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EZB-Vize warnt vor steigendem Bankenpleiten-Risiko in Europa

Banken in Frankfurt

Frankfurter Bankenviertel: Die EZB hätte gerne die europaweite Bankenaufsicht unter Kontrolle.

Schwache Konjunktur-Entwicklung, drohende Kreditausfälle, Altlasten vom letzten Krisenhöhepunkt: EZB-Vize-Präsident Vítor Constâncio warnt vor neuen Turbulenzen im Bankensektor. Aus gutem Grund.

Vor allem Banken in Ländern mit hoher Arbeitslosigkeit und fallenden Häuserpreisen seien weiter anfällig für Schieflagen im Bankensektor, erklärt Vítor Constâncio, portugiesischer Vize-Präsident der Europäischen Zentralbank laut einem Bericht der New York Times. Konkrete Pleitekandidaten werden freilich nicht genannt. Die geografische Region ist klar: Italien, Spanien, Griechenland, Portugal.

Die anhaltende Rezession in vielen Euro-Staaten und die teilweise hohe Arbeitslosigkeit erschwere es Schuldnern, ihre Kredite zu bedienen. Damit steige auch das Risiko von Bankenpleiten, heißt es.

Aber auch Institute in Deutschland, wie etwa die Commerzbank oder diverse Landesbanken, werden in dem Beitrag als mögliche Problemfälle genannt. Diese Geldhäuser seien nach wie vor mit schlechten Krediten belastet und litten an weiteren Problemen.

Die kritischen Aussagen aus Kreisen der EZB sind sicherlich kein Zufall. Schließlich bemüht man sich, im eigenen Hause eine europäische Bankenaufsicht zu konzentrieren, die den Einfluss der Euro-Banker noch einmal erheblich stärken würde. Profitieren würden sicherlich auch die besonders gefährdeten Institute in den südlichen Euro-Regionen. Etwa dann, wenn auch eine europaweite Einlagensicherung durchgesetzt würde.

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Eingetragen von am 31. Mai. 2013. gespeichert unter Banken, Europa, EZB, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

17 Kommentare für “EZB-Vize warnt vor steigendem Bankenpleiten-Risiko in Europa”

  1. Comment_0815

    Die Völker Europas wehren sich: die Luft in Brüssel wird dünn und entwickelt sich zu starkem Gegenwind –

    „Die von Portugal ausgehende Initiative nennt sich „Que se lixe a troika“, was so viel heißt wie „Sch… auf die Troika“.“

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/06/01/europaweiter-protest-tag-gegen-die-troika/

    „Die EU-Kommissare sind aus gutem Grund nicht gewählt: Sie haben nämlich weder eine demokratische, noch eine rechtliche Funktion.

    Die EU-Kommissare sind nichts anderes als Darsteller einer Idee, die sich in der Krise langsam, aber unaufhaltsam als Illusion erweist. Sie sind Propagandisten, Fürsten ohne Land, Briefträger für nationale Interessen.“

    0
  2. Vor genau 15 Minuten in den Nachrichten im Radio gehört:

    „In Frankfurt demonstratieren nach pol Angaben ca 1000 Kapitalismusgegner gegen die Finanzpolitik der EU.“

    Jetzt kommts : Bitte anschnallen und festhelten:

    „Die Polizei hat ca 400 teils vermummte Demonstranten eingekesselt. Sie trugen Schilder bei sich, die als Waffen eingesetzt werden könnten.“

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  3. es muß natürlich „Kapitalismusgegner „und „festhalten“ heissen.

    Ich bin adrenalinmäßig gerade auf 300…….

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  4. Comment-0815

    „Ach was!?“, würde Loriot sagen.
    Haben sie schon mal einen Banker gesehen, der es adrenalinmäßig auf über 100 bringt?
    Bis jetzt noch nicht, aber vielleicht ändert sich das noch…

    Peter Ustinov: Terror ist der Krieg der Armen und Krieg ist der Terror der Reichen.

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  5. Weil ich gerade etwas für einen Bekannten ausdrucke – hier ein Link zur „BRD“
    http://equapio.com/de/politik/ist-deutschland-ein-staat-oder-ist-die-brd-eine-gmbh/

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  6. Habe gerade mal wieder die Nachrichten um 20.50 Uhr in der ARD gesehen. Nicht ein einziges Wort wurde über die Demonstration in Frankfurt berichtet.

