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Gold dringt in kritischen Kursbereich vor

Der Goldpreis hat sich zu Beginn des neuen Jahres gut erholt. Nun trifft der Goldchart auf eine hartnäckige Widerstandszone.

Der Goldpreis wurde im Vormittagsfixing am heutigen Freitag auf 1.646 Dollar (1.274,29 Euro) festgesetzt. Seit Jahresbeginn hat der Kurs des Edelmetalls damit 4,5 Prozent zugelegt. In Euro gerechnet betrug der Kursgewinn 4,7 Prozent.

Zuvor hatte der Goldpreis nach Verletzung einer bärischen Dreiecksformation bis Ende Dezember auf Kurse um 1.546 Dollar korrigiert.

Goldpreis in US-Dollar, 1 Jahr (Deuba-Indikation)

Die kurzfristige Aufwärtsbewegung endete zuletzt an der Widerstandslinie bei 1.655 Dollar. Auf diesem Niveau verläuft auch der 50-Tage-Schnitt. Mit der Annäherung an die obere Begrenzung des fallenden 4-Monats-Trends steht der Chart zudem vor einer weiteren Hürde.

Ausblick: Ein Sprung über die genannten Widerstände sowie über die wichtige Barriere von 1.667 Dollar würde neues Kurspotenzial in Richtung 1.700 Dollar eröffnen. Wahrscheinlicher erscheint derzeit aber ein Rücksetzer, zunächst bis hin zu Kursen um 1.620 Dollar. Hier ist Gold über mehrere relative Kursextrema auf Höhe der 200-Tage-Linie gut unterstützt. Bricht auch diese Haltezone, dann könnten wir in den kommenden Wochen noch einmal Kurse um 1.560 Dollar sehen.

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Eingetragen von am 20. Jan. 2012. gespeichert unter Charttechnik, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

9 Kommentare für “Gold dringt in kritischen Kursbereich vor”

  1. charttechnik ist wie kaffeesatz lesen oder horoskope. wenn heute die richtige nachricht kommt geht die panik los und es ist bedeutungslos wo ein 200 tage linie war.

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    • guten Tag Herr Ahnungslos!

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    • Wenn die Manipulation durch das Kartell so offensichtlich wird wie bei den Gold- und Silberpreisen ( Um 13h GMT beginnt die Talfahrt) ,ist nur eins sicher,
      es wird gedrückt solange das Papier reicht!

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  2. Es hat zwar etwas von Kaffeesatzleserei, allerdings handelt es sich um eine Art selbsterfüllende Prophezeihung. Der gesamte HFT ist auf solche Signale ausgerichtet, ein über- bzw. unterschreiten entsprechender Marken hat also durchaus Auswirkungen. Die sind allerdings nur von kurzfristiger Natur, ändern also nichts am laufenden Megatrend.

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  3. Sobald die physischen Lieferschwierigkeiten selbst für bisher Ahnunglose ganz offensichtlich werden, hat sich die Kaffeesatzleserei sowieso komplett erledigt. Die dann ausbrechende Panik hält sich ganz einfach nicht mehr an charttechnische Marken und die ganzen schönen Algorithmen Trades funktionieren vorne und hinten nicht mehr. Und die davon Abhängigen sind dann völlig hilflos ;-)

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  4. also, man sollte schon damit rechnen,dass Gold durchaus nochmal auf 1550 Dollar oder so testet.Allerdings ist gut möglich,dass der Euro dann auch 1,23 testet und somit für uns Goldkäufer in Euro ein Teil abgefedert wird. Nachkaufen könnte man also allenfalls dann bei Euro 1200 die Unze in etwa.Wer an der Charttechnik interessiert ist,könnte sich mit Gold short absichern.Ich bin aber nicht sicher,ob sich das bei physischem Goldbesitz überhaupt lohnt oder ob es nicht besser ist,stattdessen einfach physisches Gold nachkaufen.Und die Short-Optionscheine einzusparen.Vielleicht kann uns das einer der Profis mal ausrechnen.
    Beispiel:20 Tausend Euro in Krugerrrand,absichern mit einem Gold short ETF. Dei Unze fällt um 150 Euro, wie ist die Kosten-NutzenAnalyse ? Also: 1 Krugerrand EUR 1345 jetzt,in 3 Monaten 1200 EUR. (14,86 Krugerrand jetzt zu 16,6 Krugerrand dann)= 1,8 Krugerrand oder 2441 EUR.
    Dies abzusichern durch short Optionsscheine. Ich fürchte fast, man muss da schon fast mehr als die Hälfte an Optionsscheinen investieren.???oder liege ich da falsch ?
    Gut, wer vorhat statt 20 tausend 2 Millionen in Gold zu investieren,da mag es wieder anders aussehen.Oder anders gefragt,ab welcher Investitionssumme lohnt sich ein put optionsschein auf Gold ?

    0
    • Dem schliesse ich mich an! Das Thema würde mich auch mal interessieren. Ich war zwar des öfteren schon in Optionsscheine investiert, allerdings nur long calls und dann auch nur zur Spekulation. Ab wann sich das hedgen gegen Kursverluste bei physischen Beständen lohnt, bzw. sinn macht würde mich brennend interessieren!

      0
  5. hallo,

    habe zwar nicht wie die meisten hier allzu viel geld aber würde trotzdem ca. 5.000€ in Edelmetalle (hauptsächlich in Gold) investieren wollen.

    für mich stellt sich nun die frage, ob ich noch warten soll oder lieber jetzt zuschlagen sollte, bevor die Rally beginnt?

    denn jeden tag kommen neue nachrichten hier rein, in denen es machmal heisst, die Rally beginnt oder wie hier in diesem Bericht die Drückung geht weiter, so dass wir die Preise wie 1500$ pro Unze noch sehen werden.

    da mein Kapital eben nicht ausreichend ist, um später nachzukaufen wenn wir doch nochmal die 1500$ sehen, wäre es für mich interessant zu wissen, wie ich mich nun verhalten soll.

    wäre für eure ratschläge dankbar.

    bis denn…

    MAD

    0
    • @MAD
      Das kann Dir keiner sagen, obwohl die Charttechniker meinen, wir sehen noch mal 1500 Dollar.Aber Du bezahlst letztlich in Euro,wie auch das Öl und viele andere Produkte.Vergleiche es mit dem Ölkauf.Du kannst jetzt kaufen oder im Sommer oder kurz vorm Winter, wenn er mild wird. Betrachte Gold einfach als Teilkaskoversicherung Deines Vermögens.Wenn Du heute ein Auto kaufst,schließt Du auch eine Kasko-Versicherung ab,auch wenn Du vorsichtig fährst und auch wenn die Versicherer vielleicht demnächst die Pämien senken.
      Ein Vorschlag:halte das Geld schnell verfügbar und beobachte den Goldpreis.
      Kaufe dann aber so nach und nach und nicht alles auf einmal.So wie bei Aktien auch.Es gibt Leute,die kaufen seit 1950 regelmäßig Gold in kleinen Mengen,mal teuer mal billig.Entscheidend ist doch, was am Ende dabei rauskommt.Du kannst niemals am „Billigpunkt“ kaufen und am „Teuerpunkt“
      wieder verkaufen,sondern immer nur irgendwo dazwischen.Wie gesagt, enscheidend ist ,wie es am Ende aller Tage aussieht.

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