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Gold-Futures-Handel: Kurzfristige Bodenbildung möglich

Die Netto-Positionen der großen Goldhändler an der COMEX haben sich laut COT-Bericht kaum verändert. Bis zum Handelsschluss am vergangenen Freitag ist der Open Interest bei fallendem Goldpreis aber stark zurückgegangen.

Die aktuellen CoT-Zahlen zum Gold-Futures-Handel an der US-Warenterminbörse COMEX weisen auf den ersten Blick keine großen Veränderungen gegenüber Vorwoche auf.

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ stieg um 2,65 Prozent auf 126.374 (Futures-)Kontrakte. Auffällig ist, dass die Positionen Untergruppen sich konträr entwickelten. So sank die Netto-Short-Position der „Swap Dealers“ um fast 14 Prozent, während die Gruppe der Produzenten, Händler und Goldverarbeiter unter dem Strich deutlich Short-Positionen aufbauten.

Die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ stieg um 2,21 Prozent an auf 109.407 Kontrakte. Diese prozentuale Entwicklung spiegelte sich jeweils auch in den Unterkategorien wieder.

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte an der COMEX, nahm gegenüber Vorwoche noch einmal um 3,09 Prozent zu auf 482.374 Kontrakte. Es war die siebte Woche in Folge mit einem Anstieg.

Bis zum Handelsschluss am vergangenen Freitag ging der Open Interest allerdings deutlich zurück. Er fiel gegenüber dem 24.01. um 17 Prozent auf nur noch 398.216 Kontrakte. Der Goldpreis fiel im gleichen Zeitraum um 2,6 Prozent auf 1.184,85 US-Dollar (London P.M.).

Interpretation: Ein fallender Open Interest bei einem gleichzeitig rückläufigem Goldpreis deutet oft auf eine nachlassende Marktschwäche und eine kurzfristige Bodenbildung hin.

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Eingetragen von am 30. Jan. 2017. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, Handel, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

12 Kommentare für “Gold-Futures-Handel: Kurzfristige Bodenbildung möglich”

  1. Der Goldpreis ist aber am Freitag nicht gefallen. Da hätte er eigentlich um 80$ herunter gehen müssen.

    Die dringende Vermutung ist, dass der Goldpreis nicht mehr fallen darf. Denn man weiß in den maßgeblichen offiziellen Kreisen der Finanzen, dass dann ein Kaufboom einsetzen und das Gold vom Markt gesaugt wird.

    12+
  2. Der Goldpreis ist seit Dezember in der Spitze um 100 Dollar gestiegen, in COT. schlägt sich dies überhaupt nicht nieder und eine leichte Korrektur des Kurses führt jetzt zu einem ungewöhnlich scharfen Einbruch des open interest. (der Kehraus)
    Sieht ganz danach aus als wäre das Potential für einen markanten, schnellen Anstieg jetzt da.

    12+
  3. Die ETFs bzw. ETCs zeigen ein uneinheitliches Bild. Beim Gold-ETF SPDR Gold Shares wurde erstmals seit März 2016 weniger als 800 Tonnen gehaltener Goldmenge angegeben (799,07 Tonnen). Auf der anderen Seite gab es bei XETRA-Gold erhebliche Nachfragezuwächse. Übers Jahr 2016 erhöhte sich der offizielle Goldbestand von 59,2 Tonnen auf rund 117,6 Tonnen. Dies entspricht nahezu einer Verdopplung.

    Ein (Sicherheits-)Hinweis bezüglich dieser Papiergold-Anlageformen darf an dieser Stelle natürlich nicht fehlen: So handelt es sich bei XETRA-Gold um eine Inhaberschuldverschreibung mit Auslieferungsanspruch. Und wie das so mit den Ansprüchen ist, muss das nicht immer gut gehen:
    http://www.goldseiten.de/artikel/299523–Deutsche-Bank-verweigert-Auslieferung-von-Xetra-Gold.html

    Jedenfalls sind die Abflüsse beim SPDR als nur temporär einzustufen. Wie sagt man so schön: Eine technische Korrektur. Wir werden auch hier schon bald wieder die Trendwende sehen.

    12+
  4. Hat den Amis eigentlich mal jemand verklickert, dass eine Mauer BEIDE SEITEN daran hindert hinüber zu gelangen?

    Wer weiß, vielleicht stellt es sich heraus,dass die Mauer an US Mex. Grenze sich eher gegen Amis richtet,aus den ver.staaten zu fliehen…aber das jetzt NOCH anders aussieht.

