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Gold für China: Schweiz liefert Rekordmenge von 158 Tonnen

Von abflauender Goldnachfrage aus China keine Spur. Im Dezember lieferte die Schweiz 158 Tonnen Gold (Foto: 3dmentat – Fotolia.com).

Die jüngsten Außenhandelszahlen der Schweiz zeigen für Dezember 2016 eine starke Zunahme der Goldexporte nach China und entsprechend große Goldimporte aus Großbritannien.

Die Eidgenössische Zollverwaltung hat die Außenhandelszahlen für den Monat Dezember 2016 veröffentlicht. Die Daten weisen bemerkenswerte Details auf.

So lieferte Großbritannien im vergangenen Monat 148,03 Tonnen Gold im Wert von 5,68 Milliarden  Franken (5,29 Mrd. Euro) in die Schweiz. Die britischen Goldlieferungen verdreifachten sich damit gegenüber Vormonat.

Aus den USA kamen 33,10 Tonnen im Wert von 1,21 Milliarden CHF in die Schweiz, was ebenfalls mehr als der Dreifachen Liefermenge gegenüber Vorjahr entsprach und einem Plus von 164 Prozent gegenüber Vormonat.

Woher stammt das Gold, das in die Schweiz geliefert wurde? In Großbritannien werden die Goldbestände des größten Gold-ETFs gelagert, dem SPDR Gold Trust. Im November und Dezember sind laut offiziellen Angaben aufgrund gesunkener Nachfrage nach diesen börsengehandelten Fondsanteilen 136 Tonnen Gold aus den Beständen abgezogen worden.

Die gesamten Goldimporte der Schweiz lagen im Dezember bei 323,69 Tonnen im Wert von 10,11 Milliarden CHF. Gegenüber Vorjahr wurde damit 21,5 Prozent mehr Gold eingeführt- Im Vergleich zum Vormonat lag das Plus bei knapp 38 Prozent.

Interessant sind auch die Exportmengen. So lieferte die Schweiz im vergangenen Monat 158 Tonnen Gold im Wert von 5,81 Milliarden CHF 2nach China. Es ist der mit Abstand höchste Wert seit die Schweizer Goldgeschäfte mit dem Ausland nach Ländern aufgeschlüsselt veröffentlicht werden (März 2015).

Gegenüber Vorjahr haben sich die Goldlieferungen nach China verdreifacht (+194 %). Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl sogar um 389 Prozent.

Bei dem aufgeführten Gold handelt es sich definitionsgemäß um „Gold, einschl. platiniertes Gold, in Rohform, zu anderen als zu monetären Zwecken (ausg. als Pulver)“.

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Eingetragen von am 26. Jan. 2017. gespeichert unter Asien, China, Europa, Gold, Indien, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

8 Kommentare für “Gold für China: Schweiz liefert Rekordmenge von 158 Tonnen”

  1. na ob unsere Schweizerfreunde das nicht eines Tages tief bereuen werden…

    8+
  2. f.s.

    Wie @Watchdog schon öfters berichtete wird in der Schweiz das Gold nur eingeschmolzen und meist in 1 kg Barren gegossen, da die Chinesen den Amerikanern nicht trauen.
    Ich glaube nicht, daß die schweiz den Rest ihres Goldes verkaufen.

    Wäre die “Goldinitiative“ vor ca. 2 Jahren nicht gescheitert und die Eidgenossen hätten mit ihren ca. 5 oo Mrd. Euro an Devisen Gold gekauft, wäre der Goldmarkt heute ganz anders.

    15+
    • @Ahat/ Bauernbua
      Ein völlig überbezahlter (angebliches Jahreseinkommen $230.000,-US-Dollar) G$S-Finanzberater sagte vor kurzem in einem Bloomberg-Interview, daß es ein „stillschweigendes Abkommen“ zwischen China und den USA gäbe, wonach China seine Goldreserven schrittweise erhöhen müßte, seitdem die chinesische Währung YUAN im Oktober 2016 Mitglied im IWF-„Elite-Club“ der „Special Drawing Rights“ wurde.

      Da die USA immerhin 8133 Tonnen ⚛️ ( Wolfram- )Goldreserven hätten, müßte China seine Bestände erhöhen.

      Damit das „Nachkaufen“des edlen Metalles zu annehmbaren Preisen geschehen könnte, würde die US-Regierung den Goldpreis (durch Verkauf von Papiergold-Derivaten) künstlich niedrig halten, bis China offiziell den zweiten Platz beim World Gold Council (WGC) eingenommen habe.

      Offiziell (Stand Januar 2017) steht China auf Platz 6 (1842 Tonnen), da müssen die Chinesen noch ein bißchen mehr Gas beim Eînkauf geben.

      Da die Goldman-Banker ja ein rotes Telefon zu Gott (dem Allmächtigen) geschaltet haben, darf das Bloomberg-Märchen (aller Voraussicht nach) nicht angezweifelt werden.

      Mein lieber Bauernbua: diesen Kommentar habe ich nach dem Genuß eines kleinen Marillen-Likörs (Made in Österreich) geschrieben.
      Und jetzt habe ich den Mut, ihn (den Kommentar) abzuschicken.

      PS: auf dem Schnapsglas ist eine alte Bauernweisheit aufgemalt:
      „Das Wetter kennt man am Wind, den Vater am Kind, den Herrn am Gesind.

      6+
  3. @Leider wieder nicht ganz deutsch geschrieben!

    1+
  4. D. h. dass mehr als 80% des Exports a. d. Schweiz nach Ostasien gehen und somit der frohe Abverkauf Richtung China & Co weitergeht. Dagegen gibts Baumwoll-Lappen und der Westen freut sich. Wohl bekomms!

    6+
  5. solange die Masse das Spiel mitmacht ist alles im grünen Bereich….kommt der Tag X u. die Leute merken das sie belogen u. betrogen wurden wird es ganz schnell düster u. der Osten erstrahlt heller als 10 Sonnen.

    5+
  6. Immerhin haben die GB s keine Probleme 148 To. zu transportieren. Selbst die UZA schaffen es 33 To. in die Schweiz zu schaffen.

    Nur das deutsche Gold ist zu unhandlich um es nach hause zu holen ??!!

    5+
  7. Kann mir bitte jemand erklären, warum ich seit zwei,drei Tagen kein Daumen hoch geben kann? Immer wenn ich den Daumen anklicke erscheint: „objectXMLDocument“ und die Stimmanzahl erhöht sich dann nicht.

    8+

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