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Flucht ins Gold? Peter Schiff prognostiziert den Dollar-Crash

Gold-Derivate sind Wettscheine auf die Goldpreis-Entwicklung

Gold statt Papierwährung: Noch ist das Vertrauen in den US-Dollar groß.

Der Finanzmarkt-Experte Peter Schiff glaubt, dass die Flucht aus dem US-Dollar bevorsteht und Gold gesucht wird, sobald die Menschen erkennen würden, dass die US-Wirtschaft ohne Stimuli der US-Notenbank nicht überlebensfähig ist.

Im Rahmen eines ausführlichen Interviews mit Nachrichtendienst Yahoo Finance (Video siehe unten) hat sich der bekannte US-Marktkommentator Peter Schiff äußert kritisch über die Zukunft des US-Dollars und zur Geldpolitik der US-Notenbank geäußert. Der Mann, der frühzeitig das Platzen der US-Immobilienkrise prognostizierte, sieht den Dollar-Crash als unausweichlich an.

Das Dilemma der Geldpolitik
Der US-Dollar werde zusammenbrechen. Das werde passieren, wenn Ben Bernanke seinen geldpolitischen Kurs nicht ändere. Wenn er allerdings umschwenke, dann drohe der US-Konjunktur der Kollaps. „Bernanke denkt, er könne die Liquidität irgendwann wieder aus dem Markt nehmen und die Wirtschaft wachse trotzdem weiter. Das ist unmöglich“, so Schiff. Die komplette US-Ökonomie basiere auf dem Stimulus der Fed.

Tatort Immobilienmarkt
„Wir können nur deshalb mehr Geld ausgeben, weil  die Fed das Geld kreiert. Der einzige Grund, warum die Leute Häuser kaufen, ist die Tatsache, dass die Fed alle Hypotheken aufkauft“, sagt Peter Schiff.  Er weist darauf hin, dass die Zinsen künstlich niedrig werden und der Staat heuten noch deutlich stärker im Immobilienmarkt involviert sei, als etwa in den Jahren zwischen 2003 und 2005. Schiff: „Wir haben gesehen, wie sehr die Regierung dem Immobilienmarkt beim letzten Mal geschadet hat, sie fügt der Wirtschaft jetzt noch mehr Schaden zu“. Hintergrund: Die US-Regierung unter George W. Bush verfolgte nach der Jahrtausendwende eine Politik, in der man selbst Geringverdienern den Häuserkauf ermöglichen wollte. Dabei spielten die beiden staatlich gestützten US-Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac eine zentrale Rolle. Sie kauften Hypotheken auf, bündelten diese und verkauften sie weiter. Diese Systematik mündete 2008 letztlich in die große Weltfinanzkrise.

Pest oder Cholera?
Dass der US-Dollar derzeit gegenüber anderen Währungen Stärke zeige, sage nichts über den Gesundheitszustand des Greenback aus. Schließlich betrieben alle Notenbanken weltweit das gleiche Spiel der expansiven Geldpolitik. Dabei behaupte man, es gebe ja keine Inflation.

„Es gibt jede Menge Inflation. Schauen Sie zum Beispiel auf die Preise für Lebensmittel und Energie. Hier sieht man das Ergebnis“, so Schiff. Der US-Dollar besitze lediglich den Vorteil,  nach wie vor die wichtigste Reservewährung zu sein.

„Der Dollar wird gekauft, wenn man sich Sorgen um andere Währungen macht, selbst wenn es in den USA größere Probleme gibt, als in den Ländern, in denen sich die Menschen um ihre Währung sorgen“, erklärt er. Das werde sich irgendwann ändern. Man werde den Bluff der Fed erkennen. „Die US-Wirtschaft basiert auf Stimulus. Die Fed wird unendlich Geld drucken“.

Unheilvolle Entwicklung in Japan
Peter Schiff sieht Japan als Vorläufer für Entwicklungen im Westen. Die japanische Notenbank werde irgendwann mit einem massives Inflationsproblem konfrontiert. Denn der zunehmend schwächere Yen verteuere die Importe des Landes. Japan müsse seine Zinsen möglicherweise früher erhöhen, als viele das derzeit erwarteten.

„Ich denke, die Tage sind gezählt, in der der US-Dollar von der Flucht in vermeintlich sichere Häfen profitiert. Nämlich dann, wenn die Leute herausfinden, dass es keine Sicherheit gibt“, so Schiff. Er führt Zypern als Beispiel dafür an, dass man Staatsgarantien nicht mehr trauen könne.

„Wenn die Zinsen in den USA steigen, dann bricht unsere auf Schein gebaute Konjunktur zusammen. Man wird erkennen, in welcher Misere die Fed steckt und man wird aus dem Dollar fliehen, zum Beispiel in Gold“.

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Eingetragen von am 10. Apr. 2013. gespeichert unter Fed, Gold, News, Politik, US-Dollar, Videos. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

65 Kommentare für “Flucht ins Gold? Peter Schiff prognostiziert den Dollar-Crash”

  1. Wenn die Menschen das bisher noch nicht erkannt haben muss ich wirklich Einstein recht geben: „Die Dummheit der Menschen und das Weltall ist grenzenlos, wobei er sich bei Letzterem nicht ganz sicher war.“

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  2. Helmut Josef Weber

    Leute, kauft noch anonym Edelmetalle, solange es noch geht.
    Besser legal steuerfrei Kursgewinne kassieren, als illegal enteignet werden.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

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  3. Hallo zusammen,

    mit Gold (physisch…..eh kloar) hab ich mich bereits gut eindeckt. Silber hab ich gar nicht im Portfolio.
    Hätte noch etwas Klimpergeld übrig und wollte mal fragen, ob ich noch einen Teil in Silber-Münzen (Koala & Kookaburra oder andere) investieren sollte?

    Der Preis wäre ja gerade echt günstig und ein Anstieg nach oben ist auch nicht unrealistisch.
    Im Notfall hätte man somit auch noch kleine Einheiten, die man falls nötig wieder zu Geld o.a. machen kann.

    Oder wären kleine Gold-Einheiten in Rand, Philharmoniker oder Maple Leaf die bessere Wahl?

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    • Ein paar Tubes Phillis in den kleineren Stückelung sowie die eine oder andere Masterbox in Silber(Kleingeld) schadet nix!
      Aber vergiss die Exoten!!!
      Philharmonika, Maple(nicht in Silber), und Eagle, alles andere ist nur zum Sammeln und Anschauen!

