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Geldlawinen-Warnung: Neue Gefahrenstufe erreicht

Schuldenwelle: Am Ende werden die Vermögen der Bürger geschluckt.

Das gesamte Wirtschaftssystem basiert auf Pump. Nicht nur die Staaten, auch die Banken überleben nur noch durch permanente Umschuldung. Wir haben es mit einem riesigen Schneeball-System zu tun, wie die jüngsten Beispiele aus den USA und Europa zeigen.

Schulden werden beglichen, indem an anderer Stelle neue Schulden aufgenommen werden. Für Privatpersonen endet diese Finanzierungspraxis schnell im Offenbarungseid. Staaten nutzen den Taschenspielertrick dauerhaft zum Defizitausgleich. So wurden über Jahrzehnte hinweg hohe Schuldentürme aufgebaut, die der öffentlichen Hand jetzt nach und nach auf die Finger fallen. Siehe Griechenland.

Vorgetäuschter Wohlstand
Aber nicht nur in Europa tut man so, als könne das Schuldenproblem mit immer neuen Schulden gelöst werden. Wie nun bekannt wurde, haben eine große Anzahl von US-Banken ihre Verbindlichkeiten aus dem TARP-Programm zurückgezahlt, mit dem Washington die Finanzwirtschaft seinerzeit vor dem Bankrott gerettet hat. Von den 414 Milliarden US-Dollar an TARP-Hilfen, die seit 2008 von insgesamt 341 Instituten in Anspruch genommen wurden, stehen nun offiziell nur noch 120,7 Milliarden Dollar zur Tilgung aus. Hört sich gut an.

Linke Tasche, rechte Tasche
Doch womit wurden die Verbindlichkeiten beglichen? Zum großen Teil erneut mit dem Geld der Steuerzahler! Wie ein Blogger der Washington Post vorrechnet, haben 130 Geldhäuser ihre TARP-Schulden mit Mitteln aus einem anderen Regierungs-Topf beglichen, dem Small Business Loan Fund (SBLF). Der Fonds war eigentlich dazu gedacht, amerikanische Mittelständler mit Krediten zu versorgen.

Gängige Praxis
Auch in Europa kennt man dieses Spiel. Innerhalb der vergangenen drei Monate hat die Europäische Zentralbank zwei 3-Jahres-Tender im Umfang von mehr als 1 Billion Euro über der Finanzindustrie ausgeschüttet. Wer hat dieses Geld eigentlich (in jeder Beziehung) verdient?

Apropos Lawinen-Warnung
Europäische Gefahrenstufe Nr. 5 (höchste Gefahrenstufe)
„Die Schneedecke ist allgemein schwach verfestigt und weitgehend instabil. Spontan sind zahlreiche große Lawinen auch in mäßig steilem Gelände zu erwarten.“ (Wetterspiegel.de)

Erkenntnis: Um  Wachstum zu generieren, benötig man dauerhafte Einnahmen. Sparprogramme und neue Kreditlinien können niemals die Basis einer gesunden Volkswirtschaft sein. Wir befinden uns weiter in einem riesigen Schneeball-System. Die Rechnung wird von einem Schuldner zum anderen weitergereicht und landet am Ende per Inflation oder Vermögensschnitt beim Bürger.

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Eingetragen von am 12. Mrz. 2012. gespeichert unter Banken, Inflation, Marktkommentare, News, Politik, Welt. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

6 Kommentare für “Geldlawinen-Warnung: Neue Gefahrenstufe erreicht”

  1. Der Bürge(r) versteht das erst, wenn ein Brot 1000 € kostet.

  2. Auch wenn es langweilig wird, Wert hat nur das Vertrauen der Menschen ins Geld, per se hat Geld keinen Wert (Ist ja nur Papier).Ist das Vertrauen erst mal zerstört.kann man es so einfach nicht mehr zurückgewinnen. Wie bei einer betrogenen Ehefrau. Ist deren Vertrauen hin, kann man noch soviele teure Blumen und Geschenke kaufen und Versprechungen machen, es wird nicht mehr.
    Liebe EZB, liebe FED, Ihr habt betrogen.Nun könnt ihr reden und drucken und schenken was ihr wollt.Niemand wir euch mehr glauben.
    Only in Gold we trust.Denn Gold betrügt nicht,niemals.Gold ist ehrlich.

  3. @Dreamer
    Der Bürger versteht das nie. Wenn es zum Crash kommt wird er wieder anderen die Schuld geben wollen. Nur nicht bei sich selber. Die Politiker sind von Ihnen gewählt worden. Die „Nichtbildung“, die „Nichtinformiertheit“ über das Geldsystem und das Wirtschaftssystem sind selbstverschuldet. Wer seinen Verstand nicht nutzen will ist selber schuld. Ich empfinde kein Mitleid mit den Millionen armen und Hungernden. Denn Freiheit gibt es nicht kostenlos, und schon gar nicht anstrengungslos. Die Menschen hier wollen aber keine Freiheit. Sie wollen lediglich eine bequemere Sklaverei.

    • @EuroTanic
      Recht hast Du, es ist schon schlimm mit der Trägheit mancher Menschen.
      Ohne irgend jemand nahezutreten,ist das auch ein Grund,warum es Z.B. einige zum Militär zieht. Die geordnete Lebensweise ohne viel nachzudenken und bloß keine Initiative ergreifen.Denken verboten,sagte man mir bei der Bundeswehr. Es denkt ja der Offizier für einen.Trotzdem darf man nicht so hart sein. Es gibt Menschen, die sind eben nicht mit einem höheren IQ ausgestattet und können nichts dafür. Die kannst Du einfach nicht informieren,oder aufklären, da kommt nichts an.Ich habe genug mit diesen Menschen zu tun, da könntest Du durchaus auch gegen eine Wand reden.
      Hast Du mal den Dokumentar-Film Afrika addio (1966) gesehen ? So in etwa.

    • 0177translator

      EuroTanic und anaconda – nehmt hierzu noch die „Religionen“.

    • Sie wollen das so, weil sie von Eltern, Schule und Gesellschaft zu hörigen Konsumsklaven erzogen wurden. Das fängt ja schon in der Vorschule an. Auch Leute, die eigentlich geistig rege sind, tun sich oftmals schwer damit, aus den so antrainierten Denkmustern auszubrechen. Mir selbst erging es nicht anders. Nach Abschluss der 10. Klasse war ich obrigkeitsgläubig hoch 10, aber gewisse Zweifel und offene Fragen blieben.

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