenken eure Sichtweise beeinflusst?

    Meine erworbenen EM werde ich trotzdem behalten und bei Gelegenheit nachkaufen!

    LG, Dino

    0
    • Grob gesagt kannst du alles mal minus 1 nehmen. Falls du dem Englischen mächtig bist, kannst du dir hier in dem Video eine überzeugende Gegenmeinung holen.

      http://www.zerohedge.com/news/2015-02-10/man-will-never-be-invited-back-cnbc

      0
    • Leider hat der Typ Dir nicht die neue Mathe-Formel genannt auf die sich seine Annahmen beziehen… Die Zinseszinsformel ist und bleibt das grundlegende Übel. Solange mir niemand erklären kann, wie das aus dem NICHTS geschöpfte Geld einen „Mehr“-Wert=Zinsen auf Dauer deckt bleiben leider diese Behauptungen dann nur Wunschdenken eines alten Mannes.

      0
      • @Papillion2505
        die Zinseszinsformel ist und bleibt das grundlegende Übel.
        Das reicht eigentlich, mehr muss man gar nicht wissen.

        0
    • Old Shatterhand

      @dino
      Wenn jemand sagt „der Euro werde den Dollar als Weltwährung ablösen“ und „Der DAX und der DOW stehen so hoch weil sie die Lage der Unternehmen widerspiegeln“ ist entweder ein Lügner oder er hat keine Ahnung vom Tuten und Blasen. Und eines ist sicher: der Typ beschäftigt sich ausschließlich mit Aktien was bei seinem Beruf nicht verwunderlich ist.

      0
      • @ Old Shatterhand, dassehich genau so . besonders daß der Euro den Dollarablösen soll ist absolut Panne. Der Euro ist die Opferanode des Dollars.
        Wir sehen doch jetzt schon wie er benutzt wird um das Überleben des Dollars ein paar Tage hinauszuzögern . Säuft der Dollar ab , leichtern die im letzen Moment noch den Kahn und werfen den Euro über Bord. Wohl dem der das selbst schon vorher getan hat. Der von Dino befragte 60 jährige wird nicht dazu gehören :-(

        0
    • @dino
      Wunschdenken beeinflusst Menschen immer. Daran kann man nicht rütteln.
      Sprott ist einer von sehr vielen, die ihre Meinung kund tun.

      Man muss bei jedem Autor, ob Journalist oder Blogger oder Kommentarschreiber selber überlegen, ob man das glauben will oder nicht.
      Und viele Meinungen lesen, bevor man sich seine eigene bildet.

      Jeder, der schreibt, ist ein Mensch.
      Ob er es beruflich tut oder aus Spass.
      Und ob er Interessen vertritt,
      oder einfach seine Weltsicht kund tut.
      Die einen sind „Experten“ und gebildet, und haben trotzdem nicht den Hauch einer Ahnung. Andere „Experten“ wiederum sind auch schon mal echt gut.
      Meistens haben „Experten“ Tunnelblick oder sind gehirngewaschen.

      Die anderen wühlen sich in die Sache, und haben den Durchblick.

      Hier, eine Zusammenfassung, was die Banken zurzeit so in ihren Börsenbriefen schreiben…
      …Steht eine schwere Weltwirtschaftskrise unmittelbar bevor?
      Schenkt man aktuellen Warnungen bekannter Banker aus aller Welt Glauben, bricht eine derartige Krise innerhalb der nächsten Monate über uns herein. …warnen die Großbanken vor einem weiteren Sturz des Ölpreises auf unter 20 Dollar pro Fass.
      Sie warnen davor, dass ein Ausstieg Griechenlands aus der Euro-Zone den Wechselkurs von Euro zu Dollar auf 0,9 drücken könnte.
      Und sie warnen davor, dass die Weltwirtschaftsleistung dieses Jahr um über 2000 Mrd. Dollar schrumpfen könnte.
      http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/michael-snyder/genau-hingehoert-die-banker-sagen-uns-wie-es-weitergeht.html

      Es sind sowieso alles nur Mutmassungen.
      Keiner weiss genau, wo die Reise hingeht, ausser denen, die die Fäden der Macht in ihren Händen halten.
      Die Menschen hinken IMMER hinterher. Alle.