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      • @Bax
        Ich denke mal, eine oc Silber ist eine oc Silber, egal ob Philharmoniker oder Maple

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    • 10 DM Silbermünzen 925er AG sind auch nicht schlecht, einige Händler haben sowas im Angebot. Habe mir vor 4 Jahren für 7 Euro welche gekauft, die ab 1998-2001 haben immerhin 14,93 Gramm Feinsilber. Selbst wenn der Silberpreis weiter gedrückt werden sollte oder auf Null fällt, bleibt ein Nennwert übrig, der höher ist als bei den 1 Dollar geprägten 1 Unze Münzen.

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    • Ich würde Dir die schweizer „Valcambi Gold 50 Gramm Barrs „empfehlen-
      das sind Goldplatten zum Herunterbrechen zu 1 Grammm .
      Guter Preis .ca.€ 2.000,- od . ein bisschen drüber .Die kleinsten Münzeinheiten bekommst nie zu diesem Preis

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    • wer streut, rutscht nicht aus – daher auch Silber und natürlich nur Maple Leaf und Philharmoniker, bei anderen zahlt man teilweise mehrere Euro pro Unze drauf…

      1/20 und 1/10 Goldmünzen haben zu hohe Prägeaufschläge, wenns kleine Einheiten sein sollen, empfehle ich die „1g Andorra Eagle“ oder – das bieten auch einige Händler an – Bruchstücke- bzw. Reihen von Combibarren mit 1,2,5 oder 10 zusammenhängenden 1g Barren…

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  4. Ich habe auf meinem Rechner gefunden:

    „Der berühmte Professor Dr. rer. pol. Dr. h.c. Knöselbier äußerte nach sorgfältiger Analyse die Überzeugung, dass spätestens am 13.8.2013 um 08.17 MEZ dann der Euro crasht, wenn kein Investor den Staaten mehr Geld leiht und die Firma Heidelberger Druck AG aufgrund eines Streiks lahm gelegt und keine neuen Geldrotationspressen ausliefern kann und zusätzlich die Sicherheitsstreifen in den neuen Euro- Scheinen nicht mehr verfügbar sind. Wenn dann die Öffentlichkeit gegen den Willen des Bundeskanzleramtes über die Presse dennoch informiert wird und auch die Milchmädchen ihre letzten 20 Euro vom Sparkonto abheben, dann ist das Fass leer.“

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    • Na den Prof. Dr. Bocker wirds freuen, da braucht er sich nicht mehr den Mund fusselig zu reden ;-)

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      • Jawoll, Bax, vor allem muss man anderen überlassen, komplizierteste Gedankenkonstrukte darzustellen.

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        • Nur was hilft es? Die Mehrheit wird ohnehin nicht verstehen wie es wirklich ist(dank unseres Bildungssystems).
          Und durch seine übertriebene Polemik und seinem Hang zur Übertreibung denke ich sogar daß er mehr schadet als aufklärt da er von der Presse eher als „Dummschwätzer“ dargestellt wird als der Kluge Kopf der er unbestritten ist.

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  5. @ Bax und die Runde… Ich habe mich damit abgefunden, dass die Masse träge ist und erst zuletzt handelt… und denke jetzt einfach… ihre Trägheit ist mein Vorteil, am Ende. Denkt: die Masse muss ins Resonanz gebracht werden… dann schwingt sie von einem Extremum in das Andere und jeder der das erkannt hat wird genau diesen Umstand extrem gewinnbringend für sich nutzen können.

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    • @Rosaliusz
      Das ist zweifelsohne ein Vorteil.

      Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich erst recht spät damit angefangen habe, Gold zu kaufen, aber es soll ja keine Spekulations- sondern Werterhaltungsinvestion sein.
      Darum ist es mir letztendlich egal.

      Wenn der Dollar/Euro/Yen etc. crasht, ist das teuer gekaufte Gold immer noch mehr als jedes bunte Zettelchen wert.

      Ich werde jetzt immer je nach Barvermögen etwas nachkaufen.

      Bis die breite Masse erst merkt, dass die Suppe so richtig am Kochen ist, wird jeder Versuch auch noch in die EM zu flüchten, hoffnungslos sein, weil davon physisch nicht mehr so viel vorhanden ist.

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    • @Rosaliuz
      Denke bitte aber an das Sprichwort: „Die Masse hat meist recht“ „Oder soviele Menschen können nicht irren.“ Also wenn es brennt und alles rennt los, ist es auch keine gute Idee, im Kino sitzen zu bleiben und den Film weiter anschauen.
      Letztlich muss man entscheiden, ob die Panik echt ist oder nur geschürt.Ich persönlich würde aber im Zweifelsfalle doch rennen.

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      • es ist wahrscheinlich so, daß jene, welche das Feuer am Dach gerochen haben, rennen und die breite Masse bleibt sitzen. Das war immer so, schau nur nach Griechenland…

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    • „Masse muss ins Resonanz“, es gibt einen wunderschönen Ausdruck im Fachgebiet Maschinendynamik: Resonanzkatastrophe. Daher heißt es auch, wenn Soldaten eine Brücke überqueren „ohne Tritt marsch!“.

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  6. Trotz alledem, was hat man denn für eine Wahl in dieser Situation ?. Wenn ganz offiziell verkündert wird, dass:
    …Bankkonten eingefroren werden können
    …Mit einer Zwangsabgabe belegt werden können
    …Eine Kapitalverkehrskontrole mit Bargeldverbot möglich ist
    …Auslandsüberweisungen nur mit Genehmigung stattfinden können.
    Sprich: Alle Verträge, alle Versprechen Makulatur sind und einseitig gebrochen werden können, jederzeit und überall.
    Was hat man für eine Alternative, als anonym Gold kaufen, solange es noch geht. Denn wenn der Staat oder die Staaten weiterhin Amok laufen, ist auch dieses Fenster bald zu.Besser jetzt als nie.Und zu glauben,dass Immobilien, Aktien und Anleihen außen vor sind, mag sich als gefährlicher Irrtum herausstellen.Der Zugriff darauf ist einfach und verlockend allemal. Ich persönlich versenke das Gold lieber in der Ostsee, als dass ich es diesem Staat überlassen werde.Machen sie das mal mit einer Immobilie !

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    • anaconda, Sie haben, mit Verlaub, zwei Maßnahmen nicht erwähnt: Sperrung aller Schließfächer, Besitzverbot von Gold.

