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Europäische Notenbanken rüsten sich für Währungswechsel

Auch hierzulande halten sich Gerüchte, die Bundesbank habe für den Notfall schon neue D-Mark-Scheine vorrätig.

Wie das Wall Street Journal meldet, treffen diverse nationale Zentralbanken in Europa bereits Vorkehrungen für einen möglichen Euro-Zerfall.

Die Zentralbank Irlands ist derzeit auf der Suche nach zusätzlichen Möglichkeiten zur Herstellung neuer Banknoten, um im Fall eines Euro-Ausstiegs die alte nationale Währung wieder einführen zu können. Dies berichtet das Wall Street Journal in seiner Online-Ausgabe. Das Blatt beruft sich auf unterrichtete Kreise.

Die Maßnahmen seien vorläufig, heißt es laut Informanten. Man nehme damit keinen möglichen Zerfall der Euro-Union vorweg. Das Wall Strret Journal berichtet darüber hinaus über weitere nationale Notenbanken, die ebenfalls für den Ernstfall vorsorgten. So gebe es hartnäckige Gerüchte, dass Griechenland bereits heimlich neue Drachme-Noten habe herstellen lassen.

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Eingetragen von am 8. Dez. 2011. gespeichert unter Banken, Euro, Europa, News, Währung. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

6 Kommentare für “Europäische Notenbanken rüsten sich für Währungswechsel”

  1. Selbstverständlich haben alle Notenbanken und Länder alternative Währungen in der Schublade. Das ist auch keine Verschwörung, sondern Vorsorge für den äußersten Fall der Fälle. Der ist aber noch nicht da! Außerdem existieren diese auch nicht erst seit der Euro-Krise, sondern schon seit vorher.
    Ich glaube aber nicht, dass diese in den Kernländern jemals so schnell wieder Verwendung finden werden. Die EU und EWU ist eine erzwungene Missgeburt, die von einigen Machthabern gewollt ist und diese werden sie nicht aufgeben. Koste es was es wolle, und das sieht man ja seit einigen Jahren bei der Handlungsart unserer ach so kompetenten Politiker.

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  2. crashwarnservice

    das zunehmende geldentwertungs – und schuldendebakel sollte endlich seinen frieden finden. vielleicht auch wieder mit der alten währung. aber geht dann das spiel wieder von vorne los, mit den gleichen fehlern? wir stehen am anfang einer neuen zeit, ob sie besser wird, bleibt fraglich.

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  3. @crashwarnservice: Ob es besser wird? Ich hab mir da mal meine Gedanken gemacht. Siehe diesen Kommentar:
    http://www.goldreporter.de/deutliche-kursbewegung-bei-gold-zu-erwarten/gold/16330/#comment-2764

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  4. Solange nur ein paar Länder den Euro behalten bringt eine Umstellung auf die Drachme erst mal gar nichts. Nicht in einer Demokratie. Denn die Guthaben lauten in Euro und die Schulden lauten auch in Euro und beide müssen nach wie vor in Euro bedient werden.Was ginge, wäre eine Paralellwährung in Drachmen für künftige Geschäfte und Gehälter.So etwas gibts in vielen Laändern.Simbawe,da kauft alles mit US-Dollars.Die mageren Löhne in Landeswährung werden schnell umgetauscht oder ausgegeben.Gehortet wird das richtige Geld,dann der Euro.Die Drachme wird eine Nischenfunktion haben,erst mal. Und das Volk muss sie auch akzeptieren, sonst wird weiter in Euro gehandelt! Beispiel:kein Autohändler wird das Auto für Drachmen verkaufen,
    da muss man dann leider Euro unter den Tisch legen. Als Fakelaki sozusagen.
    Polen vor der Wende: Wer was besonderes haben wollte, brauchte Dollars,denn Zloty hatten alle mehr als genug, nur keiner verkaufte was dafür. Ich habe das selbst erlebt,ich konnte es kaum glauben, aber es war so! Lippenstift:Dollars, Strumpfhose:DollarsJjeans:Dollars usw.Zloty:Brot und Fleisch und Vodka.Aber so auf den Tresen,ohne Tüte,ohne Verpackung,die mußte man selbst mitbringen.
    Eine echte Währungsreform mit Schuldenschnitt und neuem Geld klappt nur, wenn alles hin ist. Sonst gibt es nur eine Währungsumstellung und alles bleibt beim alten. Alter Wein in neuen Schläuchen eben.
    Um wirklich fäir und ohne spätere Klagen und Gerichte umzustellen,bräuchte man einen 0-Punkt an dem alle Werte gemessen werden (So wie den 0-meridian).Dr.Bandulet hat mal dafür Gold als absoluten Wert vorgesschlagen.
    also man stellt zur Drachme um und berechnet zum Umstellungszeitpunkt den Kurs der Drachme oder DM in Gold. Dieser Kurs wird einen festgelegten Zeitraum lang beibehalten und solange kann jeder seine Drachmen behalten oder umtauschen. Danach kann abgewertet werden.(Vorübergehende Goldbindung).Tut man das nicht, geht das Vertrauen der Leute ins Nirwana und es gibt eine Revolution nach der anderen. Denn ans Gold glauben fast alle Bürger mittlerweile, zum Gold hat man Vertrauen, seit 4000 Jahren schon. „Aus Bandulet, das Wissen der Goldanleger“

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  5. Ich kann mir vorstellen, dass alle Euroländer ihre eigene Währung wieder einführen, es aber der Euro noch als abstrakte Währung bestehen bleibt. Man müsste den Euro eben mit Gold und anderen Rohstoffen hinterlegen, sodass er nicht wertlos wird. Auch ohne Gold ist der Euro erstmal mit Schulden hinterlegt.
    Die Staaten können dann gegenüber des Euros auf und abwerten und die Sparer können ganz normal die Währung wechseln.

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  6. @anaconda: Stichwort Zimbabwe. Was ist dort die härteste Währung der Welt?
    Richtig GOLD. Die wissen schon, warum sie die gefundenen Mininuggets in Zibabwedollar einwickeln. Das wird in Euroswojetunion und US-Sowjetunion auch nicht anders werden.

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