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Fed hält Zinswende-Fantasie am Leben und Gold am Boden

Fed (Foto: Goldreporter)

Finanz-Analysten glauben, dass die Fed mit ihren vorsichtigen Andeutungen die Märkte schonend auf eine US-Zinswende vorbereitet (Foto: Goldreporter).

Im Rahmen einer Rede vor dem US-Parlament hielt Fed-Präsidentin Janet Yellen gestern die Erwartungen einer möglichen Zinswende im Dezember hoch.

Janet Yellen, die Präsidentin des U.S. Federal Reserve System, hielt am gestrigen Mittwoch eine Rede vor dem Finanzausschuss des U.S. House of Representatives in Washington D.C. Das Thema lautete „Aufsicht und Regulierung“.

Im Rahmen ihres Auftritts kam sie abseits ihres Rede-Manuskripts auch auf die aktuellen Geldpolitik zu sprechen. Hinsichtlich der zuletzt erneut gestiegenen Erwartungen an eine baldigen Zinswende in den USA erklärte sie, eine Zinserhöhung im Dezember sei weiterhin eine valide Möglichkeit.

Wörtlich sagte sie laut Yahoo Finance: „Diesbezüglich wurde noch keine Entscheidung getroffen. Wovon es abhängt, ist die Einschätzung [des Offenmarktausschusses] zu dem Zeitpunkt. Bei dieser Einschätzung werden alle Daten berücksichtigt werden, die wir zwischen heute und dann sammeln“.

Goldpreis 11-2015-0411

Goldpreis in US-Dollar (1 Monat) Quelle: Godmodetrader

 

Und weiter: Das Committee erwarte, dass die US-Wirtschaft in einer Geschwindigkeit wachse, die ausreichend ist, um weitere Fortschritte auf dem Arbeitsmarkt und eine Rückkehr zum Inflationsziel von 2 Prozent zu ermöglichen.

„Wenn die eingehenden Informationen diese Erwartung stützen, dann deutet unser Statement daraufhin, dass der Dezember eine veritable Möglichkeit sein könnte“, so Yellen im typischen Notenbank-Kauderwelsch.

Der Goldpreis verlor am Mittwoch nach der Rede weiter an Boden. Um 18:00 Uhr kostete die Feinunze 1.113 Dollar. Das entsprach 1.025 Euro.

Goldreporter

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Eingetragen von am 5. Nov. 2015. gespeichert unter Fed, Gold, Goldpreis, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

47 Kommentare für “Fed hält Zinswende-Fantasie am Leben und Gold am Boden”

  1. Ein Trauerspiel ….

    Genau wie :
    Ferkel kann ohne außerordentlich großen Polizeischutz nirgendwo, weder in Deutschland noch in der eu „angekündigt“ auftreten.

    Die Szenen möchte ich mal sehen, wo das faltige hausfrauen Ferkel ungeschützt auftritt und durch die Menge geht.
    In deutschland oder in Griechenland oder in Italien oder Frankreich oder Spanien oder Österreich …….

    0
    • Da hatte unser Ade kein Problem.
      Irgendwie komisch.
      Der angebliche Böse wurde vom Volk geliebt und die angebliche brave Mutti braucht Polizeischutz.

      0
  2. Man darf erinnern?

    http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__676c.html

    § 676c
    Haftungsausschluss

    Ansprüche nach diesem Kapitel sind ausgeschlossen, wenn die einen Anspruch begründenden Umstände

    1.auf einem ungewöhnlichen und unvorhersehbaren Ereignis beruhen, auf das diejenige Partei, die sich auf dieses Ereignis beruft, keinen Einfluss hat, und dessen Folgen trotz Anwendung der gebotenen Sorgfalt nicht hätten vermieden werden können, oder2.vom Zahlungsdienstleister auf Grund einer gesetzlichen Verpflichtung herbeigeführt wurden.

    Fassung aufgrund des Gesetzes zur Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie, des zivilrechtlichen Teils der Zahlungsdiensterichtlinie sowie zur Neuordnung der Vorschriften über das Widerrufs- und Rückgaberecht vom 29.07.2009 (BGBl. I S. 2355) m.W.v. 31.10.2009.

    0
  3. Bail-in ist teil hiervon

    http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__676c.html

    Ja ja das liebe deutsche BGB

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    • In Verwandtschaft sagte vor kurzem:
      Man muss sich ständig weiterbilden,da ständig neue Paragraphen dazu kommen. Zahl + a,b,c (Erweiterung…)
      Unsere Volkszertreter..

