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Gold kaufen – Die größten Anleger-Fehler

Gold kaufen: Im Zweifel lieber kleine Stückelungen, die lassen sich später bequemer wieder liquidieren.

Gold kaufen ist bei Anlegern besonders populär, wenn es die Masse tut. Seit den Höchstkursen im vergangenen September ist der Gold-Hype deutlich abgeebbt. Bevor der Run auf Goldbarren und Goldmünzen wieder los geht: Das sind die größten Fehler, die man als unerfahrener Goldanleger begehen kann.

Die Kaufgelegenheit für Goldanleger ist derzeit so gut wie lange nicht mehr. Seit den Höchstkursen im vergangenen Jahr hat sich nichts Grundlegendes an den Risiken für private Geldvermögen geändert. Die Gefahren sind sogar weiter gestiegen.

In der Euro-Schuldenkrise drohen weitere Kapitalschnitte, die auch konservativ ausgerichtete Anleger (Staatsanleihen, Lebensversicherungen, Renten) betreffen werden. Die Rettungspolitik ist weltweit stur auf eine zusätzliche Ausweitung der Geld- und Schuldenmenge ausgerichtet. Die strukturellen Probleme unseres Geld- und Finanzsystems werden nicht beseitigt (u.a. Geldschöpfungsmonopol der Banken, steigende Gesamtverschuldung, zeitlich begrenztes Zinseszins-System, Euro als Bleigewicht für die südlichen Volkswirtschaften). Das steigert die Inflationsgefahren auf lange Sicht ganz erheblich.

Dagegen ist physisches Gold derzeit so günstig, wie lange nicht mehr. Eine Krügerrand-Unze erhält man mit einem Aufgeld von weniger als 5 Prozent. 100-Gramm-Goldbarren sind für weniger als 2 Prozent über dem reinen Goldwert zu haben. Und das Wichtigste: Gold ist in Deutschland problemlos verfügbar. Bereits zweimal in den vergangenen drei Jahren kam es hierzulande zu einem ernsten Lieferengpass. Goldmünzen und Goldbarren waren kaum mehr zu bekommen oder unterlagen langen Lieferzeiten.

Wer jetzt physisches Gold zur langfristigen Vermögenssicherung kaufen möchte: Das sind aus unserer Sicht die fünf größten Fehler, die man dabei begehen kann.

1. Gold kaufen zur reinen Spekulation
Der Goldpreis ist starken Schwankungen unterworfen. Wer den Anlagehorizont zu eng wählt oder auf Gold-Derivate setzt, kann schnell enttäuscht werden. Gold sollte als eine langfristige Versicherung gegen Geldwertverlust angesehen werden. Denn: Gold kann nicht pleitegehen. Es nicht an Forderungen Dritter gebunden. Gold ist schuldfreies Geld!

2. Gold kaufen, wenn es alle tun
Wer regelmäßig Gold kauft, unabhängig vom aktuellen Kurs und unabhängig vom gerade herrschenden Hype, der reduziert langfristig die Durchschnittskosten seiner Gold-Versicherung und ist jederzeit auch bei Kurssteigerungen dabei. Nur in einem Hype zu kaufen, ist nie eine gute Idee.

3. Gold kaufen ohne Verstand
Bevor man sein Geld in Gold anlegt, sollte man sich über die Eigenschaften der verschiedenen Goldanlage-Produkte, deren “Normalpreis” und über geeignete Verkäufer informieren. In der Rubrik “Gold kaufen” erhalten Sie die wichtigsten Informationen. Achten Sie auf das so genannte Aufgeld. Das ist der Preis eines Anlageproduktes über seinen Goldwert hinaus. Beispiele eines üblichen Aufgelds: Goldbarren 1g (15 bis 20 %), Goldmünze 1 Unze (5 %), Goldbarren 100 Gramm (2 %).

4. Irgendwo Gold kaufen
Abgesehen von immer wieder auftauchenden Betrügerbanden, die mit gefälschten Online-Shops schon viele Kunden übers Ohr gehauen haben: Kaufen Sie Gold bei renommierten Edelmetallhändlern und schlagen Sie nicht blind bei jedem günstig erscheinenden Internetangebot zu. In unserer Rubrik „Gold kaufen“ finden Sie eine ausreichende Anzahl zuverlässiger und günstiger Anbieter. Wie man seriöse Händler erkennt, erfahren Sie hier: Gold online kaufen: 10 Dinge, an denen man einen guten Händler erkennt

5. Das falsche Goldprodukt
Passen Sie die erworbenen Goldprodukte ihrem persönlichen Einkommensverhältnissen an und denken Sie beim Kauf schon an den späteren stückweisen Verkauf. Wenn Sie zum Beispiel einen 500-Gramm-Goldbarren besitzen, dann sind Sie auch gezwungen, diesen später in einem Stück zu verkaufen. Nicht sehr praktisch! Goldmünzen zu ½ Unze oder 1 Unze lassen sich viel bequemer – je nach Kapitalbedarf – wieder veräußern, auch wenn diese Anlageprodukte relativ gesehen (Aufgeld) einen Tick teurer sind.

Hinweis: Die aufgeführten Aspekte sind nur ein grober Ausschnitt dessen, was man als Goldkäufer beachten sollte. Weitere Informationen erhalten langfristige orientierte Goldanleger auch im Ratgeber „Altersvorsorge mit Gold“.

Goldreporter

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Eingetragen von am 19. Jun. 2012. gespeichert unter Gold, Goldbarren, Goldmünzen, Handel, Investment-Tipps, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Antwort-Funktion ist deaktiviert, Nachverfolgung ist aber möglich

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