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Gold-Futures: Größte Handelspositionen seit Oktober 2016

Im Zuge des steigenden Goldpreises hat die Anzahl der Gold-Futures-Kontrakte an der COMEX weiter deutlich zugenommen. Ein Zeichen für Marktstärke.

Die aktuellen CoT-Daten vom US-amerikanischen Gold-Futures-Handel zeigen per 29. August 2017 folgende Veränderungen gegenüber Vorwoche.

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ ist um knapp 13 Prozent auf 248.029 Kontrakte angestiegen. Jene der „Swap Dealers“ (darunter die Großbanken) nahm um 45 Prozent auf 59.428 Kontrakte zu. Auf der Gegenseite stieg die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ um rund 11 Prozent auf 231.047 Kontrakte.

In beiden Fällen wurden die höchsten Handels-Positionen seit Oktober 2016 gemeldet.

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte an der COMEX, kletterte um fast 8 Prozent auf 538.875 Kontrakte. Bis zum Handelsschluss am gestrigen Freitag ging Zahl noch einmal um 3,6 Prozent nach oben auf 558.133 Kontrakte.

Der Goldpreis legte in dieser Woche um 2,6 Prozent zu auf zuletzt 1.326 US-Dollar (FOREX).

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Eingetragen von am 2. Sep. 2017. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, Handel, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

22 Kommentare für “Gold-Futures: Größte Handelspositionen seit Oktober 2016”

  1. Noch ein wenig hoch auf 1345$, dann erstmal runter auf 1300$, und dann der Ausbruch auf 1400$ …

    5+
    • @ex
      Um Gottes Willen, nein. Runter auf 1050 Dollar. Ich will noch 5 Kg.
      Die Notenbanken sollen die Aktien, Bonds etc. verschleudern, Geld drucken und damit Gold auf 1050 Dollar subventionieren. Nur für mich und ein paar andere noch Einkaufende.
      Das ist doch wohl nicht zu viel verlangt !
      Entschuldigung, das habe ich mir erlaubt.

      7+
    • @eX

      Eine ordentliche Volatilität, muss ich schon sagen. Der VIX würde Alarm schlagen!

      5+
    • @eX Minenwerte sind die letzten Tage 20% gestiegen, so Aufwärtsdynamik zieht gern weitere Käufer an, könnte auch noch weiter hoch gehen bevor Gewinne mitgenommen werden. Die Stimmung ist immer noch bescheiden, kaum einer rechnet groß mit weiter steigenden Kursen. Das lässt hoffen. Hab vor einer Woche für 14 Cent Blackham gekauft, die gingen letztes Jahr rauf bis 77.

      6+
  2. Ich würde sagen die Reise kann nun beginnen. Ich hoffe sie dauert eine Weile.

    4+
    • @Olaf

      Könntest Du bitte Deine Aussage etwas konkretisieren:

      a) Um welche Art Reise handelt es sich: geschäftlich, oder Privat (Urlaub)?
      b) Wie lange soll die Reisedauer max. sein?
      c) Flugreise, oder mit dem PKW?
      d) Wenn mit dem PKW: gibt es genügend (gratis-) TESLA-Power-Ladestationen entlang der Route?
      e) Sind alle 66 Kreditkarten ordentlich aufgefüllt?

      Olaf: das sollte man nicht auf die schwere Schulter nehmen.
      Ich – als ‚eingefleischter Vegetarier‘– kann ein Lied davon singen, wenn die Nahrungsaufnahme am Zielort nicht meinen Vorstellungen entspricht.

      Es geht nichts über eine sorgfältige Reiseplanung.

      9+
      • @Schlapper Klang

        Ich weiß, was Olaf sagen wollte:

        a) der ‚Hubba-Bubba-Gold-Bärenmarkt ist zu Ende
        b) der nächste Gold-Deckel in der Fed-Giftküche trägt die Marke $1370,-
        c) und dann geht die 14-Tagesreise bis $1500,- oder so.

        8+
  3. http://www.msn.com/de-de/finanzen/maerkte/barrick-gold-und-silber-darauf-kommt-es-nun-an/ar-AAr5kqG?li=AA4WTP&ocid=spartandhp
    Wird wohl weiter nordwärts gehen mit dem Goldpreis, MSN empfiehlt schon den Kauf von Barrick-Aktien.

    2+
    • @0177translator
      Ewig den Goldpreis subventionieren und zusehen, wie sich Goldbugs und Asiaten die Hände reiben, geht auch nicht.Geht ja auch auf Kosten der anderen Assets.

      4+
  4. Helmut Josef Weber

    Ja- ich denke meine Hoffnung, 2018 unsere Immobilie in Spanien bei einem niedrigen Goldpreis zu verkaufen, und dann schnell die Baumwolllappen zu den Tiefstkursen in Unkaputtbares umzutauschen, kann ich mir wohl abschminken.
    Ein Trostpflastern ist aber, dass ja meine vorhanden Unzen auch an Wert zunehmen.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

    7+
  5. Hallo, gibt es noch einen Anbieter, der die Somalia privy Ana Gold Serie zu einem erschwinglichen Preis anbietet?
    Grüße

    1+
  6. Gibt es neben (Papier-)Goldfuture-Kontrakten auch „Öl-Future-Kontrakte, mit denen man „zocken“ kann?
    Die Antwort ist natürlich „JA“, aber: bisher gab es noch keine Öl-Future-Kontrakte, die mit GOLD GEDECKT waren, also in Gold ausgezahlt werden.
    Das ändert sich jetzt, wodurch der US-Dollar weiter an Einfluß verliert.
    China treibt die „De-Dollarization“ weiter voran.
    Ein weiterer Sargnagel für den Petro-Dollar, Mr. Kissinger?