      0
  4. In dollar nähern sich au und ag bald dem 6 jahres tief … das ist sehr markant für die Einordnung der Preisentwicklung !!

    0
    • @mars
      Leider bezahlen wir aber hier noch mit Euro. Und so nutzen dem Käufer auch 1.000 $ wenig, wenn der Euro unter die Parietät rutscht.

      0
  5. Morgen, am Freitag-Nachmittag werden wieder einmal die US-Arbeitsmarkt-Zahlen neu geschaffener Jobs (außerhalb der Landwirtschaft) bekanntgegeben.

    Das ist der günstigste Termin für die Notenbanker vor dem Wochenende, dem G&S-Gold-Wunschpreis Richtung $1050,-/Unze „nach unten die Richtung vorzugeben.
    Dieses ewige“ Zins-Anhebungs-Gelabere“ (sorry, mehr ist das ja seit 2014 nicht) dürfte langsam sogar an der Wallstreet keine Wirkung mehr zeigen, auch wenn die „getürkten“ Arbeitsmarktzahlen wieder einmal „besser ausfallen sollten, als erwartet“, weil immer mehr Rentner in den USA Nebenjobs annehmen müssen (wie auch bald in GERMANY…).

    So langsam glaube ich die Story von Jim Willie auch, daß die US-Fed heimlich von den Chinesen übernommen wurde, weil die USA schon längere Zeit „bankrott“ sind, hoch verschuldet bei den Chinesen, und im Auftrag der PBOC jetzt dafür sorgen müssen, daß der Goldkurs für den chinesischen Winterschlußverkauf dem Befehl folgt: „billig, billig, Fed machen gute Preis…!!!„.
    (€,$,£,==> ¥)

    0
    • lastmanstanding

      Ich habe gestern etwas Interessantes gelesen über „Schwundgeld“. Vereinfacht gesagt: Minusrendite auf Staatsanleihen ist besser als noch höhere Negativzinsen auf dem Konto.

      Es ist diesem perversen Geldsystem zuzutrauen, dass man das durchzieht. Und bis dahin wird von „Zinserhöhungsphantasie“ gelallt.

      Ich befürchte, wir gehen einer jahrelangen finanziellen Repression entgegen, weil sich auf diesem Weg marode Banken und bankrotte Staaten entschulden können. Selbst Italien bekommt zu -0,023% Geld! Und die Papier-COMEX, an der keiner mehr handelt in der Erwartung physischer Vertragserfüllung (293:1), wird den Goldpreis managen.

      Jedenfalls ist das der Plan. Leider schulden die USA China 1270Mrd$ und Japan 1200Mrd$. So oder so führt diese Politik in die Hyperinflation.

      Fall A: Diese Länder weigern sich, zu negativen Zinsen in die USA zu exportieren.

      Fall B: Sie akzeptieren diese Minusrendite, aber erhöhen entsprechend die Preise.

      Die USA haben fertig. Deshalb TTIP, Putin-Sanktionen, VW, DeuBa usw.

      0
  6. Hoppsa (sorry, das heißt doch oops) was ist (war) denn da los?
    http://www.ariva.de/euro-dollar-kurs/realtime-chart?boerse_id=130
    Störung welcher Art?

    0
  7. Leute, Yellen MUSS Zinswende am Leben halten, wer kauft sonst Schuldverschreibungen eines finanziell maroden und deindustrialisierten Landes, wenn er obendrein noch für diese Geld“anlage“ was draufzahlen muss? Dass der Goldpreis gedrückt bleibt, das ist ein erwünschter Kollateralschaden.

    0
    • Ein Satz (auch hier schon im Forum gelesen):

      „The Fed Can’t Raise Rates, But Must Pretend It Will“

      Auch das Mises-Institut „leiht sich“ diesen zutreffenden Wortlaut.

      Das sagt eigentlich alles zum Thema.

      Man könnte noch (unermüdlich…) darauf hinweisen,

      – daß die USA im Falle einer Zinserhöhung um 0,25% automatisch mehr Dollar für den Schuldendienst aufbringen muß, z.B.
      (19,6 Billionen * 0,25% = 49 Milliarden US-Dollar)

      – eine Zinserhöhung einen Großteil des Kapitals in die USA strömen läßt, weil es dort „mehr Zinsen“ (Profit) bringt. „Leider“ hätte das eine unerwünschte Wirkung auf die „schwächelnde“ US-Wirtschaft: der US-Dollar wird „stärker“, die Exportwirtschaft bricht noch mehr ein.

