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Gold kaufen: Die 10 wichtigsten Tipps!

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Gold kaufen kann man in Form von Goldmünzen und Goldbarren. Günstig sind Größen ab einer Unze.

Gold kaufen: So macht man es richtig!

Gold kaufen ist nicht schwierig. Dennoch kann man viele entscheidende Dinge falsch machen. Wo kann man Gold kaufen? Soll man Goldmünzen oder Goldbarren kaufen? Hier sind die zehn wichtigsten unabhängigen Tipps und Infos für Einsteiger.

1. Gold kaufen! 

Wenn Sie noch kein Gold besitzen, handeln Sie sofort. Gold kaufen sollten Sie dann unabhängig vom aktuellen Goldpreis. Egal, ob er derzeit als  hoch oder tief angesehen wird. Wie man Ende 2008 und im Mai 2010 gesehen hat, kann der Run auf  Goldmünzen und Goldbarren sehr schnell einsetzen. Und dann kann es teuer werden (hohe Aufpreise) und sogar unmöglich sein (Lieferengpass), Gold zu kaufen.

Devise: Wenn Gold seinen wahren Wert offenbart, dann ist es egal ob man bei 1.000 Dollar oder 2.000 Dollar gekauft hat. Wichtig ist es dann nur, es zu besitzen.

2. Das richtige Gold kaufen

Gold kaufen sollte man in Form von klassischen Goldanlagemünzen (Krügerrand, Maple Leaf, Philharmoniker). Goldbarren kauft man am besten von bekannten Herstellern, die idealerweise LBMA-zertifiziert sind. Dazu zählen beispielsweise Umicore, Heraeus, Valcambi und Perth Mint. Das Feingewicht der Barren sollte mindestens 999/1000 betragen. Auf diese Weise erhalten Sie das meiste Gold fürs Geld und finden jederzeit Abnehmer, sollten Sie das Gold verkaufen wollen. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in unserer Rubrik „Gold kaufen“.

3. Welches Gold kaufen? Goldmünzen oder Goldbarren?

Je nach den persönlichen finanziellen Möglichkeiten, aber am besten beides. Kleinere Vermögen sichert man am besten schrittweise mit dem Kauf von Goldmünzen (und Silbermünzen, siehe unten) ab. Kleinste Goldbarren kann man schon ab einem Gewicht von 0,5 Gramm kaufen. Bei größeren Ersparnissen lohnt es sich, Gold in Form großer Barren zu kaufen (bis 1 Kilogramm). Denn je kleiner die Goldmenge, desto mehr zahlt man in Relation zum aktuellen Goldpreis. Einfach ausgedrückt: Zwei 50-Gramm-Barren kosten immer mehr, als ein 100-Gramm-Barren. Wichtig: Denken Sie beim Gold kaufen schon an den Verkauf. Soll heißen: Sie müssen in der Lage sein, das Gold bei Bedarf Stück für Stück wieder verkaufen zu können, ohne es zersägen zu müssen. Denn das verringert den Verkehrswert. Informationen zu den wichtigsten Anlagemünzen erhalten Sie auch hier: Münzengold.de

4. Wo Gold kaufen?

Gold kaufen sollte man bei Fachhändlern, nicht bei Geschäftsbanken. Bei speziellen Goldhändlern erhalten Sie eine größere Auswahl und günstigere Preise. Man kann problemlos online bestellen. Wenn Sie absolut anonym bleiben wollen, dann tauschen Sie Bargeld gegen Gold bei einem stationären Edelmetallhändler vor Ort (Ladengeschäft). Bis zu einem Betrag von 9.999,99 Euro kann man ohne Angabe von persönlichen Daten Gold kaufen. Eine Auswahl an zuverlässigen Goldhändlern finden Sie auf unserer Rubrik „Gold kaufen“.

5. Nicht spekulieren

Gold kaufen zur Spekulation? Wie bei der Investition in andere Anlageklassen, sollten Sie auch bei Gold nicht alles auf eine Karte setzen. Kaufen Sie nur so viel Gold, wie Sie es sich leisten können. Dass heißt, Sie sollten nie gezwungen sein, Edelmetall verkaufen zu müssen, solange nicht eine echte finanzielle Krise vorliegt. Gold kaufen sollte man am besten vor dem Hintergrund der langfristigen Vermögenssicherung. Auf dem Goldmarkt kommt es kurzfristig immer wieder zu starken Kursschwankungen. Siehe auch Punkt 6.

gold kaufen

Gold kaufen: Es gibt eine ganze Reihe klassischer Gold-Anlagemünzen in verschiedenen Größen. Krügerrand, Maple Leaf und Philharmoniker gehören zu den beliebtesten (Foto: Münzengold.de).

6. Angemessen gewichten

Gold kaufen mit Augenmaß: Es empfiehlt sich derzeit, mindestens einen Anteil von 10 bis 20 Prozent des Ersparten in physischen Edelmetallen anzulegen. Mit diesem Prozentsatz können Sie einen Ausgleich für die Verluste schaffen, die Ihnen z.B. die zu erwartende Inflation bescheren wird. Je nachdem wie sich die aktuelle Krise entwickelt, kann man den Anteil schrittweise anpassen. Den 10-Prozent-Anteil sollten Sie jedoch niemals antasten.