      Die einen Menschen sind einfach cleverer und ziehen die schlaueren Schlüsse aus dem, was sie wahrnehmen… die anderen schlafen oder lassen sich blenden oder mit süssen Worten einlullen.

      Leider muss ich immer wieder feststellen, dass offenbar – trotz Fluten von Büchern – nur wenige Menschen sich mit dem Ablauf vergangener Krisen beschäftigt haben, und sich die Zeit nehmen, mindestens mal ein, zwei solcher Bücher zu lesen…
      Das Finanzsystem, das Zinssystem funktioniert ja immer gleich, verhält sich immer gleich, und crasht auch immer gleich.

      So ungefähr… mit anderen Zahlen und mehr oder weniger starken Auswirkungen… aber den Resten kann sich ja jeder zusammenreimen, hat er erst mal verstanden, wie Geld funktioniert.

      0
    • @ dino

      Nein, mein Wunschdenken beeinflusst meine Sichtweise nicht;

      Wir wissen nicht was kommt, aber wir versuchen gegen viele
      Szenarios eine Versicherung abzuschliessen, die sich bisher
      historisch als funktionstüchtig erwiesen hat: Gold & Silber.

      Ein anderer zentraler Gedanke für mich ist, dass ich über die
      verschiedensten Versicherungen (staatliche oder gesetzliche Altersvorsorgeeinrichtungen) ohnehin in Aktien, Anleihen, Währungen investiert bin (ob ich will oder nicht): ich sehe daher das Gold und Silberhaltung als primärer Ausgleich für Risiken der Altersleistungen durch Versicherungen an.

      Zu Griechenland: ich betrachte die wahrscheinlichkeit eines Ausstiegs aus dem Euro als ziemlich hoch. Zudem glaube ich nicht, dass der Euro in der
      uns bekannten Form überleben wird (zu wenig geo-strategische Macht von Europa bzw. Europa IST bereits pleite).
      Ich glaube zudem, dass die Risiken für einen globalen Finanzcrash
      konstant vorhanden und erheblich sind. (Und ich bin also kein
      ausgewiesener Schwarzseher).

      Grüsse, NOtrader

      0
  5. Klapperschlange

    Irgendwie vermisse ich meine große Schwester – die anaconda.
    Ist entweder wieder abgetaucht (im Bade-Tauch-Urlaub) oder macht gerade seine Einmotorige fertig für einen Langstreckenflug nach Paraguay?

    Im alten Rom und Griechenland wurden Boten und Überbringer schlechter
    Nachrichten häufig „über den Jordan geschickt“, also dahingemordet oder,
    wie es im modernen Bankster-Deutsch heißt: der Bote beging mithilfe einer
    zweiten/dritten Person „unfreiwillig“ Selbstmord.

    Da ich hier „relativ“ anonym schreiben darf, traue ich mich hier und jetzt,
    eine schlechte Nachricht zu überbringen:

    „Innerhalb der nächsten 90 Tage werden laut IWF alle Währungen neu bewertet.
    Der Euro und US-Dollar liegen beide – zwar in getrennten Zimmern – auf
    Intensivstation und werden bis dahin künstlich am Leben gehalten.“

    Jetzt isses raus!
    Und hier kann man es in aller Ruhe nachlesen!

    0
    • Klapperschlange @ mir fehlen die kompetenten gut erklärten ( auch für Laien des Weltfinanzsystems ) von anaconda auch sehr ! Ich hoffe es ist ihm ( ihr ) nichts passiert ??

      0
    • aus dem Jahr 2013! ? Macht da jemand ein Scherz?

      0
    • Old Shatterhand

      @Klapperschlange
      Die Nachricht von der „Währungsneubewertung innerhalb der nächsten 90 Tage“ stammt nicht vom IWF sondern von Pater Lindsey Williams, einem verrückten geltungssüchtigen Pfarrer. Diese Geschichte brachte Williams bereits im Oktober 2013 in Umlauf. Alles dummes Zeug…!

      0
      • Klapperschlange

        @Old Shatterhand
        In dem blau hinterlegten Artikel (siehe dort) steht doch eindeutig, daß der liebe Pastor Lindsey seine Informationen aus dem Beichtstuhl und Gespräch mit der grauen Elite-Eminenz (offensichtlich nicht dieselbe, die W. Eichelburg von neuen Monarchien träumen läßt) bezieht.

