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Gold-Futures: So war die Lage kurz vor dem Crash

In der vergangenen Woche hat der Goldkurs 4,6 Prozent eingebüßt. Die „Commercials“ waren auf den Rücksetzer weitgehend vorbereitet.

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ summierte sich am vergangenen Dienstag bei Gold auf 98.864 Kontrakte. Das war der Tag, bevor es für Gold in nur drei Tagen 4,5 Prozent nach unten ging und der Goldkurs ein neues 4-Jahres-Tief erreichte.

CoT 28.11.14

Gegenüber der Vorwoche hatten die „Commercials“, zu denen auch die großen US-Banken zählen, ihre Netto-Gold-Verkäufe nur um 5,75 Prozent reduziert, nachdem sie diese Position in den vier Wochen zuvor um 73 Prozent aufgestockt hatten.

CoT 28.11.14 tab

Erst die Daten vom morgigen Dienstag, die die CFTC erst am kommenden Freitag nach Börsenschluss veröffentlicht, werden zeigen, in welchem Ausmaß die kommerziellen Händler ihre Short-Positionen im Zuge des starken Preisrückgangs eingedeckt haben und wie groß das Potenzial für weitere Abgaben ausfällt.

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Eingetragen von am 3. Nov. 2014. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

17 Kommentare für “Gold-Futures: So war die Lage kurz vor dem Crash”

  1. Wann kappieren die eigentlich, dass euer Fiat-Papiergeld wertlos ist und somit alle die darin enthaltenen Ersparnisse ?
    Wenn die Zinsen weiterhin bei Null bleiben ist euer Geld wertlos und entwertet sich jeden Tag ein bisschen weiter.
    Steigen dagegen die Zinsen, dann habt ihr sofort Bankschliessungen, Bankpleiten, Staatsbankrotte und Währungsauflösungen gefolgt von Währungsreformen und somit Vermögensverluste.
    Die einzige Möglichkeit, die den Banken übrigbleibt ist vom fahrenden Zug abzuspringen, nachdem sie die Papiervermögen in physisches, reales Vermögen umgeschichtet haben.
    Genau das passiert bei diesen abnormen Preisdrückung bei den Edelmetallen.
    Hier kann man nichts mehr retten.
    Auch wenn sie versuchen die Shorts jemandem anderen unterzujubeln, die Verluste werden trotzdem in Trillionenhöhe sich belaufen.
    Welche Bank verkraftet solch eine Kapitalvernichtung ?
    Richtig, keine !
    Die Pleite im Finanzsystem ist unausweichlich ! 8-)

    0
    • Wissen wir doch schon seit 10Jahren. Gibts irgend wann mal neue Erkenntnisse?

      0
      • KritischerLeser

        YES!

        Alle Chart-Analysten müßten mit ihren 50,- 100,- 200,- Tageskennlinien, Momentum-Trends, Fibonacci-Kurven, Wellentrend und saisonalen Einflüssen, MACD- und Warren Buffet-Indikatoren inzwischen gelernt haben, daß in völlig manipulierten, korrupten Finanzmärkten Gold- und Silberpreise nur dann steigen / fallen dürfen:

        1. wenn das Gold-Kartell inkl. Notenbanken es zulassen (diese haben das Geld & die Macht),

        2. wenn ein geopolitisches Ereignis (Terror-Anschlag, schweres Erdbeben,…) die Finanzmärkte außer Kontrolle geraten läßt und das Plunge Protection Team sich gerade auf der Beerdigungsfeier des Euros langweilt.

        „Thomas“ war übrigens ein Apostel, der „Ungläubige“.

        0
    • Mensch Silber 5000

      verrat doch nicht alles , bleibt mehr für uns !!!!

      0
  2. Dieser sogenannte Crash von voriger Woche beruht einzig und allein auf die Intervention der Japaner am Freitag. Diese wird nicht lange vorhalten auf DAX und DOW JONES hatte dies heute schon keinen Einfluss mehr. Es dürfte ziemlich sicher sein, dass bereits morgen früh der Nikkei negativ aussieht. Zumal auch unter den japanischen Notenbankern die erneute Geldflut aus der Druckerpresse, sehr umstritten ist. Die große Zeit der Aktien geht tendenziell zu Ende. Gold wird sich noch bis Jahresende von dem Crash am Freitag leicht erholen, ich gehe von deutlich über 1200 Dollar möglichweise von mehr als 1000 Euro die Unze, bis zum Jahresende aus.

    0
  3. Der Markt hat immer Recht und spricht eine andere Sprache. Ich bin erstaunt, wie verblendet die EM-Bugs immer wieder sind. Offensichtlich wird der Kursverlauf einfach ignoriert.

    @Krösus
    Nie im Leben! Eher bei 900 € und 1.000 $. Im nächsten Jahr geht der Sturzflug weiter! Einfach mal abwarten.

    0
    • @silberjunge
      Lieder gibt es keinen Markt mehr.Es gibt nur noch ein manipuliertes Geschehen und dabei ist es völlig egal um welche Assets es sich handelt.Sie können jedes nehmen,von Soja bis zu Kupferbarren, hin zu Währungen und Zinsen, über Benzin und Bonds.Das ist schon mehr als eine Diktatur in Händen weniger Oligarchen.Schimpfe noch einer über Russland.