      – daß die Schwellenländer sich bei 0% hoch in US-Dollar verschuldet haben, und unter einer Zinserhöhung (so warnt der IWF, Weltbank, BIZ, Donald Trump…) zusammenbrechen würden. (Stichwort: US-Carry trade).

      0
    • Mal ganz ehrlich, hast du das nicht schon lange gewusst??
      Dann lebst du ein wenig hinter dem Mond :-(

      0
  8. Toto

    Du überliest das Wesentliche in meinem Beitrag über deiner Antwort darauf …
    Wahrscheinlich weil es das letzte Wort war, also „Preisentwicklung“, hat daher deine Aufmerksamkeit schon abgeschaltet.

    Du verstehst denn sinn nicht oder ?

    0
  9. Gestern haben die bei ntv erzählt, die FED will eventuell Negativzinsen einführen, aber der Zinssatz könnte angehoben werden. Wirklich in einem Satz.

    0
    • @Force majeure
      Das ist nichts Anderes als ein „Test-Ballon“ für die Märkte: „mal sehen, wie die Reaktion der Wallstreet ausfällt…„.
      Wie Du schon andeutest: ein Widerspruch in sich.
      Denn: „Negativzinsen“ schwächen den Dollar und stärken damit Gold
      Höhere Zinsen: genau umgekehrt!

      Ich wette mit Dir: die Fed befindet sich immer stärker im „Krisenmodus“.

      0
    • Bei n-tv haben sie gestern sogar einen Artikel über Gold, Rußland und China in Zusammenhang mit „Macht-Ansprüchen“ gebracht.
      http://www.n-tv.de/wirtschaft/Putins-Goldschatz-waechst-und-waechst-article16277851.html

      Gibt die Lügenpresse jetzt schon offen zu, daß derjenige, der das meiste (physisch vorhandene) Gold besitzt, die „Macht“ hat, dann auch die Regeln festzulegen?

      0
      • lastmanstanding

        @Meckerer

        n-tv gehört der RTL Group und CNN…

        Der Autor ist jung und braucht Geld. Fachgebiet Wirtschaftskriminalität. Sein Fazit: „Wer an eine friedliche Zukunft glaubt, hat keinen Grund, Gold zu horten.“

        Der Artikel glänzt nicht nur durch debile Unwahrheiten (Gold=Putin=Krieg, Dollar lieb), er ist eine glatte 5minus: „Und außer Russland kauft kaum ein anderes Land nach. (…) Auch Peking hat seine Bestände seit 2009 fast verdreifacht.“

        Dann sollen sie Gold halt kriminalisieren. Deutschland hat Probleme bis Oberkante Unterlippe, da kann es nicht schaden, gegen den mainstream zu schwimmen.

        0
        • @lastmanstanding
          d’accord.
          Dann erhöhe ich auf „twomanstanding„;
          (at least)

          0

        • @lastmanstanding

          Was heute Recht ist morgen Unrecht. Oder was heute Weitsichtigkeit ist morgen ein Verbrechen. Sieht man sich unsere Politiker an, bei denen fehlende Weitsichtigkeit und Ziellosigkeit, zum geregelten Chaos zudem plötzliche Chaotik hinzufügen, ist Weitsicht deshalb jetzt schon ein Verbrechen.

          0
          • lastmanstanding

            @Force Majeure

            Nicht umsonst schrieb Orwell in „1984“: Ignorance is strength (Dummheit ist Stärke).

            Als ich 2006 noch bei einem Broker arbeitete und Kollegen auf die US-Immobilienblase ansprach, wurde ich nur so abgetan mit Sprüchen: „Börsianer sind halt Optimisten!“

            Aber sowohl Optimismus als auch Pessimismus deuten auf mangelnden Realismus hin, und die Vorstellung, bei dieser Blase sei alles anders als bei vorherigen, ist sogar richtig: es wird richtig schlimm enden.

            Ich kann zwar verstehen, dass einige EM-Bugs frustriert sind, aber sie sollten den alltäglichen Wahnsinn, den unsere Medien als alternativlose Realität verkaufen, nicht ausblenden. Jeder, der noch ein paar funktionierende Hirnzellen besitzt, ist erstaunt, wie lange dieses Finanzpack die Politiker und die Öffentlichkeit an der Nase herumführt. Und wer jetzt nicht überrascht ist, wird es halt später sein.

