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Es ist wieder Zeit, Gold zu kaufen!

Am dunkelsten ist es kurz vor Sonnenaufgang: Nach einer Goldpreis-Korrektur von gut 36 Prozent spricht nun wieder vieles für steigende Edelmetall-Kurse.

„Es ist Zeit, wieder Gold zu kaufen“, lautete die Schlagzeile im US-Wirtschaftsmagazin Forbes Mitte August. Vor einigen Wochen klagen die Empfehlungen noch anders. Die US-Investmentbank Goldman Sachs prognostizierte nach dem Goldpreis-Crash im April und Juni weiter sinkende Edelmetallpreise. Schon kurz vor dem ersten Einbruch hatte man Investoren zu Leerverkäufen geraten und damit zu einer für Gold folgenschweren Kettenreaktion beigetragen.

Wenn in China die Sonne aufgeht, herrscht bei uns noch Dunkelheit.

Miese Stimmung
Nachdem der Goldpreis zwölf Jahre in Folge gestiegen war, mehrten sich die Stimmen, die ein Ende des Goldbullenmarktes voraussahen. Über massive Verkäufe am Warenterminmarkt war der Goldpreis ins Rutschen geraten. Weitere Banken schlossen sich den negativen Goldman-Kommentaren an. Folgeverkäufe trieben den Kurs weiter nach unten. Immer mehr Spekulanten stiegen aus. Die Finanzmedien orakelten: Ist Gold noch ein sicheres Investment? Die US-Notenbank lieferte seinerzeit die notwendigen Argumente. Schon Ende 2014 könne das Ankaufprogramm für Wertpapiere gedrosselt werden, wenn die US-Wirtschaft sich weiter erhole, ließ Fed-Chef Ben Bernanke verlauten. Das zweite Quartal 2013 markierte den vorläufigen Tiefpunkt der Gold-Stimmung unter Investoren.

Großinvestoren steigen aus
Zwischen April und Juni musste schließlich auch der größte Anteilseigner im SDPR Gold Trust die Reißleine ziehen. US-Milliardär John Paulson verkaufte mehr als die Hälfte seines ETF-Investments. Dabei erlitt sein Hedgefonds einen hohen dreistelligen Millionenverlust. Gerade die Zuflüsse in diesen weltweit größten mit Gold gedeckten Fonds hatten zur Kursrally beitragen, die den Goldpreis im September 2011 auf sein bisheriges Allzeithoch von etwas mehr als 1.900 US-Dollar katapultierte. Anfang Dezember 2012 war im SPDR Gold Trust noch die Rekordmenge von 1.351 Tonnen Gold gebunden. Die Bestände sanken bis zum 11. November 2013 auf 868 Tonnen. Das entsprach einem Rückgang um knapp 36 Prozent. Ist die Gold-Party nun vorbei?

Der Tiefpunkt
„Am dunkelsten ist es kurz vor Sonnenaufgang“, lautet ein chinesisches Sprichwort. Und mit dieser Weisheit gingen die Chinesen bereits kurz nach dem Goldpreis-Crash im April auf Shopping-Tour. Aber nicht nur die Asiaten erkannten ihre Chance. Die physische Goldnachfrage weltweit explodierte mit dem Moment, wo Papiergold-Investoren den Börsenpreis des Goldes mit Verkäufen auf ein unwiderstehliches Einstiegsniveau gedrückt hatten. Die Marktzahlen des World Gold Council dokumentieren den dramatischen Anstieg der Nachfrage nach Goldbarren, Goldmünzen in dieser Phase. Sie stieg gegenüber Vorjahr um 81 Prozent. Mit 1.203,25 US-Dollar am 28. Juni 2013 in London endete die Goldpreis-Korrektur – gut 700 US-Dollar oder 36 Prozent unter Allzeithoch.

CFTC Banken Gold 10-2013

Gold-Futures: US-Banken gehen bei long

US-Terminmarkt
Seit Mitte August mehren sich nun Anzeichen, dass der Trendwechsel bevor stehen könnte. Die großen US-Banken sind bereits im vergangenen Mai erstmals seit Goldreporter die Zahlen analysiert am Terminmarkt auf die Long-Seite gewechselt. JP Morgan, Goldman Sachs, HSBC: Diese Bullion-Banken gehören dort mit Abstand zu  den größten Playern. Während deren Haus-Analysten weiterhin negative Marktausblicke für Gold und Silber veröffentlichten, bauten die Vertreter ihrer Handelsabteilungen bereits Gegenpositionen in Richtung steigender Edelmetallpreise auf. Anfang Oktober besaßen vier US-Banken am Futures-Markt Kaufverträge über umgerechnet 76,62 Tonnen Gold. Im September 2011 hatte die Institute noch Leerverkäufe im Umfang von 262 Tonnen in ihrem Büchern.

Ultralockere Geldpolitik
Die privaten und öffentlichen Schulden weltweit wachsen weiter. Die Staatsschuldenkrise lässt kein höheres Zinsniveau zu. Die Realzinsen, die die Opportunitätskosten der Goldhaltung bestimmen, bleiben niedrig oder negativ. Regierungen und Notenbanken sind gezwungen, Wirtschaft und Banken dauerhaft mit billigem Geld über Wasser zu halten. Die jüngste Leitzins-Senkung der Europäischen Zentralbank ist eindeutiges Indiz.

Staatsschulden am BIP

US-Staatsschulden im Verhältnis zur US-Wirtschaftsleistung (Quelle: Fed of St. Louis).