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      • @bernd
        Ja, natürlich. Schließfächer und deren Inhalte sind im Besitz der Bank, der Kunde ist nur der Eigentümer.
        Besitzverbot von Gold ist per Gesetz jederzeit möglich, jedoch durchsetzbar ist dieses Gesetz kaum. Ich erinnere daran, dass auch Drogenbesitz verboten ist und trotzdem wird an jeder Bahnhofshalle ganz frei und ungeniert gedealt. Und je verbotener die Droge, desto teurer auch noch dazu. Der Gesetzgeber ist so machtlos, dass nun erwogen wird, Haschisch freizugeben um die Kriminalität einzudämmen. Auch ein Trugschluss. Das so nebenbei.
        Gesetze verabschieden und diese durchsetzen sind zweierlei Dinge.
        In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch auf die kleinen, aber feinen Unterschiede Eigentum / Besitz hinweisen. Liegt das Gold auf der Bank, bin ich der Eigentümer, besitzen tut es aber in dieser Zeit die Bank.
        Erst wenn ich wirklich draufsitze, bin ich auch der Besitzer. In einer Krise kann das entscheidend sein.Dann nämlich, wenn mir die Bank mein Eigentum nicht rausrücken will oder darf.

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        • „Besitzverbot von Gold ist per Gesetz jederzeit möglich, jedoch durchsetzbar ist dieses Gesetz kaum“, das sehen wir beide unterschiedlich.

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          • @Bernd
            Nun, ich denke da an das Besitzverbot von Gold unter Roosevelt. Ich glaube, so waren die Berichte, nur 10 % des Goldes wurden abgeliefert, der Rest verschwand ins Ausland oder unter die Erde, wo er letztlich auch herkam.Man müßte schon drakonische Strafen einführen,höher als bei illegalem Waffen- oder Drogenbesitz. Aber selbst das würde kaum reichen, da nicht mal die Todesstrafe in den USA die Schwerkriminalität ernsthaft gesenkt hat. Nicht mal unsere Steuergesetze reichen aus,die Steuerflucht wirksam zu bekämpfen.
            Ich frage mal an das Forum:
            Wer würde seinen Goldbesitz ohne Beweise (Freiwillig) abliefern bei welcher angedrohten Strafe ?

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          • 0177translator

            @Bernd
            Ich hätte da eine Idee, wie der Staat doch ans Gold der Bürger kommt. Abartig aber möglich. Erinnerst Du dich an ein ärmliches, erbärmliches kleines Königreich namens England unter Elisabeth I? Die waren nach den Wirren um Kirchen-Schismen und -spaltungen unter den Tudors innerlich so ausgebrannt und zerrissen, daß jeder sie abgeschrieben hatte.
            Nein. Die gute alte Lizzy fand nützliche Typen wie Walter Raleigh und Francis Drake, Privateers (Kaperer) genannt, die in Form ihrer Kaperbriefe das Recht bekamen, spanische Schiffe anzugreifen und auszuplündern. Was Lizzy nie hätte selber tun können mit ihrer damals noch nicht vorhandenen englischen Flotte, die erst viel später zu Ruhm und Ehre gelangte. Die Saukerle waren auf einmal keine Piraten, die man sofort am Mast aufhängt, sondern edle Retter des englischen Vaterlands, die für ihr Tun auch noch geadelt wurden und zum „Sir“ avancierten. Da sie einen Teil der Beute (die Hälfte?) für sich behalten durften, hatten alle was davon, und das Mitleid mit den Spaniern, die das Gold selber nur geräubert hatten, hielt sich in Grenzen.
            Zu Zeiten der Inquisition in Deutschland war es so, daß ein Drittel des Vermögens der Verurteilten der Staat/Landesherr bekam, ein Drittel die Kuttengeier und ein Drittel der Denunziant. Das Ganze wurde ein richtiger Selbstläufer. Zum „Ketzer“ oder „Hexe/r“ konnte praktisch jeder avancieren, und bei Reichen sprang was dabei raus.
            In Amerika gibt es Leute, die Flüchtige aufspüren, die auf Kaution freigelassen wurden und vor dem Prozeß untertauchten. Bounty hunters nennt man diese, glaube ich. Die dürfen dann, wenn sie den Flüchtigen aufgespürt und festgesetzt und bei der Polizei abgeliefert haben, einen Teil der Kautionssumme, die gezahlt worden war, für sich einstreichen. Die leben recht gut davon.
            Man könnte es so aufziehen, daß ein Denunziant, der einen Besitzer von Edelmetall anzeigt, dafür ordentlich belohnt wird. Nur daß dann das freiwillige Trüffel-SCHWEIN natürlich nicht die Trüffel behält, aber schmackhafte Kartoffeln anstelle bekommt, während andere wenig oder gar nichts zu fressen haben.
            Frag mal einen Russen, Ukrainer usw. was sich unter Stalin zur Zeit der sog. „Kulaken-Verfolgung“ in den 30er Jahren in der UdSSR so alles ereignete. Wie sie 15 Mio. Menschen (die Schicht der Mittelbauern) praktisch liquidierten, wobei Millionen verhungerten.
            Frage an alle: Haltet ihr das für ausgeschlossen?

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      • 0177translator

        Und genau deshalb habe ich 2 große Stiegen voll mit Tomatensamen eingesät. Werde mehr Tomatenpflanzen haben, als ich benötige. Besitze kein Von-Horizont-zu-Horizont-Latifundium, aber meine Familie hat einen eigenen, riesigen Garten. Mit Edelmetall würde ich nicht einkaufen gehen, da ist doch gleich einer zur Stelle in diesem Land voller aufmerksamer und mitteilsamer Bürger, der zum Telefonhörer greift und Meldung erstattet. Eher noch das EM in der eigenen Fäkalgrube versenken, wenn die mit einem Besitzverbot kommen. Genau damit rechne auch ich.
        Hab noch vom letzten Jahr so viele Gläser mit eingeweckten Gurken, die reichen glatt 2 Jahre und können noch eine Weile im Keller rumstehen.

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  7. @ anaconda – An der Börse lernte ich nur eine Sache wirklich. DIE MASSE LIEGT IN DEN ALLERMEISTEN FÄLLEN bis zuletzt falsch. Und das ist wirklich so. Die Masse liegt in den allermeisten Fällen grundsätzlich immer falsch.