7. Auch Silber kaufen!

Nicht nur Gold kaufen, auch Silber. Es wird auch als das „Gold des kleinen Mannes“ bezeichnet. Man kann mit noch geringeren Geldeinsatz in die Anlage einsteigen. Silber gilt gegenüber Gold seit vielen Jahren als unterbewertet. Zum Beispiel, weil der Preis für Silber in keinem angemessenen Verhältnis zum Preis des Goldes steht. Beispielsweise, wenn man alleine die in der Erdkruste vorhandene Erzmenge betrachtet. Außerdem können Silbermünzen im Falle einer echten Systemkrise als Zahlungsmittel für die Deckung des täglichen Bedarfs an Lebensmitteln und Gebrauchsgütern dienen. Etwa dann, wenn Papiergeld nicht mehr akzeptiert wird.

8. Regelmäßig Gold kaufen

Der Goldpreis ist kurzfristig starken Schwankungen unterworfen. Davon darf man sich als langfristig orientierter Goldanleger (Vermögensschutz) nicht nervös machen lassen. Rat: Kaufen Sie jeden Monat ein wenig Gold. Zum Beispiel 10 Prozent dessen, was sie normalerweise zurücklegen. Damit sichern Sie permanent ihr Vermögen ab und reduzieren bei fallenden Goldkursen den Durchschnittspreis Ihres Goldinvestments. Wenn Sie nicht mehr als 100 bis 200 Euro pro Monat zurücklegen können, dann kaufen Sie einfach alle zwei oder drei Monate. Ansonsten kaufen Sie das Gold zu teuer ein (siehe Punkt 3).

9. Vorsicht bei Sammlermünzen

Beim Gold kaufen wird man nicht selten von Anbietern auf eine falsche Fährte gelockt. Auf Shopping-Kanälen im TV gibt es Goldmünzen, die zwar offiziell den Kriterien einer Anlagemünze entsprechen (Goldgehalt/Bekanntheit des Motivs). Aufgrund ihrer Beschaffenheit sind diese aber den Sammlermünzen zuzuordnen. Hier werden aufgrund der limitierten Auflage, Prägequalität, diverser Sondermotive, Fremdmetall-Applikationen zum Teil Aufpreise in Rechnung gestellt, die mit dem Materialwert rein gar nichts mehr zu tun haben. Wollen Sie solche Münzen in einer schweren Krise veräußern, dann wird diese Eigenschaften im Zweifel niemand honorieren. Anerkannt wird nur der reine Materialwert.

10. Preise prüfen und vergleichen

Bevor Sie Gold kaufen, genau informieren. Nutzen Sie das Internet, um gezielt die Preise verschiedener Goldhändler zu vergleichen. Die Angebote unterscheiden sich teilweise stark. Manche Fachhändler passen die Preise für Goldmünzen und Goldbarren in Echtzeit an den aktuellen Goldkurs an. Andere Händler lassen die Preise länger stehen. In beiden Fällen kann man am Ende zu einem besseren Preis Gold kaufen. In jedem Fall immer prüfen: Gesamtgewicht der Münze/des Barren und deren/dessen Goldanteil. Stellen Sie sich immer folgende Frage: Wie viel Feingold erhalte ich (Feingoldgehalt) zu dem Kaufpreis und was ist es zum aktuellen Goldkurs wert? Faustregel: Wenn Sie Gold kaufen, sollte der Kaufpreis nicht mehr als 10 Prozent über dem aktuellen Goldwert liegen! Eine Krügerrand-Münze (1 Unze) kann man in der Regel zu einem Preis kaufen, der nur etwa 4 Prozent über dem aktuellen Goldkurs an der Börse liegt.

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Wie man Gold sicher extern lagert: Schließfach- und Depotlagerung

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Eingetragen von am 13. Aug. 2017. gespeichert unter Gold, Goldbarren, Goldmünzen, Hintergrund, Investment-Tipps, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

44 Kommentare für “Gold kaufen: Die 10 wichtigsten Tipps!”

  1. „Gold kaufen sollte man bei Fachhändlern, nicht bei Geschäftsbanken.“ Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe beim ersten Mal Gold bei meiner Bank gekauft. Mussten sie erst bestellen und hat drei Tage gedauert. Und dann habe ich nachträglich gemerkt das ich es woanders deutlich billiger bekommen hätte.

  2. Eine gute brauchbare Empfehlung, dank @ Goldreportern.

  3. Es wäre mal richtig klasse, wenn nicht nur immer wieder die 10% – Formel empfohlen wird sondern auch mal klar und deutlich gesagt würde, wie die „restlichen“ 90 % in heutigen Zeiten (relativ) krisensicher angelegt werden können. Aktien, Anleihen, Immobilien, Bargeld oder gar aufs Sparbuch ? Alle diese Anlageformen sind von Staats wegen erfasst und können konfisziert, besteuert oder sonstwie reformiert werden. Und das wird demnächst passieren. Wer es nicht glauben mag sollte sich mal ein bischen zurück erinnern oder die Großeltern fragen wie das z.B. 1948 war.

    Langfristig ist die sogenannte Dreispeichenregel absolut krisensicher. Wessen Urahnen damit begonnen haben und diese Vermögen weitergereicht haben besitzt ein absolut ausgewogenes Depot. Eine über Generationen vererbte Villa verkauft man auch jetzt nicht, auf dem Höhepunkt der Immopreise. Die wird an die Enkel weitergegeben und ein möglicher Geldwert wird da garnicht diskutiert.