Auf der anderen Seite des Atlantiks zögert die Fed nach wie vor mit der Rückführung ihrer ultralockeren Geldpolitik. Die US-Konjunktur hängt am Tropf der US-Notenbank. Und die Konjunktur bleibt schwach. Es gibt derzeit nicht viel Spielraum für steigende Inflation. Diese steht aber auf dem Wunschzettel von Währungshütern und Regierung. Schließlich geht es in den USA darum, Deflation um jeden Preis zu vermeiden und, umgekehrt, durch kontinuierliche Geldflut die erdrückende Last der Staatsschulden zu mindern. Früher oder später wird man mit der Inflationierung erfolgreich sein.

Physische Goldnachfrage
Die Notenbanken treten seit nunmehr drei Jahren als Netto-Käufer auf dem Goldmarkt auf. Durch höhere Kosten der Exploration und Förderung können viele Goldminen bei einem Goldpreis auf dem jüngsten Tiefstniveau nicht mehr rentabel arbeiten. Das verknappt das Goldangebot. Der wachsende Reichtum in den aufstrebenden asiatischen Staaten fördert die in der dortigen Kultur fest verankerte private Goldnachfrage.

Sieht so das Ende des Bullenmarktes aus? Oder befinden wir uns nicht viel mehr in einer andauernden Korrektur nach einer Phase spekulativer Übertreibung im Rahmen eines übergeordneten Jahrhunderttrends, der mit der Aufhebung des Gold-Standards im Jahr 1972 seinen Anfang nahm? Dann wäre es jetzt Zeit, wieder Gold zu kaufen!

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Eingetragen von am 12. Nov. 2013. gespeichert unter Gold, Goldpreis, Marktkommentare, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

51 Kommentare für “Es ist wieder Zeit, Gold zu kaufen!”

  1. Was ist mit dem „Gold des kleinen Mannes“ – dem Silber?
    Bei einem Verhältnis von 60:1 (Silber-Unze:Goldunze) und dem höheren MwSt-
    Satz von 7 auf 19% ab 1.1.2014 ist ein Wiener Philharmoniker ein wahres „Schnäppchen“ bei nur 19,-€ / Unze.
    Gibt es hier im Forum keinen Silber-Reporter?

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    • @Goldminer
      Oh doch, alle die über Gold schreiben, meinen monetäre EM, also auch Silber.
      Silber hat den Vorteil,dass es neben einem Krisenmetall auch industriell gebraucht wird, aber den Nachteil, dass die Wertdichte nicht so hoch ist.Doch das kann sich ändern.Bei Silber kann der Gewinn in einer Krise beträchtlich ein.Es kann sich durchaus verzehnfachen.Silber ist ein absulutes must have, wenn man damit die täglichen Bedürfnisse in einer Krise befriedigen will.Ob man nun die Prioritäten auf Silber oder auf Gold legt,ist ME egal,solange man diese Metalle als Krisenmetalle bertrachtet.
      Ich bevorzuge jedoch Gold, weil ich damit schneller rennen kann und es leichter zu vergraben ist.Ein normal kräftiger Mann kann durchaus in seinem Rucksack 10 Kg tragen.Bei Gold schon ein ganz ordentliches Vermögen

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    • Guten Abend Goldminer, der Trööööt ist zwar schön elend lang, aber ich möcht doch noch kurz was zum Silber sagen – Die Anaconda hat natürlich recht wenn sie sagt, schneller renne kann ich mit Golg, aber ich persönlich bin ein großer Fan von Silber, und vermutlich zu sehr gewichtet in Silber !!! Hin und wieder mache ich einfach mal aus einem Silver Eagle eine Gürtelschnalle, oder lege sie (bearbeitet) (für Kunden) in einen Gewehrschaft ein, aus den feinsten Spänesn mache ich Salben gegen Fuß und Nagelpilz ;-) und eine Unze in die Milch gehängt, läßt diese länger „leben“ – Ja, ich habe auch Gold, aber SILBER ist definitiv für mich DAS Material, mit dem ich einfach mehr anfangen kann – ich liebe es

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    • @ Goldminer; Was ist mit dem “Gold des kleinen Mannes” – dem Silber?
      Bei einem Verhältnis von 60:1 (Silber-Unze:Goldunze) und dem höheren MwSt-
      Satz von 7 auf 19% ab 1.1.2014 ist ein Wiener Philharmoniker ein wahres “Schnäppchen” bei nur 19,-€ / Unze.
      Gibt es hier im Forum keinen Silber-Reporter?

      http://www.silbernews.com/

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  2. Frage an alle. Ist Gold jetzt eher günstig, sehr günstig, teuer, oder sogar überteuert? Anscheinend kostet die Herstellung einer Unze zwischen 800 und 1300 USD. Danke

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    • Das kann dir keiner beantworten. Jede oz die du hast….
      Silber ;)
      Goldminer,ganz deiner Meinung