    0
  7. Comment-0815

    @Mitleser
    ARD / ZDF sind nicht überparteilich, sondern werden manipuliert wie viele andere Nachrichtensender auch, traurig und wahr.

    http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2012/05/03/tagesschau-manipuliert-und-zensiert-berichterstattung-zum-welttag-der-pressefreiheit/

    0
  8. Comment-0815

    @Mitleser

    Eine ehemalige Nachrichtensprecherin packt aus: das Medienkartell…

    http://www.kopp-verlag.de/Das-Medienkartell.htm?websale8=kopp-verlag&pi=928200&rdeocl=1&rdetpl=productpage_A&rdebox=box1

    0
    • Ich weiß, dass auch dieser Kommentar nicht besonders willkommen ist:

      „Die Medienmafia schafft sich gerade selbst ab“, Frau Hermann träumt ihren Traum von einer Gerechtigkeitsschlacht gegen ein System, das sie in die Ecke der „personae non gratae“ gestellt hat, in einer Ecke, in der nur noch Systemnörgler zu vielleicht 5 bis 10 Millionen stehen. Und was machen die Systemnörgler dort? Sitzen auf dem Sofa und glotzen Soapmist von sich anbrüllenden Jugendlichen oder Erwachsenen, die ein Sozialverhalten von Raubtieren haben.

      Das Medienkartell ist besser verbunden als manche glauben! Allen voran in Deutschland das Bundeskanzleramt, das Medien steuert – dann kommen die Nachrichtenagenturen, die gewünschte Tendenzen tausendfach in Redaktionsstuben transportieren und dann, auf der anderen Seite, Medienverbände, die ein klares Interesse an reaktionärer Politik haben und das Recht nutzen, die politischen Leitlinien TOP DOWN vorzugeben. Und das ganze wird gestützt durch ein gegenseitiges Beauftragungssystem, so dass jeder seinen persönlichen Profit hat.

      Dass ARD / ZDF durch ihre politischen Rundfunkorgane, immer schön „paritätisch“ besetzt Propagandasender sind, darf doch niemanden entsetzen! Die Zwangsabgabe sorgt zudem dafür, dass wir die Versuche zur Gehirnwäsche auch noch selber bezahlen!

      0
  9. „EZB-Vize warnt vor steigendem Bankenpleiten-Risiko in Europa“. Was würde ich als Chef und Autokrat von Europa tun?

    Rahmenbedingung:
    Die Staaten sind auf absehbare Zeit hin überschuldet. Maßstab der Überschuldung: Kapitalkosten zum Umsatz.
    Maßnahme:
    Umsatz steigern ( Steuern, direkt/indirekt steigern, Abgaben erhöhen ) dazu die anderen betriebswirtschaftlichen Positionen angehen ( nicht industriebezogene Kosten senken ). Limitierender Faktor: politische Stabilität erhalten.

    Problem: Zinskostensenkung Staatsanleihen trifft den Banken- und Versicherungssektor. Der Banken- und Versicherungssektor ist jedoch erforderlich, um die fortgesetzte Staatsverschuldung zu managen. Also muss ich dem Banken- und Versicherungssektor besondere Zuwendungen geben, damit dieser überleben kann.

    Genau das passiert momentan. Das eigentliche Problem, die Verschuldung, wurde bislang noch nicht gelöst. Wie kann man es lösen?

    Maßnahme A: die Finanzströme werden kontrolliert, es wird genau registriert, wer wo wie viel Geld hat ( wird gerade weltweit geregelt ).
    Maßnahme B: die virtuellen Geldalternativen ( Coins ) werden ausgetrocknet; damit kann kein Geld sich dem staatlichen Zugriff entziehen ( wird gerade weltweit geregelt ).
    Maßnahme C: Sicherungssysteme für Betriebsvermögen werden aufgebaut ( wird gerade weltweit geregelt ).
    Maßnahme D: Wertebesitz in Privathand ( Silber, Gold ) wird verboten; die Werte werden gegen einen Anstandsbetrag entgegen genommen; gerade Deutschland hat darin Erfahrungen.
    Maßnahme E: Währungsreform ( Welt oder „nur“ der Westen ? ) legt einen neuen Umtauschkurs fest; gleichzeitig wird alles nicht betriebliche Geld auf anderen Konten eingefroren.
    Maßnahme F: Immobilienabgabe. Für jede nicht eigen genutzte Immobilie müssen Abgaben geleistet werden ( 50 % ? ).

