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Goldfunde können mit Goldproduktion nicht Schritt halten

Goldmine: Bergbauunternehmen müssen immer aufwendiger operieren, um auf ertragreiche Gold-Vorkommen zu stoßen.

Goldmine: Bergbauunternehmen müssen immer aufwendiger operieren, um auf ertragreiche Gold-Vorkommen zu stoßen.

Laut einer aktuellen Studie kommt nur etwa die Hälfte der Gold-Entdeckungen als tatsächliche Goldförderung auf den Markt.

Nur etwas mehr als die Hälfte der großen Gold-Entdeckungen seit 1990 konnten tatsächlich in Reserven oder effektiv gefördertes Gold umgemünzt werden. Zu diesem Ergebnis kommt der kanadische Marktforscher SNL Metals Economics Group laut einer aktuellen Studie. Basierend auf einer Rate von 75 Prozent, in der Ressourcen zu Reserven wurden und einer 90-prozentigen Erlösrate während der Produktion, habe die potenzielle, daraus resultierte Produktionsmenge im Zeitraum zwischen 1990 und 2012 durchschnittlich 57,3 Prozent betragen.

Daraus schließt man: Neue Gold-Entdeckungen können nicht mit der Goldproduktion Schritt halten.

„Nicht nur dass die Minenproduktion nicht wieder ersetzt werden kann, der Umfang der entdeckten Ressourcen, die in Produktion übergehen, wird aufgrund zunehmend fehlender ökonomischer Machbarkeit, bedingt durch Standort, Politik und Marktbedingungen sowie steigende Kapital- und Betriebskosten unvermeidlich geringer ausfallen“, heißt es in dem Bericht laut Kitco News.

SNL nennt weitere Gründe, warum die Goldförderung in Zukunft vermutlich geringer ausfallen wird. So seien die Ausgaben für neue Funde gestiegen. Seit den Neunzigerjahren hätten sich die jährlichen Exploration-Budgets der Goldexplorer mit fast 2,2 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelt.

Als große Goldentdeckungen definiert das Unternehmen Vorkommen von mindestens zwei Millionen Unzen Gold.

Die Datenbasis der Studie: Zwischen 1998 und 2012 wurden 107 Gold-Explorer mit Goldlagerstätten in 36 unterschiedlichen Ländern registriert, die durchschnittlich Goldvorkommen von 7,5 Millionen Unzen aufwiesen.

Definition: Als Ressourcen werden nachgewiesene Goldvorkommen im Erz bezeichnet. Unter Reserven versteht man nachgewiesenes Gold, das sich auch wirtschaftlich rentabel abbauen lässt.

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Eingetragen von am 18. Sep. 2013. gespeichert unter Gold, Marktdaten, News, Welt. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

6 Kommentare für “Goldfunde können mit Goldproduktion nicht Schritt halten”

  1. Ich hatte gespräche mit einem Ing.Für Bergbau welcher in einer Goldmine arbeitet.
    Obwohl niedrigste Lohnkosten in diesem Land benötigt man einen Unzenpreis von ca 1.500 US$ um profitabel zu arbeiten.Das deckt sich haargenau mit den Aussagen der anderen Minen.Sicher gibt es Minen, die liegen darunter, aber die fördern eben nur Minimengen.
    Ein Produkt zu 30% unter dem Erzeugerpreis zu kaufen,ich glaube VW oder Mercedes wäre auf Jahre ausverkauft und dann pleite.Übrigens gibt es mehrere Produkte, welche weit unter dem Erzeugerpreis verkauft werden.Mit Erfolg sogar.
    Deutsche U-Boote nach Israel zum Beispiel.

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    • @anaconda
      Meinen Minenfreund „Sugus“ konnte ich bisher mit Argumenten nicht überzeugen, daß die Minenbetreiber an der Goldpreisdrückerei keine Schuld tragen.
      Er vertritt seine Meinungen mit hoher „Volatilität“, passend zur Rohstoffbörse, andere Ansichten prallen an ihm ab, als wäre er in einen Teflon-Anzug gekleidet, wie ihn unsere Kanzlerin auch trägt – wahrscheinlich in einer anderen Konfektionsgröße.
      Er glaubt, daß es ein Überangebot von EM auf dem Markt gäbe, und die Nachfrage permanent in den Keller gehen würde.
      Damit dreht sich die Sonne um die Erde, und mir wird nicht mehr so schnell schwindlig, weil die Erdrotation entfällt.
      Ich habe daher für mich beschlossen, erst wieder mit ihm zu kommunizieren, wenn der Goldpreis über 1400,- $ steigt, also frühestens Anfang nächster Woche.
      Ach ja, die ersten 3 U-Boote für Israel hat der Steuerzahler der BRD-GmbH als Zeichen „Guten Willens“ finanziert.

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  2. @anaconda

    Genau deshalb verstehe ich umso weniger, weshalb die Produzenten trotzdem weiter fördern und offenbar mit Verlust verkaufen – sofern die 1500 Dollar tatsächlich stimmen wie man so oft hört? Kein privates Unternehmen könnte über Monate mit derart hohen Verlusten arbeiten – selbst bei absoluten Grenzkosten nicht, die naturgemäss tiefer liegen (nur Personal und Maschinen)! Diese Preis- und Verkaufspolitik versteht offensichtlich nur die Bergbaubranche?

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    • @Sugus
      genau diese Frage habe ich dem Ingenieur auch gestellt.Antwort: Darüber daf er nicht reden.Offenbar wissen die Produzenten mehr als wir.Eine andere Situation:
      Ich komme gerade aus Ägypten zurück.Die Air Berlin und die Condor aber auch Thomas Cook stornierten alle Flüge.Sie flogen leer !!! hin um Gäste zurückzufliegen.Was für ein Verlust. Warum leer, wenn doch soviele mitfliegen wollten.? Meine Spekulation: Ein Politikum. Die EU bezahlt aus Steuergeldern den Carriern den Verlust um Druck auf die ägyptische Regierung auszuüben.Übrigens flog die Muttergesellschaft Thomas Cook aus England von Londen aus, der Tochter in Deutschland aber verbot man den Flug.Ich spekuliere weiter: Vielleicht zahlt G&S den Minen einen Ausgleich,damit die weiter fördern. Weil ja sonst,nach Pleite der Minen, der Preis durch die Decke gehen würde.Und das sollte doch verhindert werden oder ?
      Ich weiss es nicht, aber eines weiß ich genau,es geht nicht mit rechten Dingen zu. Man will mit aller Macht die Menschen vom Gold fernhalten. Nicht nur in Indien. Warum nur ?

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    • @Sugus

      Die hoffen auf bessere Zeiten und nehmen sich einen Kredit.

      Außerdem muss es ja nach oben gehen. Schreiben ja schließlich alle Analysten.

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