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    • Rosaliusz
      Ja,ja, die Börse ist eben ein Spielkasino.Damit wenige gewinnen, müssen viele verlieren.Beim Lotto nicht anders, die meisten Zahlen sind falsch.Trotzdem spielt die Masse. Was ich aber meinte, ist die übergeordnete Einschätzung der Menge.Oder anders gesagt, warum kaufen soviele einen VW Golf ? Also, auch wer nichts von Autos versteht, sollte sich danach richten und nicht unbedingt an Fiat denken.
      Und wenn die Masse,trotz Umfragen, nichts vom Euro hält, ist vielleicht an diesem Misstrauen doch was dran.Und nochetwas: An der Börse beinflussen selten die Kleinanleger die Kurse, es sind die großen Fondmanager welche die Märkte representieren.Ob die nun alles so blödes Herdenvieh sind oder so schlau,dass sie ihre eigene Kundschaft abzocken, ich weiß nicht.
      Egal wie, noch so ein Börsensprichwort: Der Markt hat immer recht. Auch wenn er Unrecht hat.

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      • @ Anaconda… es sind ausgerechnet die Kleinstanleger die die Kurse an der Börse beeinflussen. Der Fondmanager macht im Grunde genommen nichts anderes als Sack aufzuhalten wenn die Leute fluchtartig die Aktienmärkte verlassen, und er verkauft sie ihnen wenn sie es haben wollen. Und das ist meistens dann, wenn die Blödzeitung entweder was von 100 besten Aktien berichtet usw.

        Die großen Fondmanager könnten ohne Ausnutzung von Angst und Gier nicht einen Cent verdienen. Nicht einen.

        Und was die VW’s angeht… ich höre immer wieder von Leuten die VW kaufen, als Kaufargument dass bei VW selbst noch nach 10 Jahren man fürs Auto Geld bekommt. Stimmt. Nur warum muss sich deswegen gegenüber Konkurrenz 10.000 mehr ausgeben um VW zu haben… wenn ein Opel, oder Fiat oder ein Koreaner es genauso tut, und ich genau weiß ich will das Auto sowieso nicht länger behalten als 6-7 Jahre? Vergiss noch eine Sache nicht, die Masse glaubt die Spareinlagen sind sicher. Wenn das genauso wie in Zypern ist dann gute Nacht. Denn… ja… wie war das nochmal? Wenn Du 100.000 Euro Guthaben hast darfst nur 300 täglich abheben? Der Markt hat immer Recht das stimmt. Das Problem ist 90% des Kapitals ist gemanagt, gut gemanagt… Und 10% des Kapitals macht die Kurse.

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  8. Das wird alle überfordern … der Bruch beim Euro dürfte in wenigen Monaten passieren: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Ungarn, Malta, Niederlande, Schweden, Slowenien, Spanien und Zypern, das sind die kritischen Staaten derzeit.
    Siehe http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/eu-kommission-fordert-spanien-und-slowenien-muessen-kurs-schnell-aendern-12143925.html

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    • @Bernd
      erlauben Sie bitte eine kurze Berichtigung: Die Schweden haben die Krone, die Briten das Pfund,und die Dänen die Dänenkrone.Ungarn hat den Forint.All diese Länder können abwerten wie sie wollen.In der Eurozone ist das bei weitem gefährlichste Land Frankreich.Denn die können jederzeit den Franc wieder einführen.Sarokzy hat damit Frau Merkel erpresst.

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      • Klar, und dennoch heißt es in dem FAZ Bericht, dass die EU Kommission diese Länder „genau überwacht werde“. Sie müssen ja den Zusammenhang sehen, dass – mit oder ohne Euro – eine volkswirtschaftliche Schieflage für andere Länder eine Auswirkung haben wird. Anders gesagt: die Konstruktion der EU ist so, dass, wenn einer einen Schnupfen hat, alle angesteckt werden und vielleicht eine Lungenentzündung mit tödlichem Ausgang erleiden werden!

        Aus dem Grund gehe ich so weit, dass die EU auch diesen Staaten helfen wird, indem man sagt: „Führt den Euro ein, dann helfen wir“, frei nach Schäuble: wir brauchen eine Katastrophe, nur dann erreichen wir unsere Ziele.

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  9. „Die Bank senkt ihr Drei-Monats-Ziel für das Edelmetall von 1615 auf 1530 Dollar, für sechs Monate von 1600 auf 1490 Dollar und für zwölf Monate von 1550 auf 1390 Dollar“, http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/rohstoffe/ende-der-rally-goldman-sieht-goldpreis-unter-1400-dollar/8047056.html

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    • Bei einem dann möglichem Eurokurs von unter einem Dollar wird sich nicht viel ändern. Und ob G&S so einfach die Katze aus dem Sack läßt, damit Hinz und Kunz schnell G&S shorties auf Gold kauft, wer weiß. Mal sehen, wo der Preis im April 2014 steht und wie der EUR gleich dazu.Ich befürchte in der Eurozone zumindest eine massive Rezession mit um Hilfe brüllenden Autoherstellern.Kennt man ja von 2008. Ob ich dann wieder Abwracken soll ?
      Und die USA ? Ewig kann man auch nicht drucken, auch nicht, wenn alle drucken.

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      • 1. Der Automarkt, einer der wichtigen Treiber der Wirtschaft, tendiert immer mehr zur Ersatzbeschaffung; wir haben in der EU 170 Mio PKW, Tendenz stagnierend. Durchschnittliche PKW Lebensdauer 8-12 Jahre, je nach Quelle, gehen wir mal von 10 Jahren aus. Dann ist die Ersatzbeschaffung gerade einmal 17 Millionen Fahrzeuge/Jahr. Wir haben aber eine Produktionskapazität, die weit darüber liegt ( Thema Fahrzeugexport: der Anteil wir immer kleiner, weil die Automobilfirmen in strategisch günstigen Ländern Fabriken bauen ). Was ich damit sagen will: Sie haben recht, dass der Automobilsektor DAS Problem der nächsten Jahre darstellt. Die VW Group hat mittels effect of scales einen Großangriff auf die Breite der Fahrzeughersteller gestartet. Das wird monopolistisch! Meine Befürchtung, schauen Sie mal nach bei DESTATIS über die Sättigung der deutschen Haushalte mit Gütern, wir sind auf einem Level, der Prosperitäten nicht mehr ermöglicht. Ich sehe für die nächsten 15 bis 20 Jahre einen steten Niedergang des Lebenshaltungsniveaus in Europa. Soweit zu Ihrem „massive Rezession“.
        2. Die Staaten brauchen die Inflation, weil sie am Ende der Belastungen für die Bürger sind. Sie können sich anders nicht entschulden. Staaten wissen auch nicht, wie sie einen Währungsschnitt organisieren können. Einmal nach dem Kriege ist es gemacht worden: die Umstellung auf den Euro. Das wurde jedoch stümperhaft versaut.
        3. In den USA wird man drucken, drucken, drucken. Sicherlich gibt es Widerstand in dem FED- Ausschuss. Aber welche Alternative haben die denn, wissend, dass sich der Finanzsektor verselbstständigte und zur ersten Macht im Staate wurde? Ihr Ausschluss „auch nicht, wenn alle drucken“ weist in die richtige Richtung: Entschuldung durch weltweite Inflation. Japan und die USA, ebenso Europa machen es gerade, wobei „drucken“ heute ganz anders geht: per Computer werden ein paar Nullen drangehängt.