            0
            • @lastmanstanding

              Die Politiker und das Finanzpack sind eng miteinander verwoben. Der Banker geht in die Politik oder Lobby, der Politiker wechselt auf einen neugeschaffenen völlig sinnlosen Arbeitsplatz in der Bank oder bei der Bahn z.B. Profalla. Dann wechseln sie eventuell hin und her und richten alles so wie es für die Banken, Großkonzerne usw. von äußerstem Vorzug ist: keine Steuern oder erhebliche Steuervorteile, Strom billiger, Finanzierung sinnloser Posten ab absolutes Minimum 250.000€ Jahresgehalt usw. Wir werden nicht die Überraschten sein.

              0
  10. http://www.gegenfrage.com/us-kongressabgeordnete-verkauften-aktien-12-tage-vor-2008-crash/

    Jetzt weiss man, was „die börse“ ist und wem sie ALLEIN dient.
    AUSSER FÜR INSIDER IST ES GENERELL NUR UNTER ERSCHWERTESTEN BEDINGUNGEN MÖGLICH,MIT GEWINN AUS AKTIEN UND WERTPAPIERKÄUFEN BZW. VERKÄUFEN, ZU KOMMEN.
    Die börse wurde erfunden, um die eingeweihten, (=die schon wohlhabenden und mächtigen…oder die ganz besonders klugen und hochverschlagenen…) auf Kosten der arbeitenden massen, reicher und mächtiger zu machen,ohne selbst eine Gegenleistung zu erbringen.
    DAS ist der HAUPTZWECK der Börse.

    Wenn man kein Insider ist….hat man entweder Glück oder pech …meistens dann wohl pech …

    0
    • … so schwer rauszukommen ist doch nicht.
      Ganz einfach verkauft jetzt.
      Auch wenn DAX schlagartig auf 30.000 steigt.
      Was ist das Geld dann noch wert?
      Draghi droht und droht, : Was auch da kommen mag, isch masch eusch den Euro kaputt, kapischi?

      0
  11. Sobald sich negativzinsen etabliert haben, ist aber was los mit Edelmetallen :-)))) aber Hallo!

    0
  12. In euro dotiert, war das preistief schon längst…jahreswende 2013/2014 etwas unter 900 € …..da kommt man in € wohl nicht mehr hin.
    Nur mal so zur info, für die sparfüchse …die gerne warten…warten….und warten…..und warten …und ooooooh ..was?!??!!! Preisneubewertung??? 1 unze 25000 € ??!!
    Verdammt … hätt ich damals nur …. warum hat die elite das nicht vorher im tv angekündigt..mist……chance des Lebens vertan !!!! Mist verdammter …. vlt im nächsten leben …. was? Gibts nicht ??? Mist verdammter !!!

    0
    • Mars.Wieso?!steig dann der empreis?Glaube eher als emzittereer(ü75),das der empreis um 1000 stehen bleibt,damit die zitterer noch verkaufen könnten?!,aber die nachkäufer noch warten?!ist halt eine pervecte verarscheeee.glaube nicht,das ich noch ein höhenflug em erlebe?!Den ganzen Horror muß ich durchmachen weil ich damals 2011 spekulativ em gekauft.habe.Es tun natürlich ca.5000,verlust von damals weh,ich frage mich aber langsam,schaffen die es,em so unatraktiv zu machen?!die herde macht es aber?!was nun,wenn em im künstlichem würgegriff noch jahrelang gehalten wird?In der zwischenzeit lassen die sich eas neues einfallen.Fest steht auch,das iss nix mehr für einen(ü75).Habe mittlerweile den verdacht,die scheuen em wie die pest.Hallo Mars!Sorry!dissssann die nerven,die ich nicht mehr habe!Dennoch :HOCH LEBE EM!!!!-für alle!!Danke für den nicht vielsagenden kommentar!Mach alle weirer so!Bin schon ein paar jahre hier,noch damals bei anaconda,Ols Shatterhand u.s.w.Da ich ein einfacher arbeiter bin,lese ich lieber eure Kommentare.Ist schon TOLL wie ihr hier mit Info/Daten umgeht!Meine Hochachtung für alle!

      0
  13. Negativzinsen…
    Das ganze Theater jetzt rückwärts :)
    Na dann schaun wir mal.