    Wer allerdings nicht auf einen entsprechenden Stammbaum zurückblicken kann und angesichts des historisch einmaligen und bisher noch nie dagewesenen Experiments des weltweit ungedeckten Fiatmoneys so langsam auf die Idee kommt, dass ein dickes Bankkonto immer unsicherer wird, der kommt an der Frage was mit den 90 % zu machen ist nicht mehr vorbei.

    Und da bleibt aus meiner Sicht momentan neben Gold und Silber nicht mehr viel an Alternativen übrig. Ich bin für jede gute Idee dankbar, aber Immobilien, Aktien oder Anleihen scheiden momenat aus vielerlei Gründen für mich aus. Das kann und wird sich künftig wieder ändern so dass auch ein (Teil)verkauf der EM irgendwann mal wieder anstehen könnte.

    • Chris777
      ich habe folgenden plan:
      gold, silber, altes ch-silbergeld (für den notfall total ca 3500 silbermünzen ab ag 2g)
      minenaktien für ca die hälfte von dem was physisch vorhanden ist.

      schottischen singlemalt whisky (vorzugsweise von “lost-distillerys“)

      Dann hab ich 1000lt tanks gekauft, in denen ich ab nächsten frühling minimum 10tonnen heizöl und diesel einlagere. (Muss natürlich zugeben, dass das lagerhaus sowiso vorhanden ist.)

    • @Christof777:
      Anleihen und Aktien ist klar, aber was spricht gegen Betongold? Zwangshypotheken? Vielleicht, ich glaube aber nicht, das man das tut, denn die „Vermoegenden“ wuerden sich damit selbst ins Fleisch schneiden, oder sehe ich es falsch?

      • @rstt
        Im Krisenfall ist ein Haus ein Klotz am Bein und du musst es dann erstmal erstmal zu Geld machen. Du kannst dein Haus im Fall aller Fälle schlecht schützen und du kannst keiner Güter damit kaufen/tauschen.
        Die meisten Leute zahlen ihr Eigenheim bis in das hohe Alter ab. Die wenigstens Mittelständler sind in der Lage ein Haus in 15 Jahren abzuzahlen. Mein Vater musste über die Jahre 2 mal einen Kredit aufnehmen weil das Haus (Baujahr 1980) ein paar Zentimeter abgesackt ist und damit eine Kettenreaktion auslöste, u.a. musste er auf den Bungalow ein Satteldach setzen, weil das Haus undicht wurde. Spitzdach war damals zu teuer.
        Ergo haben sie keine oder kaum Vorsorge oder Ersparnisse, geschweige Edelmetalle.
        So gesehen stehen sie schlechter da.

        Das gilt wohlgemerkt für den Krisenfall, auf den wir nicht hoffen wollen!
        Im Normalfall ist ein Eigenheim natürlich eine gute Wertanlage, solange die Immobilienblase nicht platzt, falls mann spekulieren will.
        Aber wir sind nicht hier um über den Normalfall zu reden.
        LG

      • @rsst
        Stellt sich die Frage, was unter Betongold zu verstehen ist.
        Sie können kaufen:
        Einen Plattenbau in Cottbus ( reinstes Betongold)
        Eine Reetdach Villa in Rügen ( wenig Betongold drinnen)
        Oder einen geschlossenen Immofond ( aus dem kommen Sie nicht raus).
        Ja, was denn nun ?
        Wer die Wahl hat, hat die Qual.
        Gold ist immer Gold, das ist einfach.
        Aber im Betongold muss nicht unbedingt für Sie Gold drinnen sein, besonders wenn in der Platte von Cotbus noch linke Mieter drinnen sitzen.
        Und mit Betongold, besonders im OSTEN, nach der Wende, hat sich schon so mancher Promi ruiniert.
        FeWo waren auch mal beliebt, als Altersvorsorge.In Malle oder oben, am Deich, an der Nordsee.
        Fragen Sie mal die Leutchen. Sie kommen aus dem Staunen nicht raus.
        Mein Tipp:
        Lassen Sie die Finger vom Betongold oder spielen Sie zumindest den Makler und vertickern die Dinger für andere.

    • Deine Analyse ist gut, hast aber keine Lösung für die restlichen 90%. Ich würde 25% EM vorschlagen, 10% flüssiges (Bargeld, Tagesgeld etc.), den Rest in guten zukunftsträchtigen Aktien mit gesunder Bilanz. Aktionäre zu enteignen, heißt Unternehmertum zu zerstören. Wo soll dann die Trennung zwischen Aktionären und privaten Firmeninhabern erfolgen. Oder soll dann alles verstaatlicht werden ?

      • @Dieter
        Die Aktie hat mit der Firma nicht viel zu tun.
        Eine Enteignung würde der Firma nichts ausmachen, denn die hat ja schon das Geld von Ihnen bekommen.Nur neue Aktien Kissen sich schlecht verkaufen.
        Was denken Sie, wieviele Aktiendepots beschlagnahmt wurden und werden, vom Finanzamt, von Gläubigern etc. ohne dass es Siemens oder Addidas geschadet hätte.
        Dann käme noch dazu:
        Vermögenssteuer, Gewinnsteuer, Verkaufssteuer, der Staat ist kreativ.
        Aktienvermögen ist sichtbares Vermögen, wie ein Haus oder ein Auto oder ein Sparbuch.Jede depotführende Bank, jeder Broker meldet Ihren Aktienkauf dem Finanzamt und Sie erklären das im Steuerformular.