        Was soll dieser Beitrag?
        a) Fundamental sind die westlichen Industrienationen auf einem Niedergang.
        b) Fundamental spricht vieles für Goldbesitz
        c) Goldbesitz wird zunehmend mehr als berühmtes Tafelsilber gebraucht, nachdem die Nationalbanken sich gut eingedeckt haben.
        d) Mit gewissen Schwankungen wird Gold seinen relativen Wert, gemessen in „Broteinheiten“ behalten.

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        • @Bernd
          Das haben Sie gut Zusammengefaßt.Eines würde mich aber interessieren:
          Wie will man Inflation erzeugen, wenn man die Meschen ständig verunsichert. ? Eine Inflation, die eine Entschuldung wirksam möglich macht muss doch heißen: Hyperinflation.Also zuviel Geld im Umlauf in Verhältnis der hergestellten Waren. (Folge einer Depression).Zur Zeit ist es aber eher umgekehrt, man will abwerten um die Überproduktion verkaufen zu können.Ich denke, ohne eine massive Depression gibt es keine anschließende Hyperinflation und durch eine mäßige Inflation bekommt man die Schulden nicht in den Griff.Da hilft tatsächlich nur ein
          Schuldenschnitt wie in Argentinien, Russland.
          Günther Hannich ist übrigens einer der Autoren, welche die Depression oder Deflation als das wahre Problem ansieht.

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          • Hi anaconda,

            Den Zusammenhang „Wie will man Inflation erzeugen, wenn man die Meschen ständig verunsichert“ sehe ich nicht, es gibt keine Korrelation dieser Art.
            Sie fragen weiter nach der Wirksamkeit der Inflation. Machen Sie es doch einfach mit einem Tabellenkalkulationsprogramm. Geben Sie in die oberste Zelle 100 ein und unterstellen eine Inflationsrate von 7 Prozent, wie ich das an anderer Stelle hier am Beispiel des burger-Index aufgezeigt habe:
            Jahr 1 100
            Jahr 2 93
            Jahr 3 86,49
            Jahr 4 80,4357
            Jahr 5 74,805201
            Jahr 6 69,56883693
            Jahr 7 64,69901834
            Jahr 8 60,17008706
            Jahr 9 55,95818097
            Jahr 10 52,0411083
            Jahr 11 48,39823072
            Jahr 12 45,01035457
            Jahr 13 41,85962975
            Jahr 14 38,92945567
            Jahr 15 36,20439377
            Jahr 16 33,67008621
            Jahr 17 31,31318017
            Jahr 18 29,12125756
            Jahr 19 27,08276953
            Jahr 20 25,18697566
            Bereits nach 20 Jahren sind 3/4 durch die Inflation verschwunden. Da durch die Minimalzinsen kein add on zu erwarten ist, wenn die Staatshaushalte ausgeglichen sein sollen ( das ist ja der Plan der Deutschen ) werden die Staatsschulden wie von allein verschwinden!

            Will heißen, wenn wir verantwortungsvolle Politiker sind, dann denken wir nicht nur für eine Legislaturperiode, dann denken wir für eine Generation. Wer nur für eine Legislaturperiode denkt, der gerät in die von Hannich befürchtete Depression, aus der sich Japan gerade herausretten will.

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    • Ich gebe auf Zukunftsprognosen von diversen Experten nichts. Niemand kann seriös vorhersagen, wo Gold oder eine bestimmte Aktie/Anleihe in 3-12 Monaten steht. Seht euch einmal die Prognosen von Mitte 2012 für das 1.Quartal 2013 an, der Großteil hat sich als völliger Schwachsinn herausgestellt. Ich halte für Ende 2013 einen Kurs von 1.300USD/oz genauso möglich wie 2.000USD/oz.
      Vor zwei Tagen gab Finanzheuschrecke George Soros der China Morning Post ein Interview, wo er Gold als unsicheren Hafen bezeichnete. Steigt Soros wieder ein?

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      • Er ist physisch drin, und sagt das was sein Boss ihm befiehlt. Buffet ist bei 4$ aus dem Silber ausgestiegen. Und hat nie wieder irgendetwas zu Silber gesagt. Dabei hat er seinerzeit eine Menge Silber physisch gehortet.

        Analysten erzählen viel, das Problem ist welche Analysten du hören willst. Also die Bankanalysten sind nicht dazu da um der Masse zu erzählen, wo man investieren soll damit man reich wird.

        Ganz im Gegenteil. Wenn eine deutsche Bank, eine Soßierte Generale oder eine Goldmann Sachs Kursziele reduziert, dann will sie vermutlich kaufen.

        Seit 2000 beobachte ich den „Analysten“ Markt und es stellte sich eine Sache heraus. Analysten machen die schlechtesten Prognosen von allen, insbesondere die Bankbezahlten. Und gute Analysten gibt es in deutschsprachigen Raum vielleicht mal gerade 4-5 – die sich als Publizisten betätigen.

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  10. Der Zusammenbruch wird kommen,aber nicht in diesem Jahr.Man hat noch einiges in Köcher um es zu verzögern.
    Goldverbot kommt sicher glaube ich,deshalb halte ich Ackerfläche und Silber!

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    • @Herrmann
      Ein Goldverbot hätte nur Sinn bei einr neuen, goldgedeckten Währung.Bis dahinn reicht eine Vermögensabgabe auf alle Güter. Läßt sich schneller vom Konto abbuchen als Omas Goldmünzen ausbuddeln und zählen.