    9+
    • @ Watchdog
      ich würde sogar fast von einem Gamechanger sprechen!

      4+
      • @Familienvater

        Wie Zerohedge zu diesem Thema (Game change) schreibt:
        „The rules of the global oil game may begin to change enormously…“

        Nicht nur das, sondern die US-Sanktionen gegen Rußland kommen als ’schwerer Bumerang‘ (Beerdigung der ‚alten Welt-Leidwährung‘) zurück:

        The circumvention of U.S. dollar trade could allow oil exporters such as Russia and Iran, for example, to bypass U.S. sanctions by trading in yuan, according to Nikkei Asian Review.
        To make the yuan-denominated contract more attractive, China plans the yuan to be fully convertible in gold on the Shanghai and Hong Kong exchanges.

        4+
        • @Watchdog: Danke für Deine immer sehr guten Beiträge. Du machst Deinen Namen viel Ehre…Ate…

          3+
          • @Sao Paulo

            Danke für Deine netten Worte;
            ich bin aber froh, Zeitzeuge dieses Paradigmenwechsels zu sein, nach dem der Rest der Welt seit den 70er-Jahren die Schulden-Orgien der USA durch Tribut-Zahlungen beim Öl-Einkauf (Zwangswährung Petro-Dollar) finanzieren mußte.

            8+
      • Absolut, wenn die Saudis auch wirklich einsteigen, na dann ciao U$….

        3+
  7. Nach dem neuerlichen „Atomtest“ von Nordkorea wird es immer kritischer:

    a) Trump kommt mit der Wirtschaftsentwicklung in den USA nicht so gut voran, wie er zur Wahl eigentlich verkündet hat; er braucht Wirtschaftswachstum, das oberhalb der normalen Rationalisierungsquote der Unternehmen liegt. Er braucht Umsatztreiber und Krieg ist ein gewaltiger Umsatztreiber!
    b) Ein Krieg in Syrien mit einem umfangreichen US- Aufgebot kann er sich nicht leisten, das Völkerrecht spricht dagegen. Zudem ergäbe sich eine direkte Konfrontation mit Russland, die schnell in einem offenen (Welt)krieg ausarten könnte.
    c) Nordkorea ist in der UN verbrannt; ein Krieg gegen Nordkorea wäre von den UN Staaten größtenteils sanktioniert – wäre da nicht China, das ein reges Interesse daran hat, Nordkorea als Pufferstaat zu erhalten. Das weiß Kim Jong-un auch und riskiert sehr viel, vielleicht zu viel. Russland und China sind für weitere Strafmaßnahmen der UN, um den Pufferstaat zu erhalten. Die politische und auch wirtschaftliche Geduld der USA sind bald am Ende, der Krieg rückt näher und kann sich zu einem WK III ausweiten!
    d) Bei der Verschuldung der Staaten könnte sich eigentlich kein Staat einen Krieg leisten; die politischen Hegemonialbestrebungen werden jedoch siegen, so dass die Verschuldungen bis zur Untragfähigkeit steigen werden; damit jedoch ist das gesamte Weltfinanzsystem in Gefahr. Damit (als Notmaßnahme) werden alle Reichtümer der Bürger gebraucht: Kriegsanleihen, Zwangsanleihen sind real schon umgesetzt worden.
    e) Das Thema BRICS wird immer gefährlicher für die Westhegemonie. Es muss ein Explosionsherd gefunden werden, der BRICS unschädlich macht.

    Unter diesen Gesichtspunkten sehe ich AUCH die derzeitige Goldentwicklung. Ich halte es für wahrscheinlich, dass der Goldpreis explodieren könnte, bin mir aber auch sicher, dass die Gegenmaßnahme des Staates die sein wird, Gold als Zahlungsmittel zu verbieten. Immerhin: für den Einzelnen wäre die Substanzsicherung seiner Lebensleistung gerettet.

    3+
    • @bürgerhans
      Krieg ist nicht nur ein Konjunktur-Treiber, sondern auch ein Schulden-Treiber. Und keiner kann ihn sich eigentlich leisten. Da hast Du völlig Recht. Was aber das Verbot von Gold als Zahlungsmittel angeht – als Tauschmittel kann man es nicht verbieten. Unser alter Foren-Kollege @anaconda schrieb stets, daß man zwar Drogen und illegale Waffen stets verbietet, es aber in der Realität nicht funktioniert. In Schweden haben sie den Schnaps teuer gemacht, also kaufen sie ihren Schnaps in Danzig oder saufen sich gleich dort die Birne voll. „Besoffen wie ein Schwede“ ist in Polen zu einer geflügelten Redensart geworden. Angeblich haben sie in Schweden auch die Prostitution verboten. Dafür fahren sie mit der Fähre in die drei baltischen Staaten, wo die diesbez. Einrichtungen von der russischen Mafia kontrolliert werden, die sich über hohe Umsätze freut. 1919 hatten sie in den USA das Saufen komplett verboten … ich meine, daß ein EM-Verbot weitgehend ins Leere laufen wird.

      3+
      • Nach der Schnaps- Prohibition wird es die Gold- Prohibition geben, das ist meine Meinung. Ich will nicht ausschließen, dass ein EM-Verbot von Abgezockten nicht beachtet werden wird. Der brave Familienvater jedoch wird zurückzucken.

        1+
        • @bürgerhans

          China, Rußland, Indien, ?… würden sich anschließen?

          Und was ist mit einer Silber-Prohibition?

          Es lebe das gute, alte Tafelsilber!

          3+

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