        • @catpaw
          Den Aktionären gehört die Firma sozusagen. Eine Enteignung zugunsten des Staates wäre die Vorstufe zum Kommunismus. Der ist aber gerade gescheitert. Ein Depot kann beschlagnahmt werden, aber nur wenn eine Grundlage (z.B. Steuerschulden, Strafzahlungen) besteht. Klar schadet eine einzelne Maßnahme nicht, da ein Großkonzern ca. 100.000 Aktionäre hat. Eine Vermögenbsteuer muss erstmal beschlossen werden. Gold würde hier auch dazu gehören wie Oldtimer, Gemälde usw.
          Steuerehrlich sollte man sein, wenn man dies nicht will sollte man auswandern. Neben EM halte ich Aktien für die beste Wahl, anders als Schuldtitel bzw. Bankguthaben was auch nichts anderes ist.

          • @dieter
            Steuerehrlichkeit, egal auf welchem Unrecht das Steuerrecht basiert, Obrigkeitsgläubigkeit und vorauseilender Gehorsam.Gesetzestreue und
            Akzeptanz aller politischen Entscheidungen.
            Verdammt, weshalb verfluchen wir eigentlich das 3. Reich ?
            Die, welche damals nicht einverstanden waren, sind ja ausgewandert.
            Also war doch alles in Ordnung.
            Übrigens, wenn Sie meinen, Aktionären gehört die Firma, dann betreten Sie mal mit einer Siemensaktie die Firma und sagen dem Pförtner, Sie möchten nun Ihr Eigentum in Augenschein nehmen.
            Wenn Sie Glück haben, umd er freundlich ist, verweist er Sie an die Aktionärsversammlung und dort können Sie den Jahresbericht hören, mehr aber auch nicht.
            Den Arbeitern gehören die Produktionsmittel, ja, das wurde auch mal behauptet.
            Ich sage Ihnen was,bisher hat sich noch jeder Staat am Eigentum der Bürger vergriffen, wenn er diesem habhaft werden konnte und er Kapital brauchte. Die Gesetzesgrundlage dazu schuf er sich vorher immer selbst.

            • @Taipan
              Nein, nicht egal auf welchem Recht es basiert. Ich rechne aber mit einem dicken Ende, falls ich es noch erlebe. Also IR Abteilungen sind für Aktionäre erreichbar. Ich hatte bisher keine Probleme. Aber einfach unangemeldet reinschneien, das geht m. M. gar nicht. Ja, Aktionäre sind die Firmeneigner, zumindest auf dem Papier, und wenn man genug Aktien hat, kann man die AG auch lenken.
              Bisher haben wir doch in diesem System gut gelebt, sonst könnten wir hier nicht darüber diskutieren wie wir uns für die (nähere) Zukunft positionieren.

              • @Dieter
                Nicht, dass Sie mich missverstehen. Ich habe nichts gegen Aktien, nur die Aktienkultur ist verkommen, zu einer Zockerbude geworden.
                Da kaufen Notenbanken Aktienpakete ( SNB sogar ganz offiziell) und finanzieren verbotenerweise Firmen. Auch unrentable Zombiebetriebe.Da werden Bilanzen gestrickt, dass die Hühner lachen, alles nur um billiges Geld in Umlauf zu bringen und die begehrte Inflation zu erzeugen. Damit will man Staaten und Firmen entschulden.
                Nur, sowas ist bisher immer in die Hose gegangen. Mal früher, schmerzhaft, aber überlebbar, mal später mit einem Desaster und Exitus.
                Wenn das game over und der Bademeister pfeifft, müssen alle aus dem Wasser. Auch die, welche nackt geschwommen sind.
                Was wäre einfache, möglichst viel Guthaben und damit Schulden zu vernichten, als alle Aktien plötzlich und unerwartet crashen zu lassen ? Die Notenbanken könnten das problemlos tun.
                Es müsste sich nur lohnen ind der Schuldenschnitt gewaltig sein.
                Und genau das ist meine Sorge.
                Man hätte auf dem Depotauszug zwar Aktien, aber kein Guthaben. Den Firmen würde das nicht weh tun, die produzieren einfach weiter, das Geld hatte die Firma ja schon bekommen und man wird sagen, es traf ja keine Armen.
                In Berlin Neukölln ind Duisburg würde sich kaum jemand aufregen.

                • @Taipan
                  Sehe ich ähnlich, aber in D hatten wir noch nie eine Aktienkultur. Direktinvestionen (in Aktien) machen in D vielleicht 1-2%. Ich gehöre dazu und bin damit mehr als gut gefahren. Die SNB hat Recht Value-Aktien zu kaufen. Besser als 0-0,5% USD-Schuldtitel. Bei Apple weiß ich aber nicht welchen Einstandskurs die da haben.
                  Wenns knallt gehen die Aktien auch in den Keller, aber einige werden sich „nach dem reset“ wieder erholen. Während Schuldtitel die großen Verlierer sein werden. Übrigens, muss man sich ja nicht nur auf D konzentrieren, sowohl bei der Aktienauswahl sowie in der Verwahrung. An eine Enteignung von Aktienvermögen glaube ich nicht, aber das eine Vermögensteuer bzw. eine Zwangshypothek auf nicht eigengenutzten Immos und ein Schuldenschnitt kommt, schon. Ansonsten stimme ich Deinen guten Beiträgen zu.

    • Ich bin so frei und verzichte auf das Sietzen.

      Du hattest die Dreispeichenregel bereits erwähnt.