      0
      • anaconda sitzt auf einem Boot im südlichen Roten Meer mit nur sporadischer Internetverbindung.Die nächsten 2,5 Wochen.Verfolgt aber das Geschehen soweit wie möglich.
        Grüße an alle hier im Forum

        0
      • @anaconda:
        Toll! Echt super das Sie sich melden.
        Gold wird leider in den Keller gestampft. Mal sehen wie lange noch.
        Wünsche viel Spass

        0
  4. Das Gold weiter nachgeben wird, wurde bereits im Januar diesen Jahres orakelt, es ist dann doch alles ganz anders gekommen. Die Aktienmärkte können nicht bis in alle Ewigkeit mit Papier geflutet werden. Die Sprache die derzeit gesprochen wird, ist mitnichten die Sprache des Marktes, sondern die Sprache der permanenten staatlichen Eingriffe in den Markt. Die Wirtschaft liegt weltweit am Boden und die Aktienmärkte explodieren, das hat mit Marktwirtschaft nichts mehr zu tun. Der Goldabsturz in der vorigen Woche geschah zeitgleich mit der Intervention der japanischen Notenbank, ist also keine echte Marktbewegung, sondern Folge staatlicher Eingriffe. Eine weitere Folge ist die Entwertung des japanischen Yen, was widerum die japanische Exportwirtschaft beflügeln soll.
    Man sollte auch immer die Währungsparität im Auge haben. Der Goldpreis in Yen dürfte von der Intervention der Notenbank,kaum betroffen sein.

    0
  5. 1000$ … 800$ … 600$
    In den Köpfen einiger ist die Propaganda der Gold-Mafia schon einmaschiert.

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  6. @Peter Lustig
    Diese Gold-Mafia wird jedoch durch reale Wirtschaftsdaten aus den USA immer nervöser; gleichzeitig wurde die Mannschaft des Plunge Protection Teams verdoppelt.

    Die angeblich so ‚positiven‘ Wirtschaftsdaten aus den USA, die letzte Woche zum Ende von QE3 geführt haben, lösen sich heute bei Bekanntgabe der Handelsbilanzdaten (exklusive Öl) im 3. Quartal in Luft auf:

    mit – 48,3 Billionen US-Dollar (deutsch: Milliarden) ist das der SCHLECHTESTE Wert seit Aufzeichnung der Wirtschaftsdaten

    http://www.zerohedge.com/news/2014-11-04/about-soaring-dollar-us-trade-deficit-excluding-oil-has-never-been-worse

    Da die Fed /BIS (Mutter aller Zentralbanken) diese Daten schon letzte Woche gewußt haben müssen, wird langsam klar, warum man so heftig auf die Edelmetalle „einprügeln“ mußte?
    Nach dem Petro-Dollar bekommt der US-Dollar ordentlich Prügel.

    0
  7. http://www.mmnews.de/index.php/boerse/26038-oel-euro-zinsen-turbo-fuer-den-dax
    Der Autor setzt Aufputschmittel gleich mit Gewinnsteigerungen.
    Andererseits gibt es keine Gewinne, bzw. Wachstum, ohne eine Geldmengenerweiterung, die diesen Zustand wiederspiegelt. Der Reichtum muss in etwas ausgedruckt werden und in Bezug auf alles andere was uns umgibt und gebraucht wird gebracht werden.
    Ist etwas dagegen unterbewertet und konzentriert sich dieses gesamte Geldmenge auf dieses physische Wert, dann entsteht das Gleichgewicht des Marktes.
    Des weiteren verrät uns der Autor, dass dieses Geld nur psychologisch getrieben wird und sein Weg nicht in einem realen, physichen Markt findet, um ihn zu wiederspiegeln
    Diese Art von Geldmengenerweiterung, hilft auch keinen Unternehmen, oder ihren Gewinnen, denn ich habe kein einzigen Unternehmen gesehen, oder davon gehört, dass er eine Kapitalerhöhung, oder ein Aktiensplit gemacht hat, damit ihm dieses Geld auch zufliessen kann.
    Es ist nur Kreditgeld, das aufgenommen wurde nur um eine Kurssteigerung zu simulieren.
    Dieses Geld verschwindet anschliessend genausoschnell aus der Börse in den Taschen der Kreditspekulanten. Die Kreditgeldmenge wurde erhöht, da der Staat aber als einzige Instanz zum Gelddrucken ist und in Frage kommt, manövrieren uns solche Gemengelagen in ein noch grösseren Problem der Schuldenerzeugung, Steuererhöhungen und Leistungskürzungen. Das alles wird anschliessend als Wachstum gepriesen, Gewinne, Wirtschaft und Sinn des Lebens, das irrtümlich als Fortschritt und Wohlstand wahrgenommen wird. Nur der Hamsterrad dreht sich schneller. 8-)
    Ob man noch die Zeit dafür finden wird, das Problem zu erkennen ?

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  • copa: @toto 5 Dollar… hui Aber wie du schreibst,man berücksichtige den Aufwand :-/
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