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    • @Enzo schweiz
      Als Gold von 35 $ auf 40 $ kletterte, schrien viele: Zu teuer.Das Gleiche bei 350 $, bei 800$ und bei über 1000$. Komischweise schrien viel weniger bei 1900$,dass es nun zu teuer wäre.Wohl weil man annahm,dass der Dollar kollabieren werde und in den „Amero“ umgewandelt wird.Ob Gold billig,teuer oder sonstwas ist, weiß man leider erst 10 Jahre später.Denn im Jahre 2.000
      war Gold mit 350$ für nicht wenige viel zu teuer und heute viel zu billig.
      Gold müßte eigentlich, so war es immer, mit den Schulden und Geldvermehrung konform gehen.Demnach sollte es so bei etwa 2.600 bis eher 3.000 Dollar stehen.Jeder Preis darunter ist zu billig. Heißt aber nicht, dass man es sich leisten kann.
      Extrembeispiel: Es nützt mir nichts, wenn der Picasso von 800.000 auf 650.000 gesenkt wird und später wieder auf 800.000 hochgeht.
      Gold ist deshalb relativ günstig, weil es
      1. Künstlich verbilligt wird (Von den Notenbanken)
      2. Den Menschen durch Propaganda eingeredet wir, die Krise sei vorrüber.
      Gold wird wieder steigen, wenn die Notenbanken es nicht mehr verbilligen können und die Menschen erkennen,dass die Krise nur übertüncht wurde.
      Das kann bald sein oder etwas später, aber es wird sein.

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      • @Anacona.
        Danke für diese gute Schilderung.
        Also doch eher günstig, was ich auch vermutete!

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    • Enzo@
      Zu den Förder-/Cashkosten: zwei positive Beispiele (gut geführtes Management) zu den Förderkosten/Unze:

      1) Osisko Mining liegt im vergangenen Quartal bei Cashkosten von
      754 CAD (535,-€) je Unze Gold (Förderung) von 120.208 Unzen
      http://www.goldseiten.de/artikel/187994–Osisko-Mining-Corp.~-Rekordproduktion-von-120.208-Unzen-Gold-im-dritten-Quartal.html

      2) Eldorado Gold: Mit 204.620 Unzen Gold konnte die Produktion
      verglichen zum Septemberquartal letzten Jahres um 21% gesteigert
      werden. Die durchschnittlichen Cashbetriebskosten sanken von
      493 USD auf 472 USD je Unze.

      http://www.goldseiten.de/artikel/187941–Eldorado-Gold-Corp.~-Rekordproduktion-im-dritten-Quartal.html

      Minenbetreiber in politisch unsicherem Umfeld mit hohen Umweltauflagen sowie hohen Betriebskosten (Wasser, Strom, Anfahrtwege,…) und höheren Bohrtiefen bis 4000 m haben sicher höhere Cashkosten /Unze.

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      • @Comment-0815
        Dazu möchte ich noch anmerken,dass die Herstellungskosten des Apple Iphone 5S bei unter 200 Dollar liegt und um weit über 1000 verkauft wird (Hier so 800 EUR).Trotzdem stehen die Leute Schlange. Man eruriere mal die Herstellungskosten eines Mercedes oder BMW.Da würde sich so mancher die Augen reiben.Oder umgekehrt: Die Japaner haben ihre Autos zu weit unterhalb der Herstellungskosten nach USA und Europa vertickert.Geht eine Mine pleite, wird die sicher von der Konkurrenz aufgekauft.
        Apropos Goldpreisdrückung,die gibt es schon ewig.
        http://www.larsschall.com/2013/11/12/ueber-ein-memo-des-us-aussenministeriums-zur-goldpreisdrueckung/

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        • anaconda@
          China hat viele Gold-/Silberminen auf seiner Einkaufsliste stehen – nicht nur in den USA, sondern auch Australien.
          Apropos Goldpreisdrückung: wie Goldminer (sh. weiter unten) richtig anmerkte, fand heute pünktlich um 17:00 Uhr wieder eine „konzertierte“
          EM-Preisdrückung zum Goldpreisfixing statt: Grund dürfte der fallende USD-Index und steigende Zinsen bei den 10-jährigen T-Bonds gewesen sein; sh. Grafiken (Gold, USDX, Silber)
          http://dollarcollapse.com/

          Langsam ist aber eine gewisse Hektik/Panik bei der FED feststellbar, denn sie muß immer mehr Einbruchstellen abdichten…

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  3. 19 euro/unze ist recht günstig, denke ich. vor 1 jahr war sie noch bei 28 euro/unze. und wenn dann noch die mwst auf 19% geht … und silber wieder steigt ;-) … übrigens kann man hier die münzenpreise stets aktuell beobachten: http://www.mp-edelmetalle.de … und auch (wenn man in der nähe ist) persönlich und anonym kaufen

    0
    • iris@
      Der Kundenwunsch „anonym“ EM zu erwerben ist in diesen Tagen bald
      der Standardfall. Wer größere Mengen erwerben möchte (noch unter
      der Anonymitätsschwelle von 14999,-€) sollte vielleicht einen
      Blick auf die langjährigen Statistiken von Dimitri Speck werfen:
      er hat die Daten bzgl. Goldpreisfixing gewichtet und damit die
      günstigsten Tageszeitpunkte ermittelt, zu denen die EM-Kurse
      „fallen“ bzw. „ansteigen“ („Intraday-Verlauf des Goldpreises“).

      Addieren wir 7 Std. zur New Yorker Ostküstenzeit dann ist der
      „günstigste“ Zeitpunkt EM (Vorort) zu kaufen zwischen 17:00-19:00
      Uhr unserer Zeit. Ich kann das bestätigen…

      http://www.geheime-goldpolitik.de/grafiken/

      Wer gerne eine breitere EM-Händlerübersicht zu EM-Preisen hätte,
      sortiert nach den günstigsten Preisen, findet diese Übersicht hier:
      http://www.gold.de/preisvergleich,3,Wiener-Philharmoniker.html

      0
    • @ iris bücker.Und die nette reife Dame am Schalter in Unterbach verstrahlt ein klassischen Sex-Appeal!Immer nett dort einzukaufen.(Alleine der Akzent!!!)Gold/Silber kann richtig Spass machen!Peter!