    0
  14. kann mir bitte mal jemand von euch klugen leuten mal sagen was mit dem gold los ist?
    seit 2 jahren warte ich mal auf eine erholung.
    wenn es dann so scheint wird es wieder runtergeprügelt!

    mfg
    peter

    0
    • Die Erholung wird kommen, wenn Niemand mehr damit rechnet. Gold ist ein strategisches Investment, kein spekulatives. Wer nur auf kurzfristige Gewinnerwartung schielt, soll die Finger vom Gold lassen. Denn dieser Zug ist vorerst abgefahren. Wenn Sie nicht warten können oder dringend Bargeld brauchen, verkaufen Sie halt etwas Gold aber auf gar keinen Fall mehr als ein Drittel Ihres Bestandes. Gold ist heute sehr stark in Bewegung und wenn Frau Yellen in immer kürzeren Abständen erzählen muss, dass die Zinswende nun aber wirklich und wahrhaftig und ganz bestimmt, demnächst in diesem Theater vor der Tür steht, dann heißt dies nur, dass die Kacke bereits mächtig am Dampfen ist und man immer weniger Herr der Lage ist.

      0
      • danke danke

        0
      • Wer die US-Börsen verfolgt, kann immer wieder erkennen, daß diese kurz vor dem „Absaufen“ von der Notenbank-Geisterhand (dem Plunge Protection Team) nach oben gezogen werden; die Börsenbraut wird künstlich beatmet.

        Und das kostet…

        Kleines Beispiel aus der Biotech-Branche (Kura Oncology Inc.)?

        (siehe 5-Tageschart, hier:)
        Von $20,- auf $7,95;
        In den USA geht der zwangsverordneten „Obamacare“ die Puste aus.

        0
    • @peter

      Man sollte nicht so sehr auf die Kurse sehen, sondern Geld in physisches Gold anlegen und wegsehen. Der Kurs ist auf einem unglaublich hohen Niveau und da hält er sich seit 3 Jahren. Er hätte auch viel tiefer fallen können in 2 Jahren, aber er ist nicht wieder auf das Niveau vor 2008 herunter zu drücken. Der Auslöser war die Banken-Krise von den Lehmann Brothers und der Schock hat anscheinend bis heute nachgewirkt. Denn die nächste Banken-Finanz-Pleite kommt garantiert. Da ist es sicherlich gut Bargeld und EM vor Ort zu haben. Sehen Sie sich die Szenarien mit Zypern und Griechenland an. Es ist nicht ausgeschlossen, dass uns so etwas in diesen Breitengraden auch noch trifft. Gold ist eine Versicherung, die man nicht in Anspruch nehmen möchte, aber es ist einfach gut wenn man etwas davon zur Verfügung haben kann. Wenn man darum zittern muss alles zu verlieren, so hat man schließlich noch das wertlose Metall zum Ansehen. Man betrachte auch ganz andere Wertverluste, Auto, PC…… Das Gold ist einfach kein Spekulationsobjekt, wie ganz richtig dargestellt wurde. Betrachtet man die Ursachen, z.B. ob die FED den Zinssatz hebt oder nicht, der den Goldkurs mitbestimmt, so kann man darüber nach einiger Zeit nur noch müde lächeln.
      Die Notenbanken, z.B. China und Russland u.a. bunkern jedoch mächtig vom gelben Zeug ein und dies sollte man als wichtige Zeichen der langfristigen Entwicklung sehen. Der nächste Goldpeak wird erheblich höher sein als 2011, wann immer er kommen mag, die Zeit scheint zumindest nicht fern zu sein.

      0
  15. peter,

    putin, dieser lump ist an allem schuld.

    – dabei hatte und hat er ja so hochwertige dollar zertifikate.
    (undankbarer lümmel)

    – ich habe sogar meine eheringe verkauft?

    NEIN, nur verborgt. …sowas verkauft man ja nicht.

    , und der orban ist wahrscheinlich auch daran schuld????

    satire

    0
  16. Das Fazit ist, dass die beispiellose, expansive Geldpolitik der Fed seit der Finanzkrise zur Entstehung einer gefährlichen Staatsschulden-Zeitbombe in den USA geführt hat. Die Nullzinspolitik und die quantitativen Lockerungen haben die Zinssätze künstlich auf Rekordtiefs gedrückt und die viel zu hohen Staatsausgaben der demokratischen Regierung unter Obama erst ermöglicht.

