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Gold-Futures: „Swap Dealers“ halbieren Verkaufs-Position

Der amerikanische Gold-Futures-Handel war auch in der vergangenen Woche geprägt von einer Abnahme der Handelspositionen. Die Netto-Short-Position der „Commercials“ging um knapp 19 Prozent zurück.

Die aktuellen wöchentlichen CoT-Daten vom amerikanischen Gold-Futures-Handel zeigen folgendes Bild.

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ ist per 20. Juni 2017 um knapp 19 Prozent gesunken auf 165.016 Kontrakte. Besonders stark zurückgegangen sind die Vorwärtsverkäufe der „Swap Dealers“, darunter die Großbanken. Deren Netto-Short-Position sank um 54 Prozent auf 17.082 Kontrakte.

Auf der anderen Seite reduzierte sich die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ um gut 20 Prozent auf 150.675 Kontrakte. Das „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften) trennte sich von knapp einem Drittel ihrer Netto-Long-Position.

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte an der COMEX, sank gegenüber Vorwoche um 5,37 Prozent auf 445.841 Kontrakte. Per Handelsschluss am gestrigen Freitag stieg der Open Interest wieder leicht an um 1 Prozent auf 450.301 Kontrakte.

Der Goldpreis ging mit 1.255,95 US-Dollar pro Feinunze (FOREX) praktisch unverändert gegenüber Vorwoche ins Wochenende.

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Eingetragen von am 24. Jun. 2017. gespeichert unter Banken, Gold, Handel, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

21 Kommentare für “Gold-Futures: „Swap Dealers“ halbieren Verkaufs-Position”

  1. Das war vorletzte Woche. Jetzt haben die Commerzials ihre short Positionen wieder deutlich angehoben. Das allerdings wird erst wieder in 3 Wochen veröffentlicht.
    So geht nämlich das Spielchen. Man veröffentlicht immer Zahlen, welche Schnee von vorgestern sind.

    • Force Majeure

      @ Catpaw

      Den Zahlen ist nicht zu trauen. Zu viele Kontrakte, wie z.B die Sache mit dem Duckenmiller, wir erinnern uns der Wahlabend von Trump z.B., tauchten in der Berechnung der Comex in keiner Weise auf und hatte doch einen erheblichen Einfluss auf den Goldkurs. Da gab es in der Zeit mindestens 3 Ereignisse in kurzer Zeit, wo eigentlich Massen von Papierderivaten die eindeutig in der EM-Börse irgendwie in den Buchungen und Anzahl dieser Papierderivate dort auftauchen müssen, und nichts war jeweilig. Alles nur Verschleierung.

  2. Liebe Goldfreunde, heute möchte ich ausnahmsweise jedem Interessierten die letzte Ausageb „Focus Money“ empfehlen. Bisher habe ich nicht viel von dem Blatt gehalten. Aber der aktuelle Titel ist wirklich empfehlenswert“.
    Der Titel ist wie immer bei diesem Blatt sehr reißerisch: Gold 10.000$. Aber der Beitrag ist sehr lesenswert weil darin eine sehr gute Formel für die Berechnung des tatsächlichen Papiergeldwertes gegenüber Gold beschrieben ist..

  3. Indien:
    Ab Juli wird demnach eine Steuer in Höhe von 3 Prozent auf Goldmünzen und -barren erhoben. Der Verkauf von Goldschmuck wird mit einer Steuer von 5 Prozent belastet.
    Aus:
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/06/25/indien-bereitet-neue-steuer-auf-gold-vor/

  4. Hinsichtlich der Banken Pleiten in Italien hält sich unsere Presse mit Meldungen mal wieder schwer zurück. Warum nur?

    • Hahaaa

      Sie retten wie die wilden, die Köppe Rauchen, die Panik und Angst vor Kontrollverlust ist groß.

      Und kaum einer merkt es hierulande weil der Mainstream ohrenbetäubend schweigt.
      ;-)

      Staatshilfen zur Bankenabwicklung…..Wahnsinn.
      Wie pervers.
      Es geht immer weiter….

      • @Stillhalter @maß_voll

        Nein, ganz im Gegenteil, der sogenannte Mainstream berichtete flächendeckend über die italienischen Bankencrashs. Von FAZ, Zeit, Welt, Handelsblatt, Spiegel, Süddeutsche, Focus über BILD, RP-Online, Heute.de bis hin zu N-TV usw. usf.