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    • Silber ist Gut, Ackerland riecht nach Zwangshypothek ;)

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    • An ein Goldverbot glaube ich nicht aber ich glaube, dass die Mehrwertsteuerbefreiung für Anlagegold fallen wird. Wenn der Untertan spart möchte auch der parasitäre Staat seinen Anteil.

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  11. „Flucht ins Gold? Peter Schiff prognostiziert den Dollar-Crash“… Sollte man fairerweise hinzufügen, dass das schon seit etwa dem vorigen 20 Jahrhundert und wiederholt jede Woche… Ja, irgendwann…später…wird das passieren und… der Mensch wird recht behalten haben! -;(

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    • Genau… er wiederholt es jeder Woche. Sollte vielleicht jetzt alle 30 Sekunden wiederholen… aber das tut nix zur Sache. Früher oder später wird er Recht behalten, aber viele Leute werden nix mehr behalten können.

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  12. Fakten: S&P 1.587,20 > GOLD 1.561,42. Auch wenn sich das langfristig ändern kann… Nicht alles auf eine Karte setzen. Der Markt kann länger irrational bleiben als so mancher liquide!

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    • Das ist richtig… doch wenn Du bei Indizes Geld setzt, vergiss nicht, dass Du immer noch auf eine Karte setzest. Warum? ganz einfach: Dein Geld ist in der Bank und damit zugriffsbereit. Und wer glaubt er könnte sich durch Aktien
      vor etwas schützen… sorry… es ist doch ganz einfach… wenn Du Aktien hast und die Masse gerade enteignet wurde, findest Du keinen Käufer der Dir den Preis zahlt denn Du willst ;) Wenn Du Pech hast verkaufst sie mit 50% Verlust oder mehr, hast aber unter Umständen dann Geld was auch kein Mensch haben will. ;)

      Ist alles nicht so einfach.

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      • Ich meine gute Aktien also solide Unternehmen, nicht reine Indizes. Der S&P war nur ein Bsp. um einen Standpunkt zu verdeutlichen. Fonds & Aktien sind auch übrigens Sondervermögen und „gehören“ nicht der Bank, aber das muss ich hier ja keinem erklären… und, dass ich nicht alles auf Aktien setze ist doch selbstverständlich. Genauso wie es selbstverständlich ist, nicht alles auf Gold zu setzen. Nur wenn ich hier so manchen Kommentar lese, lässt mich das leider an dieser Selbstverständlichkeit zweifeln. Abgesehen davon, ist es immer verdammt schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, in einer echten Krise Vermögenswerte zu einem angemessenem Preis zu veräußern. Da kaufe ich definitiv dazu und zum Überleben gibt’s Bauernhöfe oder ne Vorratskammer. Was meinen Sie denn, wie unsere Welt aussieht, wenn Unternehmen wie Nestle, CocaCola, IBM oder P&G vor die Hunde gehen?! Beiersdorf hätte ihr Vermögen übrigens durch zwei Weltkriege gebracht. In einem Punkt stimme ich Ihnen aber vollkommen zu, es ist alles nicht so einfach und deswegen gilt, nicht alles auf eine Karte setzen!

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    • @darKnight
      Ich würde ja gerne mehr liquide bleiben, wenn ich nicht Bedenken hätte, übers Wochenende ohne Vorwarnung und plötzlich „GeZypert“ zu werden.

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      • Ja, das ist ein Problem, da haben Sie vollkommen recht. Aber ein gewisses Risiko muss man bereit sein einzugehen. Daher max. 100.000€ pro Tagesgeldkonto und keine Banken mit wahrscheinlichem Ausfallrisiko wählen. Sicherheit geht vor Rendite. Bis dato hat es sich immer ausgezahlt einen gewissen Teil des Vermögens trocken also in Cash zu halten und bei günstigen Preisen einzukaufen. So wie es aktuell aussieht, befinden wir uns in diesem Moment in einer Vermögenspreisdeflation und da hilft nur Cash zu halten oder zu shorten. Mit Ausnahme von Staatsanleihen höchster Bonität. Aber da gibt’s keine realistischen Renditen mehr und der Sektor ist für mich eine tickende Zeitbombe. Also ruhig & positiv bleiben und bei ausgewählten Gelegenheiten einkaufen gehen. Klingt doch nicht sooo unglaublich kompliziert und risikoreich oder?

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  13. Jeder fragt sich zu Recht,was ist mit dem Goldpreis los.Aber fragt sich einer,was momentan auf den deutschen Aktienmärkten los ist ? Gestern 4 % runter morgen 4% rauf, dann wieder 3 % runter. Ich nehme mal die Commerzbank: Die verlor an einem Tag über 4% ging am nächsten Tag über 4 % nach oben und folgte darauf wieder mit einem runter von 2 %.Also, ich kann mir nicht vorstellen,dass der Wert der Bank in 3 Tagen so schwankt. Die Commerzbank vor unserer Tür steht jedenfalls wie immer und zeigte keine Risse. Entweder wird massiv gezockt oder manipuliert oder beides zusammen,
    oder ich haluziniere.
    Da ist mir noch die Schwankung beim Gold lieber, denn dessen Unze habe ich in der Tasche und nicht auf einem Stück Papier. Aber vielleicht löst sich ja heute ein Stück Klinker von der Bank. Das werde ich dann einstecken.Physisch.

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    • @anaconda fragt zu allgemein: „Jeder fragt sich zu Recht,was ist mit dem Goldpreis los“ Ich fühle mich nicht angesprochen -;)…
      Seit ich ab November 2011 in Gold nicht mehr investiert bin, mit Ausnahme des kurzen „Ausrutschers“ dann wieder Nov. 2011-damals ungefähr ein Monat wieder drinnen und dann glücklicherweise schnell ausgestoppt (freue mich, dass ich den anschleissenden und bis jetzigen Preisrutsch also nicht mitmachen musste), , verfolge ich das alles LEIDEN(schafts)los… Betonung also auf Leiden…
      Gibt es denn nicht andere wirtschafts-grundsätzlichere oder weltbewegendere Themen mehr? Habe immer wieder versucht, Euch so abzulenken…
      Ach so sorry, das ist hier doch „Goldreporter“ -;)

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      • @Darius
        Ich würde aber an Deiner Stelle dringenst über ein neues Goldinvestment und zwar physisch nachdenken um nicht über kurz oder lang gezypert zu werden.
        Wie sagte Schäuble: „Bankeinlagen sind eine sensible Sache, deshalb macht man das am Wochenende“ Alle Wertpapiere, die in Wirklichkeit Schuldpapiere sind, beruhen auf einem vagen Versprechen. Zumindest sollte man, um in der Sprache zu bleiben, mit etwas physischem Goldbesitz seine „Papieranlagen“ hedgen.Gold gehört nämlich zur Realwirtschaft und nicht zur übermäßig aufgeblähten, sich in einer Blase befindlichen Finanzwirtschaft. Wenn der Ballon platzt,kann man ganz schnell auf wertlosem Papier sitzen.Sollte Gold platzen, sitzt man immerhin noch auf den realen Unzen.Was ich sagen wollte: Lieber ein kippeliges, überteuertes Rettungsboot als gar keines.

