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Finanzkrise 2.0: Die neue Gefahr durch Schattenbanken

Die große Gefahr einer möglichen neuen Finanzkrise geht von weitgehend unregulierten Schattenbanken wie der US-amerikanischen Investmentgesellschaft BlackRock aus. Eine TV-Dokumentation beleuchtet die Hintergründe.

Die internationalen Großbanken scheint man im Griff zu haben, nachdem die Zentralbanken Billionen unter ihnen verteilt  und die Regierungen riesige Rettungsschirme aufgespannt haben. Die Folgen einer möglichen neuen Bankenkrise gelten weitgehend als beherrschbar.

Was jedoch kaum jemand auf der Rechnung hat, ist der weitgehend unregulierte Bereich der Schattenbanken. Dazu gehören Vermögensverwaltungsgesellschaften und Hedgefonds, deren Namen kaum jemand kennt. Der größte unter diesen Investment-Giganten ist die Firma BlackRock in den USA. Das Unternehmen verwaltet ein Anlagevermögen von fast 4 Billionen US-Dollar.

„Wir haben nun die Banken reguliert, weil sie im Kreuzfeuer der Kritik standen und das Geld ist in die Fondsgesellschaften abgewandert. Das verstärkt die Mechanismen sogar, weil jetzt die Öffentlichkeit  glaubt, dass man das Problem bei den Banken im Griff habe. Die anderen Sektoren werden aber gar nicht so genau beachtet“, sagt Prof. Max Otte.

Die Finanzriesen sind durch vielfältige Beteiligungen mit dem Bankensystem vernetzt. Eine aktuelle ARD-Dokumentation mit dem Titel „Geld regiert die Welt“ (Videolink unten) hat die versteckten Risiken analysiert. Man kommt darüber hinaus zu dem Schluss: Eine Elite von nur knapp 150 Unternehmen kontrollieren fast die Hälfte der globalen Wirtschaft.

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Eingetragen von am 14. Jan. 2014. gespeichert unter Banken, News, Videos. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

16 Kommentare für “Finanzkrise 2.0: Die neue Gefahr durch Schattenbanken”

  1. Das mit den Schattenbanken hört man schon seit Ewigkeiten und auch von denen in China und nix passiert.

    Jetzt kommt bestimmt gleich einer, der meint aber ewig kann das nicht gehen. Das nützt aber vielen nix.

    0
    • Der ungäubige Thomas!Alles wirft einen Schatten,einige haben einen und Banken stehen im gleißendem Licht!So lobet den Goldman Sachs!

      0
  2. wir haben die Banken reguliert? wer soll denn die Scheiße noch glauben wo doch 130 systremrelevante banken auf Abwicklung warten?

    0
  3. Gibt’s zur Abwechslung mal was neues?

    Banken = Kontrolle über die Finanzen
    Konzerne = Kontrolle über die Ressourcen
    Staaten = Kontrolle über die Menschen

    WER bitte soll jetzt die Banken kontrollieren?? – Die Staaten? (Lach wech!)
    Oder doch eher die Rothschilds, Rockefellers, Warburgs, DuPonds?

    Bei der Beerdigung des Schlächters von Beirut saßen sie alle wieder beisammen.

    0
    • Mögen die Trauergäste ihren lieben Verstorbenen einst bei ihrem Gott wiedersehen,und schmorren!

      0
  4. Die Schattenbanken sollen bei einem ungeregelten und kreditfinanzierten Derivatemarkt von 600-700 Billiarden$ (deutsch Billionen$ / inoffizielle Schätzungen gehen sogar bis 1.200 Billiarden$) der Systembanken das Problem sein?
    Glaube ich nicht! Da wird meines Erachtens gezielt in die falsche Richtung gelenkt.

    0
    • Guslis,
      gell, das ist nicht einfach mit den vielen Nullen. Dann auch noch amerikanische und deutsche Nullen.
      Nur nichts durcheinanderbringen sonst gehts Dir wie Nadine.

      0
      • Hi Frederico,

        ja das ist schon schwer darzustellen wegen der amerikanischen und deutschen Rechenweise.

        Nehmen wir nur die von der BIZ zuletzt offiziell genannten Zahlen.

        Es sind in „deutsch“ dargestellt 600-700 Billionen$.

        Alleine die Deutsche Bank hält davon 60-70 Billionen$ (auch in deutsch dargestellt, also nicht Milliarden) ausserhalb ihrer Bilanzen.