      Nun zu meiner Frage, würdest du bitte einmal für mich und eventuell andere junge Mitleser diese Regel erklären, bzw. auch aus deiner Sicht erläutern.

      Wäre dafür sehr dankbar, würde mir bestimmt dabei helfen können, dass kleine bisschen Vermögen von mir besser zu schützen und in Zukunft besser aufgestellt zu sein.

      Freundliche Grüße auch an die anderen Schreiberlinge

    • @Christof777 10% EM Anteil sind ein Witz in der heutigen Zeit ,75% in Immos,Gold und Bares bzw,reale Werte (Werkzeug,Oldtimer …..25 % bleiben dann noch für Abenteiuerspielchen.

  4. in diesem Artikel wird unter anderem eine Streuung in norwegische Kronen empfohlen. (ich nehme mal an, es ist da von physischem und nicht elektronischem Geld die Rede) @ alle: wie sieht eine Verwertung der Kronen im Krisenfall aus? Im deutschsprachigen Raum werd ich mir dafür nix kaufen können …

    http://www.goldseiten.de/artikel/310056–Start-am-4-Dezember~-Wie-die-groesste-Wirtschaft-der-Welt-zerstoert-werden-koennte-.html

    • @1
      die norwegische Krone ist genauso ungedeckt wie alle anderen Papierwährungen. Aber man kann ja einen gewissen Teil seines Cashbestandes in dieser Währung halten, und wenn man es beim nächsten Norwegenurlaub ausgibt (falls dann noch Bargeld genommen wird bei den ver……. Skandinaviern).

      Mein Tipp: kauf Dir z.B. über ebay 1, 2 und 5 Schweizer Franken Hartgeldstücke. Da hast Du cash außerhalb des Eurossytems das mit großer Sicherheit auch in Deutschland akzeptiert wird und außerdem einen Silbergehalt von 835/1.000. Bis 1967 wurden die 1er, 2er und 5er Franken so geprägt, danach ohne Silber. Der 5er Frankenwurde bis einschl. 1928 sogar mit einer 900er Silberlegierung geprägt.

      Ich habe mir im Laufe der Jahre immer wieder mal ein paar hundert Franken gekauft und damit einen kleinen Cashbestand zugelegt, der niemals wertlos wird. Gleiches kann man auch mit den Euro – Gedenkmünzen machen, allerdings vorher informieren. Nicht alle weisen Silber auf. Auch diese Münzen wird man im Krisenfall mit großer Sicherheit an den Mann bringen können weil sie bekannt sind und ein Silberanteil vorhanden ist.

      • @Christof777

        Noch besser als silberne 10 Euro Münzen sind wohl die 5 DM Stücke (Heiermänner oder Silberadler genannt) Die sind bei älteren Deutschen noch sehr gut bekannt. Hab damit erst vor kurzem angefangen und mir sehr schnell eine Sammlung zT via ebay und Privatankäufen aufgebaut. Die Münzen fassen sich sehr gut an und man braucht auch kaum Angst zu haben, dass sie anlaufen.

        • @hombre
          die sind wunderbar, habe mir kürzlich auch eine komplette Prägung a 72 Stück gekauft. Die älteren Deutschen wie Du sie nennst, bin selber 56 Lenze, haben noch Bezug zu Werten, die die jüngere Generation leider nicht mehr so auf dem Schirm hat. Gerade in Mitteldeutschland gibt es doch noch eine Reihe von Menschen, die wissen, was wirklich zählt. Darüber freue ich, ein zugezogener Wessi, mich immer mehr. Erst 20 Jahre Berlin, das war sozusagen die Relaistation, jetzt im südlichen Brandenburg zu Hause. Nie wieder möchte ich nach NRW zurück.

      • Ergänzung: Der Fünfliber (5 Frankenstück) wurde noch 1969 in Silber geprägt, jedoch nicht 1968. Der 50 Räppler (1/2 Franken Stück) wurde auch bis und mit 1967 in Silber geprägt. Ein paar Hundert Franken in CH-Silbermünz habe ich auch, bin aber Schweizer und wohne dort. Darum ist es für mich einfach, relativ günstig nachzukaufen bei Bedarf.

    • @one
      Das ist egal. Sie können auch Franken nehmen.Alles überschuldet und ungedeckt.
      Warum nicht russische Rubel oder Yuan ?
      Die halte ich für etwas Besonderes.
      Fällt der Euro, fallen in Europa alle.

  5. @Christof777

    ja, Du sprichst mir aus der Seele.
    Was tun mit den anderen 90%. Mich irritiert es auch immer, wenn Fachleute und Finanzmanager gefragt werden wieviel man denn in Gold investieren soll. Dann kommt fast immer die Aussage 5, 10, 20 Prozent.

    Ich kann Dir nur zustimmen, dass alle registrierten Anlagen inkl. Lebensversicherungen nicht sicher sind. Sobald es dem Staat an den Kragen geht, geht es dem Bürger auch an den Kragen. Und was kann der einzelne dann machen, wenn der Staat nach seinem Eigentum greift oder ihn nach und nach enteignet?? – NIchts.

    Meine Auffassung: 90% in Gold und Silber anlegen…vielleicht einen Teil verprassen – Nur damit man auch sicher gehen kann, dass man sich was gegönnt und gelebt hat.

    Der Einwand von vielen, dass Gold ja auch verboten werden kann ist zwar richtig, aber man kann Gold nicht für immer und Weltweit verbieten. Die Chancen, dass man es früher oder später wieder einsetzen kann, sind besser, als jegliche Versprechen, die auf dem Papier basieren inkl. Papiergeld.