    Mexiko baut 20 % des welt-silber Abbaus ab. Das sind 5000 t ..jedes jahr dazu.
    Das reicht um ne physische silberwährung zu haben. Keine Inflation. Stabile Kaufkraft.

    Der Dollar….ach…ihr wisst schon…inflatiooooon

    5+
    • @Pegasus

      Die Amis flüchten doch jetzt schon, wenn auch eher in Richtung Kanada:
      http://www.20min.ch/ausland/news/us-wahlen/story/Frustrierte-Amis-wollen-nach-Kanada-fluechten-20247272
      Derweil will Starbucks 10000 Flüchtlinge einstellen. Das könnte man auch Bevölkerungsaustausch nennen…;-).

      5+
      • Nachtrag: Ob das Trumpeltier das so wollte? Und der mexikanische Peso bzw. seine stabile Kaufkraft? Gerade verfällt er jedenfalls ins Bodenlose. Übrigens, vielleicht in diesem Kontext eine interessante Info: Der mexikanische Notenbankchef Agustín Carstens wird neuer Chef der BIZ, der Zentralbank der Zentralbanken.

        6+
        • Thanatos

          Ja. Der mex.Peso verliert konstant und rapide an Kaufkraft GEGENÜBER dem Dollar.
          Genau das müsste ja dann eine Veranlassung sein, dass in Mexiko etwas passiert.
          Fraglich ist ja nur, ob die Kreise, die das umsetzen könnten, das auch wirklich wollen. Oder, ob es andere Pläne gibt.

          Es gibt 2, 3 oder 4 Szenarien für die USA.

          1. Die „innere“ Spaltung der usa. Siehe die grünlinken Proteste der degenerierten amis.

          Oder:
          2. Diese innere zerworfenheit der Amis untereinander wird gegen Mexiko gelegt und es kommt zum Krieg gegen Mexiko (was nicht zum ersten Mal wäre).

          3. Was auch NOCH DAZU KOMMEN KÖNNTE, IST, DASS DIE MÄCHTIGEN WASHINGTONS sich einen ausgeprägten und ernsthaften Zwist liefern. Das heisst, die innere Stabilität des staatskonstruktes der usa als solches, destabilisieren und ins schleudern bringen….was schlecht für die angeschlagene Wirtschaft und Finanz“industrie“ wäre.

          4. Krieg gegen genau die länder, gegen die jetzt ein einreiseverbot verhängt wurde.
          Trump wird Krieg führen. Trump will lyrisches Öl und gas…. (wie auch GB, Italien und Frankreich )
          Trump will auch irakische öl……OHNE DAFÜR ZU BEZAHLEN.
          Dadurch würde er das Kartenhaus vlt noch einige Zeit am laufen halten können, da am Öl nettoKapital generiert werden kann.

          Letztenendes…..alles was passiert, DREHT SICH ALLES UM DAS THEMA US-VERSCHULDUNG. Und geopolitik, ist aktuell nur eine Wechselwirkung dazu, insoweit es teilweise nicht eine andere interessenlinie darstellt.

          Es ist witzig dass die Amis sich beschweren dass ihre Jobs in China sind. Wer hat denn seit über 40 Jahren die us-industrue out-gesourced im billiglohnländer?
          Das waren die doch selber in größtem Stil.

          Man sollte nicht so viel dem jeweils aktuellen Massenmedialen narrativ hinterherhängen.

          Deutschland sollte lieber darauf achten dass zwischen Albanien und Serbien Ruhe und Frieden herrscht.
          Immerhin warens die Angelsachsen die vor knapp 20 Jahren da milit. reingeschlagen haben.

          2+
      • @Thanatos, bin mir nicht sicher wie ernst der Beitrag gemeint ist, falls nicht ironisch:

        Bei den meisten ist es halt nur bei „wollen“ geblieben, auch da nur grosses blablabla und dann doch nichts machen. Aber für unser Propagandablättchen 20min. natürlich ein grosser Aufreisser.

        Hier krebst dann das Propagandablättchen wieder zurück…
        http://www.20min.ch/people/international/story/Diese-Stars-muessten-jetzt-eigentlich-auswandern-16196500

        BigJoe bringts auf den Punkt: https://deutsch.rt.com/kurzclips/45870-big-joe-du-magst-ihn-nicht-dann-geh/ – Sympathisch der Mann!

        4+

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