        0
      • Hi Frederico,

        mit einem hast Du recht. Die amerikanische Screibweise ist wohl eher trillion:

        http://homment.com/Outstanding-OTC-derivatives
        Total notional amounts outstanding of OTC derivatives amounted to $639 trillion at end-June 2012

        :-)

        0
  5. lothar hirschauer

    „otto“ möchte gerne wissen,wer die knapp 150 unternehmen sind,die fast
    die hälfte der globalen wirtschaft kontrollieren…

    1+
    • @lothar hirschauer
      150 Unternehmen ? Ich denke, dass es viel weniger sind. Allen voran sicher G&S, J.P Morgan Chase.Aber es gibt noch ein paar, welche in keiner Zeitschrift erscheinen und nicht im Visier der Mainstream Presse stehen.Doch egal,in der Wirtschaft und im Machtgefüge gibt es kein Vakuum.Fällt einer aus, kommt ein anderer.Es gilt sich zu arrangieren.
      Muss aber auch nicht heißen: If you cant beat them, join them. Soweit muss man wieder auch nicht gehen.
      Kaufen Sie Gold für später, machen Sie keine Bankschulden und lassen Sie sich nicht vor den Karren der Anlageberater spannen.Einfach gesagt,bleiben Sie standhaft.Dazu gehört auch,gewisse Produkte zu meiden.Sie wissen schon,welche ich meine.Glauben Sie mir, dann haben Sie mehr Spass als mit dem neuesten Iphone oder so.(Schlechter Vergleich,ich weiss !)

      0
  6. Ich beneide die Bigplayer (Blackrock…) nicht. Je mehr Geld sie haben, desto mehr können sie auch verlieren. Ich bin sicher, dass Gier und Angst auch deren Handeln beeinflussen. Hinzu kommt, dass ihnen die Kunden und die Finanzbehörden im Nacken sitzen. Ein entspanntes Leben ist das sicher nicht.

    Wie gut hat es da der Privatanleger, der Entscheidungen nur für sich selbst treffen muss. Mal schnell eine Aktie kaufen/verkaufen… Wenn der Großinvestor 10 Mio. Aktien verkauft, fällt der Kurs ins Bodenlose. Dann schreien die Kunden. Den ganz Abgebrühten mag das egal sein. Aber ich denke, an den meisten Finanzhaien wird der Stress nicht ohne Spuren bleiben. Ist das die Sache wert? Etwas mehr Geld besitzen und dafür seine Seele an den Teufel verkaufen? Ich denke nicht!

    0
  7. Die Schattenbanken verwalten das wirkliche „Big Money“. Da steigt die Summe der Derivatebombe gleich mal in Richtung 3 Billiarden (Geld). Die Kirchen und China natürlich mitberücksichtigt. In diesen Kreisen gibt es keine kulturellen oder ideologischen Grenzen. Die Dynamik, die sich dabei in der Endphase unseres „Falschgeldsystems“ daraus ergibt, ist völlig unkalkulierbar. Auch für die „Schattenregierungen“. Deswegen hat man sicherlich vorsichtshalber die restriktiven Gesetze gegen uns Bürger beschlossen. Und höchstwahrscheinlich noch viel mehr, was unsereins gar nicht wissen möchte.
    Den „Saatguttresor des jüngsten Gerichts auf Spitzbergen und die unterirdischen Städte in den USA“ sind wahrscheinlich nur ein Teil der Wahrheit. Die verwalteten Vermögen sind riesengroß. Die Angst sie zu verlieren, sicherlich auch. Darin liegt vielleicht noch die allergrößte Gefahr. Wir werden sehen.

    0
  8. das anlagevermögen von fast vier billionen dollar ist wohl ein übersetzungsfehler, denn die „billions“ im englischen entsprechen den deutschen „milliarden“.

    0
    • 4 Milliarden wären ja ein Witz um die ganze Welt zu lenken.
      Das ist schon richtig.

      1+
  9. Der Beitrag ist doch auch recht einseitg. Mit keiner Silbe wird z.B. erwähnt, dass die öffentliche Hand (vor allem die Städte) ihre Wohnungsbestände vor allem aus den 60er und 70er Jahren sehr gerne verkaúft hat. Einmal zur Reduzierung ihrer Verschuldung und zum anderen um den kostspieligen Unterhalt für Bauten aus dieser Zeit aus dem Weg zu gehen. Ein immer hemmungsloserer Zuzug von orienalischen Ausländergruppen oder aus dem ehemaligen Ostblock verschärft dieses Problem zusätzlich. Man war also froh, überhaupt Käufer für diese Wohnanlagen gefunden zu haben.

    Auch das Beispiel WMF zeigt nichts anderes als die Folgen der Globalisierung. Arbeitsgänge für die Herstellung auch von hochwertigerem Besteck können seit ca. 2 Jahrzehnten auch sehr gut im Ausland ausgeführt werden. Viele Branchen und ehemals hochgelobte Fachkräfte in den Insdustriestaaten in der ganzen Welt sind von diesem Phänomen betroffen.
    Zusammenfassend kann man sagen: Der Rationalisierungsdruck in der modernen Wirtschaft ist weltweit und wirkt äußerst effektiv. Leider auch mit einigen sehr unangenehmen Folgen vor allem für die saturierten westlichen Staaten. Ebenso rigoros arbeiten die Finanzströme des internationalen Investmentkapitalismus. Es muß durchaus auch das Argument erlaubt sein, dass der amerikansiche Bankenkapitalismus notwendig sein könnte um unsere noch immer für Wohlstand sorgende Wirtschaft voran zu bringen. Sicher kann man sich da nicht sein.

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