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      • @Darius
        Natürlich ist das hier Goldreporter und nicht Aktienreporter oder ein Forum
        zur Verbesserung der Welt.

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        • @anaconda meint „Natürlich ist das hier Goldreporter und nicht Aktienreporter oder ein Forum zur Verbesserung der Welt.“ Es hängt aber klar alles miteinander zusammen und ist daher ratsam nicht nur alles EINSEITIG zu sehen, also was der Goldpreisentwicklung förderlich ist oder oft nur hypothetisch… sein könnte, sondern den Goldanlegern oder nur -interessenten auch die Kehrseite der…(Gold)Münze…zu zeigen und die moralische oder Gerechtigkeits-Aspekte sind auch entscheidend für das Wohlergehen der ganzen Wirtschaft.
          Folgt Goldreporter etwa eigene Interessen, welche die der Werbepartner sind?
          Das ist natürlich legal und berechtigt ,aber das dann tendenziös berichtet wird, muss der aufgeklärte, kluge Bürger selber bemerken können.
          Das ist es aber bei Weitem nicht vergleichbar mit dem was Banken anstellen, denn vermutlich hat keiner von uns Geld bei „Goldreporter“ angelegt

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  14. @Darius
    „Folgt Goldreporter etwa eigene Interessen, welche die der Werbepartner sind?
    Das ist natürlich legal und berechtigt ,aber das dann tendenziös berichtet wird, muss der aufgeklärte, kluge Bürger selber bemerken können.“

    Das wird in der Tat von vielen, behaupte ich, nicht tief genug erkannt. Dass hier Gold als das präferierte, um nicht zu sagen einzige Investment betrachtet wird, darf doch nicht verwundern. Dass der entsprechende Dienstleistungsbereich hier auf sich aufmerksam macht, ebenfalls nicht.

    An einer Stelle halte ich Ihre Einlassung für naiv: „der aufgeklärte, kluge Bürger selber bemerken“. Wirtschafts-, Gesellschafts-, Weltpolitik im Zusammenspiel mit individualpsychologischen Re-aktionen sind so intensiv miteinander verzahnt, dass KEINER wirklich das Geschehen selber bemerken kann. Auch hier wird manchmal recht dünn argumentiert, so dass Argumentelinien, so sie überhaupt vorhanden sind, zu Glaubensbekenntnissen geraten.

    Besonders ehrenvoll wird eine Stelle Ihres Kommentars: „moralische oder Gerechtigkeits-Aspekte sind auch entscheidend für das Wohlergehen der ganzen Wirtschaft“. Ach, hätten Sie doch recht! Wissen Sie, ich werde bei Nutzung dieses Argumentes immer ganz mißtrauisch: der will dich über den Tisch ziehen, weil diese hehre Ebene fast nur noch von naiven Menschen mit guten Glauben an das Gute im Menschen betreten wird. Die Welt von heute ist eine Schlangengrube! Es geht heute darum, dass die Gier nach immer größerem Betrug und Unehrenhaftigkeit Mittel aufzeigt. Die altgriechische oder altrömische Philosophie ist Historie, der „wie kann ich wen übervorteilen“ gewichen ist.

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    • @Bernd
      Wie wahr, das Geschäftsleben ist eine Schlangengrube und was für eine. Fressen und gefressen werden, wie im Ozean.Die natürliche Auslese mit einer Nahrungshirarchie. Ich muss jedoch zugegen, Darius wird bekümmert sein, ich stehe in der Nahrungskette lieber oben denn unten. Es gibt schon genug Märtyrer in dieser Welt.

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    • @Bernd, paar Punkte zur Richtigstellung/Klärung:
      1.“An einer Stelle halte ich Ihre Einlassung für naiv: “der aufgeklärte, kluge Bürger selber bemerken”. Wirtschafts-, Gesellschafts-, Weltpolitik im Zusammenspiel mit individualpsychologischen Re-aktionen sind so intensiv miteinander verzahnt, dass KEINER wirklich das Geschehen selber bemerken kann“
      Das habe ich natürlich NICHT auf das GANZE KOMPLEXE GESCHEHEN IN DER WELT bezogen, sondern nur auf das Geschehen… HIER IN GOLDREPORTER! -da kann man nun wirklich leicht durchblicken und allgemein bei sonstigen TENDENZIÖSEN BERICHTERSTAATUNGEN (darum ging es nur und nicht um das ganze Weltgeschehen) kann man durch einigermassen Beschäftigung mit den Medien das schon durchschauen.
      2.“Ach, hätten Sie doch recht! Wissen Sie, ich werde bei Nutzung dieses Argumentes immer ganz mißtrauisch: der will dich über den Tisch ziehen, weil diese hehre Ebene fast nur noch von naiven Menschen mit guten Glauben an das Gute im Menschen betreten wird.“
      Ich habe auch keinesfalls behauptet, dass es so wäre, ich wollte nur darauf hinweisen ,dass bei aller Statistiken, Chart -und Zahlengläubigkeit ,Beachtung von unterscheidlichsten wirtschaftlichen „Gesetzmässigkeiten“, vielleicht die Akteure eher moralische Prinzipien analysieren/befolgen sollten, um feststellen/verhindern zu können, warum denn doch wiederholt die wirtschaftliche Krisen gibt.
      Letztendlich ist die Wirtschaft nur das Ergebnis vom Verhalten der Akteuere und was sie bewegt.
      Deswegen ist auch die PSYCHOLOGIE m.M.n das beste Instrument um dieses durchzublicken, aber auch um zu manipulieren oder Profit zu schlagen.
      Letztendlich sind aber zwei ganz unterschiedliche Sachen, wie man die Welt haben möchte und wie sie tatsächlich ist -wenn ich aber nicht in irgendwas involviert bin -wie z.B zur Zeit in keiner Anlage -kann ich das erste…ruhig…theoretisieren, in der Praxis und in den Taten berücksichtige ich aber sehr wohl die Schlangen überall in den Gruben…

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  15. Moral und Gerechtigkeit war, ist und wird nie entscheidend für das Wohlergehen der Wirtschaft sein. Das ist bedauerlich aber die Realität.

