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Fördereinbruch: Südafrika liefert immer weniger Gold

Gold-Exploration in Südafrika: Es muss immer tiefer gebohrt werden, um auf neue Gold-Vorkommen zu stoßen.

Im vergangenen März haben Goldminen in Südafrika 11,6 Prozent weniger Gold aus der Erde geholt. Die Tendenz eines weltweit rückläufigen Goldangebots setzt sich fort.

Bis Mitte der Achtzigerjahre war Südafrika der mit Abstand größte Goldlieferant der Welt. 1970 stammten sogar noch zwei Drittel allen neu geförderten Goldes aus diesem rohstoffreichen Land. Damals kamen aus Südafrika noch knapp 1.000 Tonnen Gold pro Jahr. Seither geht die in Südafrika zutage geförderte Goldmenge kontinuierlich zurück. Im vergangenen Jahr trugen die dortigen Berbauunternehmen mit rund 200 Tonnen Gold nur noch 7 Prozent zum globalem Goldminenangebot bei.

Auch im vergangenen März ist die Goldproduktion Südafrikas weiter gefallen. Gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat wurde 11,6 Prozent weniger Gold gefördert. Das Problem: Die Ressourcen gehen zur Neige. Es muss immer tiefer gebohrt werden, um auf neue Vorkommen zu stoßen. Viele Minen wurden zuletzt aus Sicherheitsgründen geschlossen.

Dass die Goldförderung weltweit trotz steigendem Goldkurs in den vergangenen Jahren nicht weiter erhöht werden konnte, ist ein wichtiger Aspekt bei Beurteilung der künftigen Goldpreis-Entwicklung. Denn die Gold-Vorkommen sind im Gegensatz zu zum kontinuierlich steigenden Schulden- und Geldangebot nun einmal endlich.

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Eingetragen von am 14. Mai. 2012. gespeichert unter Afrika, Gold, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

4 Kommentare für “Fördereinbruch: Südafrika liefert immer weniger Gold”

  1. Gold aus dem Boden zu kratzen ist härteste Arbeit in Tiefen weit über 1000 Meter und mehr. Das geht nicht zum Null-Tarif und Sklaven gibt es keine mehr.
    Jetzt wird sich bald zeigen was physisches Gold wirklich wert ist, nicht die Derivate mit denen man so schön auf dem Buckel der Minenarbeiter wetten und
    geldverdienen konnte. Ohne einen Handschlag zu rühren, wohlgemerkt, im klimatisierten Büro mit Nadelstreifanzug am Computer und Sportwagen vor der Tür.Und ich frage:
    Wer ist in Anbetracht dieser Dinge noch bereit auch nur einen Cent in die Derivate (Put und Calls) zu stecken, ohne ein einziges Gramm des Materials zu haben ? Diese Leute sollen lieber nach Las Vegas fahren, dort verdienen oder verlieren, aber ohne uns. Die Zockerei geht zu Ende. Das ist eine Todesblüte, mehr nicht.
    Und ich werde weiterhin Gold nachkaufen, solange ich das noch kann. Vom Ersparten jenden Monat geht ein Großteil in die Edelmetalle.(75 %)
    Abgerechnet wird dann am Ende der Tage.

    • Hundert Punkte für Dich… so ist es
      und so wird es !
      Die lezte bessein die Hunden !
      Kauf Silber + Gold = Tod der Bankster

  2. squarepusher

    Anaconda hat völlig recht. Selbst wenn Gold nur noch die Hälfte Wert wäre (bezogen auf den heutigen Wert), ist es IMMER mehr Wert als Papier. Nachkaufen ist also angesagt. Die Goldzocker habe ich schon immer verachtet; sie haben keine Ahnung und wollen nur ans schnelle Geld. Wehe aber, wenn sich der Paiergoldmarkt vom Metall spaltet! Sollen sie untergehen.

  3. Und sie werden ganz sicher untergehen die Papiergoldzocker. Nur physisches Gold ist wahres Gold. Bleibt nur die Angst der Enteignung, um unser Gold dann unter dem Gesocks und den Schmarotzern aufzuteilen.

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