    In Gold I trust :-).

    • Habi so gemacht, habi meine Geld genemmt und habi mir Heisa kauft wo nix in Deitschland.
      Kommt sich grosses Kries, kommt sich Rollstuhl daher und will sich nehmen meine Heisa mit Zwagsgebihr, sag i beim Rolli frech, dass er mir an meine Arsch lecke kann.
      Hehehe.

    • @Goldene Feder
      Volle Zustimmung!
      Und „in Gold I trust“ sollte unser Motto werden :))

  6. Und 5. das Gold keinesfalls im Schließfach bei der Bank lassen. Sechstens: Es sind schon gefälschte 500gr-Barren aufgetaucht, also Finger weg von Barren ab 500gr. (Kann grad nicht schreiben; Katze ist eingeschlafen und hat sich meine linke Hand gekrallt, die sie festhält und umarmt.) Siebtens, immer genug Katzenfutter im Haus haben. Achtens: Historische Münzen waren von dem Goldverbot in den USA (von 1933-71) ausgenommen. Neuntens: Zwar nimmt das Händler-Pack unverschämte Aufschläge, aber mit meinen Karol-Wojtyla-Editionen in kleiner Auflage und aus edlem Metall hoffe ich, bei den polnischen Nachbarn zu punkten. Zehntens: Die Kaiser-Wilhelm-Goldmünzen in Deutschland (und die von Franz Josef in Servus-Land) werden wieder gesetzliches Zahlungsmittel, wenn die Monarchie wieder hergestellt ist.

  7. @one
    Hatte ich mal. Das Problem ist, werden die Scheine üngültig, müssen Sie nach Norwegen. Dazu kommt, dass die Krone, der Franken an den Euro gekoppelt ist und mit ihm untergehen können.
    Das ist keine Sichere Lösung.
    Letztlich bleibt es Papier unter der Fuchtel einer Notenbank.
    Alternativ: in der Schweiz ein Devisenkonto einrichten.
    Das hatte ich mal. Als Unterkonto können Sie beliebig viele Wärungen nehmen und dann hin und herschieben, elektronisch. Vom Dollar zum Franken oder Krone und Euro, was Sie wollen.Nur den Überblick verlieren darf man nicht.
    Fällt der Euro, können Sie schnell in Dollars schichten und einen Tag später wieder umgekehrt.
    Heute tue ich mir den Stress nicht mehr an und kaufe Goldmünzen in die Hand und zwar OTC oder BAT.

    • @Catpaw
      Wohne 4km ab von der polnischen Grenze. Habe mir 7.700 Zloty als Notgroschen zurechtgelegt. (Kurs 4,30 Zl = 1 €). Zum Tanken und Einkaufen, falls nötig. Polen ist nicht Mitglied der Eurozone. Habe auch ein paar Schweizer Franken in bar. @anaconda schrieb mal, daß deren Scheine auch ungültig werden. Prinzip: Nicht alle Eier in einen Korb legen.

    • @catpaw,Britische Pfund ,in Scheinen ,Goldmünzen und Silbermünzen ! Habe noch nen schönen Kasten mit der 2003 ! Magna Carta und Rothschild sind meine Sicherheiten .

    • Norw. Kronen (NOK) halte ich fuer genau so wenig vertrauenswuerdig wie sonstige Waehrungen.
      Norwegen hat eine „gesunde“ Inflation (also kann man immer weniger fuer das Geld in N kaufen) aber das Land produziert so gut wie gar nichts. das Oel wird von ausl. Unternehmen gewonnen, fuer die Norweger bleibt Papier zurueck.
      Und Papier, da sind wir uns wohl einig, kehrt immer zum inneren Wert zurueck.
      Die Norweger tun mir in Wirklichkeit Leid, aber… sie sind auch daran selber Schuld.

  8. Würde immoment 100% in EM gehen, vllt ein bisschen bares aufheben und evtl noch ein Bisschen Minenaktien wer auf Nervenkitzel steht

    Früher war das vielleicht unüblich, heutzutage aufjedenfall angebracht.

    Wer kein „Glück“ im Stammbaum hatte, kann jetzt EM zu absoluten Tiefpreisen auflesen und dann nach dem Crash einen Teil umschichten, in Immobilien & Aktien, die es dann zu einem Bruchteil(!!!!) des heutigen Preises geben wird und Somit das Drei Speichen Rad für den Zukünftigen Stammbaum aufbauen

    50% Minimum in EM ist in diesen Verrückten Zeiten ein muss!! Meine Meinung.

    • @frznj
      Da der Euro abends plötzlich und unerwartet ansteigt und der Dollar sinkt,ist Gold und Silber jetzt günstig zu kaufen.Günstiger wirds nicht mehr,aber
      all in ?
      Würde ich nicht machen.Es hat keinen Sinn statt einer Yacht das Rettungsboot aufzuhübschen.Es muss im Verhältnis sein.
      Denn,wenn der Euro untergeht,kann man mit dem Verhältnis von Gold den Schaden wieder gut machen.Das heisst,das verlorene Geld (Euro) wird dann durch Gold kompensiert.
      Gehen Sie all in,machen Sie sich unnötig abhängig von den Drückern der Notenabanken und das wollen wir doch nicht oder ?
      50% können Sie machen,wenn Sie ca 70 sind. (Formel: Alter minus 20).
      Warum minus 20 ? Weil ein 20 Jähriger kein Gold braucht,sondern Mädchen und ein Auto und seine Ausbildung natürlich.
      Wenn Sie 40 sind,reichen 20% allemal aus.Ein zu grosses Rettungsboot ist teuer und unflexibel.Es sei denn,Sie haben eine Großfamilie zu unterhalten.