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  4. Enzo@
    Wie viel die „Förderung“ einer Unze tatsächlich kostet, kann dir niemand seriös beantworten. Barrick und Yamaha arbeiten an einem Totalpreis der zu den reinen Förderkosten auch die Instandhaltung, die Fremdfinanzierung, Explorationskosten usw einrechnet. Manche Minen können beim aktuellen Kurs nicht mehr arbeiten und andere verdienen noch immer sehr gut. Grundsätzlich verdienen die Minenbetreiber auch bei diesem Kurs noch immer Geld, die schlechten Zahlen ergeben sich aus den hohen Abschreibungen und der hohen Verschuldung die in dem letzten Jahren entstanden ist. Im Glauben das der Goldkurs ewig steigt, wurden auch in sehr risikoreiche Projekte Unsummen investiert oder Konkurrenten zu teuer übernommen. Gier frisst Hirn, gilt für Private wie für Firmen.

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    • @Christian
      Ich habe im diesem und letzten Jahr persönlich mi 2 führenden Dipl.Ing. im Goldbergbau gesprochen und beide sagten mir unabhängig:Das wäre ein abslutes Betriebsgeheimnis-Es käme jedoch darauf an,wo die Mine steht,wie hoch die Arbeitskosten sind und ob Zyanid ohne Restriktionen eingesetzt werden darf.Fast alle Minen hedgen mit Put optionen auf fallenden Preis (1.000 Dollar etwa).Fällt Gold tatsächlich, verdienen die Minen mit den Optionen und lassen die Förderung ruhiger angehen oder largern das Gold für später,wenn die Preise wieder steigen.Man sieht, auch die Minen verdienen mit fallenden Kursen.(Eine Weile jedenfalls).
      Übrigens sichert jeder Goldhändler seine Lagerbestände auch mit entsprechenden Optionen ab, würde ich meinen.
      Ich jedoch mache das nicht, ich kaufe mir lieber für den Preis der Optionen neue Goldmünzen.Denn ich treibe ja keinen Handel damit.
      Aber Sie haben recht, das Rohstoffgeschäft ist risikoreich und nur was für absolute Experten.

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  5. Dem Bekannten einer mir nahestehenden Person wurde in Berlin-Zehlendorf just zu dem Zeitpunkt, als er in einer Pflegeeinrichtung war, die Wohnung geknackt sowie der Safe, in dem seine Goldbarren lagen. (Denkt Euch Euren Teil.) Ich frage mal, bevor ich dazukaufe: Wie viele ausländische „Praktikanten“ gibt es wohl bei unseren Münzkontoren, und wem kann ich in diesem Land mein EM zur sicheren Aufbewahrung überlassen?

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    • @0177translator
      Für normale Bürger ist ein Privatsafe,wenn er ordentlich sein soll, viel zu teuer und zu schwer.Hier bevorzugt man das Bankschließfach,versichert gegen Diebstahl und Einbruch.Zwar gibt man das Gold / Silber damit außer Hand, aber bis es soweit ist,dass es zu Eigentums Durchsuchungen kommt,ist es noch eine Weile hin und man hört vorher sich das Gras wachsen. (Auch im Hinblick auf EM Kauf.Der Münz-Kontor muss nicht den Käufer unbedingt gut kennen.)
      Alternativ im eignene Haus: Im Keller hinter der Heizung ect. einmauern und Stillschweigen bewahren.
      Nachteil: Man kann es nicht mehr besichtigen und sich daran freuen.

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  6. Systemverweigerer

    @anaconda,
    größere Bestände gehören unbedingt auf mehrere Plätze verteilt.

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  7. Systemverweigerer

    http://gadgetwelt.de/2013/03/der-steckdosentresor/
    ein steckdosentresor ist auch eine interessante variante http://gadgetwelt.de/2013/03/der-steckdosentresor/. versicherbar sind aber nur safes mit einem gewissen sicherheitsgrad. am besten seinen versicherer fragen. ob im crash aber eine versicherung noch helfen kann bezweifle ich. im fall einer hyperinflation bringt eine versicherung gar nichts. man müsste dann täglich die vs anpassen. die versicherung ist dann der inhalt des safes bzw. verstecke. daher die bestände auf mehrere stellen verteilen.

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  8. Anaconda&Translator
    Bezüglich EM-Händler, ich halte es für einen schweren Fehler physisches Gold per Internet und Versand zu kaufen. Der größte Vorteil der EM ist deren legaler anonymer Besitz. Wenn ich über das Netz und mit Überweisung kaufe verzichte ich auf diesen Vorteil. Jedes Unternehmen hat eine 7 jährige Aufbewahrungspflicht für alle relevanten Unterlagen und jeder Steuerprüfer kann die Umsätze und Kundendaten einsehen. Die Bank weiß, dass du Geld an einen EM-Händler überwiesen hast, der Händler hat jede Rechnung/Lieferung an dir in der Buchhaltung ebenso die Transportfirma. Man sollte immer nur persönlich und mit Cash seine EM kaufen und bis 15k geht das auch ohne Ausweispflicht. Sollte es zu einer radikalen Vermögenssteuer kommen, werden die Kundenlisten der EM-Händler von der Finanz sehr begehrt sein.