        Worin wir uns allerdings unterscheiden, ist die Bewertung dieser Vorgänge.

        Offenbar ist die römische Großbank Intesa Sanpaolo bereit, die „gesunden“ Teile der beiden Pleitebanken Banco Popolare di Vicenza und Veneto Banca zu übernehmen. Genau diese Sampaolo wurde allerdings gerade in ihrer Bonität von der Rating-Agentur Moody’s herabgestuft.

        Man muss also nicht besonders viel Fantasie aufbringen, um zu sehen, dass sich hier ein Domino-Effekt ankündigt, der zu weiteren Bankencrashs führen wird. Und das nicht nur in der Südschiene der EU.

        • Kleines Update: Für die „Rettung“ der beiden Regionalbanken wird der italienische Staat 17 Milliarden Euro in die öffentliche Hand nehmen. Über 5 Milliarden entfallen dabei auf die Ermöglichung der Übernahme durch die Sanpaolo.

          http://spon.de/ae0r5

          War da mal was mit einem europäischen Bail-Out-Verbot?

          • Daß nach der Rettungs-Aktion der EZB nach Börsenschluß am Fretag heute Morgen die DAX-Aktien schnell „grün“,- die EM-Kurse „rot“ angemalt werden,
            versteht sich wohl von selbst?
            Für Notenbanker, die seit 2008 im permanenten Abwehrkampf eines zweiten Börsencrashs stehen, ist ein „Bank Run“ nach dieser Not-Op unbedingt zu vermeiden.

    • @Stillhalter Sie müssten hält bis zum Erbrechen darüber berichten dass in Berlin 2 Pandabären aus China eingetroffen sind.Das interessiert nun mal die Menschheit.

    • @@systemverweigerer

      @stillhalter
      https://www.contra-magazin.com/2017/06/italien-angst-vor-einem-bank-run/

      wegen dem möglichen und wahrscheinlichen Bank Run morgen vormittag

      • @mass voll

        Es wird Montag keinen Run geben. Warum auch? Der Staat (also der Steuerzahler, also wir) hält doch wieder mal die Rübe hin.

  5. Weil man sich bei genauerer Betrachtung der Commerzbank sowie der Deutschen Bank vielleicht den Sommeruralub versauen könnte oder nicht mehr leisten wollte?

  6. Preussen + Silberfan

    „“The Establishment is terrified of gold rising above $1,300 (a psychological breakout) and then above $1,400 -which would set the stage for a run at $2,000. Hence, the draconian manipulation.““ Wenn das kommt,werden mit Goldaktien Vermögen gemacht. https://hartgeld.com/media/pdf/2017/AN_Goldminenaktien_Exitstrategie_Teil_11.pdf

  7. Wem es dann noch gelingt, rechtzeitig in physisch umzuschichten hat alles richtig gemacht !

    Wer das Risiko mag, einfach liegen lassen, da wir alle nicht wissen können, was letztendlich wirklich kommen wird…

  8. Antoni voyage

    @Preussen+Silberfan Darf ich da kurz meinen Senf dazugeben, der Kurs von Gran Colombia war nie bei fast 1000$, das sieht im Chart wegen diverser Reverse Splits!!! so aus, hat aber mit der Wirklichkeit nichts zu tun.
    Die Aktie ist sicher mit Potential wenn Gold steigt, hat ganz gute Goldgehalte, siehe:
    http://www.mining.com/web/small-cap-mining-stocks-big-time-opportunity/

    wenn ich die Reverse Splits (ariva) mitrechne komme ich auf Höchststände von ca. 8 € und das vor sieben langen Jahren bei Goldkursen von über 1900$.
    Der Chart von Amazon ist übrigends sauber, da hätte man tatsächlich mit genügend Sitzfleisch Millionär werden können.

  9. Was haltet ihr von First Majestic Silver, Amarillo Gold und dem Van Eck Juniorgoldminers ETF?

  10. Für Aktienbullen, man schaue sich die Takata Aktien, weltgrösster Hersteller von Airbags und Lenksystemen bei Autos, auch der deutschen. Die outperformt gerade, Supergewinne für die Aktionäre und Sekt an der Börse.

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