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  16. @Chris
    Richtig, versklavt wird das Land. Wird Bargeld verboten, entsteht eine Parallelwährung. In der DDR war Westgelbesitz streng verboten, trotzdem wurde gehandelt auf Teufel komm raus. Ich bekam mal fast 20 Ostmark für eine Westmark.In den USA wird ein Reinigungsmittel als Bargeldersatz genommen.Klingt wie ein Witz,ist aber so.Wird Euro, Dollar und Yen verboten, handeln wir in Krone, Rubel, Perlen, Diamanten oder Gold und Silber unter der Hand.Was glauben Sie, wie schön man mit Kokain handeln kann,obwohl verboten, die Preise sind exorbitant und das Zeug wird einem fast aus der Hand gerissen.Fragen Sie mal Michael Friedmann oder Herrn Witzigmann.

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    • Gibt es auch ist sogar 200Jahre älter als die Offenbahrung.Siehe Prot Ev.der Maria und Prot Ev. des Jesus(ist sogar echt lustig genau wie das pilatus Ev.)

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    • @chris, das ist wirklich interessant und geht mehr in die Tiefe: „Natürlich wird es irgendwie weitergehen aber auf welchem Niveau? Was ist mit den Menschen,den Kulturen,der Kunst? Was ist mit der irdischen Schönheit des Daseins ? Was wird das aus uns machen? Nun gut der Planet wird vermutlich Aufatmen. Kann so etwas Gottes Plan sein? Siehe Jaohannes Evangelium.“
      Also ich „glaube“ an übersinnliche/metaphysische Gesetzmässigkeiten…mehr als an die der Wirtschaft ,die nur angeblich solche sind.
      Das auch in der sinnlichen/physischen Welt überall anwendbare Gesetze von Aktion und Reaktion, Ursache und Wirkung, „ernten was gesät“ wird -sehen sie denn nicht all die moralischen Ursachen für die Katastrophe ,also für die schlimme Wirkung?
      Und wenn danach wenige Menschen übrig bleiben, bedeutet das doch nicht das Ende der Gattung Mensch

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      • @chris, jetzt gibt es hier statt nur Gold-Fanatiker „wenigstens“ auch mal solche religiöse -ein Fortschritt!-;) „Denke das “Elend” begann als wir und von den Nativs entfernten und zum modernen Menschen wurden“ Das ist ein Mythos, vor allem zu finden beim Philosophen Rousseau ( derjenige z.Z. der französichen Revolution) mit seinem „Edlen Wilden“, wobei die Realität gewesen war, dass nicht einmal in dem was man solchen wirklich zutrauen könnte, wegen ihrer wirklichen Nähe zur selbigen, nämlich zur Natur, im Sachen Umweltschutz waren sie auch nicht so…gut…zur Natur, so scheiterten auch viele solche Naturvölker gerade an der Zerstörung ihrer -wenigstens von der Reichweite her- ziemlich begrenzten eigenen Umwelt, wegen etwa Raubbau bei zunehmender Anzahl ihrer Volksmitgleider, ein Beispiel waren etwa die Mayas, aber auch die Vorfahren der Pueblo-Indianer im jetzigen Nordamerika.
        Der einzige Unterscheid zu heute besteht darin, dass sie…natürlich… nicht die technologische Mittel wie heute hatten, um mehr flächendeckender oder wie heute gar global die Umwelt zerstören zu können… Wegen Vorherrschung bei jedem menschlichen Wesen von den niedrigen Instinkten (vor allem am Stärksten den der Fortpflanzung…) über Verstand/Geist/Seele
        „Nun denn da bleibt uns wohl nur möglichst Vorbereitet zu sein,die Bibel zur Hand nehmen und sich an die 10 Gebote halten.“
        Ja, aber das war auch die ganze Zeit bis jetzt angebracht ,denn solche sind eigentlich das Fundamnet jeder gut funktionierenden Gesellschaft und alles was an bewährten Staatsverfassungen entstand basiert eigentlich darauf

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  17. Zeichen des Tieres(BaselI,II,III,Tier I,II ,III,)!!!!!Anihren Taten nicht an ihren Worten werdet ihr sie erkennen(Obama/Friedensnobelpreisträger und der Präs.d. USA der die meisten Morde in Auftrag gibt).Mikrochips eingepflanzt in Handflächen!“Ohne das Zeichen des Tieres werdet ihr nicht kaufen und verkaufen können“!(Joh.Offbar´).Im Petrus Evangelium steht „Ich bringe denen das Feuer und das Schwert,nicht den Frieden“!Testamentaris veritas“Verflucht ist der Leibe der am Leibe hängt“!Ratze hatte einen Artikel über die Elite(Satanische Blutlinien ) und deren Ansprüche geschrieben!Gehe darauf aber wegen gewissen Personen (Im Forum)nicht näher darauf ein!Kann aber mancher hier nachlesen!

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  18. Die Herrscher der Welt: Ihre Organisationen, ihre Methoden und Ziele
    http://www.neopresse.com/gesellschaft/die-herrscher-der-welt-ihre-organisationen-ihre-methoden-und-ziele/

    Vom Staat als verbindendes Regulativ – Oder: Wer regiert hier eigentlich?
    http://dudeweblog.wordpress.com/2013/04/12/vom-staat-als-verbindendes-regulativ/

    “Sonderbar, dass es den Wölfen immer wieder gelingt, die Welt von der Gefährlichkeit der Schafe zu überzeugen.” -Austin O’Malley

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  19. Friedrich Krossler

    Alles Blödsinn, Gold ist und bleibt das beste Zahlungsmittel weltweit. Wenn wir alles Gold unserer Erde zusammenpacken würden, hätten wir doch nur einen
    Würfel von 10 x 10 Metern. Versucht doch bitte in Eurem Job mit Liebe und
    Verständnis erst einmal eine Immobilie zu bekommen! Oder lebt einfach, und
    lasst Euch weiterhin von der Weltpolitik verarschen und genießt Euer kleines
    Leben ! Außerdem ist es Sinn voll sein hart erarbeitetes Geld zu splitten – also

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