    Translator@
    Die sichere Aufbewahrung ist immer ein Problem. Ich habe einen Wertschrank mit der höchsten Sicherheitszertifizierung der zusätzlich an einer Meldeanlage hängt aber 100% Sicherheit gibt es nicht. Ich glaube dass die Weitergabe lohnender Adressen nicht beim Münzkontor passiert, sondern bei den Transportfirmen. Die Absenderadresse lässt sich auch über den Strichcode oder der Kundennummer eruieren und die Empfängeradresse steht sowieso drauf. Jeder Halbaffe kann sich den Inhalt denken wenn der Absender Münzhandlung XY heißt.

    ps. Ja ich weiß, ich bin paranoid aber ich stehe dazu.

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    • @Christian
      Natürlich haben sie recht.Sie preferieren eben maximale Sicherheit.Nur bedenken Sie, dass es für einige nicht so selbstverständlich ist, mit 15000 EUR zum Kantor zu gehen und mit der entsprechenden Goldmenge wieder raus.Eine Waffe und eine Begleitperson ebenfalls mit Waffe mit 10 Schritten Abstand gehört dann dazu.
      Da Sie, glaube ich, Österreicher sind ? gibt es dort die Goldvorsorge, die versenden anonym per Kurier.Diese versprechen auch die Kundendaten nicht zu speichern.wieweit das wirklich so gehandhabt wird,kann ich nicht sagen, aber es gibt ein altes Sprichwort. Niemals im eigenen Land und nicht mit eigenem Geld.Will heissen,wenn schon online, besser im Ausland kaufen.
      Natürlich,falls ein Mitarbeiter der Firma/Transportfirma Mißbrauch betreibt, hilft das auch nicht weiter.Doch das Risiko würde ich eingehen.
      Selbst wenn die Behörden vom Goldkauf erfahren,kann ich es doch in der Zwischenzeit längst wieder veräußert haben,nach der Haltefrist. Wo ? mal hier mal da. Ich muss mich ja selbst nicht belasten.Betrachtet man das Beispiel Zypern oder Griechenland, so wurden die Goldvermögen nicht angetastet.Immobilien dagegen schon (Griechenland).Aktien glaube ich auch nicht.

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      • …ein Punkt über den ich mir schon oft den Kopf zerbrochen habe, aber letztlich pflichte ich Ihnen bei, und wenn es hart auf hart kommt, ja dann hat man halt eine Liebesdienerin damit bezahlt – meine Güte – wie hieß die doch gleich Janette, Jasmin? – keiiiiine Ahnung, den Namen habe ich vergessen aber gut war sie, und lieb ;-)

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        • @alle .Dasselbe wie John_Doe ist mir auch passiert!Verflixte Miststücke!Die wissen aber auch wie man einem Einsamen die letzten Kröten aus der Tasche zieht!Und da mein ………(Betriebsprüfer/Finanzamt) selbst sagt ,das die Damen monatlich nie unter 12.000€ umsätzen,eher 20Tsd,ist deren Lebensstandard sehr hoch.Da fallen unsere schäbigen Münzen garnicht mehr ins Gewicht!

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          • @Heiko
            Sie werden es glauben oder nicht, das erzählte mir meine Steuerberaterin:
            Das gab es einen Handwerksmeister, der ging für seinen Betrieb bar einkaufen (Bekam mehr Rabatt) und ließ sich angeblich den Geldkoffer am Bahnhof klauen.Meldete dies der Polizei und konnte nach einem kleinen Rechtsstreit mit dem Finanzamt die komplette Summe betrieblich als Verlust absetzen.
            Meine Beraterin fragte mich,ob ich glaube,dass der wirklich sich hat den Koffer klauen lassen oder die Kohle einfach nur versteckt……
            Nun ja,auch Goldmünzen inclusive Koffer verschwinden gerne an Bahnhöfen und werden in Zügen vergessen,insbesondere durch den Reisestress ist man doch sehr abgelenkt bei der Bewachung seiner Gepäckstücke.

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  9. Anaconda@
    Goldvorsorge ist sehr gut und ich habe auch schon öfters per Tafelgeschäft dort gekauft. In Wien gibt es ein paar gute Händler(Philoro, pro Aurum, Schöller, Goldvorsorge) einschließlich dem Shop der Münze Österreich und in max. 40 Minuten kann ich jeden mit dem Auto erreichen. Wenn man in irgendeinem Provinzkaff wohnt, ist es natürlich viel schwerer und der Internetkauf verlockend.

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  10. Goldman Sux und co wissen das noch viel zu viel Gold in Privatbesitz ist.
    Sie versuchen die Menschen zu animieren ihr Gold zu verkaufen, weil suggeriert wird das Gold zu unsicher ist (Schwankungen).

