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Gold-Futures: Ungewöhnliche Konzentration auf der Short-Seite

Vor dem jüngsten Kursrückgang bei Gold und Silber hatten die US-Banken ihre Netto-Verkaufsposition im amerikanischen Gold-Futures-Handel um 30 Prozent erhöht. Es gab eine besonders hohe Konzentration von Short-Positionen in den Händen des Banken-Sektors.

Der aktuellen Report zur Bankenbeteiligung am US-Terminmarkt zeigt per 2. Mai 2017 einen deutlichen Anstieg der Netto-Short-Position in den Büchern der US-Banken.

Gegenüber Vormonat stiegen die Terminverkäufe via Gold-Futures netto um 30,37 Prozent auf 92.391 Kontrakte. Das war der höchste Stand seit August 2016. Auch seinerzeit kam es im Anschluss an eine deutliche Konsolidierung bei Goldpreis.

Schon im Vormonat war die Netto-Short-Position der US-Banken an der COMEX um 29 Prozent angestiegen. Die Position teilten sich lediglich sechs Institute.

Interessant ist auch der Blick auf die Gold-Position aller Banken (US-Banken und Nicht-US-Banken). Deren Short-Positionen repräsentierten zu diesem Zeitpunkt 41 Prozent des Open Interest, also der Summe aller offenen Gold-Kontrakte im amerikanischen Gold-Futures-Handel. Es war gleichzeitig die höchste derartige Konzentration von Short-Positionen seit Februar 2013 (damals 43,9 %). Der Mittelwert seit Januar 2010 liegt bei 30,94 Prozent.

Die Lage im Silber-Segment weicht überraschend von dieser Entwicklung ab. Anfang Mai hielten die US-Banken im amerikanischen Silber-Futures-Handel eine Netto-Short-Position von 26.462 Kontrakten. Gegenüber Vormonat entsprach dies einem Rückgang um 26 Prozent. Die Short-Position aller Banken entsprach hier 36,9 Prozent des Open Interest.

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Eingetragen von am 8. Mai. 2017. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, Handel, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

10 Kommentare für “Gold-Futures: Ungewöhnliche Konzentration auf der Short-Seite”

  1. 1 Kilogramm Silbermünze Australien Koala 2016: €563,76

    1000/31,103 = 32,151 Unzen pro kg

    €563,76 / 32,151 = €17,53 für 1 Unze Silber?

    Wird es noch (@ukunda-) billiger?

    9+
    • @Goldminer
      Es wird. Denn man schmeisst es vom Balkon. Nachdem man es für viel Geld raufgeschleppt hat.
      Nein, Ukunda Tief geht nicht, soviel schleppen die nun auch nicht nach oben.
      Man kann auch das Geld vom Balkon werfen und sich freuen, wie es schön flattert und die Penner es aufsammeln.

      5+
      • @Catpaw

        Ab 11:21 Uhr hat ‚Jemand‘ (man munkelt: Münchner Rück, Allianz) unterm Balkon gestanden und das Zeug aufgekauft.

        Seit 12:25 Uhr schmeißt BlackRock (i.A. EZB) das wertlose Zeug wieder talwärts.

        5+
      • Na dann lassen wir uns überraschen.
        Die Zeit ist auf unserer Seite !!!
        Gruß aus Wien

        5+
        • @Ukunda
          Da haben Sie sehr recht.
          Die Zeit spielt für uns und die Notenbanken und Kartelle müssen sich die Zeit teuer erkaufen.
          Ein Trader muss mittanzen, solange die Musik spielt. Ein Anleger von physischem Gold kann sich derweil am Buffet bedienen, solange noch was da ist. Derweil die anderen tanzen.Und wenn die Musik aus ist, hat der eine wenigstens den Bauch schon voll und der sndete muss erst die Happen erwischen.Dafür hatte er ja die Damen……

          3+
  2. Man muss für diese Futures Geld ausgeben. Dann muss man sie unter dem Kaufpreis verhökern. Denn nur so kann man den Markt beeinflussen. Dazu muss man auch noch physisches Gold verkaufen, auch billiger, als man es gekauft hat.
    Wer zahlt das, oder auch, wer stellt glatt ?
    Natürlich die Grossbanken mit dem Manko, Systemrelevant, nicht strafbar und nicht pleitebar. Angeblich.
    Wenn die doch pleite gehen, ist unser Geld futsch.Holen wir und dafür lieber das Geschenk, das billigere Gold.

    8+
  3. Vielleicht helfen auch:

    Egon von Greyerz: Was hinter dem Rücken einer nichts ahnenden Öffentlichkeit wirklich passiert

    Rott & Meyer: Welche Geldanlage ist schon sicher? (Am Ende bleiben nur Gold und Silber.)
    bitte googeln!

    1+
  4. Klapperschlange

    Bill Holter fragt: „wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß der Gold-/Silberpreis 17 Tage hintereinander „nur“
    fallen kann?

    Hat „Anonymous“ die Antwort?

    Es ist nämlich erstaunlich ruhig geworden, um Kim ‚“Jung Dumm“

    1+
  5. @Klapperschlange
    Der Kim hat aber so viele Soldaten, dass er nicht zu besiegen ist; die können vielleicht aus der Luft agieren oder Cruise Missiles rein schicken. Das war‘ s dann auch.

    0

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  • Taipan: Der Investment Banker, natürlich. Verdient am Barren nichts und raubt ihm nur die Kunden. Und der Physiker,...
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