    Was bleibt dann noch übrig zu tun?

    0
    • @Bernd
      „Was bleibt dann noch übrig zu tun?“
      Auswandern ! Amazonas-Sumpfgebiet.

      0
  10. Comment-0815

    @Bernd
    „Was kann man noch tun?“
    Blockupy in Frankfurt, Proteste in Portugal, Athen, Paris, Istanbul,…
    die betrogenen Völker gehen schon auf die Straße und demonstrieren gegen die Obrigkeit.
    In Istanbul hat das Volk schon gewonnen, das korrupte System wankt.

    Leider nutzen in Frankfurt vermummte Chaoten als Trittbrettfahrer die Protestbewegung gegen die Betrüger (Libor-Betrüger!), Lügner und Manipulateure in den Bank-Palästen.

    Zaghafter Versuch bei der ARD, die Vorgänge in Frankfurt zu kommentieren: „während die meisten Banker ihre Arbeiten zu Hause „online“ erledigen, gehen vermummte Chaoten in Frankfurt mit “ passiven“ Waffen (Schutzschildern“) gegen die Polizeikräfte vor…“.
    Immerhin, 7000 Bürger gehen auf die Straße.

    Die immer größer werdende Zahl protestierender EU-Bürger wird in Brüssel erneut hektische Reaktionen hervorrufen, weil die Damen und Herren,, diese Möchtegern-Grüngurken-Glühbirnen-Bürokraten“, die niemand gewählt hat, um ihre „Pfründe“ bangen.

    Doch jeder von uns kann seinen Beitrag leisten: Lebensversicherungen, Bausparverträge und Sparbücher, Finanzprodukte usw. auflösen und auszahlen lassen, keinen € auf den Girokonten liegen lassen, die Banken leersaugen. Konsumverzicht bis auf Lebensmittel und Kleidung. GEZ verweigern. Keine Kredite mehr aufnehmen, dann entzieht man dem System die Lebensgrundlage, nämlich das Geld.

    0
    • Danke, anaconda,

      „Doch jeder von uns kann seinen Beitrag leisten“ … ja, und er kann noch etwas tun: die Freunde überzeugen wählen zu gehen. Jeder Nichtwähler votiert automatisch für die Parteien der „Volks“kammer. Vielleicht mach in ein Zettelchen und lege diese bei jedem Restaurantbesuch aus?!“

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  11. reiner tiroch

    und die Baffin sagt zu drohenden Bankpleiten wieder nichts, gell? für was braucht man die Flaschen?

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    • @reiner tiroch
      Egal welchen Weg man wählt, ohne Vernichtung von Guthaben (auch kalte oder heiße Enteignung genannt), wird es nicht gehen.Jetzt kommt es darauf an, es dem Volk so zu erklären, dass es keine Revolution und Aufstände gibt.Also muss man kreativ sein und desinformativ. Solange, bis keiner mehr weiß, was richtig und was falsch ist und es den meisten Leuten dann auch egal ist.Letztlich wird aber kein Stein auf dem anderen bleiben.Den einen wird es früher erwischen, den anderen später.Dran kommen aber alle.
      Die Talkshows diesbezüglich werden zunehmen und die Menschen weiter verwirren.

      0
      • volle Zustimmung!!! So wird es gemacht und dafür haben wir auch die ARD und ZDF. Früher hieß es glaube ich Reichspropagandaministerium.

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  12. Gerade lese ich, dass die Derivate-Schulden der Deutschen Bank größer sind als die gesamte Weltwirtschaft ! Wenn diese Bank fällt, reißt sie alles in den Abgrund.
    Vielleicht wird so manches Vorgehen von Herrn Schäuble und Frau Merkel jetzt in einem anderen Licht erscheinen.

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