    Unter Obama nahmen die Staatsschulden um 8,7 Billionen Dollar bzw. 87% zu und wuchsen damit in sieben Jahren so stark an, wie zuvor in 25 Es war jedoch nicht gerade überraschend, dass der bereits hochverschuldete Staat keinen Haushaltsüberschuss erwirtschaftete. Die einzige Möglichkeit zur Erhöhung der Ausgaben bestand daher in der Aufnahme neuer Kredite am Markt Der daraus resultierende Schuldenberg hat ein solches Ausmaß angenommen, dass schon allein eine Normalisierung des Zinsniveaus zum Bankrott der US-Regierung führen würde. Später begann die Fed dann auch noch damit, aktiv neues Geld aus dem Nichts zu erschaffen, um die US-Staatsanleihen aufzukaufen – eine klassische Monetarisierung der Schulden.

    Den vorläufigen Daten für das gerade geendete Finanzjahr 2015 zufolge beträgt die effektive Zinsrate, die die US-Regierung für die Staatsschulden in Höhe von 18,7 Billionen US-Dollar zahlen muss, weniger als 2,2%. Für die Fed ist das eine tickende Zeitbombe und ein nicht zu vernachlässigender Faktor bei der Entscheidung über eine Zinsanhebung.

    Wenn die Notenbank den Leitzins erhöht, wird der gesamte Zinskomplex, einschließlich der Rendite auf US-Treasuries, das widerspiegeln. Für die Regierung, die bis über den Kopf in Schulden steckt, ist das ein kolossales Problem. 2015 mussten die USA Zinszahlungen in Höhe von 402 Milliarden Dollar leisten – und das entspricht einer effektiven Zinsrate von weniger als 2,2%! In den 25 Jahren vor der Nullzinspolitik und den quantitativen Lockerungen war die durchschnittliche effektive Zinsrate etwa dreimal so hoch. Ein Anstieg der Zinskosten um 400 Milliarden Dollar ist bei einem frei verfügbaren Etat von 1.100 Milliarden Dollar fast genauso katastrophal wie ein Anstieg um 800 Milliarden Dollar. Die Konsequenz dessen wären entweder radikale Kürzungen der Ausgaben für Gehälter und staatliche Leistungen oder ein sprunghafter Anstieg des Haushaltsdefizits. Höhere Defizite sind allerdings extrem riskant, da sie die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die Märkte die Zinsen viel schneller nach oben treiben, als der Fed das lieb ist. Vor diesem Szenario warnt bekanntermassen A. Greenspan genauso wie der IWF u. viele andere Ökonomen.

    Die ebenfalls demokratisch geführte Fed wird sich nicht zu einer bedeutenden, langfristigen Anhebung des Leitzinses entschließen, wenn sie dadurch die Regierung ihrer eigenen Partei ernsthaft in Gefahr bringt. Vergessen Sie nicht, dass Janet Yellen eine eingefleischte Unterstützerin der Demokraten ist.
    Die ernüchternde Wahrheit ist, dass sich an den extrem niedrigen Zinsen wohl vorerst nichts ändern wird. Die Notenbank wird möglicherweise von Zeit zu Zeit einzelne, symbolische Erhöhungen beschließen, aber eine vollständige Normalisierung steht nicht zur Debatte, solange die US-Regierung in „Todesgefahr“ schwebt. Die Wertanlage, die von diesem Szenario wahrscheinlich am meisten profitieren wird, ist Gold.

    0
    • @hasenmaier

      Sehr interessante Übersicht, vielen Dank. Jetzt ist ja schon von Negativzinsen die Rede. Das käme den doch gut zu Passe. Aber wie man je wieder aus diesem Loch heraus will, ist nicht ohne Weiteres vorzustellen. Die Arbeitsmarkt- und Finanzdaten in den USA sind eher auf absteigenden Niveau. War es denn vor ca. 2 Jahren nicht schon so in den USA das dort alle staatlichen Institutionen fast zum Erliegen kamen? Radikale Kürzungen der Ausgaben für Gehälter und staatliche Leistungen, das ist es was dort wirklich droht. Und dann mal abwarten wie wir davon betroffen sein werden, sollte sich dies längere Zeit hinziehen.

      0
    • Hasi, die werden einen schönen großen Krieg anfangen, dann passt es wieder.

      0
  17. Frau Yellen hat unzählige Male angekündigt, daß sie über’s Wasser laufen wird, hat dann aber jedesmal den Zeh wieder zurückgezogen. Nun wird sie es hoffentlich endlich mal wirklich probieren. Hoffentlich kriegt sie keine nassen Strümpfe.

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