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  11. @Stan:
    Klar wissen die das. Die sehen doch auch, dass die Privaten jetzt erst recht EM kaufen, weil das Gedächtnis immernoch einigermaßen gut funktioniert.
    Nur, was die Privaten kaufen, ist im Vergleich zu dem, was nach Asien abwandert, locker zu vernachlässigen.
    Ich persönlich glaube eher – und das habe ich in diesem Formum auch schon geäußert – dass diese globale EM Umverteilung nur das Vorspiel zu einer ebenso globalen Machtverschiebung ist.
    Die USA haben abgewirtschaftet. Es wird Zeit für eine neue Hägemonialmacht, mit ähnlichen Anfangsvoraussetzungen, wie damals in den USA.
    Billige Arbeitskräfte, niedriger sozialer Standard, riesiger Binnemarkt, unregulierte Wirtschaft, gewaltige, wenig erschlossene Ressourcen.
    Einzig die Allmacht der Regierung ist hier neu. Aber das ist ja bekanntlich kein Hindernis dafür, die Arbeitssklaven ordentlich am Rackern zu halten. Menschenrechte und Umweltschutz sind auch nicht wirklich ein Thema.
    Das Ganze untermauert mit einer goldgedeckten Währung, die wegen der Konzetration des EMs im Land, ziemlich exclusiv das monetäre Primat sichert.
    Also – Gold sei Dank – alles chic für eine neue Weltmacht.

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  12. John_Doe
    Ich glaube, dass du beim Silber besser liegst als beim Gold. Ich halte überwiegend Gold aber würde ich heute noch einmal bei 0 anfangen würde ich Silber weit höher gewichten als Gold.

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    • Christian@
      Ein Großteil der Online-Händler hat noch Wiener Philharmoniker 1 Oz (Prägejahr 2013) in seinem Angebot, bei einer tel. Anfrage (12.11.13) sind diese meistens schon verkauft, und es gibt nur noch Rückläufer aus dem Jahr 2012 oder früher.

      Wegen der höheren MwSt. für Silbermünzen ab 2014 (BRD) ist ab Dezember mit einem Engpaß zu rechnen, also besser vorher nachfragen und die aktuell günstigen Preise unter 20,-€ nutzen.
      Weltweite Goldnachfrage: hier reicht ein Blick auf Indien und China…
      http://www.graceland-updates.com/images/stories/13nov/2013nov12tons1.png

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    • Ja. Es gibt Kookas und Koalas die noch nicht so alt sind und mehrere 100% Wertsteigerung hinter sich haben und bestimmt noch zulegen werden. Und die kann man sogar an den Mann bringen. ZB Koala 2007 1oz Ag. Preise über 100€ und die war kaufbar für 13€.

      Bevor ich da 100 nackte Maples oder Phillis kaufe, nehme ich lieber 85 gekapselte Kookas oder Koalas.

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  13. @Alle; Führte dieser Tage eine Unterhaltung in der, eine „wilde These“ in den Raum gestellt wurde; Man (Normalbürger) bekomme heute überhaupt kein Gold mehr zu kaufen. Diese Idee ist ungewöhnlich, scheint mir aber nicht ganz abwegig. Ist es möglich eine Legierung herzustellen mit ähnlichen Eigenschaften wie Gold? Sollte man nun jeder Goldmünze einem Säurebad unterziehen? Und spielt EM im Falle einer rein digitalen Währung überhaupt noch eine Rolle als „Geld“? möglichts viele Meinungen erwünscht! mfg Sepp

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    • @Sepp
      Volle Sicherheit hast Du nie. Selbst die als fälschungssicher eingestuften €-Banknoten werden wie verrückt gefälscht.
      @Christian & anaconda
      Danke Euch für die Hinweise.
      @John Doe
      Bin auch von Kopf bis Fuß auf Silber eingestellt, denn das ist meine Welt, und sonst nur ein bißchen Gold. Das allerdings in Form von Sammlerstücken mit begrenzter Auflage, deren Sammlerwert i.d.R. höher liegt als der Materialwert. (Es sei denn, der $-€-Super-GAU tritt ein.) Diese bestelle ich natürlich NICHT übers Internet von irgendeinem Windhund. Ich hatte und habe diese ausdrücklich über Münzkontore geordert, weil ich mir dabei denke, daß diese einen Ruf zu verlieren haben und mir keine gefälschte Ware andrehen. Auch waren vor 80 Jahren bei Roosevelts Goldverbot eben diese Stücke von der staatlichen Beschlagnahme ausgenommen, allein schon weil sich das Einschmelzen nicht lohnt. Logisch gedacht.
      Naiv wie ich 1989/90 war, habe ich als DDR-Bürger gemeint, daß jetzt ein neues Zeitalter anbricht, daß die Rüstungsfirmen pleitegehen, die Probleme, welche die Welt eigentlich bedrückten, gelöst werden usw. usf. Daß mit dem Ende des Stalinismus alles erst recht aus dem Ruder läuft, daß alles nur schlimmer wird auf dieser Welt, daß angesichts der Schnüffelei heutzutage sich Erich Mielke wohl auf die Schenkel klatschen würde vor Lachen – daß die Reise hierhin geht – US-Staatsbankrott im Februar, Konfiskation von Sparvermögen – das hätte sich der naive Dolmetscher-Student von damals niemals träumen lassen. Das hätte ich eher der DDR von damals zugetraut.

