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Ex-Fed-Manager kauft Gold wegen Quantitative Easing

FederalReserve

Billionen an US-Dollar bei der Fed gebunkert: Erhebliches Inflationsrisiko!

Der Bankmanager Andrew Huszar hat das Wertpapierkaufprogramm der Federal Reserve an der Börse umgesetzt. Er rechnet mit Inflation und kauft deshalb Gold.

Andrew Huszar war 2009/2010 verantwortlich für den Ankauf von Hypothekenpapieren durch das Federal Reserve System im Umfang von 1,25 Billionen US-Dollar – auch bekannt als Quantitative Easing. Zuvor war Huszar bereits sieben Jahre für die Fed tätig gewesen. Für den Job auf dem Wall-Street-Parkett ließ er sich erneut von den Notenbankern anstellen. Heute sagt er: „Ich glaube, dass wir noch nicht einmal den Anfang dessen gesehen haben, was uns das Experiment kosten wird“.

Mit dem Versuch, jetzt aus der Kaufphase auszusteigen, befinde sich die Fed erst am Beginn eines Spieles, von dem niemand richtig wisse, wie es ausgehen werde. „Ironischerweise ist eines der großen Risiken des Quantitative Easing, dass es eigentlich die Kreditvergabe stimulieren soll, das hat es aber bisher nicht getan“, sagt Huszar in einem Interview mit King World News. Das werde auch sobald nicht der Fall sein, weil die US-Konjunktur keine entsprechenden Rahmenbedingungen biete.

Derzeit seien 2,45 Billionen US-Dollar ungenutzt von den Geschäftsbanken bei der Fed gebunkert. Huszar: „In anderen Worten, jede Menge Cash, das die Fed über Quantitative Easing in die Banken gepumpt hat, ist nicht in die Wirtschaft geflossen, sondern befindet sich derzeit nur auf Konten bei der Fed.“ Wenn dieses Geld aber plötzlich in die Wirtschaft gelange, dann verfüge die Fed nicht über ausreichend Instrumente, um all diese Reserven zurückzuhalten.

„Daraus ergibt sich in der Folge das Risiko einer steigenden Inflation“, so Huszar. Ob die Inflation dann galoppierend oder eher langsam fortschreite, das sei die eigentliche Frage. Er ist der Meinung, man werde in einigen Jahren zurückblicken und feststellen, Quantitative Easing sei eine ziemlich schlechte Idee gewesen. Um sich gegen diese Risiken abzusichern, habe er Gold gekauft.

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Eingetragen von am 24. Feb. 2014. gespeichert unter Banken, Fed, Gold, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

6 Kommentare für “Ex-Fed-Manager kauft Gold wegen Quantitative Easing”

  1. Heute sieht die Entwicklung der EM-Preise so aus, wie viele Analysten es letzte Woche schon vermutet haben: die Spekulanten an der Gold-Futures-Börse, die mit Basispreisen von 1298,-$ für die Februar-Kontrakte auf fallende Kurse gewettet haben („Shorties haben kurze Beine“), sehen ihre Wetten davonschwimmen; sie müssen sich jetzt zu etwas höheren Preisen eindecken.

    Pech, wenn die Prognosen von Goldman&Sachs mit 1000,-$ für eine
    Goldunze wieder einmal daneben liegen.

    Dennoch glaube ich nicht, daß das Fed/die BIS tatenlos zusehen können,
    wie der US-$-Index im Währungskorb weit unter die Indexmarke von 80
    fällt; unterhalb der Marke 79 bricht Panik aus; aktueller Stand:
    80.14.
    Madame J. Yellen: Sie sind jetzt am Zug.

  2. So sind sie, die Goldmänner:
    Goldman Sachs verteufelt Gold und kauft es trotzdem.

    Wie oft lassen sich die Kunden verar…en?
    http://www.finews.ch/news/finanzplatz/14572-gold-spdr-gold-trust-etf-goldman-sachs-jeffrey-currie-john-paulson

    • Ich bin auch Goldman Kunde und habe Gold empfohlen bekommen von Goldman. Das in den Medien ist alles nur Propaganda und Gelabber.

      • @Marc
        Das liegt vielleicht daran, daß viele Börsendienste zwei unterschiedliche Klientel bedienen : „Standard-Kunden“ und „Premium-Kunden“.
        Die Premium-Kunden zahlen mehr Mietglieder-Beitrag, werden aber besser „bedient“.

        Will man seinen Premium-Kunden am Tage „x“ einen günstigen Einstieg in die Aktie XYZ ermöglichen, werden die Standard-Kunden am Tage x-1 per Eilmeldung aufgefordert, die Aktie XYZ mit der Verkaufsorder „bestens“ zu verkaufen, weil die zu erwartenden Quartalszahlen des Unternehmens „saumäßig“ ausfallen werden.
        Anschließend bekommen die Premium-Mitglieder eine SMS zugeschickt, die Aktie XYZ mit einem Limit zu kaufen, das 2-3 € günstiger ist, als am Vortage.

        Funktioniert natürlich nur, wenn entsprechende Kundenzahlen den Kurs beeinflussen können, ich spreche hier aber von einem Kundenstamm von mehr als 150.000 Mitgliedern.

        Vielleicht hat G&S auch zweierlei Kunden: die einen sollen Gold abstoßen, die anderen dann etwas günstiger einkaufen. Dann gehören Sie zu den Premium-Kunden?

        • @Watchdog
          Richtig, Goldmann hat 2 Arten von Kunden.Die Premium Kunden bekommen die richtigen Analysen.Die anderen,das banale Volk, die gegenteiligen.So war es schon immer.G&S gibt also tatsächlich 2 völlig gegenteilige Analysen heraus.Nicht ohne Grund eben.Denn mit premium-Kunden verdient man prächtig und die will man sich auf keinen Fall vergraulen.Und deren Gewinn rekrutiert man eben aus den falschen Analysen fürs Volk.Wenn dieses auf die G&S Analysen hört.Und das tut es wohl.Denn einer kann nur gewinnen,wenn der andere verliert.

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