        Wenn so viele Orakel um die Wette eifern, darf ein wenig Ironie nicht fehlen, wenn ich hier mal einen kleinen ketzerischen Kommentar ablege.

        Das gilt genauso für alle Prognosen zur Entwicklung der EM-Preise- weil diejenigen die Richtung bestimmen, die am längeren Hebel sitzen, und nicht saisonale Trendanalysen, Fibonacci-Kurven und… und …und.

        0
        • Old Shatterhand

          @Klapperschlange
          Sie haben vollkommen recht, diejenigen die am längeren Hebel sitzen, die sogenannten Strippenzieher, bestimmen die Richtung. Und genau das ist es. Ich beobachte schon jahrelang deren Vorgehensweise. Jedesmal läuft es nach dem gleichen Schema ab. Deswegen bin ich mir auch so sicher mit dem was passieren wird. Das hat nichts mit Glaskugelschauen zu tun. Wenn jemand immer in einer gewissen Situation etwas bestimmtes macht kann man davon ausgehen dass er wieder das Gleiche machen wird wenn die selbe Situation eintritt. Und siehe da bisher war es immer so. Oder sind Sie anderer Meinung?

          0
        • Old Shatterhand

          @Klapperschlange
          COT-Berichte, Elliot-Wellen, RSI, GSR und einige mehr sind Hilfsmittel die dazu dienen die Verhaltensweise der Strippenzieher in bestimmten Situationen in der Vergangenheit feststellen zu können. Die Geschichte wiederholt sich immer wieder zumindest an der Börse. Die Vergleiche dürfen zeitlich nicht zu weit auseinander liegen. Was vor 20 Jahren war ist nicht mehr relevant. Aber Ereignisse die bis 5 Jahre zurückliegen sind sehr wohl relevant.

          0
  6. Old Shatterhand

    @Klapperschlange + @Willy
    Anaconda reist viel. Vor kurzem war er in Kuba und dann am Roten (oder toten) Meer. Vielleicht ist er gerade im Kongo oder auf Neuseeland.

    0
    • So eine Würgeschlange langt einmal ordentlich zu….und dann reichte es für 2 Jahre!
      Die anderen müssen jeden Tag neu überlegen, „wo kriege ich heute was zu fressen her“, die Anaconda hat das besser gelöst und kann sich dank einmal übervollen Bauch lange Zeit zur Ruhe begeben.
      Ich muss unbedingt umdenken!

      0
      • Wenigstens brauchst du dir über die Aufzucht deiner Kleinen keine Sorgen machen…
        Das erledigen die Anderen für dich :) guguk

        0
        • Jaja copa, ich bin schlau!
          Aber als guguk kann man deswegen auch noch von der anaconda was lernen…
          Einmal zuschnappen, lange Zeit satt sein und sich nicht um die lästigen Bälger kümmern müssen.
          Hehehe…

          0
    • Old Shatterhand @ vielleicht schaut anakonda sich in Neuseeland auch wie angeblich so viele um eine Fluchtburg um !

      0
  7. Platin – das Silber des reichen Mannes.
    Interessanter Artikel von Jilch.
    Also wer Kohle hat , sollte neben 3 Kilo Gold – 100 Kilo Silber auch mindestens 1 kg Platin besitzen.
    Oder seit Ihr lauter “Bausparer“?

    http://diepresse.com/home/meingeld/4658127/Platin_Das-Silber-des-reichen-Mannes?_vl_backlink=/home/meingeld/index.do

    0
  8. @ all
    Was mich auch interessieren würde (nebst „dem nächsten Goldstandard“) ist,
    inwieweit Silber sein monetäres Moment (zurück-) erhält ?
    Z.B.: Gibt es eigentlich noch Nationalbanken, die Silber in grossen Mengen halten.

    Ausserdem gibt es ja auch Münzen in Palladium und Platinum:
    Gibt’s hier auch ein monetäres Moment, oder ist es „nur“ die Industrienachfrage?
    Welchen Sinn macht es hier, physisches Metall zu halten statt
    ETF’s ?

    Grüsse, NOtrader

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