      • @catpaw
        da bin ich nicht ganz von überzeugt, auch wenn ich Deine Kommentare ansonsten sehr schätze und gern lese. Richtig ist, dass man sein Rettungsboot nicht allzu schön machen sollte, schließlich segelt man damit nicht auf Urlaub durch die Karibik sondern braucht es um vielleicht mal seinen Allerwertesten zu retten. Und da reichts, wenn es schwimmt und ein paar Konserven an Bord sind. Aber,

        die Yacht hat bereits schwer Schlagseite und immer neue Löcher tun sich auf. Die Pumpen laufen auf Hochtouren, schaffen es aber nicht mehr. Es ist abzusehen, dass die Kiste untergeht. Da putz ich doch nicht mehr das Deck sondern sehe zu, dass ich alles was ich kriegen kann noch in die Barkasse schleppe.

        Das ist zugegebener Maßen eine schwierige Frage mit dem Prozentsatz und jeder muss das für sich allein entscheiden. Ich denke, dass man mit Gold und Silber (davon min. 50 % des Einsatzes) momentan auf der relativ sicheren Seite steht. Was auf gar keinen Fall passieren darf ist, dass man voll investiert in EM ist und keine Liquidität mehr hat. Noch schlimmer ist EM auf Kredit so wie viele Aktienhalter 1929. Da bist Du voll verwundbar.

        Also, 50 % + X ist sicher eine vernünftige Entscheidung wobei der Faktor X von der Höhe des Vermögens sowie den monatlichen Fixkosten abhängt. Wenn ich insgesamt vielleicht 30.000 € habe dann sollte der Faktor eher bei Null liegen, habe ich 3 Mio und führe trotzdem ein sparsames Leben (was nicht so selten ist, man denke nur an die ALDI-Brüder), kann der auch mal wesentlich höher liegen.

        Aber am Allerwichtigsten: Got Gold ?

        • @Christoff777
          Da hast Du natürlich völlig recht.Es ist auch Vermögensabhängig.
          Einer mit einem freien Vermögen von 5.000 Euro kann nicht zu 50% in Gold gehen.Was,wenn das Auto den Geist aufgibt und dann noch die Waschmaschine streikt ?
          Eine Bargeldreserve von ca 3 Monatsgehältern muss übrig bleiben,besser sogar 6.
          Einer mit 100.000 freiem Vermögen rechnet da sicher anders.
          Im Prinzip bin ich doch der Meinung,dass Gold kein Investment,sondern eine Versicherung ist. Und Überversichern ist nicht sinnvoll.
          Natürlich kenne ich Leute mit bis zu 6 Lebensversicherungen.Als Investment möglicherweise und dazu noch Bausparvertrag.
          Bei aller Liebe zum Gold,abgesehen von Goldbugs und Sammlern,man sollte die Kriche im Dorf lassen.
          Ich persönlich habe fast 60% in EM,davon,wie schon mal berichtet,45 Kg in Gold.Theoretisch ist es so,dass,wenn der Goldpreis sinkt,man aufstocken soll,weil ja die Vermögensrelation anders wird.Aber das verkneife ich mir.
          Dieses Gold werde ich,wenn Gott will,niemals brauchen.Es wird vererbt.
          Zu meiner Schande müßte ich gestehen,dass ich das dafür verwendete Geld auch nicht brauchen wollte.Also,ist es egal.
          Geht alles den geregelten sozialistischen Weg,wie mein Lehrer mal sagte,weiter,bleibt alles so,wie es ist.Gold aus der Erde und dann wieder unter die Erde.
          Der einzige Aspekt ist,dass ich mich am Konsum-Terror nicht beteiligen werde und als Sport und Berufs-Taucher nicht vorhabe,die Meere und Umwelt weiter mit Konsumartikeln zu belasten und zu schädigen.
          Ich wäre auch mit 2 Kg Gold oder weniger genauso glücklich oder unglücklich wie jetzt.
          Und sollte es zum Finanzcrash kommen,werde ich das gesamte Gold auch nicht verwenden,sondern nur soviel,wie man zum bescheidenen Leben braucht.
          PS: Man kann seinen Hintern nur in ein Auto setzten und auch nicht mehr essen,als in die Hose paßt.

          • @catpaw
            Du bist ein sehr interessanter Zeitgenosse. Was mir sehr imponiert ist die Tatsache, dass jemand, der wie Du ein relativ großes Vermögen verwaltet (zumindest für die meisten von uns in diesem Forum) , die Schwerpunkte sowohl hier als auch dort setzen kann. Bravo. Das schafft nicht jeder der 45 kg Au verwaltet. Ich finde das sehr sympathisch weil die Relativität im Vordergrund steht. Wünsche eine angenehme Nachtruhe.