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    • @sepp
      Geld ist ein Tauschmittel und Gold ist erster Linie ein Schatzmittel, vergleichbar mit Antiquitäten,Diamanten, Kunstwerken und Teppichen etc.
      Geld hat die Funktion des Schatzmittels schon längst verloren (Inflation, Währungsreformen) Gold hat die Funktion des Tauschmittles allerdings zur Zeit auch verloren, nicht aber die Funktion eines Schatzmittels.
      Das sind 2 verschiedene Dinge,welche immer verwechselt werden.
      Also zum Tauschen (Einkaufen, Schulden bezahlen) Papiergeld, zur Wertaufbewahrung Gold /Silber.So war es immer.auf dem Dollar steht es sogar drauf: this note is …legal tender for all debts private and public . Also ein Tauschmittel um öffentliche und private Schulden zu bezahlen. Von Wertbewahrung steht nichts drauf.
      Also: Mit Geld kann ich ausschließlich Schulden bezahlen, nichts anderes !
      Nun zur Goldimitation:Ja die gibt es, als Fremdmetall mit Goldüberzug (Meist
      Wolfram oder Iridium) oder als Sinterung der Metalle.
      Information bekommt man auf http://www.aurotest.de oder bei http://www.gemsecurity.de
      Gold hat aber eine einzigartige physikalische Eigenschaft:
      Obwohl ein Schwermetall hat es eine ungewöhnlich niedrige Schallgeschwindigkeit von 3300 m/sec und es ist von allen Fäschungsmaterialen durch seine diamagnetischen Eigenschaften zu unterscheiden.Wolfram, Iridium etc ist paramagnetisch.

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      • @ anaconda. Danke für die Info, wie immer sehr aufschlußreich.Bedauerlicher Weise sehe ich auch trotz oben verlinkten Prüfmethoden einige Nachteile. Was macht die Oma,der Schüler,Arbeiter der nach und nach etwas EM kaufen wollen? viele Menschen werden weder die möglichen Gefahr eines Betrugs im Auge haben,noch sich ein geeignetes Prüfgerät anschaffen können,wollen.Selbst bei vorhandenseins eines entsprechenden Gerätes samt eines „positiven“ Befundes, dürfte es schwierig werden diesen Regressforderung auch rechtlich durchzusetzen. Es ist ja wahrlich eine Schande das wir in Zeiten Leben wo nahezu alles in Frage zu stellen ist.

        0
        • Guten Abend „Sepp“

          manchmal lernt man deutschen Namen etwas dazu.

          Gute Nacht

          Peter

          0
          • @ Peter; Jo,da kiekste wa! :-) Wo ist denn eigentlich der hochgeschätzte AE-35. Der hat wohl Urlaub oder was,

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          • @Sepp

            Hallo Sepp,

            Na hier z.B.:
            http://www.goldreporter.de/jp-morgan-und-hsbc-sind-die-gefaehrlichsten-banken-der-welt/hot-links/37394/#comment-45718

            Doch in der Tat, in letzter Zeit habe ich meist nur still mitgelesen. Wie Du weißt, betrachte ich die Dinge ein wenig anders als die Meisten hier. Da ich aber niemandem mit meinen Grundsatzdebatten auf die Nerven gehen will, halte ich mich ein wenig zurück. Auch wiederholt man sich gerade dann umso leichter, desto mehr man der Essenz von allem nahe kommt. Und das könnte bei meiner Art des Philosophierens leicht der Fall sein. Das ist alles.

            Grüße
            AE-35

            0
          • @AE-35 Für mich gehören Ihre Kommentare zu den spannensten in diesem Forum. Daß Ihre brillianten Beiträge, soweit ich dies beobachteten konnte,hier eher ein geringes Echo finden ist mir ein Rätsel. mfg Sepp

            0
          • Hallo Sepp,

            herzlichen Dank für das Kompliment!

            Das meine Themen hier nicht immer so einen Anklang finden, liegt unter anderem sicher auch daran, dass sie nicht direkt mit dem Thema „Gold“ zu tun haben. Nicht selten stehen sie diesem sogar kritisch, wenn auch nicht direkt ablehnend, gegenüber.

            Und wer weiß, vielleicht gibt es hier mehr stille Leser als Sie und ich ahnen. Und möglicherweise teilen die Ihr Interesse an meinen Texten.

            Hier geht’s weiter…

            Bis demnächst…

            Grüße
            AE-35

            0
        • @Sepp
          Naja,die Oma,der Schüler etc.sollte eben zu einem serösen Händler gehen.
          Die gibt es schon und einige bieten auch Prüfungen für sowohl dort erstandes als auch mitgebrachtes Gold gegen geringe Gebühr an.
          Christian kann Ihnen sicher einige Adressen nennen, aber ZB Goldvorsorge.at macht das auch.
          Ein echter Gold Bug ist nur dann ein echter Gold Bug, wenn er Gold in
          und auswendig kennt.Er hat dann auch entsprechende Prüfgeräte und kennt die Methoden.Ist eben wie bei einem Briefmarken- oder Antiquitäten Sammler um nicht zu sagen ( und die Pazifisten zu verärgern) „Waffensammler“ also ein Gold-Bug liebt einfach Gold und betrachtet es nicht nur als reines Investment.
          Sozusagen bin ich auch nur ein halber Gold-Bug.Das Schöne am Goldsammeln ist, das Zeug verottet einfach nicht !,das überdauert Jahrtausende ohne große Pflege.Königswasser könnte etwas bringen,doch dann ist das Gold immer noch nicht ganz weg.(AuCl3 bleibt neben chlorsilber übrig).Richtig ? Chemiker unter uns ?