  9. http://www.n-tv.de/mediathek/sendungen/Zertifikate/Goldpreis-im-Abwaertssog-article19206771.html
    Da spricht so ein Analyst über fallenden Goldpreis,der ist nicht mal halb so alt wie ich (Wofür er aber nichts kann).Nein,die Argumente sinds. Der Goldpreis fällt,weil der Donald was verspricht.Ja was denn ? Schulden machen und Schulden führen zu Inflation und Zinsen,so glaubt er, und Zinsen scheucht die Leute aus dem Gold.Weil das ja keine Zinsen abwirft und man es auch nicht essen kann.Die alte Leier.Hätte er mehr Lebenserfahrung,so wüßt er,dass die Zinsen immer niedriger sind,als die Inflation.Sonst wäre ja die FED die Caritas und nicht die Notenbank.
    Gut,kann man diskutieren.Er prophezeit einen Goldpreis Ende 2017 von unter 1100 Dollar.Also,Radi,noch ein Jahr warten und @? sowieso.
    Die allerdümmste Argumentation ist jedoch,dass er meint,Gold hätte seinen Status als sicherer Hafen verloren.
    Gold war immer,seit 5.000 Jahren der sichere Hafen und wird es bleiben.Doch manche Seefahrer meinen,noch andere sichere Häfen zu kennen.Den Dollar zum Beispiel und die FED und den Donald,mit seinen Versprechungen.
    Sehr sicher und sehr Vertrauenserweckend,dieser Hafen.Klar,wenn man 3 Jahre auf See war und nun einen Hafen mit spärlich bekleideten Maoris sieht.
    Die Klippen davor,die sieht man dann nicht.

    • @catpaw
      „Freiheit durch Gold“.
      Das ist der Titel eines Buches von meinem vereehrten Prof. Bocker.
      Wer schon einmal mit einer Unze Gold zu Exchange gegangen ist, diese dort zum Verkauf angeboten hat und dann erfahren durfte wie man dann angesehen wird, der dürfte diese Erfahrung sein Leben lang nicht vergessen.
      Da wird nichts verlangt, weder ein Ausweis oder eine Quittung. Man hört stattdessen: „Sehr gerne, wie hätten sie es denn gern ? Nach Auszahlung der Baumwolle wird man verabschiedet mit den Worten: „Sehr gern, immer wieder zu Ihren Diensten“. Mein Bankangesteller hat diese Worte noch nie über seine Lippen bekommen.

    • @Catpaw
      Vor 2 oder 3 Jahren schrieb Paul Craig Roberts auf seiner Webseite, daß die Renten- und Pensionskassen der USA, und gerade die privaten, alle in Fed Bonds und T-Bonds gestellt sind. Die zukünftigen Rentner und Pensionäre bzw. deren Vermögens-Verwalter haben also Uncle Sam ihre Anwartschaften anvertraut. Und die Deckungslücke, so Roberts, beträgt bei privaten und staatlichen Rentenversorgern bereits 4,6 Bio.$, also 4.600 Mia $.
      Zu Kriegsende sollen sie in Japan angeblich geplant haben, alle Alten und Kinder als unnütze Fresser umzubringen und die knappen Reserven an Nahrungsmitteln für die Arbeitenden und die Soldaten zu verwenden, um so noch den Endsieg zu erreichen. Der Plan wurde aber fallen gelassen. Was machen die nach dem Bond-Crash mit ihren Alten im Amiland? Totspritzen wie die Patienten, die man 2005 bei der Flut in New Orleans nicht evakuieren konnte aus dem Krankenhaus. Hat denn kein Amerikaner jemals den Jack London gelesen, und weiß keiner mehr, daß Gold werthaltig ist und bleibt?

      • @ 0177 Tr.: Kann es sein, daß bei den Einheiten (Umrechnungen) etwas durcheinandergeraten ist? 1 US-Billion = 1 „EU“-Milliarde und
        1 US Trillion = 1 „EU“-Billion. Oder? Demnach müßten
        4,6 US-Billionen = 4,6 „EU“-Milliarden sein –
        {wurde versehentlich bei „4.600 Mia $“ die Einheit $, statt „€“ „vergeben“ ?
        (Bei den Amis gibt´s die Einheit „Milliarden“ nicht).
        Insges. vermute ich, daß die Aussage lautet: Die US-Rentenversorger haben e. Deckungslücke von 4,6 Trilionen US $ = 4,6 „EU“-Billionen = 4460 „EU“-Milliarden. Evtl. habe ich jetzt die GR-Gemeinde völlig verwirrt, z. B. durch eigene Fehler, deshalb kippe ich schon ´mal ein paar Eimer Asche aufs Haupt. Gruß MK

        • 0177translator

          @MK
          Nein, P.C. Roberts meinte damals 4,6 BILLIONEN $ als Deckungslücke. Und in GB soll es ähnlich aussehen, er bezifferte die Deckungslücke der dortigen Renten- und Pensionskassen auf 327 Mia. Pfund Sterling. Und diese Theresa May ist überhaupt ein Herzchen. Hatte als Innenministerin (in Zeiten zunehmenden Terrors) abertausende Stellen bei der Polizei gestrichen. Dazu das Geld für Schulessen für Kinder. Ohne Scheiß, das Dreckstück hat GBs Schulkindern die Pausenbrote weggenommen.
          https://www.welt.de/politik/ausland/article165949113/Britischer-Rekord-Flugzeugtraeger-im-Visier-Russlands.html
          Dafür wurde ein nagelneuer Flugzeugträger gebaut. Obschon dieses Empire bis in die Knochen verfault ist und jeden Anspruch, die Welt zu beherrschen, längst verspielt hat. Aber wer weiß, vielleicht kann man ja noch irgendwo ein bißchen Unheil anrichten. Seeblockade gegen Venezuelas Öltanker, oder was weiß ich.

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