          0
          • @ anaconda; Es ist immer wieder erstaunlich was Sie alles Wissen und Dieses auch mit anderen teilen. Dafür Danke ich Ihnen.
            @ AE-35: Natürlich haben Sie Recht hier im Blog von GR is Naturgemäß EM Hauptthema. Um so mehr freut es mich von Menschen wie Ihnen zu lesen die den Blick etwas weiter fassen und versuchen die Zukunft neu+ positiv zu Denken/Gestalten nach einer Bestandsaufnahme. Und in der Tat sind Ihre Kommentare,soweit mir bekannt,dermaßen gut formuliert, das dem nichts wesentliches mehr hinzuzufügen ist.Ein undankbarer Job für den Autor da natürlich die Idee einer Kommunikation eine andere ist. Hiermit möchte ich Ihnen dafür einen besonderen Dank aussprechen und freue mich auf weitere Gedanken Ihrerseits. Sollten Sie mir einen Blog nennen können der etwas tiefer schürft würde ich mich freuen. Bin ja durchaus aktiv im Netz aber wurde noch nicht fündig diesbezüglich. MfG Seppo

            0
          • @anaconda

            „Königswasser könnte etwas bringen,doch dann ist das Gold immer noch nicht ganz weg.(AuCl3 bleibt neben chlorsilber übrig).Richtig ? Chemiker unter uns ?“

            Ja, das Gold kann zurückgewonnen werden:
            „Als während des Zweiten Weltkriegs deutsche Truppen im April 1940 die dänische Hauptstadt Kopenhagen besetzten, hat der im Labor von Niels Bohr arbeitende ungarische Chemiker George de Hevesy die goldenen Nobelpreis-Medaillen der deutschen Physiker Max von Laue und James Franck in Königswasser aufgelöst, um so den Zugriff durch die Nazis zu verhindern. Von Laue und Franck waren in Opposition zum Nationalsozialismus in Deutschland und hatten deshalb ihre Medaillen Niels Bohr anvertraut, um so eine Konfiszierung in Deutschland zu verhindern; die Hitlerregierung verbot allen Deutschen das Annehmen oder Tragen des Nobelpreises, nachdem der Nazigegner Carl von Ossietzky im Jahr 1935 den Friedensnobelpreis erhalten hatte. Nach Kriegsende extrahierte de Hevesy das im Königswasser „versteckte“ Gold und übergab es der Königlichen Schwedischen Akademie der Wissenschaften, die daraus neue Medaillen herstellte und wieder an von Laue und Franck übergab.[„
            Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigswasser#Historische_Anekdote

            ;o)

            Grüße
            AE-35

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          • Hallo Seppo,

            „Hiermit möchte ich Ihnen dafür einen besonderen Dank aussprechen und freue mich auf weitere Gedanken Ihrerseits.“

            Danke, ich werde mich zu gegebener Zeit äußern und mir dabei wie immer Mühe geben etwas Vernünftiges für meine Mitmenschen zustande zu bringen.

            „Sollten Sie mir einen Blog nennen können der etwas tiefer schürft würde ich mich freuen. Bin ja durchaus aktiv im Netz aber wurde noch nicht fündig diesbezüglich.“

            Obwohl ich viele Blogs kenne, kann ich Ihnen hier keine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen. Die Qualität der Beiträge, und zwar sowohl in den Artikeln als auch bei den Kommentaren, schwankt doch meist beträchtlich. Und um die Unabhängigkeit der Blogger steht es bei genauerer Betrachtung derselben auch nicht gerade zum Besten.

            Ich selbst schreibe zur Zeit meist bei tagesschau.de. Aber nicht, weil ich von deren Journalismus so angetan wäre, sondern, weil ich dort sehr viele Menschen erreichen kann. Und dies, ist mir angesichts der Lage besonders wichtig, denn Aufklärung tut Not!

            Leider wird dort sehr vieles zensiert und man darf auch nur maximal 1.000 Zeichen je Beitrag verwenden. Doch, wenn man das Verhalten der Moderation verstanden hat, geht mehr als man am Anfang geglaubt hätte.

            Dennoch, alles in allem betrachtet, ist es ein hartes Brot unter derartigen Einschränkungen bei einem Massenmedium zu schreiben. Nicht zu vergessen, dass das Denken vieler Kommentatoren dort ebenfalls mit System gleichgeschaltet verläuft.

            Aber aufzugeben, diese Option haben wir nicht!

            Herzliche Grüße
            AE-35

            0
  14. Habe bei Cashkurs einen netten Satz gefunden: Ein Gewinn ist ein Gewinn und ein Buchgewinn ist ein Buchgewinn.Umgekehrt gilt das auch für einen Verlust.
    http://www.cashkurs.com/kategorie/aktienwelt/beitrag/l-der-unterschaetzte-faktor/
    Solange also Gold /Silber /Aktie nicht verkauft werden, bleibt es ein Buchgewinn oder Buchverlust.
    Und eine Unze Gold oder Silber bleiben eine Unze Gold oder Silber, auch wenn das Buch (Papier) Gewinn oder Verlust anzeigt.

    0
  15. @Anaconda:
    Das mit dem geklauten Geldkoffer ist aber genial: falls dieser aber wirklich geklaut wurde, dann eher nicht! Aber als Gedankenstütze nicht zu clever.

    0
  16. Ach „Seppchen.“

    WAS GLAUBEN SIE WIE GEHT ES WEITER!!!??

    SIE TUN DAS WAS SIE FUER RICHTIG HALTEN, UND WAS WERDE
    ICH TUN!?

    iCH MUSS MICH FAST TOTLACHEN,

    DANKE…

    PETER

    0
  17. Wow-Uff – was ist denn nun los???

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